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Journal Montag, 6.4.2020

Die Zwillinge zogen heute Nacht wieder zu uns um und das darf dann auch gern wieder aufhören.

Wir waren Vormittags wieder draußen und tobten durch die Gegend. Am Ende war sogar J k.o., und das will was heißen– er hat normalerweise Energie wie ein Duracell-Häschen. Meine 10.000 täglichen Schritte hatte ich dadurch kurz nach dem Mittag beisammen, auch nicht schlecht.
Der Arbeitspart des Tages war viel zu kurz, ich war nur mit Telefonaten und der Verteilung von Informationen beschäftigt und kam gar nicht großartig dazu, nach links und rechts zu gucken. So langsam wird es ein bisschen schwierig, die reduzierte Arbeitszeit macht sich bemerkt. Ich hätt ja auch v.C. (vor Corona) locker acht oder mehr Stunden am Tag arbeiten können– das hat sich (zum Glück!!!) nicht geändert. Die Woche wird das nochmal krasser auffallen, weil ich Mittwoch aus Gründen (hallo Jott) gedenke Urlaub zu nehmen und Freitag frei ist. Mal gucken.

Das Wetter ist ein Traum, wir konnten heute Vormittags erstmals in diesem Jahr im T-Shirt raus. Ich war– mittlerweile kenn ich mich ja– vorsichtig und hielt mich im Schatten, damit ich nicht direkt einen Sonnenbrand kriege (#lichtempfindlichsterHauttypderWelt). M „schwitze wie ‘ne alte Kuh“ (Eigenauskunft).

Auf dem Balkon, am Wochenende frisch begrünt, steht nun auch wieder die Sitzbank– vielleicht setz ich mich ja morgen ein bisschen raus zum Arbeiten?!

Abends versucht, bei Bringmeister zu bestellen. Alle Lieferslots bis Anfang Mai sind ausgebucht. Meh. Aber vielleicht hat Jott morgen früh mehr Glück. Ansonsten müssen wir in den Laden gehen und das möchten wir eigentlich eher vermeiden… Das ist ja nur Stress.

Dieses ganze Corona-Pandemie-Epidemie fühlt sich immer noch sehr surreal an.

6 Antworten auf „Journal Montag, 6.4.2020“

Lieber Herr Paul, darf ich fragen, wie Sie das mit der Arbeitszeit lösen? Arbeiten Sie und Jott immer im Schichtsystem? Auf wie viele Stunden mussten Sie reduzieren?

Derzeit habe ich noch Elternzeit und somit noch keine Doppelbelastung. Ab Mai würde das anders aussehen und ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Zwei kleine Kinder und „nebenbei“ arbeiten…

Jott und ich arbeiten beide sowieso „nur“ je 35h die Woche. Jetzt, zu Corona-Zeiten, haben wir folgende Einteilung: Jott arbeitet von den frühen Morgenstunden an bis zum Mittagessen und ich betreue die Kinder. Zwischen 12 und 13 Uhr essen wir alle gemeinsam zu Mittag.
Danach arbeite ich von ca. 13 Uhr bis 18 Uhr/18:30 Uhr. Im Anschluss ist Familienzeit/Abendessen/Zubettbringen der Kinder/Aufräumen. Wenn alles erledigt ist, arbeite ich in der Regel nochmal ab ca. 21 Uhr bis open End. Mal nur eine Stunde, mal zwei, mal auch drei. Jott setzt sich, je nachdem was sie noch zu tun hat, ebenfalls dazu.

Wir haben die erste Bringmeisterlieferung erhalten. 3 Artikel sinnfrei ausgetauscht und versucht, „kontaktlos“ und zügig zurückgehen zu lassen. Haha. Jedwedes Obst und Gemüse fehlte, erstattet wurde nur die Hälfte. Kontakt zum Kundenservice telefonisch nicht möglich. Getnow lieferte vor 2 Wochen auch nur die Hälfte. Ich geh dann wohl wieder lieber ins Geschäft.

Oh, da lief aber gehörig was schief… Das der Kundenservice telefonisch nicht erreichbar ist, hat uns die Tage nicht gestört– wir hatten nach einer Lieferung bei der eine komplette Tüte fehlte, gegen 22 Uhr eine Mail geschrieben und 23 Uhr kam der Fahrer nochmal vorbei und hat sie nachgeliefert.
Ersatzartikel… Na, das kann man gut und mal schlecht laufen. Bei uns liefs bislang ganz gut, und da man ja im Voraus den Lieferschein bekommt ist es für uns auch ein leichtes, die nicht erwünschten Artikel zurückzugeben.

Erstattungen liefen bei uns auch immer problemlos: Anrufen, Positionen durchgeben und dann gibts ‘ne reduzierte Rechnung oder eine Gutschrift für die nächste Lieferung.

Schade, dass das bei Ihnen so gehörig in die Hose ging.

Naja, immerhin nach 2 Mail kamen unkommentiert korrigierte Rechnungen. Der Versuch mit den Ersatzartikeln ist ja ok, aber dass dann 10 Artikel fehlen, ist schon doof. VG

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