Überraschend gut geschlafen. Überraschend gut bedeutet in diesem Fall, von ca. Mitternacht bis halb Sieben unterbrechungsfrei (das ist selten), dann musste ich auf Klo, konnte aber danach nochmal fast bis 8 Uhr schlafen.
Das Ferienhaus scheint ein paar Tage/die letzten Wochen leer gestanden zu haben, es ist superkalt. Ich bin sehr froh, meine Hausschuhe mitgenommen zu haben.
Die Heizung kommt nicht so recht dagegen an, vermutlich brauchts noch ein paar Tage.
Nach dem Frühstück teilten wir uns auf. Die Jungs und ich gingen zum Indoor-Spielplatz (sie tobten, ich las), G mitsamt Jotts Mama und dem Freund von Jotts Schwester Pony-Reiten und Jott nebst Schwester fuhren einkaufen.
Gegen Mittag kamen wir allesamt wieder zusammen, aßen, ruhten uns ein wenig aus und dann trennten sich die Wege wieder: Ich schnappte mir die Kinder und ging ins Schwimmbad, der Rest der Familie spazierte/ruhte sich aus.
Im Schwimmbad waren die Kinder voll im Element, als ich sie nach guten zwei Stunden aus dem Wasser fischte hätten sie vermutlich nochmal zwei Stunden spielen können.
Abends eine ausgiebige Dehn- und Mobility-Einheit, der Kraft-Anteil war zu vernachlässigen. Erstmals die Dead Bug Übung eingebaut, die soll nämlich super für den Core sein. Koordinatorisch ein wenig herausfordernd, ich muss mich konzentrieren die jeweils richtigen Gliedmaßen zu strecken.
Premiere: Ich spielte erstmals „Die Siedler von Catan“. Das hatte ich mitgenommen, um mir mal die Regeln anzuschauen (ich habs ja noch nie gespielt) und ggf. auch allein ‚ne Runde zu spielen. Mit Jotts Mama, Jotts Schwester und ihrem Freund fanden sich dann aber genügend Mitspieler für eine richtige Runde. Das Grundprinzip kannte ich von Catan Junior, in der Erwachsenen-Version wars etwas fordernder. Jotts Schwester und ihr Freund waren alte Hasen und zogen Jotts Mama und mich ziemlich ab, erst gegen Ende des Spiels konnte ich ein wenig nachziehen.
Was anders als vor vier bzw. sechs Jahren ist: Mittlerweile sind wir dank 5g nicht mehr völlig aufgeschmissen. Es lebe die technische Weiterentwicklung :)
Die Todo-Liste meiner Wahl heißt Todoist. Ich mag die App, ich mag die via Newsletter eintrudelnden Impulse. Der Oktober-Newsletter erwischte mich kalt und brachte mich zum Nachdenken. Das Newsletter-Thema Output beschäftigt mich schon ein wenig länger, wenn es um mein Italienisch-Lernen geht.
There’s a sneaky mental trap we all fall into when we consume too much without creating: the illusion of competence. Saving stuff, binging videos, or scrolling articles can feel productive. Your brain gets a little dopamine hit that says, “I’m learning! I’m making progress!” But often, it’s surface‑level. Psychologists have shown that passive review creates familiarity, not mastery. It tricks us into believing we know something well, when in reality we haven’t tested our ability to recall, explain, or apply it.
Was ist mein Output? Was mein Fortschritt?
Ich habe angefangen Italienisch zu lernen, weil ich weniger Zeit in Social Media verbringen wollte (und ich schon öfter den Gedanken hatte, just for fun eine Sprache zu lernen- ohne große Ansprüche und ohne den Anspruch, daraus unmittelbaren praktischen Nutzen zu ziehen). Die Idee war vorrangig, in der Sprach-App statt auf Insta zu hängen. Das hat schonmal gut geklappt, ich bin mittlerweile zu 95% social media frei (der Rest ist LinkedIn und bei Jott über die Schulter gucken). Nun hab ich das „Problem“, dass ich in punkto Sprache lernen gewisse Ansprüche entwickelt habe– es wäre cool, auch aktiv sprechen zu können, also einen verwertbaren Output zu haben.
Den habe ich aber de facto nicht, obwohl ich mich sehr regelmäßig in die App einklinke, neue Lektionen lerne, Vokabeln wiederhole und mich gem. unterschiedlicher Tests (die aber nur das Verstehen von Text/wenigen Audio-Dialogen erfassen) im Sprachniveau B1 befinden müsste. Um also meinen Ansprüchen gerecht zu werden, muss ich mich nun damit befassen wie ich weniger um des Lernen willens lerne, sondern konkreten Output erzeuge.
(Wird fortgesetzt, ich muss hierdrauf noch herumdenken)
dns0.eu hat seinen Service eingestellt (via). Ich hab das für unsere Endgeräte genutzt und muss jetzt eine Alternative einrichten. Mit DNS4EU gibts wohl eine europäische Lösung, ich denke das werd ich ausprobieren- falls es da Probleme gibt, wirds wohl nextDNS. Das läuft auf meinen iPhone stabil, ich merke nur das es läuft wenn die Amazon-App ab und an Fehlerseiten wirft weil ich auf sponsored-Artikel klicke.
Was schön & gut war:
- So viele lachende, sich freuende Kinder im Schwimmbad (nicht nur unsere)
- Catan kennen lernen und spielen
- Sport




Eine Antwort auf „Montag, 20.10.2025“
Vielen Dank für den verlinkten Artikel! Das klingt sehr schlüssig und regt zum Nachdenken an. Eine letzten Jahres abgeschlossene extrem aufwändige Weiterbildung (um ein benötigtes Zertifikat zu erlangen) hat mich häufig an die Grenze gebracht, ich überleg mir grad ob einer der Hründe srin könnte, dass ich schon wägrend dem lernen einfach wusste, dass ich 75% davon nie benutzen werde. Da muss ich mal drüber nachdenken, auch im Hinblick auf weitere Aus- und Weiterbildungen oder Lernmodule :)