Kategorien
Journal

Mittwoch, 15.10.2025

Hallo.


Es folgen einige mehr oder weniger sortierte Gedankengänge.

Ich bin sehr gut darin, mir einerseits Dinge vorzunehmen, Routinen festzulegen, Ziele aufzustellen und mich andererseits so damit unter Druck zu setzen, das ich blockiert bin. Das gilt insbesondere für Dinge, die mir eigentlich liegen, mir Spaß machen und mich weiterbringen.

Ich schreibe sehr gern. Ich krieg Ordnung in meine Gedanken rein, ich reflektiere mich, Situationen, Menschen– sogar wenn ich am Ende nicht alles veröffentliche. Und: Es macht Spaß.
Ich weiß, dass Routinen und Gewohnheiten helfen, Dinge geregelt zu kriegen. Ich weiß, dass ein Ziel motivierend wirken kann.

Das ist das eine.

Mich jeden Tag hinzusetzen und zu schreiben ist schwer einzubauen. Wenn ich mit Jott couche und netflixe, gehen wir danach schlafen– also keine halbe, Dreiviertel Stunde zum Schreiben. Und erst recht keine Stunde, die es manchmal auch braucht. Davor? Da ist Alltag, Sport, Arbeiten, von der Arbeit nach Hause kommen.

Im Durchschnitt schreibe ich pro Beitrag eine halbe Stunde.
Schreiben ist anstrengender als sich stumpf an den Rechner zu setzen und die verbleibenden anderthalb, zwei Stunden des Tages zu spielen und den Kopf nicht anzustrengen.
Schreiben konkurriert mit allen anderen Verpflichtungen & Tätigkeiten & Hobbies & Dingen die ich machen möchte. Eigentlich möchte ich Schreiben auch nicht als Verpflichtung, sondern als Hobby sehen das ich gern mache. Aber wenn ich dann Abends nach einem langen Tag– und jeder Tag ist lang– da sitze, fehlt oft die Motivation mich hinzusetzen, eine Viertelstunde „in the mood“ zu kommen und anschließend Kram runterzutippen. Oft, sehr oft, gewinnt die Bequemlichkeit.

Das ist das andere.

Ich weiß nicht wie ich das auflösen kann. Ich weiß auch nicht ob es überhaupt eine Lösung gibt, geben kann– das ist vielleicht der Preis dafür, viele Dinge machen zu wollen. Irgendwas kommt wohl (gefühlt?) immer zu kurz.


Weiterhin: Alltag. Das kann ich gut.


Es herbstet. Morgens grau und wolkenverhangen (hallo versteckter Fernsehturm), Nachmittags etwas angenehmer.


Die Zeit zwischen dem ersten und dem letzten Foto verbrachte ich im Büro, arbeitete vor mich hin, ärgerte mich ein wenig über Prozesse und Personen, die mich von Pontius zu Pilatus schickten (Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im Konzern, es ist wild) und begleitete einen erdnussallergischen Kollegen durch Angst und (leichte) Panik vor einem allergischen Schock bzw. einer damit zusammenhängenden Panikattacke (es ist kompliziert) weil in der Büroküche Erdnüsse standen.


Zu Hause mussten zwei von drei Kindern Hausaufgaben machen. Es war einigermaßen unschön, wir hassen Hausaufgaben aus tiefsten Herzen. Leider haben besagte Kinder die Hausaufgaben und damit einhergehende Übung (bitter) nötig, als leidlich engagierte Eltern müssen wir da also durch. Ich schnappte mir nach Ankunft eines der beiden Kinder, zog mit dem Kind ins Kinderzimmer um und begleitete bei den Mathehausaufgaben (Jott: Englisch).
Ich bin selbst keine Leuchte in Mathe, war ich nie, werde ich nie sein, Zahlen sind mir ein Rätsel, und ja, im Gegensatz zu drei anderen Familienmitgliedern „sehe“ ich Ergebnisse nicht vor mir sondern muss auch bei 37 – 18 rechnen– aber „mein“ Hausaufgabenkind ließ mich kurzzeitig an seiner Intelligenz zweifeln. Ich verstehe nicht, wie man 75% der Aufgaben richtig rechnen, aber bei den anderen 25% bei einer Aufgabe vier verschiedene Ergebnisse rauskriegen kann (nicht übertrieben). Uff.

