Nach einem Paracetamol-Zäpfchen schlief M. die Nacht über recht gut, die erste Hälfte sogar im eigenen Bett. Heute Morgen hatte er nur noch 38,5°C Fieber, und im Laufe des Vormittags blieb die Temperatur konstant und sank zum Abend hin. Dafür begrüßte uns die Ursache des Infekts: Ein winziges Stückchen Eckzahn lugte links oben hervor.
M. selbst war heute deutlich munterer als gestern und musste am Nachmittag bereits wieder rausgehen und rumlaufen, weil er ansonsten nicht ausgelastet gewesen wäre.
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Um bei den Zwillingen nicht die selben Probleme beim Zubettbringen zu haben wie bei M., sorgen wir bei ihnen dafür, dass sie sich ans Einschlafen ohne Körperkontakt im eigenen Bett gewöhnen. Dazu legen wir sie jeder in sein Bett, ziehen eine Spieluhr auf, geben ihnen einen Nuckel und halten noch 10 bis 15 Minuten Händchen. Danach kriegt jeder einen Kuss und dann gehen wir aus dem Schlafzimmer.
Jott macht das bereits seit ein paar Tagen, ich habe es heute zum ersten Mal probiert. Es lief fantastisch- nach ungefähr 20 Minuten schliefen J. und G.. Ohne Schaukeln, ohne endloses Herumlaufen. Total großartig.
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Jott buk heute eine Apfeltarte, die unglaublich gut war. Eigentlich sollte es ein Irischer Apfelkuchen werden, aber der Teig reichte hinten und vorne nicht, und so improvisierte Jott. Die Tarte war der Hammer: Die Äpfel waren leicht karamellisiert, und auf dem Teig war eine dünne Schicht von dickflüssigen, süßen Apfelsaft. Ich muss mich arg zusammenreißen, nicht darüber herzufallen.
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Die Zwillinge wachten heute erst Nachts um halb Vier auf. Weil absehbar war, dass sie dadurch etwas länger als 5 Uhr/ 6 Uhr schlafen würden, stellte ich zur Feier des Tages den Wecker aus und konnte so bis Dreiviertel Sieben schlafen. Sehr erholsam.
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Seit einiger Zeit hilft M. Jott und mir beim Zubereiten der Mahlzeiten. Heute schnitten wir zusammen Kartoffeln in Spalten und hantierten dazu mit einem scharfen Messer herum. M. war Feuer und Flamme, sehr vorsichtig und sehr glücklich, als alle Kartoffeln kleingeschnitten waren.
Beim anschließenden Essen wollte er dann seine Kartoffelspalten selbst in kleine, mundgerechte Stücke schneiden- ich durfte (erst) nicht helfen und musste zusehen. Erst, als er an der Kartoffelschale scheiterte, durfte ich mit anfassen.
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M. kann jetzt hüpfen. Ein bisschen zumindest. Wir übten heute beim Nachmittagsspaziergang ein bisschen. Mir fiel dabei auf, dass ich seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gehüpft bin- dementsprechend ungelenk sah das vermutlich aus… Aber M. hatte großen Spaß, als wir so um die Wette hüpften.
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8:30 Uhr guckten Jott und ich heute das erste Mal auf die Uhr, seufzten, und murmelten sowas wie „Noch 11 Stunden…“
Wenn alle drei Kinder gleichzeitig unserer Aufmerksamkeit bedürfen, ist das verdammt anstrengend.
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Es gibt ein Follow Up zum Notification-Artikel, den ich vor ein paar Tagen verlinkte: Living Better In The Age Of Notifications – How to be less distracted by your phones and pay more attention
Ich habe mir testweise eine App installiert, die meine Smartphone-Nutzung trackt. Ich bin einerseits sehr gespannt auf die Ergebnisse- und fürchte mich andererseits etwas davor.
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Was schön war: Das High Five mit Jott, als alle Kinder 19:30 Uhr schliefen.