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Samstag, 25.10.2025

Freuden des Elterndaseins im digitalen Zeitalter: Eines der Kinder schreibt in einem Online-Spiel munter (und so wie es spricht– „schlümm“) mit anderen Spielern. Das kam heute nebenbei raus, als betreffendes Kind von einer Verabredung zum Spielen mit seinem „Freund“ sprach. Bei mir/uns gingen erstmal die Alarm-Glocken an. Die Kinder sind zum Glück mindestens ein bisschen sensibilisiert und wissen, dass sie keine persönlichen Informationen preisgeben sollen; sie wissen auch um unterschiedliche Gefahren von Online-Kontakten. Wir schauten uns also die verschiedenen Chats an, sprachen mit dem betreffenden Kind und erlaubten ihm dann, weiterzuspielen und zu schreiben– unter der Maßgabe, uns ab und an die Chats zu zeigen und mit dem abgenommenen Versprechen, keine Infos von sich, seinen Geschwistern und uns zu schreiben.


Nachmittags die Kinder rausgeschleift, damit sie wenigstens ein bisschen an die frische Luft kommen. Wir gingen zum Wuhlespielplatz. Nach einer Runde Tischtennis gegen M und J tobten und spielten sie noch eine Weile, dann gings nach Hause. Ich dehnte mich ein bisschen und ließ mich aushängen, das war sehr angenehm.
Zu Hause spielten wir kurzzeitig zu 5. Karten; kurzzeitig daher weil eines der Kinder nach ungefähr fünf Minuten durch zwei „schlechte“ Karten entmutigt war und das Handtuch schmiss (und das Tablet vermutlich auch lockte).


Neuen Kaffee fürs Büro bestellt, ich freu mich drauf den zu kosten– die Beschreibungen klingen schon toll ^_^


Mein Plan ist es, dank Uhrzeitumstellung exakt eine Stunde mehr zu schlafen und morgen früh frisch wie der junge Frühling und beschwingt aufzustehen :)


Was schön & gut war:

  • Ungestörte Zeit mit Jott beim Einkaufen– wir gingen allein raus, die Kinder blieben zu Hause
  • Ich habe uns Tickets für Moritz Neumeier und Tutty Tran für 2026 gekauft
  • Tischtennis gegen M und J
  • Abends ausgiebig am Rechner spielen
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Freitag, 24.10.2025

Rückfahrt aus Linstow. Nach dem Frühstück fuhren wir los und waren zwei recht entspannte Stunden später wieder zu Hause. Mein erster Gang führte mich in die Küche, wo das vergessene Bananenbrot und das Chili con Carne vom Sonntag in ihren Dosen/Büchsen standen. So schlimm wars dann gar nicht: Das Bananenbrot roch normal und sah normal aus, auf der Oberfläche des Chilis hatten sich ein paar Schimmelflecken ausgebreitet. Beides fix entsorgt und dann wars das auch.


Mittagessen mit freundlicher Unterstützung des City Grills in der Bahnhofstraße. Die dortige Pizza ist ziemlich gut und so groß, dass sogar M satt wird. Ich aß Halloumi mit Granatapfelsirup, Sumach und Zaatar und machte mir so den Dönermann zum Freund.


Nachmittags eine ausgiebige Dehn- und Mobility-Einheit mit vereinzelten Kraftelementen (hier weinenden Emoji einfügen) auf dem Wuhlespielplatz. G begleitete mich und turnte an Ringen und Bändern.
Das Wetter war toll– es hatte um die 10°C, es windete, ab und kam ein Sonnenstrahl durch die Wolken… Perfekt für Draußensport.


Im Anschluss von der freundlichen KI von Nebenan ausgeben lassen, was bei Schilderung meiner Symptome als Verknüpfung ausgegeben wird und welche Übungen (Entspannung, Dehnung, Kräftigung) im Datenspeicher verknüpft sind. Klang schlüssig, ich werd einigen davon eine Chance geben. Nachdem die Rückenschmerzen seit Überbelastung Anfang Oktober durch Ruhe und Übungen zwar besser/leichter wurden, stagnieren sie seit gut einer Woche. Das würd ich gern noch wegkriegen, die latenten Schmerzen nerven.

