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Samstag, 06.04.2024

Rückreise. Wir kamen gut durch und waren gegen Mittag wieder in Berlin. Jott und ihre Mama fuhren zeitnah weiter Richtung Magdeburg und zu Jotts Papa aufs Dorf zum Geburtstag feiern. Die Kinder und ich blieben zurück, alles andere wäre zu stressig gewesen.


Große Ernüchterung nach dem Ankommen: In der Zwischenzeit hatte niemand die Wohnung geputzt, Wäsche aus den Bädern in die Wäschekörbe sortiert und den Kühlschrank gefüllt (wer auch)– es war alles so, wie wir es hinterlassen hatten. Dazu kamen noch die diversen Koffer und Taschen, die aus- und verräumt werden mussten, die zusätzlich aus dem Urlaub mitgebrachte Wäsche, die am Vorabend eingeplante Bringmeister-Lieferung und ein zusätzlicher dringend notwendiger Einkauf bei Rewe im Forum.

Ich fühlte mich völlig erschlagen und wusste erstmal gar nicht, wo ich anfangen sollte, reinigte in der Küche also erstmal prokrastinatorisch Kaffeemaschine, Toaster und Wasserkocher und ging dann nach und nach weitere Ecken und Enden an. Mittendrin machte ich großzügig Pause, weil ichs gar nicht einsah mich bei so’nem Scheiß zu überschlagen.

So verging der Nachmittag und der Abend brach heran; ich war schon wieder unentspannt und k.o.. Leider bekamen die Kinder allesamt einen Rappel und brauchten für Abendessen und bettfertig machen fast zwei Stunden, sie waren kaum instande ohne Blödsinn zu machen ins Bad zu gehen geschweige sich allein umzuziehen. Ich hatte keine Energie zum Einschreiten, machte zwei Türen zwischen uns zu und ließ sie gewähren– mit dem Ergebnis, dass erst gegen 21:30 Uhr wirklich Ruhe einkehrte und ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich auch schon bettreif war.

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