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Donnerstag, 26.06.2025

Ernüchterung bei Ankunft im Büro: Alle Plätze „meines“ Büros waren schon belegt (um 8:45 Uhr, es gibt dort also ein paar mehr frühe Vögel). Eine Kollegin war so nett, mit mir in ein anderes Büro umzuziehen, wir suchten uns ein leeres Büro eine Etage höher und… saßen dann dort nur wenige Minuten beieinander, weil immer einer von uns beiden für Termine woanders hin musste. In der alten Firma hatte ich trotz Flex Desk Konzept meinen festen „freien“ Platz und alle hielten sich dran, das ist wohl einer der Nachteile wenn man neu irgendwo anfängt.
Den größten Teil des Tages verbrachte ich beim Support des bevorstehenden ISO-Audits am Montag. Auch eine gute Einarbeitung, wenn gemeinsam die Dokumentation auf Stand gebracht wird.


Den späten Nachmittag/Abend mit den ehemaligen Kollegen verbracht. Ich war zum Team Tag meines alten Teams eingeladen (den ich mitorganisiert hatte) und durfte nochmal ein paar Stunden in Ikono und Spree Fumée verbringen. Glücklicher Zufall: Während wir im Ikono Bilder für Insta und Co. schossen, ging draußen die Welt unter. Gerade als wir raus waren, fielen die letzten Tropfen und wir kamen trockenen Fußes zum Abendessen im historischen Hafen.

Beim Ikono schwankte ich zwischen „Okay, ganz nett“ und “Meine Güte, was für ein Nepp“. Jeder Raum/jede „Installation“ hatte eine Plakette mit kurzer Erklärung, was sich im Raum befindet und woraus die Gestalter:innen ihre Inspiration bezogen hatten. Mag sein, dass sich da wirklich jemand seine Gedanken gemacht hatte und ein künstlerisches Konzept umsetzen wollte– auf mich wirkte es zum Großteil eben wie „Wir bauen willkürlich Räume mit verschiedenen Settings aneinander damit die Leute coole Fotos für ihr Instagram schießen können“ (und warum auch nicht, wir fanden es ja trotzdem unterhaltsam/nett).

Der/die/das Spree Fumée ist ein Restaurantschiff im historischen Hafen Berlins. Ich lauf da immer vorbei und hatte seit ungefähr Frühjahr letzten Jahres mitbekommen, dass der alte Kahn flott gemacht wird; das fertige Restaurantschiff sah ganz gut aus und so schlug ich das meiner Mitplanerin für den Teamtag vor. Wir saßen leider unter Deck, weil oben alles nass war. Das Essen war super (ich teilte mir mit zwei anderen ehemaligen Kolleg:innen ein Menü für 3), die Atmosphere unter Deck okay (laut, bisschen stickig). Unter freiem Himmel wärs schöner gewesen, aber gut– Wetter ist Wetter. Wir aßen jedenfalls gut, unterhielten uns und wünschten uns nach Abschluss noch alles gute für die Zukunft.

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