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Essensplan

Essensplan KW 27/28 2016

Tag Gericht
Samstag Nudeln mit Tomatensauce
Sonntag Indoor-Grill: Salat, Bratwürste, Kräuterbaguette
Montag Spaghetti Bolognese
Dienstag Türkischer Bulgur-Salat nach Ottolenghi
Mittwoch Mediterraner Kartoffelsalat
Donnerstag Burger
Freitag Kichererbsencurry
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Elternzeit 2016

Journal Freitag, 8.7.2016

Keine Tränen bei der Übergabe, yay!

Während Herr Schnuffke in der KiTa war, sagte ich meinen Kollegen im Büro hallo, erzählte ein bisschen aus dem Eltenrzeitleben und ließ mir versichern, wie sehr man mich vermisse.

Seifenblasen

Nach der KiTa guckten Herr Schnuffke und ich Riesenseifenblasen auf’m Gendarmenmarkt an und spazierten weiter zum Alex, um zusammen mit Jott Kinderschuhe zu kaufen. Fündig wurden wir leider nicht, dafür erstanden wir zwei sehr schöne, reduzierte Sterntaler-Mützen mit Nackenschutz für unseren Strandurlaub.
Zurück in Köpenick huschten wir fix ins Forum zu Deichmann, kauften dort für den Preis einer Niere und eines halben Lungenflügels ein paar Kindersneaker und Badelatschen und eilten nach Hause. Jott war nämlich am Nachmittag mitsamt Herrn Schnuffke verabredet. Und weil das Kind hundemüde war und allmählich mit dem Rumnölen begann, wollten wir ihm die Möglichkeit eines Mittagschlafs einräumen. Leider hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht, Herr Schnuffke wollte trotz Müdigkeit nicht schlafen sondern lieber spielen. Dafür hing er Abends komplett durch.

Während Jott mit dem Kind weg war, machte ich klar Schiff in der Wohnung. Das ist, den Umständen entsprechend, sogar ganz angenehm, weil eben niemand zwischen meinen Füßen rumwuselt. Für zwei Maschinen Wäsche reichte die Zeit auch noch.

Abends war Herr Schnuffke zu nichts mehr zu gebrauchen, hatte aber trotzdem leichte Einschlafprobleme und wachte auch wiederholt auf. Jetzt gerade schläft er endlich sehr ruhig, ich hoffe das bleibt so. Wir müssen morgen früh raus um Jott zum Bahnhof zu bringen, da ist ein durchschlafendes Kind einfacher.

Was schön war: Die Johannisbeer-Streuselschnecke von Butter Lindner. Groß, nicht zu trocken, fruchtig- eine perfekte Streuselschnecke (ich bin da sehr einfach gestrickt).

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Elternzeit 2016

Journal Donnerstag, 7.7.2016

Was passiert, wenn ich nur mal kurz das Bett mache:

Deckeldesaster

Dieses Kind, ey. Wenn wir in einem Märchen leben würden, würde er freiwillig in den Backofen klettern.

Auf dem Rückweg vom Kindergarten begegneten Herrn Schnuffke und mir unsere Nachbarn von oben mit ihrer am Dienstag geborenen Tochter. Irre, wie klein so ein frisch geschlüpftes Baby ist. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, dass Herr Schnuffke wirklich mal so winzig war- dabei ist es ja nur ein gutes Jahr her.

Am Nachmittag waren wir wieder auf dem Spielplatz am See. In weiser Voraussicht hatte ich schon gar nichts mehr zum Lesen eingepackt, ich wäre auch nicht dazu gekommen: Entweder lief ich hinter dem ausbüchsenden Herrn Schnuffke hinterher oder aber ich erklärte ihm auf ein „Da!“ und draufzeigen, wie etwas hieß („Baum. Baum. Baum. Baum. Immer noch Baum. Baum. Das ist der selbe Baum, Kind.“)

„Der junge Mann und das (Wolken-)Meer“
Der junge Mann und das Wolkenmeer

Abends #gerfra (meh).

Was schön war: Jott ist wieder da :)

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Elternzeit 2016

Journal Mittwoch, 6.7.2016

Ich lernte heute dank des großartigen Internets das Wort Effizienzwindel kennen. Das traf sich gut, denn Herr Schnuffke produzierte außer Haus eine eben solche und brachte uns beide in eine eher unschöne Situation. Nur soviel: Es hat sich gelohnt, dass ich vor guten zwei Wochen ein komplettes Set an Wechselwäsche für Herrn Schnuffke in seine Tasche einpackte.