Die Kinder schlafen seit Wochen schlecht ein und tappern zu später Stunde in wechselnder Konstellation aufgelöst durch die Wohnung, weil sie nicht schlafen können. Keine Absicht, aber doch sehr nervig wenn man davon ausgeht, endlich frei zu haben


Abends Action-Splatter (From the World of John Wick: Ballerina).


Was schön & gut war:

  • Wieder zu Hause sein
  • Sport
  • Halloumi <3
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Donnerstag, 23.10.2025

Wetterbedingter Indoor-Tag. Vormittags gingen wir ins Schwimmbad, den Rest des Tages verbrachten wir im Ferienhaus mit Karak, Mario Party, MarioKart, Minecraft und Catan.


Was schön & gut war:

  • Karak mit Jotts Schwester und ihrem Freund
  • Abends ausgiebig Siedler von Catan spielen
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Mittwoch, 22.10.2025

Tagesausflug nach Warnemünde. Am Meer spaziert, auf dem Leuchtturm gewesen, Schiffe geguckt, Fischbrötchen & Pommes gegessen, von einer Möwe angeschissen worden, Labubus für die Zwillinge gekauft und die Füße wund gelaufen (nur halb metaphorisch).


Re: Italienisch lernen & Output: Ich verzichte darauf, mir große neue Ziele zu setzen und z.B. zusätzliche Verpflichtungen einzugehen (looking at you, preply). Stattdessen werde ich Shadowing einsetzen (soll ja Wunder wirken), laut vorlesen, ganz klassisch mit Stift und Papier aus dem Lehrbuch (habe ich noch aus der Bildungsurlaubswoche letztes Jahr) Aufgaben lösen und verstärkt selbst formulieren. Nicht alles gleichzeitig, aber im Wechsel und mit den bekannten Hör-Übungen und Lektionen aus Babbel angereichert.

Und mir immer mal wieder in Erinnerung rufen, dass ein Streak in Babbel nichts über Lernerfolg/Lernqualität aussagt.


Was schön & gut war:

  • Die Labubu-Freude der Zwillinge
  • Gute Musik auf der (nicht ganz freiwilligen) Landpartie auf der Rückfahrt von Warnemünde (wir verpassten unsere Ausfahrt)
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Dienstag, 21.10.2025

Den größten Teil des Tages im Wildtierpark Güstrow verbracht. War total toll, wir sahen sehr viele Tiere aus nächster Nähe und konnten Wölfen, Luchsen und Bären bei der Fütterung zuschauen. Große Empfehlung :)


Was schön & gut war:

  • Wildtiere gucken
  • … anschließend gemeinsam Füße hochlegen und nichts tun
  • Catan am Abend spielen
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Montag, 20.10.2025

Überraschend gut geschlafen. Überraschend gut bedeutet in diesem Fall, von ca. Mitternacht bis halb Sieben unterbrechungsfrei (das ist selten), dann musste ich auf Klo, konnte aber danach nochmal fast bis 8 Uhr schlafen.


Das Ferienhaus scheint ein paar Tage/die letzten Wochen leer gestanden zu haben, es ist superkalt. Ich bin sehr froh, meine Hausschuhe mitgenommen zu haben.
Die Heizung kommt nicht so recht dagegen an, vermutlich brauchts noch ein paar Tage.


Nach dem Frühstück teilten wir uns auf. Die Jungs und ich gingen zum Indoor-Spielplatz (sie tobten, ich las), G mitsamt Jotts Mama und dem Freund von Jotts Schwester Pony-Reiten und Jott nebst Schwester fuhren einkaufen.
Gegen Mittag kamen wir allesamt wieder zusammen, aßen, ruhten uns ein wenig aus und dann trennten sich die Wege wieder: Ich schnappte mir die Kinder und ging ins Schwimmbad, der Rest der Familie spazierte/ruhte sich aus.
Im Schwimmbad waren die Kinder voll im Element, als ich sie nach guten zwei Stunden aus dem Wasser fischte hätten sie vermutlich nochmal zwei Stunden spielen können.


