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Journal Mittwoch, 28.9.2016

Zu müde für alles.

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Journal Dienstag, 27.9.2016

Trotz Schlappheit arbeiten gewesen. Herr Schnuffke musste in die KiTa, unnütz durch die Stadt gurken wollte ich auch nicht, und so schlecht gings mir dann doch nicht das ich den Fehltag vor mir hätte rechtfertigen können. Dienstag ist der halbe Tag eh mit Meetings verplant, von daher war das auch ganz ok. Der halbe Tag vor den Meetings war zwar knackig, aber es ging schon irgendwie.

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Herr Schnuffke schläft seit zwei Nächten wieder in seinem Zimmer. Jott hat neulich einen Rausfallschutz bei IKEA besorgt, den wir am Wochenende anbrachten. Für die Übergangszeit schlafe ich auf unserem Luftbett im Kinderzimmer, damit Herr Schnuffke sich in Gesellschaft wieder an sein Bett gewöhnen kann.
Die Nacht zu heute lief super, Herr Schnuffke schlief wunderbar entspannt neben mir und wachte trotz Husten und Schniefen nicht auf- nichtmal, als ich ihm Nasentropfen verabreichte.

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Was schön war: Keine Magen-Darm-Symptome mehr zu haben.

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Journal Montag, 26.9.2016

Der Vorteil an einer KiTa, die in Arbeitsplatznähe liegt: Keine langen Extra-Wege.
Der Nachteil: Wenn man nicht arbeiten geht, muss man doppelt fahren. So auch ich heute. Ich brachte nach dem Aufstehen Herrn Schnuffke in die KiTa, fuhr zurück, aß eine Kleinigkeit, schlief komatös, holte Herrn Schnuffke wieder aus der KiTa ab und fuhr mit ihm nach Hause. Die Unterwegs-Zeit belief sich heute also auf gute viereinhalb Stunden, das haut schon ganz schön rein mit so einem abschwellenden Magen-Darm-Infekt.
Immerhin konnte ich heute wieder halbwegs normal essen und trinken und eben auch eine längere Schlafpause am Tag einlegen, das hilft ja ungemein.

Jetzt trotzdem früher ins Bett.

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Was schön war: Herr Schnuffke, wie er heute morgen „Papa? Papa? Papa?“ rufend durch die Wohnung irrte, weil er mich unbedingt sehen wollte.

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Journal Freitag, 23.9.2016

Herr Schnuffke schlief tief und fest in der Nacht und übergab sich nicht. Die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen erwiesen sich also glücklicherweise als unnötig.
Vermutlich hat sich Herr Schnuffke am Mittwoch Abend oder Donnerstag Morgen also „nur“ den Magen verdorben.

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Auf der Fahrt in die KiTa vermisste Herr Schnuffke Murmel und Pferdinand dann doch. Wir hatten die beiden heute testweise zu Hause gelassen. Es gab zwar weder Tränen noch Geschrei, aber sehr eindeutig auffordernde Handbewegungen in Richtung Ablage, auf der Murmel und Pferdinand immer sitzen.
Am Montag sind sie wieder dabei.

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Herr Schnuffke hat ein neues Hobby: Er hängt kopfüber aus dem Buggy raus und sieht die Welt verkehrt herum an. Das bietet mir die Möglichkeit, zum einen seine Zähne im Oberkiefer zu bewundern, und zum anderen ihn am Kinn zu kitzeln. Ein großer Spaß.

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Ein etwas chaotischer Tag im Büro. Es begann nach dem morgendlichen Statusmeeting. Eigentlich war der Plan, einen der ToDo-Listen-Einträge zu bearbeiten. Kaum damit angefangen, klingelte das Telefon, einer unserer Ansprechpartner beim Kunden war dran. Also erstmal telefoniert, dann aufgelegt, das Telefon in die Ladeschale gesteckt, die Ergebnisse des Telefonats notiert, kurz an den ToDo-Listen-Eintrag gedacht und ZACK, klingelte es wieder. Ein anderer Ansprechpartner beim gleichen Kunden. Der meldete eine Fehlfunktion, die sich aber sehr schnell als Fehler auf Kundenseite erwies und nur von deren Systemadministratoren bearbeitet werden konnte. Auch hier: Aufgelegt, Telefon in die Ladeschale gesteckt- nein, soweit kam ich gar nicht. Ich hatte das Ding noch in der Hand, als es erneut klingelte und wieder der erste Ansprechpartner dran war.
Nach diesem Telefonat fand mein monatliches Feedbackgespräch statt (Tenor: Ich leiste gute Arbeit und alle sind zufrieden mit mir, das höre ich sehr gern), und danach konnte ich mich ENDLICH dem ToDo-Listen-Eintrag widmen. Zumindest eine halbe Stunde, dann war es Zeit für die Mittagspause.
Und als ich aus der zurück kam, rief nochmal der allererste Gesprächspartner vom Vormittag an und hatte eher schlechte Nachrichten, die ein sofortiges Umschwenken und interne Absprachen bedeuteten.
Und so ging das weiter.