Die Übergabe in der KiTa war heute wieder mit Tränen verbunden.
Beim Abholen allerdings wurde mir erzählt, wie selbstständig Herr Schnuffke spielte und aß und wie er seine Kreise durch den Gruppenraum erweiterte.

In absehbarer Zeit findet in der KiTa ein Gruppenwechsel statt. Deswegen wird verstärkt darauf geachtet, dass Herr Schnuffke sich auch von den anderen Betreuern ins Spiel einbinden und auch trösten lässt. Momentan ist er noch sehr stark auf seine Betreuungserzieherin fixiert, die beim Gruppenwechsel aber nicht dabei ist.
So gesehen findet nun also eine Eingewöhnung in der Eingewöhnung statt.

Unter dem Zeichen des Gruppenwechsels steht auch der erste Elternabend, an dem ich teilnehmen werde. Ich bin schon ganz gespannt, wie das wird.

Auf den Stufen des Französischen Doms nutzte ich heute erstmals den Godspot. Hätt ich auch früher drauf kommen können, vor allem weil ich ja bereits vor einiger Zeit darüber schrieb. Ich muss zwar dank des Datenvolumens von 2 Gigabyte nicht knausern, aber wenn es denn schon ein offenes WLAN gibt, kann ichs ja auch nutzen.

Die Aufzüge am Ostkreuz sind eine Katastrophe. Bislang verging noch kein Tag, an dem ich den Kinderwagen nicht die Treppen runterwuchten musste, weil immer irgendwo ein Aufzug defekt ist. Zum Glück kann ich Kind und Kinderwagen noch tragen, ansonsten müsste ich andere Passanten um Hilfe bitten.

Zusätzlich zu dieser Misere fuhr die S3 heute Nachmittag nur in einem unregelmäßigen 20-Minuten-Takt, wir mussten warten. Das war aber okay, es regnete gerade nicht und Herr Schnuffke schlief- also alles nur halb so wild.

Weil wir nach der KiTa noch in der Stadt unterwegs waren, kamen wir auch erst später als normal zu Hause an. Nach Kaffee und Kuchen liefen wir deshalb nicht mehr großartig spazieren, sondern spielten ein bisschen in der Wohnung und, als sich die Sonne für länger als eine Viertelstunde zeigte, im Innenhof.

Matscheschweinchen

Leider haben wir gerade keine passenden Schuhe mehr- das Kind hat es fertig gebracht, aus seinen bisherigen schweineteuren Elefantenschuhen herauszuwachsen, nachdem er sie drei Mal trug. Daher also barfuß.
Am Freitag fahren wir mit Jott neue Schuhe kaufen, die hat da irgendwas ausbaldowert.

Was schön war: Herr Schnuffke schlief am Abend innerhalb einer Minute ein. Den hab ich wohl müde gespielt.

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WMDEDGT?

Journal Dienstag, 5.7.2016 – WMDEDGT 7/16

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Pünktlich zur einsetzenden Dämmerung wurde Herr Schnuffke wach, zog zu uns ins Elternbett um, machte dort ’ne ganze Weile Radau und zog noch einmal um, diesmal zusammen mit mir ins Wohnzimmer.
Dort verschliefen wir auf Grund des anderthalbstündigen Intermezzos der frühsten Morgenstunden um eine halbe Stunde und wurden von Jott um halb Acht geweckt. Den Aufbruch zur KiTa und die Verabschiedung von Jott, die die nächsten drei Tage Urlaub macht, schafften wir trotzdem pünktlich gegen zehn vor halb Neun.

Gegen halb Zehn übergab ich Herrn Schnuffke an die Betreuungskindergärtnerin. Diesmal liefen ein paar Tränen, so ganz wollte der kleine Spatz sich nicht lösen. Er ist wohl auf Grund der Erkrankung der letzten Woche doch noch etwas kuschelbedürftiger als sonst. Die Tränen waren aber schnell vorüber, als er auf dem Arm der Betreuungskindergärtnerin aus dem Fenster auf den Innenhof der KiTa gucken konnte, auf dem andere Kinder spielten.
Ich lief nach Kindsabgabe zum Gendarmenmarkt, setzte mich auf die Stufen des Französischen Doms in die Sonne und las im Feedreader und auf Twitter. Eine gute Stunde später wechselte ich zum Deutschen Dom, dessen Eingangstreppe im Schatten lag, und begann die Geo Epoche über Byzanz zu lesen. Wenn ich diese Ausgabe ausgelesen habe, bin ich wieder auf dem aktuellen Stand und kann mich auf die August-Ausgabe freuen.