Abends eine ausgiebige Dehn- und Mobility-Einheit, der Kraft-Anteil war zu vernachlässigen. Erstmals die Dead Bug Übung eingebaut, die soll nämlich super für den Core sein. Koordinatorisch ein wenig herausfordernd, ich muss mich konzentrieren die jeweils richtigen Gliedmaßen zu strecken.


Premiere: Ich spielte erstmals „Die Siedler von Catan“. Das hatte ich mitgenommen, um mir mal die Regeln anzuschauen (ich habs ja noch nie gespielt) und ggf. auch allein ‚ne Runde zu spielen. Mit Jotts Mama, Jotts Schwester und ihrem Freund fanden sich dann aber genügend Mitspieler für eine richtige Runde. Das Grundprinzip kannte ich von Catan Junior, in der Erwachsenen-Version wars etwas fordernder. Jotts Schwester und ihr Freund waren alte Hasen und zogen Jotts Mama und mich ziemlich ab, erst gegen Ende des Spiels konnte ich ein wenig nachziehen.


Was anders als vor vier bzw. sechs Jahren ist: Mittlerweile sind wir dank 5g nicht mehr völlig aufgeschmissen. Es lebe die technische Weiterentwicklung :)


Die Todo-Liste meiner Wahl heißt Todoist. Ich mag die App, ich mag die via Newsletter eintrudelnden Impulse. Der Oktober-Newsletter erwischte mich kalt und brachte mich zum Nachdenken. Das Newsletter-Thema Output beschäftigt mich schon ein wenig länger, wenn es um mein Italienisch-Lernen geht.

There’s a sneaky mental trap we all fall into when we consume too much without creating: the illusion of competence. Saving stuff, binging videos, or scrolling articles can feel productive. Your brain gets a little dopamine hit that says, “I’m learning! I’m making progress!” But often, it’s surface‑level. Psychologists have shown that passive review creates familiarity, not mastery. It tricks us into believing we know something well, when in reality we haven’t tested our ability to recall, explain, or apply it.

Was ist mein Output? Was mein Fortschritt?
Ich habe angefangen Italienisch zu lernen, weil ich weniger Zeit in Social Media verbringen wollte (und ich schon öfter den Gedanken hatte, just for fun eine Sprache zu lernen- ohne große Ansprüche und ohne den Anspruch, daraus unmittelbaren praktischen Nutzen zu ziehen). Die Idee war vorrangig, in der Sprach-App statt auf Insta zu hängen. Das hat schonmal gut geklappt, ich bin mittlerweile zu 95% social media frei (der Rest ist LinkedIn und bei Jott über die Schulter gucken). Nun hab ich das „Problem“, dass ich in punkto Sprache lernen gewisse Ansprüche entwickelt habe– es wäre cool, auch aktiv sprechen zu können, also einen verwertbaren Output zu haben.
Den habe ich aber de facto nicht, obwohl ich mich sehr regelmäßig in die App einklinke, neue Lektionen lerne, Vokabeln wiederhole und mich gem. unterschiedlicher Tests (die aber nur das Verstehen von Text/wenigen Audio-Dialogen erfassen) im Sprachniveau B1 befinden müsste. Um also meinen Ansprüchen gerecht zu werden, muss ich mich nun damit befassen wie ich weniger um des Lernen willens lerne, sondern konkreten Output erzeuge.

(Wird fortgesetzt, ich muss hierdrauf noch herumdenken)


dns0.eu hat seinen Service eingestellt (via). Ich hab das für unsere Endgeräte genutzt und muss jetzt eine Alternative einrichten. Mit DNS4EU gibts wohl eine europäische Lösung, ich denke das werd ich ausprobieren- falls es da Probleme gibt, wirds wohl nextDNS. Das läuft auf meinen iPhone stabil, ich merke nur das es läuft wenn die Amazon-App ab und an Fehlerseiten wirft weil ich auf sponsored-Artikel klicke.