Wirklich Ruhe hatte ich erst am Abend im Home Office. Da konnte ich endlich das machen, was ich mir am Vormittag vorgenommen hatte, und versackte dabei auch prompt. Wenn ich denn dann mal konzentriert bin und rumtüfteln kann…

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Was schön war: Herrn Schnuffkes Sitztanz im Buggy, als wir am Bahnhof Friedrichstraße vorbei kamen. Die Sprachnachricht vom zweijährigen Sohn unserer Nachbarn, der gern mit Herrn Schnuffke auf Karls Erdbeerhof fahren möchte: „Herr Schnuffke… Herr Schnuffke… ERDBEERHOF!“ Lustig durch die KiTa laufen mit Herrn Schnuffke: Wir beide watschelnd und stampfend und trampelnd und schnaufend und schnaubend und lachend und zur Erheiterung von Eltern und Erziehern beitragend.

Heute war ein guter Tag.

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Journal Donnerstag, 22.9.2016

Jott war gestern beim Frauenarzt. Den Zwillingen geht es gut: Sie sind altersgerecht entwickelt und putzmunter. SIE liegt etwas weiter unten und auch mit dem Kopf nach unten und wird bei einer natürlichen Geburt zuerst zur Welt kommen, ER hat sich innerhalb der letzten beiden Wochen gedreht und liegt wieder mit dem Kopf nach oben.

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Wir haben Herrn Schnuffke zur besseren Eingewöhnung in die KiTa Pferdinand und Murmel mitgegeben. Als „Anker“, so nannte ich es- die beiden begleiten ihn durch den kompletten Tag. So hatte er immer seine vertrauten Kuscheltiere bei sich, ob er nun zu Hause war oder in der KiTa. Herr Schnuffke nahm das auch dankbar an und lief die meiste Zeit mit Pferdinand in der einen und Murmel in der anderen Hand herum. Wenn sie nicht da waren, suchte er sie und verlangte nach ihnen.

Seit ein paar Tagen ist es damit vorbei- er kuschelt gern mit ihnen, aber sie sind nicht mehr essentiell wichtig. Er kommt inzwischen ohne die beiden klar. Auf dem Weg in die KiTa verbringen sie die meiste Zeit in der Ablage, und in der KiTa warten sie in der Garderobe auf Herrn Schnuffke.

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Beim Abholen erhielt ich Informationen zum Schlafverhalten von Herrn Schnuffke, die mich umwarfen. Scheinbar ist das Kind, das fast jeden Abend lange gegen das Einschlafen kämpft, beim Mittagschlaf in der KiTa ein Lämmchen. Eine Erzieherin berichtete heute, dass er normalerweise innerhalb weniger Minuten schläft. Kein K(r)ampf, kein ewiges herumdrehen, kein wegkrabbeln, nein. Er legt sich hin, dreht sich in Position und schläft ein.
Wir müssen wohl Abends mal ein ernstes Wörtchen mit ihm reden.

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Wir hatten heute Nachmittag einen Termin bei einer KiTa umme Ecke, in die Herr Schnuffke und die Zwillinge ab dem Spätsommer des nächsten Jahres gehen sollte. Um einen möglichst guten Eindruck zu machen, tauchten wir dort zu dritt auf. Beinahe der erste Satz der KiTa-Leiterin war „Machen Sie sich keine Hoffnungen, eigentlich sind wir auf Grund der vielen Geschwisterkinder schon für 2017 voll.“. Yay! Wir halten unsere Anmeldung aktiv und hoffen. Mit drei Kindern möchte ich nämlich eher ungern durch die Stadt gurken.

