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Elternzeit 2016

Journal Montag, 18.7.2016

Schnippselblogging, zu viele lose Enden.

Herrn Schnuffkes Erkältung scheint doch etwas ernsteres zu sein. Sein Husten kommt tief aus der Brust und rasselt schön feucht, es klingt wie eine Bronchitis. Frühstück und Mittagessen wurden erbrochen, auch da scheint der Husten die Ursache für zu sein. Durch das tiefe Abhusten würgt er gelegentlich, und heute Morgen und zum Mittag kam das Essen mit hoch.

Ich fuhr heute in Vorbereitung auf die Dänemark-Fahrt wieder mit Jott Auto. Lief besser als gestern. Wir fuhren von meinen Eltern aus durch die Kleinstadt und über die Dörfer, kauften Kirschen beim Obstgut und fuhren wieder zurück. Meine Eltern bespielten Herrn Schnuffke.

Der Wetterbericht gibt für unseren Urlaubsort und unsere Urlaubszeit eine ziemlich miese Prognose ab: In der ersten Woche um die 17° und regnerisch. Hoffentlich ändert sich das noch.

Es ist unfassbar, was für Abzocker die deutschen Telekommunikationsanbieter sind. Die Auslands-Datenvolumen-Optionen sind ein sehr schlechter Witz, die Preisstruktur dazu ein noch viel schlechterer.

Wir werden in Dänemark einfach bei einem der größeren Anbieter eine Prepaid-Simkarte mit ordentlich Datenvolumen kaufen. Die dänischen Anbieter sind wohl, sowohl was die Netzabdeckung als auch das Datenvolumen als auch die Preise betrifft, wesentlich weiter als die deutschen Anbieter.

Ich plane, eine relativ überschaubare Menge Bargeld (vermutlich 50 Euro) bereits in Deutschland in Dänische Kronen umzutauschen, und in Dänemark ausschließlich mit der Kreditkarte Geld abzuheben/ zu bezahlen. Damit sollte ich eigentlich gut fahren. Glaube ich. Da fehlt mir die Erfahrung an Urlauben im Nicht-Euro-Ausland. Als Jott und ich damals in der Türkei waren, haben wir, glaube ich, erst am Urlaubsort Geld gewechselt.

Herr Schnuffke steckt voll im 55-Wochen-Schub, wächst, zahnt scheinbar und ist dauernd krank. So schwer war es noch nie mit ihm, ich wünsche mir momentan nichts sehnlicher als das diese Phase endlich, ENDLICH vorbei ist.
Er ist unglaublich anhänglich, nörgelt und ningelt in einer Tour, schläft furchtbar schlecht ein (wir müssen neben ihm liegen und kommen unter einer Stunde nicht weg) und hat den Großteil der Zeit schlechte Laune. Es ist so unglaublich anstrengend, ich möchte das Kind 2/3 des Tages in einer Rakete zum Mond schießen.

Alle weiteren Kinder werden von Woche 50 bis Woche 60 irgendwo ausquartiert.

Was schön war: Nur zu zweit durch die brandenburgische Landschaft fahren. Ich war verkrampft wegen Autofahren, Jott stand Todesängste aus, aber wir waren nur zu zweit und das anderthalb Stunden lang.

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Journal Sonntag, 17.7.2016

Tagesablauf: Früh aufstehen. Mit dem Kind spazieren gehen, den Spaziergang abbrechen weil es regnet und das Kind in einer Tour nörgelt und ningelt. Zum Mittag Burger braten. Ins Brandenburgische fahren. Mit Jott im Gewerbegebiet Auto fahren üben als Vorbereitung für die Dänemark-Fahrt. Das nörgelnde und ningelnde Kind auf der Rückfahrt mit Eiswaffeln zum Schweigen bringen. Zu Hause die Siebe und die Fronten des Geschirrspülers reinigen. Eis essen. Den Erkältungs-Reizhusten verdammen. Mit Jott …

Was schön war: … weiter Lucifer gucken nachdem die größten Baustellen (Küche, Herrn Schnuffke ins Bett bringen) erledigt waren.

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Elternzeit 2016

Journal Samstag, 16.7.2016

Der Magen-Darm-Infekt ist überstanden, hurra! Eine sehr merkwürdige Krankheit. Für ein, zwei Tage will man nicht leben und nicht sterben und danach gehts eigentlich wieder? Verrückt.

Gesund sind wir trotzdem nicht, Herrn Schnuffke und mich plagt immer noch die Erkältung. Momentan befinden wir uns beide in der Schnief-und-Rotz-Phase, was dazu führt das Jotts und meine Oberteile aussehen wie von Schnecken überrannt. Sobald Herr Schnuffke nämlich auf unserem Arm sitzt- und das kommt sehr häufig vor-, wischt er sich die Nase an uns ab.

Es ist sehr putzig, auf offener Straße andere Pokémon Go Spieler zu erkennen (die Handhabung des Smartphones ist ziemlich offensichtlich). Und selbst hier in Köpenick versammeln sie sich an den Pokéstops und fangen die Viecher.

Was schön war: Zusammen mit Jott auf der Couch Lucifer bingewatchen (vier Folgen, mein Gehirn fühlt sich etwas weichgekocht an).