Was schön & gut war:

  • So viele lachende, sich freuende Kinder im Schwimmbad (nicht nur unsere)
  • Catan kennen lernen und spielen
  • Sport
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Sonntag, 19.10.2025

Vormittags am „Parkplatztraining“ der örtlichen Kampfsportschule teilgenommen. Die bot auf dem Parkplatz bei unserem Penny ein Anti-Kidnap-Training an (und machte Werbung für ihre Kurse). Die Kinder– vor allem die Jungs- nahmen das ganze nicht sonderlich ernst und machten mehr Quatsch als sinnvoll mit. Hoffentlich bleibt zumindest ein kleines bisschen hängen.


Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Linstow (Aufenthalt 1, Aufenthalt 2) zum Familienurlaub. Vor Ort trafen wir auf Jotts Mama sowie ihre Schwester inklusive Freund.
Im Ferienhaus erstmal die Ernüchterung: Wir haben vergessen, dass es kein WLAN gibt. Kein Problem für uns Erwachsene mit Smarthone, aber die Kinder sind ein bisschen eingeschränkt und müssen sich von Hotspot zu Hotspot schnorren.
Außerdem hab ich das zum Mitnehmen gedachte Bananenbrot und die Reste des heutigen Chili con Carne zu Hause vergessen, ich bin sehr gespannt wie das bei Rückkehr aussieht. Wir sind zum Glück nicht ganz so lange weg, ansonsten könnte das sehr unangenehm werden.


Am Nachmittag checkten wir das Ressort ab, ließen die Kinder im Indoorspielplatz spielen und liefen eine Runde übers Gelände. Das reichte dann auch schon an Aktivität.


Was schön & gut war:

  • Dehnübungen für die Füße
  • Happy Little Dinosaurs mit Jotts Schwester und ihrem Freund spielen
  • Pizza-Abendbrot im Kreis der Familie
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Samstag, 18.10.2025

Ein bisschen angeschlagen aufgewacht, den Tag daher ruhig angehen lassen. Ich möchte im Urlaub (wir fahren morgen) gern fit sein, daher hieß es heute Füße hochlegen und so gut es eben geht zur Ruhe kommen.


Morgens das warme Bad genossen. Die Heizung im gesamten Objekt war seit Anfang Oktober auf Grund zweier Rohrbrüche ausgefallen, wir hatten auch eine halbe Woche kein warmes Wasser. Am 14.10. wurde die Heizungsanlage erstmals repariert, am 16.10. fiel sie wieder aus, am gestrigen 17.10. wurde sie wieder repariert. Hoffen wir mal, dass sie nun wieder zuverlässig läuft.


Zum Mittagessen gab es auf Kinderwunsch Tortellini al Forno, es schmeckte tatsächlich allen (kommt ja leider nicht so oft vor).


Am späten Nachmittag spielten die Kinder und ich eine Runde Dungeons & Dragons. Wir begannen mit einem kurzen Recap der vergangenen Sitzungen (zuletzt spielten wir Anfang August, das ist echt schon eine Weile her), dann setzte die heutige Handlung ein. Die Kinder entschieden, dass ihre Charaktere nicht nach Niewinter reisen, sondern sich auf die Suche nach den Kobolden machen möchten. Nach ein wenig Geplänkel im Dorf zogen sie Richtung Schwertberge, an deren Fuß sie während ihrer Rast von mehreren (großen) Spinnen überfallen wurden. Gerade, als sie dachten, sich aller Spinnen erwehrt zu haben, tauchte eine weitere gigantische Spinne auf, die sie einzuspinnen begann. Mit schwindenden Sinnen hörten sie gerade noch so das Geräusch mehrerer abgeschossener Pfeile… Mit diesem Cliffhanger hörten wir nach gut 90 Minuten auf.