Dreiviertel Zwölf holte ich Herrn Schnuffke von der KiTa ab, erzählte ein wenig mit der Betreuungskindergärtnerin und fuhr nach Hause. Auf dem Rückweg begann eine mittelschwere Migräne, mein Blickfeld aura-te etwas vor sich hin und eine halbe Stunde später kam der Kopfschmerz. Super Timing. Ich schmiss mir also zu Hause nach dem Mittagessen zwei Schmerztabletten ein und versuchte mich mit Herrn Schnuffke hinzulegen. Das funktionierte nur so halb: Ich lag zwar, aber Herr Schnuffke räumte im Schlafzimmer die Nachttischschränke ab und kletterte aufs Bett und wieder herunter. Nach einer halben Stunde liegen war mir das dann zu blöd und außerdem wirkten die Tabletten, also zog ich das Kind und mich an, packte alles notwendige ein und spazierte mit ihm zum Müggelsee. Das müsste so gegen halb/ dreiviertel Drei gewesen sein.

Die frische Luft tat gut, und als unterwegs die Temperatur und der Luftdruck durch einen Regenguss sanken, fühlte ich mich fast schon ok.
Herr Schnuffke zeigte unterwegs alle zwei Meter auf etwas anderes und ließ sich von mir sagen, was das ist. In den meisten Fällen war es: Baum, Auto und Strauch.
Baum kann er inzwischen so einigermaßen selbst sagen und probierte das auch bei Bäumen, Autos, Sträuchern und Kaffeepackungen. Letztere (und ein Quetschie fürs Kind) kauften wir nämlich noch im Alnatura-Laden auf der Bölschestraße.

Auf dem Spielplatz am Müggelpark kletterte Herr Schnuffke auf seinem Buggy herum, ließ sich von mir unter großen Geschrei (nur er, ich schaffs inzwischen einigermaßen cool zu bleiben und fluche nur noch innerlich) wickeln und suchte im Sand nach Stöckchen.
Eigentlich weiß er inzwischen, dass er bei mir beim Wickeln keine Faxen machen soll, wir haben das seit Beginn meiner Elternzeit des Öfteren ausdiskutiert und uns inzwischen zusammengerauft. Manchmal sticht ihn aber der Hafer und dann muss er probieren, ob er nicht doch seinen Willen bekommt. So also auch heute auf dem Spielplatz.
Es war mir absolut unangenehm, ich habe dann immer so ein „Herrje, jetzt denken die anderen Eltern das ich ein total überforderter Vater bin der nichtmal sein Kind wickeln kann“-Gefühl, und das stimmt ja maximal nur zur Hälfte.
Nach Anlegen der Windel wollte Herr Schnuffke dann zumindest beim Hosen-Anziehen partout nicht mehr mitspielen, trotz festhalten und gut zureden. Und da hab ich dann aufgegeben, innerlich weiter geflucht und das Kind mit nackigen Beinen rumturnen lassen. War ja zum Glück warm.

Gegen 17:30 Uhr regnete es erneut, ich packte unsere Sachen zusammen, flitzte mit dem Kind zur Straßenbahn und fuhr nach Hause wo die Sonne schien. Der April zieht sich dieses Jahr ganz schön lange…
Auf dem Heimweg schlief Herr Schnuffke in der Straßenbahn ein und wachte erst beim Aufschließen der Wohnungstür wieder auf.

Nachdem wir noch eine gute Stunde in der Wohnung spielten, aßen wir kurz vor 19 Uhr Abendbrot. Herr Schnuffke riss mir die Stullen und die Banane förmlich aus den Händen, der Tag hatte ihn anscheinend sehr, sehr hungrig gemacht.
Nach’m Abendbrot brachte ich das Kind zu Bett und räumte, als er eingeschlafen war, die Wohnung auf. Und seit ungefähr 20:45 Uhr habe ich frei, wenn man die kurze Unterbrechung von 22 Uhr bis 22:30 Uhr abzieht. Da war Herr Schnuffke wach und ließ sich nur widerwillig erneut zum Schlafen bewegen.