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Auf der Fahrt zum Termin erbrach sich Herr Schnuffke in der S-Bahn. Einfach so. Mir nichts, dir nichts. In der einen Sekunde zeigte er auf irgendwas, und in der nächsten bespuckte er sich, den Buggy und die Bahn. Zum Glück haben wir immer Taschentücher und Feuchttücher dabei, so dass die Reinigung schnell von der Hand ging. Ich habe trotzdem Blut und Wasser geschwitzt, das war eine eher unschöne Situation. Herrn Schnuffke schien sie allerdings nicht nachhaltig beeindruckt zu haben, nur wenige Minuten später lachte und freute er sich als ob nichts gewesen war.

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Nach dem Termin in der KiTa wollten wir eigentlich zur Sommerparty der Firma einer Bekannten fahren. Auf dem Weg dorthin machte uns Herr Schnuffke allerdings einen Strich durch die Rechnung: Er erbrach sich erneut in der Bahn. Also stiegen wir aus, fuhren nach Hause und bepuschelten das Kind. Fieber hat er nicht, er verhält sich auch ganz normal. Es könnte also alles gut sein, wenn nicht jeder kleine Krümel Nahrung erbrochen würde.

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Was schön war: Zeit vertrödeln am Abend dank eines halben Urlaubstages.

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Journal Mittwoch, 21.9.2016

Während Herr Schnuffke gestern in der KiTa sehr anhänglich war und viel an der Hand herumgeführt werden musste, war er heute sehr entdeckungslustig und versuchte sich beim Abholen mit einem Bobby Car fortzubewegen. Wie so ein großes Kind.

Dazu passt, dass Herr Schnuffke in seiner KiTa-Gruppe zu den „Großen“ gehört, die schon viel selbstständig machen sollen. Momentan wird Anziehen geübt, und das merken wir zu Hause auch: Wenn er nicht mitmachen darf, dann ist er ungehalten.

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In der KiTa beißt Herr Schnuffke nicht, wie ich heute morgen im Gespräch mit einer der Erzieherinnen erfuhr. Glück gehabt.
Wir wurden in unseren Maßnahmen gegen das Beißen bestätigt. Im Netz fand ich noch zwei interessante Ansätze: Zum einen soll man dem Gebissenen mehr Aufmerksamkeit als Herrn Schnuffke gewähren, damit er nicht etwa Beißen mit Aufmerksamkeit verknüpft. Und zum anderen kann das Lachen nach dem Ermahnen eine Übersprungshandlung sein: Er weiß vielleicht, dass das gerade nicht in Ordnung war, kann sich aber nicht richtig verhalten. Eventuell müssen wir ihm also aus der Situation hinaus helfen.

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Zu „Ball“ gesellte sich heute „Oma“. Da wird demnächst jemand dahinschmelzen.

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Jott hat heute die Kinderzimmerdekoration entschieden voran gebracht.

Blumen

Sind das nicht schöne Blumen? Herr Schnuffke und ich würdigten das Werk gebührend.

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Es ist beruhigend zu sehen, dass andere Menschen mit dem gleichen Schlaf-Rhythmus vor dem selben Problem stehen. I feel you, Frau Rabe.

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Am Abend schaute ich, was eine meiner langjährigen Lieblingsbands, Schandmaul, inzwischen so treibt. Die habe ich lange Jahre rauf und runter gehört, aber vor drei, vier Jahren endete das nach einem meiner Meinung nicht ganz so gelungenen Album.
Jedenfalls entdeckte ich, dass vor anderthalb Wochen ein neues Album erschien, hörte rein und fands ganz gut- zumindest besser als das vorletzte. Das Highlight des neuen Albums ist die vertonte Geschichte von Tjark Evers. Das hörte ich nebenbei, sprang zurück, sprang nochmal zurück, googlete Tjark Evers, hörte das Lied nochmal und fands mit jedem Hören besser. Sehr traurig, sehr mitnehmend, aber gleichzeitig auch sehr schön.

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Was schön war: Herrn Schnuffke beim Hüpfen auf seinem Hüpfpferd. Wie er strahlen kann!