Das fraß jedenfalls die Zeit auf, die ich eigentlich früher nach Hause gekommen war um noch eine Runde Sport einzuschieben– als wir gegen 18:15 Uhr fertig waren, hatte ich keinen Nerv mehr dafür (und Hunger, den ich vorrangig stillen wollte).


Was schön & gut war:

  • Mit dem Erdnusskollegen über seinen Italienurlaub, Gott und die Welt quatschen
  • Jotts Bahnticketbuchung für unsere Bahnfahrt nach Italien (Berlin – München – Rovereto) nächstes Jahr
  • Perspektivisch etwas gegen schmerzende Füße tun (sprich: Dehn-Übungen)

Kategorien
Journal

Sonntag, 07.09.2025

Nach dem Frühstück eine Runde durch die Wohnung gesaugt, dann meinen Charakter von gestern Abend von Level 1 auf Level 3 gelevelt und im Anschluss für eine ausgiebige Runde Sport auf den Wuhlespielplatz gegangen. Die Kinder nahm ich allesamt mit, wider Erwarten folgten die Jungs sogar ohne Murren und Knurren.


Zur zweiten Tageshälfte hatte sich Familienbesuch angekündigt, Jotts Mama sowie Schwester nebst Freund kamen zu Besuch. Wir spielten Arschmallows, aßen mitgebrachten Birnen-Apfel-Kuchen und gingen anschließend mit den Kindern auf den Spielplatz.


Abends die zweite Wednesday-Staffel zu Ende geschaut. Storytechnisch fand ich die erste besser, gute Unterhaltung wars trotzdem (vielleicht ein wenig zu gruselig).


Done-Liste:

  • Bad geputzt
  • Wohnung gesaugt
  • Essensplan KW 37/38

Was schön & gut war:

  • Sport am Vormittag. Sehr gründlich, im Verlauf des Tages merkte ich sehr deutlich was ich gemacht hatte
  • Klettball und Tischtennis spielen mit den Kindern
Kategorien
Journal

Samstag, 06.09.2025

Vormittags Bibliothek mit den Kindern. Sehr genervt, weil M sich nur Mangas auslieh die er in vermutlich drei, vier Tagen alle gelesen haben wird. J muffelte rum, weil er sich keine Mangas ausleihen durfte, aus Trotz lieh er sich gar nichts aus.


Jott war heute im Großeinsatz, sie sortierte, beschriftete und ordnete Schulsachen für die Kinder und bestellte noch fehlendes Material– und einen neuen Schulrucksack für M. Er ist zu groß für den Ergobag, als er ihn versuchsweise nochmal aufsetzte mussten wir uns allesamt das Lachen verkneifen.
Kurz mit Jott überschlagen– auch dieses Jahr landen wir Pi mal Daumen bei ca. 300 EUR für den ganzen Schulkram. Gut, dass das genau die Summe ist die ich im Jahresbudget für den Schulstart veranschlagt habe.


Nachmittags war M zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, die Zwillinge und ich gingen auf den Wuhlespielplatz. Dort spielten die beiden überraschend viel und lange miteinander und mit anderen Kindern. Ich lernte erst ein bisschen italienisch, dehnte mich dann ausgiebig und als die beiden immer noch keine Anstalten machten nach Hause zu wollen schob ich noch Übungseinheiten für Klimmzüge, Dips und Liegestütze ein.