Was schön war: Herr Schnuffke stürmte beim Abholen aus der KiTa freudestrahlend auf mich zu und krabbelte dabei fast ein anderes Kind über den Haufen.

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Elternzeit 2016

Journal Montag, 4.7.2016

Heute wieder „normales“ Programm, d.h. KiTa-Eingewöhnung bis Mittag und danach freier Nachmittag.

Herr Schnuffke löste sich bei der Übergabe nur leicht widerstrebend von mir, machte aber auch keine Anstalten wieder auf meinem Arm zu kommen als ihn die Betreuungskindergärtnerin davon trug. Ich ging wieder auf den Gendarmenmarkt, richtete mich mit Thermoskanne, Wasserflasche und Franzbrötchen nahezu häuslich ein und las in der Geo Epoche über Deutschland um 1800.

Weil mir in der Sonne zu warm und im Schatten zu kalt war, wechselte ich alle 20 Minuten meinen Platz und sah so die beiden Dome im Wechsel.

Dome

Halb 12 holte ich Herrn Schnuffke ab, fuhr mit ihm nach Hause und verbrachte einen abwechslungsreichen Nachmittag…

  • … mit dem Ab- und Wegwischen von, Verzeihung es wird vulgär, Kleinstkindkacke aus und von allen möglichen und unmöglichen Körperteilen, Klamotten und Personen.
  • … als Schlafunterlage für besagtes Kleinstkind.
  • … bei Kaffee und Kuchen mit meinem Bruder, der seinem Neffen ein verspätetes Geburtstagsgeschenk überreichte

Am späten Nachmittag spazierten Herr Schnuffke und ich noch eine Runde durch die Gegend und kauften Grillkäse und Antipasti.

Morgen beginnen meine drei Tage allein mit Kind, ohne Jott. Ich bin gespannt.

Weil mein T-Shirt beim Sitzen in Sonne und Wind leicht flatterte und scheinbar meinen Steiß enthüllte, habe ich dort Sonnenbrand.

Aua.

Was schön war: Herrn Schnuffkes Geschenk von seinem Onkel war ein kleiner Rucksack. Das Kind sieht damit unglaublich putzig aus. Ich freu mich drauf, wenn er den auf seinem Weg zur KiTa tragen kann.

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Elternzeit 2016

Journal Sonntag, 3.7.2016

Es zeigt sich wieder einmal: Wird Herr Schnuffke ausgelastet- gestern war es der Besuch bei seinen Großeltern-, dann schläft er durch. Das war sehr schön, denn nach dem extrem langen Fußballspiel war die störungsfreie Nacht sehr angenehm und sehr erholsam.

Nach dem Frühstück zogen Herr Schnuffke und ich los zum Müggelsee. Sonntag morgen um Neun sind die Straßen erstaunlich leer und die Stadt angenehm ruhig. Herr Schnuffke nutzte den Weg für ein Schläfchen, ich holte mir ein Eis in der Bölschestraße und musste ausnahmsweise mal nicht teilen.
Am Spielplatz am Spreetunnel war bei unserer Ankunft kurz nach Zehn schon Hochbetrieb. Herr Schnuffke wachte auf, sobald die Räder des Buggys still standen, guckte erstmal vergnügt in die Runde und, nach einer guten halben Stunde Eingewöhnung in die Situation, krabbelte durch die Gegend.

Müggelsee

Heute wurden Enten und Boote angeguckt, geschaukelt, geklettert- seit ein paar Tagen ist Stufen hoch und runter klettern ganz angesagt- und mit Sand um sich geschmissen.

Kurz vor 12 fuhren wir mit der Straßenbahn zurück nach Hause, aßen Mittag und zogen uns anschließend ins Kinderzimmer zum Spielen zurück, um Jott ein ungestörtes Mittagschläfchen machen zu lassen. Herr Schnuffke wollte sich dem nicht anschließen, er war zwar müde, spielte aber lieber mit seinen zum Geburtstag geschenkten Holzbausteinen (er schmiss von mir gebaute Türme um).