J verabschiedete sich mitten in der Runde, aber M und G waren Feuer und Flamme und möchten gern weiterspielen. Ich auch, mir bereitete das meistern viel Freude. Ich werd mir in der Urlaubswoche überlegen, wie es weitergeht :)


Gute Ratschläge von jemandem, der gerade 40 geworden ist. Beides richtig und wichtig.


Was schön & gut war

  • D&D spielen
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Freitag, 17.10.2025

Große Freude bei den Kindern am Morgen: Weil in Gs Klasse am letzten Tag vor den Ferien ein Film geschaut wurde und sie Snacks mitbringen wollte, schnappte sich Jott alle drei und fuhr noch vor der Schule zu Edeka. Kurz nach Sieben war es also bereits leer und ruhig in der Wohnung.

Ich nutzte die gewonnene Zeit für ein bisschen Haushalt und bereitete die Wohnung für den Saugroboter vor (vor allem Boden freiräumen). Während der Roboter (aktueller Name: Saugi Saugson) losrollte, spazierte ich eine Runde an der Wuhle und hörte Podcast.


Saugi Saugson ist eine Neuerwerbung. Zu den letzten Prime Days Anfang Oktober war er reduziert, sodass ich ihn, nachdem Jott die Idee eingebracht hatte, kaufte. Meine anfängliche Skepsis (der saugt runde Ecken, er kommt nicht durch die Wohnung weil hier soviel rumliegt, wieviel Saugkraft kann der schon haben…) ist kompletter Begeisterung und Freude gewichen. Die Wohnung ist nach einem Sauggang sauber genug, um barfuß durch sie durchzulaufen– also genauso wie wenn ich sauge.
Heute ließ ich den Sauger zusätzlich wischen, das funktionierte auch einwandfrei. Jott ließ ich mit regelmäßigen Updates teilhaben.

Wenn wir aus dem Urlaub zurück sind, programmiere ich ihn auf tägliches saugen und alle zwei Tage wischen. So haben wir immer eine zu 95% saubere Wohnung :)
Nun fehlt nur noch eine Roboterlösung für die Bäder– Toiletten, Waschbecken und Armaturen.


Im Rahmen der Erwerbsarbeit viel mit Regulatorik beschäftigt, eher zwangsweise. Ich erfuhr heute, dass tatsächlich ich für den Großteil der regulatorischen Themen sowohl im Vertragsverhältnis zwischen Firma und Kunde sowie auch inhaltlich in den erstellten Applikationen verantwortlich und auskunftspflichtig bin. Ich kann natürlich Fachabteilungen wie GRC, Legal und Informationssicherheit & Datenschutz heranziehen, muss aber trotzdem federführend identifizieren was und wie ich es machen muss. Während des Termins, in dem ich das erfuhr, war ich ziemlich sackig (weil: Fass ohne Boden, schwere Kost, Juristendeutsch, aus meiner Wahrnehmung heraus nicht mein Tanzbereich), mittlerweile hat sich das ein wenig verflüchtigt. Ich kann mich drüber ärgern und mit Widerstand rangehen, oder ich umarme diese Möglichkeit und sehe es als Chance, etwas zu lernen und mich in ein Thema zu vertiefen, was mir sowieso ständig begegnet. Im Moment des Schreibens tendiere ich zu letzteren.


M fuhr heute komplett allein zum Schwimmtraining. Ich hatte das in den letzten Wochen mit ihm geübt und ihn auch anderthalb Mal heimlich verfolgt; heute war dann der Tag an dem er tatsächlich allein war. Er rief zwar nicht an, so wie wir es abgesprochen hatten, aber das ist in Anbetracht der restlichen Leistung zu vernachlässigen.

… jetzt wüsste ich nur gern, wie lange es noch dauert bis ich mir keine Sorgen mache.