Es ist schon beinahe lustig: Da suche ich wirklich monatelang nach zeitlich passenden Dungeons & Dragons Runden und jetzt häufen sie sich. Auf einem meiner Discord-Server wurde eine Einsteigerrunde für den Abend veranstaltet, an der ich teilnehmen konnte. Zum Einsatz kam ein anderes Virtual Tabletop System, wir spielten inklusive Spielleiter zu 7 das erste Kapitel aus „Lost Mines of Phandelver“ als Oneshot. Wirklich neu waren nur ich und eine andere Spielerin, der Rest bestand aus alten Hasen die dann auch wirklich sehr cool ihre Rollen verkörperten– ich kam mir wirklich sehr, sehr neu und unbeholfen vor. Aber genau daraus lernt man ja :)
Im Gegensatz zur letzten Runde spielte ich keinen Zwergenkrieger, sondern einen menschlichen Waldläufer, der ein bisschen komplexer in der Handhabung war. Leider waren mir die Würfel den Großteil des Abendeuers nicht hold, mein Anteil am Abenteuer bestand aus dem Nicht-Aufspüren von Spuren und dem Nicht-Treffen von Gegnern.

Gegen 22:30 Uhr war Schluss, das war ’ne gute Zeit. Mein Charakter stieg zwei Level auf, das muss ich dann morgen alles mal ausrechnen und planen.


Was schön war:

  • Wie die Zwillinge miteinander spielten
  • Sport außerhalb der Reihe
  • D&D spielen
Kategorien
Journal

Freitag, 05.09.2025

Teil 2 des Onboarding-Workshops, zum Glück nur bis Mittags– es war gestern doch sehr intensiv.
Weil ich (außer nach dem Aufstehen) keine schmerzenden Füße hatte, lief ich wieder ab Jannowitzbrücke, wurde heute aber ziemlich nass dabei– ungefähr auf der Hälfte des Weges begann es wie aus Eimern zu schütten. Die Laufschuhe (das sind aktuell die einzigen, in die die Einlagen reinpassen) und Socken waren binnen Minuten durchgeweicht, mangels Wechselschuhen stopfte ich sie im Büro mit Papierhandtüchern aus und saß dann nur in Socken im Workshop.


Den Rest des Tages nahm ich mir frei, wir gingen nämlich mit den Kindern nachmittags anlässlich des letzten Ferientages ins Kino. Wir schauten „Das Kanu des Manitu“. Wider Erwarten fand ich den Film im Gegensatz zum Vorgänger an vielen Stellen lustig, bei Jott war es genau andersrum. Ist halt völlig überzogener Quatsch und setzt immer noch mal ’ne Schippe drauf, ich saß auch des Öfteren facepalmend da– aber insgesamt hatte ich mehr Spaß als gedacht (vielleicht bin ich jetzt der Typ für Boomerhumor).


Nach dem Film fuhren wir nach Hause und verschnauften. Sowohl Jott als auch ich waren zu nicht mehr viel zu gebrauchen, das Kino am Nachmittag hatte unser Zeitgefühl ordentlich durcheinander gebracht. Trotzdem noch kurz zu Rewe für ein paar Erledigungen, dann Abendbrot, auf die Couch kriechen und Wednesday weiter schauen.


Was schön & gut war:

  • Durch die Stadt laufen (trotz Wasser von oben)
  • Kinderfreude übers Kino
  • Couchen mit Jott
Kategorien
Journal

Donnerstag, 04.09.2025

Ganztägiger Onboarding-Workshop. Wir (neue Mitarbeitende der letzten Monate) wurden von der Geschäftsführung begrüßt, danach stellten sich die einzelnen Abteilungen und Geschäftsbereiche vor. (Sehr) viel Input, ich hoffe wir bekommen die gezeigten Folien im Nachgang– ich konnte mir nicht alles merken; den anderen ging es ähnlich. Im Anschluss saßen wir noch bei Snacks und Getränken auf der Dachterrasse zusammen und erzählten ein bisschen.

Der Großteil der Teilnehmenden des Workshops war (deutlich) jünger als ich. Komisches Gefühl.


Später Treffen mit K im La Via del Muro. Wir aßen sehr gute Pizza und unterhielten uns, als ob nur vier Wochen und nicht sieben Jahre seit dem letzten Treffen vergangen waren.


