Kategorien
Journal

Samstag, 24.06.2023

Rückreisetag. Wir landeten kurz vor 14 Uhr am BER, zu Hause war ich ~15:10 Uhr. Ich saß diesmal etwas weiter vorn als üblich, noch vor den Flügeln. Fand ich nicht gut, es wackelte und ruckelte trotz besten Flugwetter wesentlich mehr als sonst; ich krallte mich in meine Armlehne fest. Nächstes Mal wieder weiter hinten.


Jott war mit G und J beim Schwimmen, M war allein zu Hause als ich kam. Ich verschnaufte erstmal kurz bzw. versuchte es– M erzählte ohne Punkt und Komma, ich war mir teils nicht so ganz sicher ob es ihn überhaupt interessierte ob ich zuhörte. Anschließend ein bisschen in der Wohnung herumgepusselt, Kram von A nach B getragen und mich um das nicht funktionierende WLAN gekümmert (das hatte offenbar seit Donnerstagabend nicht mehr funktioniert, die Kinder mussten lineares Fernsehen gucken und konnten nicht alle Apps benutzen). Nach ein bisschen Testen fand ich heraus, dass zwar alle Einstellungen richtig waren und das Internet über Ethernet sowie im Gast-WLAN funktionierte, nicht aber über das 2.4 GHZ- und 5 GHZ-WLAN. Menschen im Vodafone-Forum schlugen als pragmatische Problemlösung einen Werksreset vor. Nachdem ich den durchgeführt und alle Einstellungen wieder auf die vorherigen Einstellungen geändert hatte, funktionierten auch die beiden WLANs wieder. Bisschen merkwürdig, aber gut– hauptsache es ging wieder.

M hatte währenddessen beinahe einen Meltdown weil er nichts machen konnte (alle seine bevorzugten Spiele/Medieninhalte benötigen Internet) und moserte rum, wie blöd dieser Internetausfall und sein Leben doch sei. Das arme, arme Kind…

Gegen 16:30 Uhr kamen Jott und die Zwillinge wieder. Große Erleichterung bei allen als sie erfuhren, dass das Netz wieder ging. Vielleicht war auch ein bisschen Freude dabei, weil ich wieder da war.

Relativ schnell überreizt gewesen, war doch ein bisschen viel die letzten Tage. Daher versucht, mich möglichst abzuschirmen– die Kinder spielten, Internet sei dank, Tablet und Jott quatschte sich bei den Nachbarn von oben fest beim Abholen eines Pakets.


Laut Rückmeldung der Schwimmlehrerin können die Zwillinge eigentlich so gut schwimmen, dass sie die Seepferdchenprüfung absolvieren könnten. Weil sie aber nicht durchziehen, sich nicht wirklich anstrengen und viel Blödsinn machen, reicht es noch nicht. Das ist so ein Punkt, an dem ich fuchsig werde– eine Sache nicht können ist schön und gut, aber ich möchte Einsatz und Anstrengung sehen.

Vielleicht sind sie auch noch einen Ticken zu jung. Einen Versuch haben sie am nächsten Samstag noch, danach ist der Durchgang erstmal beendet.


Weil mich die Suche nach einem LAN-Kabel in den Wahnsinn trieb, räumte ich kurzentschlossen unsere Box of Shame (Kabelkiste…) und die Schubladen of Shame (Kabelschubladen…) auf.

Es ist erstaunlich, wieviele Stecker, Kabel und Kram sich im Laufe der Jahre ansammeln. Ich mistete gründlich aus, legte Kabel zusammen und reduzierte den Bestand auf ungefähr 1/3.

Interessant dabei: Die USB-Evolution live vor Augen zu haben. USB A, USB B, USB 3.0, Mini-USB, Micro USB, USB C… Wir hatten für sämtliche Standards diverse Kabel, alle hübsch miteinander verknäult wie ein Rattenkönig.


Abends mit Jott auf der Couch abgehangen und mir von ihr ihre neue Serie (A Discovery of Witches) zeigen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert