Gefühlsachterbahn: Zuerst schrieb die Zwillingsgruppen-Erzieherin, dass die Gruppe morgen und Freitag zu sein solle. Schock, Verzweiflung– morgen soll die Vasektomie stattfinden, Jott und ich hatten schon den Tag geplant. Freitag wollte ich ichs Büro, Jott muss zum Arzt…
Kurz danach kam dann eine Info der KiTa-Leitung: Die Gruppe wird auf andere Gruppen aufgeteilt, wir können die Kinder hinschicken. Aufatmen, gleichzeitig ärgern.
Jotts Papa, seine Frau und Jotts Schwager haben Corona. Gute anderthalb Wochen nachdem wir alle zusammen waren.
Die Schnelltests der Zwillinge– wir müssen sie weiterhin vor der KiTa testen– waren negativ, mein nach dem Frühstück durchgeführter Schnelltest auch. Liegt also offenbar nicht an uns, bzw. haben sie sich wohl erst nach unserem Besuch angesteckt.
Arbeitstag: Präsentation für Freitag vorbereitet, leicht nervös geworden. 70 bis 80 Leute werden per Teams zuhören, das ist schon ziemlich krass. Mir geht ja schon vor 10 Leuten die Pumpe.
Abends als die Kinder beim Sport waren eine kleine Runde an der Wuhle entlang gelaufen. Fühlte sich sehr schwer an. Ich lauf nun seit vier Wochen wieder regelmäßig drei Mal die Woche und hätte eigentlich erwartet, dass es sich an irgendeinem Punkt mal wieder etwas leichter anfühlt. Kam aber bislang nicht vor.
Was heute schön war:
- Die Info, dass die KiTa doch offen bleibt und wir nicht vollends umplanen müssen
- Zum Laufen aufgerafft und bei besten Laufwetter draußen gewesen
- Abends faul auf dem Sessel gesessen und Hearthstone gespielt



