Schnippselblogging, zu viele lose Enden.
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Herrn Schnuffkes Erkältung scheint doch etwas ernsteres zu sein. Sein Husten kommt tief aus der Brust und rasselt schön feucht, es klingt wie eine Bronchitis. Frühstück und Mittagessen wurden erbrochen, auch da scheint der Husten die Ursache für zu sein. Durch das tiefe Abhusten würgt er gelegentlich, und heute Morgen und zum Mittag kam das Essen mit hoch.
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Ich fuhr heute in Vorbereitung auf die Dänemark-Fahrt wieder mit Jott Auto. Lief besser als gestern. Wir fuhren von meinen Eltern aus durch die Kleinstadt und über die Dörfer, kauften Kirschen beim Obstgut und fuhren wieder zurück. Meine Eltern bespielten Herrn Schnuffke.
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Der Wetterbericht gibt für unseren Urlaubsort und unsere Urlaubszeit eine ziemlich miese Prognose ab: In der ersten Woche um die 17° und regnerisch. Hoffentlich ändert sich das noch.
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Es ist unfassbar, was für Abzocker die deutschen Telekommunikationsanbieter sind. Die Auslands-Datenvolumen-Optionen sind ein sehr schlechter Witz, die Preisstruktur dazu ein noch viel schlechterer.
Wir werden in Dänemark einfach bei einem der größeren Anbieter eine Prepaid-Simkarte mit ordentlich Datenvolumen kaufen. Die dänischen Anbieter sind wohl, sowohl was die Netzabdeckung als auch das Datenvolumen als auch die Preise betrifft, wesentlich weiter als die deutschen Anbieter.
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Ich plane, eine relativ überschaubare Menge Bargeld (vermutlich 50 Euro) bereits in Deutschland in Dänische Kronen umzutauschen, und in Dänemark ausschließlich mit der Kreditkarte Geld abzuheben/ zu bezahlen. Damit sollte ich eigentlich gut fahren. Glaube ich. Da fehlt mir die Erfahrung an Urlauben im Nicht-Euro-Ausland. Als Jott und ich damals in der Türkei waren, haben wir, glaube ich, erst am Urlaubsort Geld gewechselt.
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Herr Schnuffke steckt voll im 55-Wochen-Schub, wächst, zahnt scheinbar und ist dauernd krank. So schwer war es noch nie mit ihm, ich wünsche mir momentan nichts sehnlicher als das diese Phase endlich, ENDLICH vorbei ist.
Er ist unglaublich anhänglich, nörgelt und ningelt in einer Tour, schläft furchtbar schlecht ein (wir müssen neben ihm liegen und kommen unter einer Stunde nicht weg) und hat den Großteil der Zeit schlechte Laune. Es ist so unglaublich anstrengend, ich möchte das Kind 2/3 des Tages in einer Rakete zum Mond schießen.
Alle weiteren Kinder werden von Woche 50 bis Woche 60 irgendwo ausquartiert.
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Was schön war: Nur zu zweit durch die brandenburgische Landschaft fahren. Ich war verkrampft wegen Autofahren, Jott stand Todesängste aus, aber wir waren nur zu zweit und das anderthalb Stunden lang.