Warum funktionieren die Steckdosen im Zug nicht? – Interessiert gelesen, das Problem kenne ich.
Steckdosen im Zug funktionieren für moderne Eurostecker mit dünnen Kontaktstiften nicht gut, weil sie für runde Schuko-Stecker mit dickeren Kontaktstiften konzipiert sind. Die modernen Eurostecker finden nicht den benötigten Halt.
Lösung: Ein Schuko-Adapter für ~2 EUR.

Ich fahre vermutlich Ende November nach Stuttgart, mal schauen ob ich dran denke mir so einen Adapter zuzulegen.


Was schön & gut war:

  • Kröten auf Arbeit geschluckt, die sind jetzt aber weg und ich froh
  • Ausgiebiges Dehntraining für die Füße
  • Couching und Staffelfinale von „House of Guiness“ mit Jott.
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Donnerstag, 16.10.2025

Gemeinsamer Home-Office-Tag mit Jott. Wir sahen uns zum Mittagessen, ansonsten war jeder in seinen Terminen und mit seinem Kram beschäftigt.

Nachmittags (ich machte etwas früher Feierabend) eine ausgiebige Sporteinheit auf dem Wuhlespielplatz. Als ich gegen 18:15 Uhr nach Hause ging, dämmerte es bereits– lange werde ich dort also nicht mehr am späten Nachmittag Sport machen können (im Dunkeln möchte ich nicht, das find ich gruselig).


Anfang Oktober haben wir Gs Zimmer renoviert. Das Ergebnis ist toll, Jotts Raumkonzept und Ideen sind großartig. Darauf will ich aber gar nicht hinaus, sondern auf: Verschleiß.

Wir haben am 03.10. und 04.10. das Zimmer renoviert. Am 03.10. und am 05.10. habe ich gründliche Sporteinheiten durchgeführt.

Am 06.10. dachte ich, dass sich weitere Bandscheiben vorgewölbt haben– ich hatte Rückenschmerzen aus der Hölle, in der Intensität so wie Anfang/Mitte 2023. Offenbar hatte ich meinen Rücken gründlichst überfordert mit dieser Mehrfachbelastung. Nach mehreren Tagen auf Ibuprofen, Tragen der Rückenbandage sowie körperlicher Schonung (abgesehen von moderaten Dehnen) gehts mittlerweile zum Glück wieder. Für mich ist das trotzdem ein Anlass, mein Training zu überdenken und die Übungen zu variieren– mehr Reha als Pumpen, überspitzt gesagt. Ich habe mich, um ehrlich zu sein, auch stark von egoistischen Motiven leiten lassen (ein definierter Oberarm bzw. ausgeprägter Bizeps sieht gut aus, ich finds stark bestimmte Übungen zu können). Schon auch abgestimmt auf Bedarfe wie z.B. eine stabile Rumpfmuskulator, aber eben so gedreht das die o.g. egoistischen Gründe im Vordergrund stehen. Die letzten Wochen haben mir sehr nachdrücklich aufgezeigt, dass ich da gegensteuern und nachjustieren muss– also doch fitness- und schmerzorientierte Übungen priorisieren.
Mich nervt das aus einer Vielzahl an Gründen:

  • weil es mir vor Augen führt das ich in jüngeren Jahren argen Raubbau betrieben habe (exzessives Nichtstun) und nun die Quittung bekomme
  • es mir aufzeigt, dass ich die letzten Jahre nicht ganz ehrlich zu mir war und nicht vordergründig das gemacht habe, was richtig und wichtig ist
  • ich Sorge vor der Zukunft habe– 38 ist mE kein Alter in dem sich irgendwelche Zipperlein einschleichen sollten; nur wenn ich jetzt schon knacke und quietsche und Schmerzen habe, wie wird das in 10 Jahren sein?

Die letzten Sporteinheiten hab ich trotz angenervt sein also etwas angepasst– mehr dehnen, mehr empfohlene Rückenübungen, weniger Bizeps.

Meh.


Was schön & gut war:

  • Gemeinsame Zeit mit Jott
  • Sport