Am Nachmittag trafen wir uns im Innenhof mit unseren Nachbarn von oben zu Kaffee und Kuchen. Die Kinder spielten im Sand und mit einer Aquaplay-Wasserbahn (ich will das auch, in GROSS!), Jott und ich erzählten und drückten die Daumen, dass die höchstschwangere Nachbarin möglichst noch vor Donnerstag entbinden kann, um um eine Einleitung herumzukommen.

Gegen 17 Uhr wurde Herr Schnuffke immer ruhiger, kuschelte sich irgendwann an Jott an und schlief kurz darauf auf ihr ein. Meine Befürchtung, dass er deshalb Abends lange wach bleiben würde, bestätigte sich zum Glück nicht. Nach Baden und Abendessen schlief er schnell wieder ein- es scheint, als ob ihn dieser Tag auch ordentlich ausgepowert hat.

Aus Gründen (Herr Schnuffke hat mich beim Tragen komplett von oben bis unten vollgepullert) stieg ich mit dem Kind in die Wanne. Das war schön, wenn auch ein wenig beengt. Wir müssen das idealerweise mal bei Jotts Papa wiederholen, der hat eine 2×1-Meter-Badewanne und da sollten das Kind und ich genug Platz drin finden, ohne das der Großteil meines Körpers aus dem Wasser guckt.

Was schön war: Das Zähneputzen heute morgen lief nicht ganz furchtbar ab. Herr Schnuffke steckte zumindest die Zahnbürste mitsamt Zahnpasta in den Mund und erlaubte mir, sie ein bisschen auf und ab zu bewegen.

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Elternzeit 2016

Journal Samstag, 2.7.2016

Herrn Schnuffkes Timing ist supertoll: Als ich gestern Abend beginnen wollte, mich bettfertig zu machen, fing er an zu weinen und ließ sich nur durch Körperkontakt, also getragen werden, beruhigen. Die Challenge „Zähne putzen mit nur einer Hand“ habe ich nun auch erfolgreich gemeistert.
Nach dem Hinlegen kletterte das Kind noch eine ganze Weile auf mir herum, ehe er endlich auf meiner Brust einschlief und sanft runtergerollt werden konnte.

Ich mach drei Kreuze, wenn das endlich wieder besser wird.

Am Vormittag fuhren wir zu meinen Eltern ins Brandenburgische. Nach dem Essen ließen wir Herrn Schnuffke bei meinen Eltern und fuhren Kirschen pflücken.
Regenwetter
Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, selber pflücken in nassen Bäumen wollten wir nicht. Also kauften wir stattdessen Kirschen und sind nun für die nächsten Tage eingedeckt.

Abends #gerita.

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Elternzeit 2016

Journal Freitag, 1.7.2016

Und da isses rum, das erste halbe Jahr. Wahnsinn, wie schnell es vergangen ist. Gefühlt war letzte Woche erst Neujahr.

Herr Schnuffke gehts wieder gut, bis auf gelegentliches Husten und Rumschnoddern. Er ist zwar immer noch ein wenig anhänglich und auch etwas dünnhäutiger als sonst, aber das vergeht hoffentlich auch in den nächsten Tagen. Derzeit bricht er nämlich wieder regelmäßig in Tränen aus, wenn Jott ihn absetzt, den Raum verlässt oder ihm den Rücken zudreht. Von mir lässt er sich dann nur ungern trösten.

Wir versuchen, dem Kind nach dem Frühstück und dem Abendessen die Zähne zu putzen so gut es geht. In den letzten Tagen läuft das eher schlecht, trotz Erdbeer-Fluorid-Zahnpasta: Herr Schnuffke öffnet seinen Mund nur ein einziges Mal und nur ein winziges Stückchen, nämlich um die Zahnpasta von der Bürste zu lutschen. Danach presst er die Lippen zusammen und windet sich, um der Zahnbürste zu entgehen.
Mein bester Trick, den Mund aufzumachen und laut „Aaaaahh“ zu sagen, funktioniert nicht mehr. Während er noch vor ein, zwei Wochen fasziniert davon war, meine Zähne anfasste und dabei vor Staunen seinen Mund offen ließ, ist ihm das inzwischen egal.
Die elektrische Zahnbürste zu nutzen bringt auch nichts: Er lässt sie sich nämlich nur im bereits eingeschalteten Zustand in den Mund stecken, und das saut mit Zahnpasta enorm rum- ganz zu schweigen davon, dass durch den rotierenden Kopf die Zahnpasta abfliegt.

