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Journal Mittwoch, 26.2.2020

Die Kinder wollten heute direkt nochmal mit Kostüm in die KiTa, weil es gestern so schön war. Wegen „Choose your battles“ haben wir nicht kategorisch mit dem Verweis auf Aschermittwoch abgelehnt, sondern den Kindern erklärt, dass das die Erzieher:innen entscheiden müssen– manche Kinder hätten heute bestimmt keine Kostüme und wären dann vielleicht traurig.
Wir lagerten das Problem, das uns also beinahe brüllende Kinder beschert hätte, an pädagogisch weitaus besser geschultes Personal aus. Das haben wir sehr schlau gemacht.

Diesen Artikel über Persönlichkeitstests las ich noch nicht, werde es aber nur auf Grund des Einstiegs tun:

There are two kinds of people in the world: people who think there are two kinds of people in the world and people who don’t.

Weil mir auf Zeit Online ständig Artikel über den Weg laufen, die ich auf Grund der Überschrift-Anrisstext-Kombination gern lesen würde, es aber wegen eines fehlenden Digital-Abos nicht kann, sprang ich heute über meinen Schatten und schloss besagtes Abo ab. Die ersten vier Wochen sind kostenfrei, ich werde nun also ausgiebig testen ob ich das nutze oder nicht.
Großer Pluspunkt: Ausgewählte Artikel sind in einer eigenen Audio App zum Anhören verfügbar. Das muss ich mal auf dem nächsten Arbeitsweg austesten.

Apropos Audio und Arbeitsweg: Ich bin tatsächlich sehr begeistert von meinem Einfall, einfach Podcasts auf dem Weg ins Büro zu hören. Der Arbeitsweg läuft seitdem so ab:
Jott und ich fahren gemeinsam bis Ostkreuz. Von da an les ich bis Alexanderplatz den Tagesspiegel Checkpoint Newsletter oder im Feedreader, steige aus, schalte einen Podcast ein (immer doppelte Geschwindigkeit) und laufe den Rest des Weges ins Büro.

Auf dem Heimweg lasse ich das Lesen sein und höre nur. Da kommt tatsächlich was rum, dieses Arrangement begeistert mich bislang sehr.

Abends ein bisschen an der Erfassung der Familienausgaben rumgespielt. Ich habe das Anfang des Jahres von Excel nach Money Money portiert und besagte Erfassung seit Januar immer mal wieder verfeinert. Inzwischen hab ich da einen guten Stand, inkl. der Daten der Vorjahre, und freue mich über die Möglichkeit, jederzeit einsehen zu können was wir so Ausgaben. Und, noch viel wichtiger, daraus fundierte Prognosen für die Zukunft ableiten zu können.

Nach Ablauf des Jahres muss ich das mal auswerten und mit Vergleichswerten in Relation setzen. Es wäre doch sehr spannend zu sehen, wie wir im Vergleich zu anderen Familien in ähnlicher Situation liegen (Verhältnis Fixkosten:Variable Kosten, Prozentuale Verteilung der Ausgaben, sowas halt).

Eine Antwort auf „Journal Mittwoch, 26.2.2020“

Ein kleiner Tipp bzgl. des Zeit-Abos: bei Mitgliedschaft in vielen Stadtbüchereien hat man Zugriff auf die Onleihe-App. Dort gibt es viele Wochen und Tageszeitungen, auch die Zeit. Oft etwas zeitverzögert, aber dafür ohne zusätzliche Kosten, mit Kids hat man ja oft eh ein Bibliotheksabo.

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