Kategorien
Journal

Journal Dienstag, 6.12.2016

Großer Schreck gestern Abend: Kurz nachdem ich mich hingelegt hatte, begann Herr Schnuffke mordsmäßig zu weinen und ließ sich auch kaum beruhigen- weder durch mich noch durch Jott. Wir entdeckten recht schnell den Grund: Offenbar hatte er sich an der Befestigung seiner Rausfall-Sicherung den Kopf gestoßen und dabei ein bisschen Haut abgeschürft. Das ist natürlich schlimm, wenn man im Halbdunkel mit dollen Kopfschmerzen aufwacht, die scheinbar einfach so da sind und nicht besser werden.
Nach einer guten Viertelstunde gelang es Jott, ihn zu beruhigen und ihn bei uns im Bett zum Einschlafen zu bringen.
Weil die beiden im Wechsel husteten, zog ich relativ fix ins Wohnzimmer um und war drei Sekunden nach hinlegen eingeschlafen.

Heute Nacht war der Nikolaus da und hinterließ für jeden von uns eine Kleinigkeit in den Schuhen. Herr Schnuffke fand das am Morgen nur mäßig spannend: Nach einem schnellen Blick auf die glitzernde Verpackung seines kleinen Schoko-Nikolauses stürmte er weiter in die Küche zum Frühstück.

Seit der letzten Woche haben wir einen neuen Stuhl für Herrn Schnuffke. Es ist ein Hauck Alpha+, der großen Anklang findet. Endlich kann Herr Schnuffke selbst auf seinen Stuhl (und auch wieder herunter) klettern, niemand muss ihn mehr heben.

In der letzten Woche brach bei Herrn Schnuffke ein neuer Zahn durch. Diesmal unten neben den Schneidezähnen. Nun hat er oben die vier mittleren Schneidezähne, dann sowohl links als auch rechts eine Lücke und darauf folgend je einen Backenzahn, und unten die beiden mittleren Schneidezähne und links einen weiteren Schneidezahn.

Hoffentlich folgt der vierte, rechte untere Schneidezahn recht bald. Drei Zähne nebeneinander sehen sehr unsymmetrisch aus.

Der KiTa- und Arbeitsweg gestaltete sich heute nicht ganz so schlimm wie gestern. Wir fuhren mit der Straßenbahn bis zum S-Bahnhof Adlershof, nutzten ab da die S-Bahn bis Tempelhof und stiegen dort in die U-Bahn um. Immer noch eine ziemliche Odyssee, immer noch alles überfüllt, aber wir waren nur rund 20 Minuten länger als sonst unterwegs.
Morgen nehmen wir eine Straßenbahn früher, dadurch fahren wir hoffentlich vor den Schülern, die zur nullten oder ersten Stunde in der Schule sein müssen.

Am Abend planten Jott und ich die Geburt, die Kinderbetreuung, den Großelterneinsatz, die Weihnachtstage und den Wechsel ins neue Jahr. Immer für unterschiedliche Szenarien- wir wissen ja nicht, wann die Zwillinge zur Welt kommen und auf welche Art.
Wir sind jetzt etwas besser vorbereitet, in den kommenden Tagen wird die Verwandtschaft final eingewiesen.

Beim ersten Kind war das irgendwie einfacher.

Was schön war: Auf dem Heimweg supergut durchzukommen. Alles in einem Rutsch, quasi, und sogar noch etwas fixer als heute morgen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert