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Elternzeit 2016

Journal Sonntag, 26.6.2016

Trotz späten Einschlafen wachte Herr Schnuffke pünktlich gegen 6 Uhr morgens auf. Ich war sehr froh, am Vorabend relativ zeitig im Bett gewesen zu sein, und am Vorabend noch alle zum Wickeln und Anziehen benötigten Utensilien in Herrn Schnuffkes und mein Zimmer verfrachtet zu haben. Die Wickelstation befindet sich nämlich im Schlafzimmer von Jotts Mama, und da es zum einen eben ihr Schlafzimmer ist und sie zum anderen mit dem Rest der Familie erst gegen 3 Uhr von der Hochzeit zurück kehrte, wäre mir sehr unwohl gewesen dort um halb Sieben reinzuplatzen. So konnte ich Herrn Schnuffke in „unserem“ Zimmer wickeln und anschließend mit ihm Brötchen holen gehen.

Den heutigen Sonntag verbrachten wir zu großen Teilen bei Jotts Papa und seiner Frau. Wir waren, zusammen mit Jotts Schwester und ihrem Mann, zum Grillen und Kuchen essen eingeladen. Herr Schnuffke schlief auf der Anfahrt im Auto ein und war bei Ankunft erholt und hungrig. Da traf es sich sehr gut, dass die Kohlen im Grill bereits glühten und Würstchen und Fleisch recht schnell fertig waren.

Ansonsten war der Besuch für das Kind (und mich, und bestimmt auch Jott) toll: Viele Menschen, ein Garten zum Erkunden, Johannisbeerbäumchen mit in kleinstkindgreifweite befindlichen fruchtbeladenen Zweigen, Erdbeerkuchen…
Läufer

Auf der Rückfahrt schlief Herr Schnuffke wieder, ich konnte mich gerade so wachhalten und bemerkte bei der Fahrt durch Magdeburg sehr, sehr viele alte Häuser in erbarmungswürdigen Zustand. In Berlin würden die vermutlich binnen eines Jahres saniert und zu Mondpreisen vermietet/ verkauft werden, nicht so in Magdeburg (zum Teil kenne ich die Häuser schon seit Jahren).

Am Abend guckten wir mit Jotts Mama das Fußballspiel Deutschland – Slovakei. Herr Schnuffkes Matrosenbody erinnert an ein Fußballtrikot, das musste als Fanschmuck ausreichen.
#gersvk

Was schön war: Ein Stündchen Ruhe in der Küche von Jotts Mama. Herr Schnuffke schläft, Jott und ihre Mama gucken im Wohnzimmer TV und ich schaue den Schwalben beim Abendessen erjagen zu.

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