Mein Wunsch blieb unerhört: M schlief schlecht, mitten in der Nacht zog ich zu ihm um. Zeitgleich wanderte J zu Jott.
Aber vielleicht ist ja heute Nacht Ruhe.
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Überlebenskit für die kommenden heißen Tage.




Damit geliebäugelt hatte ich schon eine Weile. In Anbetracht der tropischen Temperaturen bis Ende nächster Woche, Ms bevorstehender nachgeholter Geburtstagsparty und auch eines „Ich mach das jetzt einfach“-Gefühls am Montag bestellt, heute geliefert und direkt am Nachmittag ausprobiert.
Das Balkonblumengießen funktioniert einwandfrei, unsere Planschmuschel zu befüllen und den Sprenger anschließen ebenfalls. Den Pool probieren wir am Freitag beim Kindergeburtstag aus.
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Mittags was neues probiert: Jott und ich bereiteten uns selbstgemachte Tacos zu. Hatten wir noch nie zu Hause, war auch das letzte Mal– die blöden Teigschiffchen zerbröseln und alles fällt raus. Wir haben dann pragmatisch Taco-Salat gemacht und den wird es durchaus nochmal geben.
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Eine Mini-Änderung im Alltag, die ich nach unserem Urlaub zu erproben begann, funktioniert sehr gut: Anstatt Wäsche legen und verräumen auf ein Mal in zwei Wochen herauszuzögern und dann eben einen ganzen Abend damit zu verbringen, lege ich einfach jeden Abend oder jeden zweiten Abend die Wäsche, während die Kinder Elefant/Maus gucken. So kann ich mitgucken und die Wäscheberge türmen sich nicht auf.
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Unglaubliche k.o.ness ab ungefähr halb Sechs Abends. Jott gehts ähnlich, das ist ein bisschen merkwürdig. Vielleicht sollten wir nochmal eine Kaffeepause gegen 17 Uhr einschieben.
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Aus dem heutigen Tagesspiegel Checkpoint:
Regelunterricht für 350.000 Berliner SchülerInnen – geht das Experiment gut?
Berlin hat keine Reserven mehr. Die Rekordzahl von 36.800 Erstklässlern ist in dieser ständig wachsenden Stadt kaum noch zu bewältigen. Auch deswegen werden die Kinder nun in ein Experiment mit offenem Ausgang geschickt, in der Hoffnung, dass irgendwie alles gut geht.
Alles mit der heißen Nadel gestrickt, undurchdacht und auf dem Rücken von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und natürlich auch dem Servicepersonal. Meine Güte.
Ich bin heilfroh, dass uns das Thema noch nicht betrifft, gehe aber stark davon aus das wir zum Schuljahr 2021/2022 zu Ms Einschulung vor dem selben Problem (und den üblichen weiteren, von denen ständig zu lesen ist– zu wenige Lehrer, marode Schulen, Unterrichtsausfall, zu große Klassen, veraltetes Lehrmaterial…) stehen werden.
Herrje.
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Drosten erklärt, wie Deutschland einen zweiten Lockdown verhindern kann
Das Land fürchtet sich vor der zweiten Coronavirus-Welle. Christian Drosten hat nun einen Krisenplan entworfen. Zentrales Element: eine andere Teststrategie.
Zusammenfassung des Zeit-Artikels (Paywall). Spannend zu lesen, aber nicht sonderlich überraschend wenn man die Podcast-Folge Die rote Murmel kontrollieren des Drosten-Podcasts von Ende Mai gehört hat.
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Die Krankheiten nach der Krankheit
Nach einer Corona-Infektion können schwere gesundheitliche Schäden auftreten. Welche Spätfolgen hat Covid-19 – und was kann man dagegen tun?
Covid-19 kann offenbar Langzeitfolgen durch Schädigung diverser Organe/der Psyche haben– selbst wenn nur ein milder Krankheitsverlauf vorliegt.

