Ich lernte heute dank des großartigen Internets das Wort Effizienzwindel kennen. Das traf sich gut, denn Herr Schnuffke produzierte außer Haus eine eben solche und brachte uns beide in eine eher unschöne Situation. Nur soviel: Es hat sich gelohnt, dass ich vor guten zwei Wochen ein komplettes Set an Wechselwäsche für Herrn Schnuffke in seine Tasche einpackte.
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Die Übergabe in der KiTa war heute wieder mit Tränen verbunden.
Beim Abholen allerdings wurde mir erzählt, wie selbstständig Herr Schnuffke spielte und aß und wie er seine Kreise durch den Gruppenraum erweiterte.
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In absehbarer Zeit findet in der KiTa ein Gruppenwechsel statt. Deswegen wird verstärkt darauf geachtet, dass Herr Schnuffke sich auch von den anderen Betreuern ins Spiel einbinden und auch trösten lässt. Momentan ist er noch sehr stark auf seine Betreuungserzieherin fixiert, die beim Gruppenwechsel aber nicht dabei ist.
So gesehen findet nun also eine Eingewöhnung in der Eingewöhnung statt.
Unter dem Zeichen des Gruppenwechsels steht auch der erste Elternabend, an dem ich teilnehmen werde. Ich bin schon ganz gespannt, wie das wird.
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Auf den Stufen des Französischen Doms nutzte ich heute erstmals den Godspot. Hätt ich auch früher drauf kommen können, vor allem weil ich ja bereits vor einiger Zeit darüber schrieb. Ich muss zwar dank des Datenvolumens von 2 Gigabyte nicht knausern, aber wenn es denn schon ein offenes WLAN gibt, kann ichs ja auch nutzen.
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Die Aufzüge am Ostkreuz sind eine Katastrophe. Bislang verging noch kein Tag, an dem ich den Kinderwagen nicht die Treppen runterwuchten musste, weil immer irgendwo ein Aufzug defekt ist. Zum Glück kann ich Kind und Kinderwagen noch tragen, ansonsten müsste ich andere Passanten um Hilfe bitten.
Zusätzlich zu dieser Misere fuhr die S3 heute Nachmittag nur in einem unregelmäßigen 20-Minuten-Takt, wir mussten warten. Das war aber okay, es regnete gerade nicht und Herr Schnuffke schlief- also alles nur halb so wild.
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Weil wir nach der KiTa noch in der Stadt unterwegs waren, kamen wir auch erst später als normal zu Hause an. Nach Kaffee und Kuchen liefen wir deshalb nicht mehr großartig spazieren, sondern spielten ein bisschen in der Wohnung und, als sich die Sonne für länger als eine Viertelstunde zeigte, im Innenhof.

Leider haben wir gerade keine passenden Schuhe mehr- das Kind hat es fertig gebracht, aus seinen bisherigen schweineteuren Elefantenschuhen herauszuwachsen, nachdem er sie drei Mal trug. Daher also barfuß.
Am Freitag fahren wir mit Jott neue Schuhe kaufen, die hat da irgendwas ausbaldowert.
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Was schön war: Herr Schnuffke schlief am Abend innerhalb einer Minute ein. Den hab ich wohl müde gespielt.