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Journal Dienstag, 20.9.2016

Der Morgen hatte ordentlich Luft nach oben: Ich verschlief und vergaß mein Frühstück und Herrn Schnuffkes KiTa-Windelpaket zu Hause. Aber zum Glück ist das ja nicht wild: Mein Mittagessen- heute auch Stullen- hatte ich bei und konnte ich als Frühstücksersatz essen und in der KiTa haben sie eh genug Windeln von anderen Kindern. Und die halbe Stunde, die morgens fehlte, konnte ich Abends ranhängen. Von daher: Alles gut gegangen.

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Die nächsten zwei Tage gibt es im Büro zum Mittag Gnocchi-Salat mit Oliven, getrockneten Tomaten, Walnusskernen und Parmesam-Mozzarella-Mischung. Ich freu mich jetzt schon drauf und muss mich zusammenreißen, nicht immer mal wieder zu kosten…

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Herr Schnuffke hat in den letzten Wochen eine Eigenart entwickelt, die wir absolut nicht gutheißen können. Beim Kuscheln beißt er Jott und mich. Teilweise sehr stark, mit seinen vier bzw. sechs Mausezähnen vorne kann er sich schön in Haut und Speck reinbohren.
Aus der KiTa habe ich noch nichts dergleichen gehört, also scheint er dort nicht zu beißen (ich hoffe, es ist tatsächlich so).
Wir wissen momentan nicht so recht, was wir machen sollen. Sobald er zubeißt, rufen wir „Au“ (im seltensten Fall gespielt, es tut tatsächlich schweineweh- das Kind hat die Beißkraft einer Schnappschildkröte), setzen wir ihn auf den Boden- im Normalfall saß er zum Beiß-Zeitpunkt auf unserem Arm- und erklären einerseits, dass er uns gerade weh getan hat, dass er sich das Beißen doch bitte verkneifen soll, und dass er stattdessen Streicheln soll.
Leider scheint er nicht zu verstehen, was wir damit aussagen- er lacht dann nämlich und freut sich.

Weil er ausschließlich beim Kuscheln- also in ruhigen, friedlichen, liebevollen Momenten- zubeißt, glaube ich, dass es eine Art Liebesbeweis sein könnte. Die Frage ist nur: Wie kriegen wir das abtrainiert? Es nervt ungemein, und die genannten Reaktionen bringen nichts.

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Jott hat gestern ein Zucchini-Walnuss-Brot (nach diesem Rezept) gebacken, das 1a ist. Fluffig, mit knuspriger Rinde, nicht zu weich und nicht zu fest. Das kann sie öfter machen. Vor allem, weil uns die Brote vom nahe gelegenen Bäcker inzwischen aus den Ohren rauskommen.
Beim heutigen Abendbrot war ich allerdings ein bisschen überrascht, dass wir zu Dritt am Tag ein halbes Brot (~1/4 Kilo) verputzen. Mit drei Kindern landen wir vermutlich bei einem Brot am Tag. Herrje.

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Auf dem Heimweg saß Herrn Schnuffke und mir heute eine Frau in der Bahn gegenüber, die zunehmend genervt immer mal wieder ihre Zeitung senkte und seufzte, während Herr Schnuffke und ich uns ein Bilderbuch anschauten. Ich war kurz davor, sie zu fragen weshalb sie a.) nicht mit dem Auto fährt, wenn sie doch scheinbar ihre Ruhe haben möchte, und b.) nicht einfach aufsteht und sich wegsetzt.
Leute gibts.

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Was schön war: Herr Schnuffke kann jetzt „Ball“ sagen. Das haben wir auf der Heimfahrt nämlich mit dem Bilderbuch geübt.

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Journal Montag, 19.9.2016

Eigentlich bestand mein Tagesziel darin, 21:30 Uhr im Bett zu liegen und spätestens 21:45 Uhr zu schlafen.

Da ich mit dem Schreiben für diesen Beitrag 22:35 Uhr beginne, ist das wohl gescheitert. Unter der Woche ausschlafen ist schwerer als man denken sollte.

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Der Alltag ist derzeit überwältigend alltäglich. Ich stehe auf, bringe Herrn Schnuffke in die KiTa, arbeite ein paar Stunden, hole Herrn Schnuffke wieder ab, spule die Abendroutine ab und gehe schlafen. Zwischendrin passiert nichts.