Auf dem Rückweg Bahnchaos, ich brauchte 45 Minuten von Jannowitzbrücke bis nach Hause– also gut doppelt so lang wie normal. Aber immerhin fuhr die Bahn, ansonsten hätt ich ~40 EUR für ein Taxi bezahlen müssen.


Jeweils von Jannowitzbrücke bis zum Büro und Abends auch zurück gelaufen, tat sehr gut. Keine Schmerzen mittendrin bzw. später, mal schauen wie es morgen ist


Was schön & gut war:

  • Wieder durch die Stadt laufen
  • Mit den Kolleg:innen auf der Dachterrasse erzählen (ich lernte nebenbei, wo man in Neukölln guten Döner bekommt)
  • Treffen mit K
  • Überraschend gute neapolitanische Pizza
  • Jott wach erwischen
Kategorien
Journal

Mittwoch, 03.09.2025

In einem Anfall von Aktionismus morgens die Wohnung gesaugt und direkt durchgewischt. Gerade Wischen find ich furchtbar nervig, wenn ich denn dann mal die Motivation dazu verspüre _muss_ ich das quasi angehen– es könnte sonst länger dauern bis es wieder soweit ist. Nach einer halben Stunde sah die Wohnung jedenfalls deutlich sauberer als vorher aus und ich war ordentlich durchgeschwitzt.


Starke Emotionen beim Lesen des dritten Bandes der Dragonlance Chronicles. Einer der Hauptcharaktere stirbt und es ging mir ziemlich nahe, inklusive feuchter Augen. Ich war selbst überrascht, das Buch ist wirklich keine Weltliteratur und objektiv betrachtet war die Szene auch nicht herausragend erzählt- es reichte aber eben trotzdem, um das Buch erstmal wegzulegen und durchzuatmen.


In der Firma gibt es diverse Vorhaben und Kanäle zum Umgang mit KI; der heiße Scheiß ist eine AI Workflow Automation Platform. Ich find das an sich schon cool, habe aber so gar keine Idee was ich eigentlich automatisieren und von KI übernehmen lassen könnte. Hauptinhalt meiner Arbeit ist die Kommunikation mit unterschiedlichen Menschen/Menschengruppen sowie ein ständiges Ausloten und Austarieren von Anforderungen, Befindlichkeiten und Bedürfnissen auf der einen sowie verfügbarer Kapazitäten, Timelines und Termine auf der anderen Seite. Ich bin relativ sicher, dass sich das nicht automatisieren lässt.
… und der Part, der sich automatisieren lassen könnte, bei dem scheitert es auf Grund von fehlenden APIs, Verknüpfungen und Zugriffsrechten.


Den Großteil des Tages verbrachte ich auch heute wieder im Projektmanagement-Tool. Ich bin mir nun sehr sicher, dass ich dieses Tool nicht ausstehen kann und den Vorgänger beim alten Arbeitgeber vermisse.


Abends die erste D&D-Runde via Discord und Foundry. Unsere Charaktere trafen sich im Hafen von Niewinter und setzten gemeinsam mit der Kompassrose auf die Sturmwrack-Insel über. Das gelang nur teilweise, auf der Überfahrt erlitten wir nämlich Schiffbruch, konnten uns nur mit Müh und Not an Land retten und mussten erstmal gegen eine Horde Zombies kämpfen. Mein Zwergenkrieger schlug sich ganz gut, ich war froh ein einfaches Charakterkonzept gewählt zu haben. Der Abend endete, nachdem die Charaktere sich im Kloster einquartiert hatten.

Wir spielten von 19 bis 22 Uhr, das war recht knackig– wie ein sehr langes Teams-Meeting. Unser Spielleiter nahm uns gut an die Hand, erklärte geduldig und führte uns gut durch die Geschichte. Ich tat mich mit dem eigentlichen Rollenspiel noch etwas schwer; einen anderen Charakter als mich selbst zu verkörpern ist gar nicht so leicht– obwohl ich mir im Vorfeld natürlich Gedanken gemacht hatte.

Am Ende war ich k.o., aber happy, und freue mich schon auf die nächste Runde in zwei Wochen.