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Journal Freitag, 15.7.2016

Der Magen-Darm-Virus sprang in der Nacht auf Jott über. Wir verbrachten den Tag also zum Großteil zu Dritt auf der Couch, kuschelten und schliefen viel und machten ansonsten nicht viel.

Aus Neugierde und Zeit im Überfluss lud ich Pokémon Go herunter und fing von der Couch aus meine ersten Pokémon: Ein Glumanda, vier Rattfratz und zwei Habitak. Ich weiß noch nicht so recht, was ich mit denen anstellen muss, aber das finde ich die nächsten Tage sicherlich heraus.

Es ist auf jeden sehr lustig, wenn auf dem Smartphone-Display plötzlich ein kleines rattenähnliches Tier auf Herrn Schnuffkes Teller herumhüpft.

Der Zustand der Welt macht mir Angst. Terror, Militärputsche… Ich verstehe es alles nicht.

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Journal Donnerstag, 14.7.2016

Ich hab jetzt auch Magen-Darm. Zum allerersten Mal im Leben.

Ich sag mal so: Es kann ruhig bei diesem einen Mal bleiben. 

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Journal Mittwoch, 13.7.2016

Kurz nach Mitternacht begann Herr Schnuffke, sich zu übergeben. Als wir gegen 1 Uhr dachten, dass es überstanden war- das Kind war zu diesem Zeitpunkt gefühlt drei Kilo leichter und schlief wieder auf meiner Bettseite- zog ich ins Wohnzimmer (lieber zieh ich um als das Kind) und hörte am nächsten Morgen von Jott, dass die Kotzerei keineswegs vorbei war, sondern im halbstündigen Abstand bis halb Vier weiter ging.
Nachdem der Morgen-Tee auch direkt wieder raus kam, strichen wir die KiTa-Pläne, ich ging mit Herrn Schnuffke zum Arzt und ließ bei ihm einen Virusinfekt diagnostizieren. Wir waren heute also alle drei mehr oder weniger krank zu Hause. Ein einziger großer Spaß. Jott und Herr Schnuffke schliefen aber viel tagsüber, das machte es etwas einfacher.

Nachdem Herr Schnuffke ein Super-Anti-Kotz-Zäpfchen verabreicht bekam, kehrte am Nachmittag der Appetit zurück. Wie mit der Ärztin vereinbart, fütterten wir erstmal nur Wasser, später ein Laugenbrötchen mit viel Salz und zum Abendessen Nudeln ohne alles. Das half alles, am Abend war er fröhlich und vergnügt und konnte sogar sein übliches Nicht-Schlafen-Wollen-Theater veranstalten.

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12 von 12

Journal Dienstag, 12.7.2016 – #12von12 im Juli

Heute war wieder ein #12von12-Tag. Informationen zu #12von12 gibts im Kännchenblog.

Schuhe aus...
Lieblingsspiel des Kindes: Badelatschen ausziehen. Der Klettverschluss hats ihm angetan.

Aufzug-Wartepanorama
Am Ostkreuz warten wir auf den Aufzug und sehen dieses wunderschöne Panorama. Berlin, Du kannst so hässlich sein.

Streetart
Schöner ist dagegen dieses Bild in der Französischen Straße.

Züge ins Leben – Züge in den Tod
Am Denkmal Züge ins Leben – Züge in den Tod stecken immer wieder frische Blumen. Ich freue mich jedes Mal darüber: Das Gedenken lebt.

Aquarium
Bevor wir die KiTa verlassen, gucken wir uns noch die Fische im Aquarium im KiTa-Eingangsbereich an. Herr Schnuffke ist schwer begeistert und kann sich nur schwer losreißen.

... Schuhe an
Und schon wieder das Schuh-Spiel.

Defekter Aufzug
Am Ostkreuz sind seit Wochen 3 von 4 von uns benötigte Aufzüge defekt. Das einzige, das sich an dieser Situation ändert, ist die Wochennummer, in der die Reparatur vollzogen werden soll.

Rolltreppe
Aber, Glück im Unglück, es gibt ja immer noch eine funktionierende Rolltreppe hoch zum Ringbahngleis. Die findet Herr Schnuffke super.

Um zu unserer Bahn zu gelangen, muss ich den Kinderwagen die Treppen runtertragen- dort ist keine Rolltreppe eingeplant.

Halsschmerz-Medizin
Zu Hause gibt es Medizin gegen Halsschmerzen.

Dann war der Smartphone-Akku leer und es gab auch nichts mehr zu fotografieren. Passiert.

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Journal Montag, 11.7.2016

Schon wieder erkältet, ich fasse es nicht. Das ist doch nicht normal!

Kindergarten lief gut heute. Keine Tränen bei der Übergabe. Morgen wird Herr Schnuffke in der KiTa Mittagschlaf machen und danach noch etwas dort spielen.

K.O.-bedingt früh ins Bett.

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Journal Sonntag, 10.7.2016

Mit Herrn Schnuffke zu Hause abgehangen, Jott von ihrer Bremerhaven-Hochzeitsreise abgeholt, zusammen den Resttag verbracht.

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Journal Samstag, 9.7.2016

Kann nicht tippen, das Kind schläft nur auf mir.