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Im Büro besuchten uns heute einige Kunden. Der Termin war nicht ganz alltäglich, sondern ging eher in Richtung „was besonderes“. Am Wochenende hatte ich mir noch vorgenommen, mich etwas schicker zu machen, Hemd und dunkle Lederschuhe. Heute morgen bzw. gestern Abend beim Klamotten rauslegen vergaß ich das natürlich und fuhr normal bekleidet (Jeans, T-Shirt mit ausgeleierten Kragen vom ständig dran ziehenden Kind, abgelatschte Schuhe und verwaschene Pulloverjacke- klassischer IT-Fuzzi halt) ins Büro. Uncool. Für den nächsten Termin dieser Art stelle ich mir einen Kalendereintrag mit mehrmaliger Erinnerung ein.

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Die beste Aktion des heutigen Tages war die Erhöhung der Cursorgröße um das mindestens dreifache. Endlich kein Suchen und wildes Mausgewackel mehr, nein: Der Cursor ist nun so groß das ich ihn mit einem Blick finde.
Die halb fragenden, halb spöttischen Blicke von Dritten ignoriere ich- ich muss ja damit arbeiten.

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Die normale Kaffeeration (eine größere Tasse, ~300ml) reicht nicht mehr. Vor nicht allzu langer Zeit trank ich zwei Tassen: Morgens zum Frühstück eine, am Nachmittag die andere. Das reichte, um halbwegs wach durch den Tag zu kommen.
Mittlerweile bräuchte es am Vormittag und idealerweise am frühen Abend noch eine Tasse. Mit anderen Worten: Vier Tassen, also ungefähr 1 Liter, am Tag. Früher habe ich die Kaffee-Junkies belächelt, mittlerweile bin ich scheinbar selbst einer.

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Herr Schnuffke schläft seit dem Ende des Dänemark-Urlaubs wieder bei uns im Bett. Die Einschlafbegleitung funktionierte bei mir nur noch dort im Liegen, und irgendwann waren wir es auch leid, Abend für Abend und Nacht für Nacht mehrmals aus dem Schlaf gerissen zu werden vom hustenden/ kranken/ schlecht schlafenden Kind. Der Umzug zu uns verbesserte die Situation, zumindest Herr Schnuffke und ich schliefen nach einigen Tagen wieder besser (Jott sagt immer „Geht schon“, aber ich glaube ihr das nicht so ganz).
So ganz glücklich sind wir allerdings nicht- ein Familienbett ist nichts für uns. Sobald wir also für Herrn Schnuffkes Bett einen Rausfallschutz und eine zusätzliche Matratze zum vors Bett legen gekauft haben, versuchen wir ihn wieder umzulagern.

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Was schön war: Einen meiner Ansprechpartner auf Kundenseite nach gut zwei Jahren zum ersten Mal persönlich treffen und beim gemeinsamen Mittagessen ein wenig erzählen.

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Journal Samstag, 17.9.2016

Doofer Tag. Das Wetter war schlecht, Herr Schnuffke war anstrengend, das Haus von Jotts Papa erfordert ständiges Beaufsichtigen des Kindes damit nichts passiert, das Familientreffen war zu laut und zu warm und zu viele Menschen und jetzt kann ich, obwohl hundemüde, nicht schlafen gehen sondern muss auf Jott warten, die keinen Schlüssel bei sich hat und daher ohne mich nicht ins Haus kommt.

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Journal Freitag, 16.9.2016

Ein kurzer Tag im Büro, powered by Überstundenabbau. 14 Uhr ließ ich den metaphorischen Stift fallen, holte Herrn Schnuffke aus der KiTa ab und fuhr mit ihm nach Hause. Dort hielten wir uns gar nicht erst großartig auf, sondern schnappten uns Jott und fuhren in die sachsen-anhaltinische Provinz zu ihrem Papa und seiner Frau. Morgen ist nämlich ein Familientreffen von Jotts Familie, und um den Samstag zu entzerren reisten wir eben heute an.

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Heute kam die Bestätigung der IHK: Ich bin ab sofort offiziell Ausbilder in meinem Betrieb. Hurra!

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Was schön war: Herrn Schnuffkes gute Laune nach dem Abholen. Am frühen Nachmittag sind die Energiespeicher merklich voller als am späten Nachmittag und die Laune ist erheblich besser.