Done-Liste

  • Saugen & Wischen
  • Wäschewaschen

Was schön & gut war:

  • Dragonlance Chronicles 3 weiterlesen
  • Der saubere Boden– ich konnte barfuss laufen und nichts piekste an den Füßen
  • Die D&D Session am Abend
Kategorien
Journal

Dienstag, 02.09.2025

Den Arbeitstag größtenteils mit Projektadministration und der weiteren Planung für 2026 verbracht.


Einen bei LinkedIn gesehenen Prompt für ChatGPT ausprobiert (sinngemäß: Stärken, Schwächen, Optimierungsmöglichkeiten) und von der Antwort etwas aus der Spur geworfen worden. Rational verstehe ich, dass die Antwort ein rein probabilistisch generierter Text ist und die Maschine weder versteht, was ich schreibe noch was sie zurückgibt– aber meine Güte, mich warf es trotzdem etwas aus der Bahn weil es (gerade bei den Schwächen) Themen berührte und Punkte aufzeigte, die mir auch schon das ein oder andere Mal in den Sinn kamen. Es war gruselig und beeindruckend und ich musste mir im Nachgang ziemlich oft sagen, dass ich a.) die Maschine auf Grund des fehlenden Verständnisses genau so NICHT nutzen sollte und b.) das einzig ich die Bedeutung/Schwere/den Sinn in die Antwort hineininterpretiere.


Beim Abendessen ein Gespräch über Tabletnutzung und für Kinder geeignete Inhalte. Der Browserverlauf ergab unterschiedliche Suchanfragen für Inhalte zur menschlichen Anatomie (inklusive kindlicher Rechtschreibfehler); wir wiesen darauf hin das wir gern gemeinsam entsprechende Informationen heraussuchen können bzw. wir Eltern für Kinder geeignte Inhalte recherchieren und den Kindern bereitstellen– wir aber eben nicht möchten, dass sie auf eigene Faust im Internet danach suchen.
Ich lernte so nebenbei, dass trotz entsprechend geänderten DNS-Eintrags (dns0 Kids) und aktivierter Safe Search entsprechende Bilder verfügbar sind (danke Shutterstock und Co.) bzw. Suchergebnisse nicht kindgerechte Seiten beinhalten.


Abends „Marco Polo“ auf Netflix angeschaut, die Serie wurde auf der Startseite angeteasert. Die Pilotfolge war spannend, daher gucken wir das wohl weiter.


Was schön & gut war:

  • Eine ausgiebige Sporteinheit auf dem Wuhlespielplatz
Kategorien
Journal

Montag, 01.09.2025

Standard-Arbeitstag. Vormittags Termine zur Planung von 2026 (das Jahresende nähert sich mit großen Schritten…), die bekommenen Infos sind erfreulich– ich werde wohl auch im nächsten Jahr genug zu tun haben.


Einladung zum Sommerfest der Firma. Wir können Essen und Snacks aus unserer Kultur mitbringen, ich überlege mit Eberswalder Würstchen, Kartoffelsalat und einer großen Flasche Bautzner Senf aufzutauchen :)


Nachmittags Action, die Jungs brachten einen Freund mit. Irgendwann hörte ich sie allesamt zu Anime-Rap mitrappen. Sehr niedlich (nein überhaupt nicht, sie sind ja alle schon groß und machen nichts niedliches mehr).
G und ich gingen dann ’ne Runde Tischtennisspielen, bzw. war das der Plan– sie tobte dann aber (nach Ermunterung) mit anderen Kindern herum; ich nutzte die Zeit für die Rewe-Bestellung.


Spannendes Experiment: Cyber Celibate

Every month, I’m renouncing a piece of tech I live by.

Tiff überdenkt und begrenzt ihren Umgang mit Social Media bzw. Smartphones/Apps– angefangen vom ausgedruckten Instagram-Feed bis zum an die Wand geketteten Smartphone.


