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Journal Montag, 26.2.2018

Gut geschlafen, nicht von Ms Durchfall geweckt worden. Ist doch was.

J und G gingen heute in die KiTa, M blieb bei mir. Der Plan war eigentlich, im Home Office zu arbeiten. Das scheiterte leider an Ms Zustand: Als ich die sechste Windel innerhalb einer Stunde wechselte, und an den bevorstehenden Gang zum Arzt dachte (Abgabe Stuhlprobe/ Abholen von Gs vergessener Gesundschreibung), wurde mir klar, dass das nichts wird. Es sind ja „nur“ sieben Stunden, die ich unterbringen musste, aber das wäre heute nur drin gewesen wenn ich bis tief in die Nacht gearbeitet hätte- und das ist dann wiederum bei mir nicht drin. Lösung: Auf M krank schreiben lassen & in den Ruhepausen das dringendste erledigen.

Ich habe keinen akuten Magen-Darm-Infekt. Offenbar habe ich das Glück, Noro-Virus ohne Symptome wie Erbrechen und Durchfall zu haben. Ich fühl mich momentan einfach wie bei einer starken Erkältung mit gelegentlichen Bauchschmerzen. Und einigen anderen Symptomen, die stark darauf hinweisen, dass im Magen-Darm-Trakt etwas nicht in Ordnung ist.

Heute war, straßenbahntechnisch, nicht mein Tag. Die Bahnen zum Kinderarzt fuhren nicht, d.h. ich musste M 30 Minuten auf den Schultern schleppen. Und als ich die Zwillinge von der KiTa abholte, fuhr die Straßenbahn drei Minuten zu früh ab. Das kommt nie vor und ist, aus einer Entfernung von ~½ Minute, sehr bitter. Die Bahn fährt regulär im 20-Minuten-Takt… Um nicht in der Kälte mit den Kindern warten zu müssen, bin ich zur nächsten Station gelaufen, wieder mit M auf den Schultern und den Kinderwagen vor mir herschieben.

Mein Workout für heute sollte damit erledigt sein.

Hoffentlich geht es M morgen soweit gut, das ich aus dem Home Office arbeiten kann.

Jotts Mama wird uns ab morgen unterstützten. Trotz der recht hohen Gefahr, sich bei uns anzustecken, kommt sie zu uns. Ich fühle mich einerseits schlecht, weil ich sie schon über der Schüssel hängend sehe, andererseits freue ich mich unwahrscheinlich. Vielleicht bekommen wir mit drei Erwachsenen etwas Ruhe rein und kommen ein bisschen zur Erholung. Es ist bitter nötig, sowohl bei Jott als auch bei mir. Und bei den Kindern vermutlich auch.

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