In diversen Threads in Elternforen fand ich den Tipp, zusammen mit dem Kind die Zähne zu putzen. Das probiere ich morgen früh aus und hoffe, dass es funktioniert. Falls nicht, bin ich ratlos.

Frau Rabe hat vor Ewigkeiten einige Fragen gestellt, deren Beantwortung ich bislang aufschob. Bis heute.

1. Meer oder Berge?
Ich kann mich nicht entscheiden. Ich find eigentlich beides ganz ok.

2. Fast-Food oder 3-Gänge-Menü?
Solange ich nicht kochen/ bezahlen muss, ist mir alles recht.

3. Wahrheit oder Pflicht?
Wahrheit.

4. Haus oder Wohnung?
Hat beides seine Vor- und Nachteile, ich versuche noch das gegeneinander abzuwägen.

5. Auto oder Fahrrad?
Fahrrad. Am besten so ein schicker E-Flitzer.

6. In der Disko: Theke oder Tanzfläche?
Ich gehe nicht in Diskos.

7. Netflix oder Buch?
‚Ne Runde am Rechner zocken schlägt Buch schlägt Netflix. TV und so ist nicht unbedingt meines, das ist mir zu passiv.

8. Geld oder (Frei-)Zeit?
Ab einem gewissen Lebensstandard eher (Frei-)Zeit.

9. Delegieren oder selber machen?
Selber machen. Springt mehr für mich raus.

10. Kochen oder Abwaschen?
Mal so, mal so. Wenn ich zusammen mit Jott in der Küche steht, hat es sich bewährt, dass sie kocht und ich ihr zuarbeite und aufräume.

11. Offline-Urlaub: „bwaaahaha, nee!!!“ oder „oh, ja, endlich!!!“?
Stelle ich mir interessant vor, gerade im Rückblick auf die anderthalb Wochen in denen ich unterwegs kein mobiles Internet hatte. Das war eigentlich sehr entspannend.

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Elternzeit 2016

Journal Donnerstag, 30.6.2016

Herrn Schnuffke geht es besser. Heute morgen hatte er kein Fieber mehr, über den Tag blieb seine Temperatur konstant. Ich habe ihn dennoch für den Rest der Woche im Kindergarten abgemeldet, soll er sich noch ein wenig zu Hause erholen.
Verblüffend, wie schnell das alles bei ihm geht. Wenn ich am Dienstag 40° Fieber gehabt hätte, hätte ich heute nicht so herumhüpfen können wie er.

Da spielt man nichtsahnend mit dem Kind und was passiert? Jott instagramt ein Video.
Frauen.

Twitter war heute sehr lehrreich: Unter dem Hashtag #stevelsguidetothegalaxy erklärte Twitterer @stinkstevel die Größe unseres Sonnensystems. Sehr interessant und Ausgangspunkt für einige weitere Recherchen.

Im Kabelnetz von Vodafone gab es heute Abend wieder einen Ausfall: Weder Internet über Kabel noch Telefonie funktionierten. Das ist der zweite Ausfall binnen zehn Tagen- das wird doch nicht zur Regel?

Wirklich getroffen hat es zumindest mich nicht- zum einen aßen wir in der Zeit Abendbrot, zum anderen kämpfte Herr Schnuffke trotz Müdigkeit mit dem Schlaf und ließ sich erst nach langen Bitten und Betteln überzeugen, doch endlich mal still zu liegen und die Augen zu schließen.

Auf der Hochzeit am letzten Samstag gabs Bonbons aus der Bonbonmanufaktur bolchen in Magdeburg als Gastgeschenk. Geschmacksrichtung Himbeere – Schwarze Johannisbeere. Schmecken super & machen süchtig, deswegen empfehle ich das.

In der kommenden Woche bin ich mehrere Tage mit Herrn Schnuffke alleine, Jott ist außer Haus. Das hatten wir über so einen langen Zeitraum noch nicht, es wird spannend.

Was schön war: Während Jott und Herr Schnuffke ein Vormittagsnickerchen hielten, konnte ich in Ruhe (zumindest die erste Viertelstunde, ab da war Herr Schnuffke wach und nölig) das Mittagessen kochen. Das hab ich länger nicht gemacht und genoss es daher sehr.