Done-Liste:

  • 60°-Wäsche legen mit den Kindern
  • Essensplan und Essensbestellung für nächste Woche

Was schön & gut war:

  • Die Jungs samt Kumpel Spaß haben hören
  • G spielt mit den anderen Kindern Versteckfange
  • Die Rewe-Bestellung ist schon fertig
Kategorien
Journal

Sonntag, 31.08.2025

Schwere Kost, aber immerhin gut erfassbar: Kulturkampf von Rechts.

Nichts soll mehr nach Regeln ablaufen, sondern alles nach persönlicher Macht. Darum ist Kulturkampf eine Verniedlichung dieses Versuchs: Es geht um die Abschaffung der offenen Gesellschaft und die Errichtung einer Ordnung, in der wenige mächtige Männer die Welt unter sich aufteilen.

Der Krampf mit dem Kulturkampf – Der siebte Tag

Das fand ich eine sehr einleuchtende und gut zu verstehende Darstellung.


Vormittags Aufräumen & Haushalt, dann mit den Kindern raus zum Federballspielen und Sport machen. Wieder zu Hause gabs fantastisches Gulasch von Jott, ich hätte mich in der Sauce wälzen können.


Jott war ein bisschen geplättet von ihrem gestrigen abendlichen Ausflug und verschlief den Nachmittag, die Kinder und ich fuhren daher allein Eis essen.

Ich probierte Birne und Erdbeer-Basikum und trag die richtige Wahl– das Birneneis war fruchtig und nicht zu süß und der Basilikum im Erdbeereis ein herber Kontrast zur süßen Erdbeere.


Weil wir neue Serien suchten, fragte ich Perplexity unter Eingabe unserer bisherigen für gut befundenen Serien nach Empfehlungen und bekam ein paar Vorschläge zurück. Ich find diese vier gut und muss sie nun mit Jott verhandeln:

  • Dark Sails
  • Boardwalk Empire
  • The Wire
  • The Sopranos

Ich nehme gern weitere Empfehlungen entgegen. Gern aus den Bereichen (dark) fantasy, Krimi, Drama, Comedy (teils).

Gut gefallen haben mir in den letzten Monaten/Jahren:

  • Ringe der Macht
  • The Brothers Sun
  • Peaky Blinders
  • The Gentlemen
  • Ginny & Georgia (leichte Längen mittendrin)
  • 4 Blocks
  • The Rookie (verflacht immer mehr und wird zusehends zu GZSZ, ist aber weiterhin unterhaltsam)
  • Yellowstone
  • 1883
  • Wednesday (Staffel 2 ist mir zu gruselig, gern etwas leichter)
  • Game of Thrones
  • The Witcher (Staffel 1)
  • Avatar
  • Taboo
  • The Last Kingdom
  • Babylon Berlin (Staffel 1 und 2)

Done-Liste:

  • Fahrradreparatur G (schon wieder :( )
  • Einmal gründlich staubwischen und durchsaugen
  • Wäsche waschen

Was schön & gut war:

  • Sport
  • Eis
  • Thursday Murder Club mit Jott auf der Couch
Kategorien
Journal

Samstag, 30.08.2025

Eher entspannter Tag. Viel Zeit mit Dungeons & Dragons verbracht, ich bastelte Charakterbögen für die Kinder bzw. überarbeitete sie– alle drei (inklusive J) möchten gern das Schwarzrain-Abenteuer weiterspielen, aber mit „richtigen“ Charakteren. So soll es also sein :)


Jott verabschiedete sich am Nachmittag und fuhr zur Langen Nacht der Museen, die Kinder und ich gammelten vor uns hin, spielten ein bisschen auf dem Wuhli, gammelten noch mehr und entspannten uns allesamt recht gut.


Tageshighlight für die Zwillinge: Nach dem Essen nochmal ’ne Rollerrunde an der Wuhle im Licht der untergehenden Sonne.


Was schön & gut war:

  • Jotts Naan-Brote zum Kichererbsencurry
  • Sehr tief in D&D eintauchen– Werte und Eigenschaften recherchieren, herausfinden wie Aktionen, Angriffe, Bonusangriffe funktionieren, ein bisschen Min/Maxing betreiben…