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Elternzeit 2016

Journal Montag, 20.6.2016

Gendarmenmarkt

Auch heute funktionierte die Übergabe an der Tür zur KiTa einwandfrei. Herr Schnuffke guckte zwar etwas irritiert, ließ sich aber anstandslos in die Arme der Betreuungserzieherin übergeben. Meine Abwesenheitszeit wurde auf anderthalb Stunden verlängert, die ich lesend, Kaffee trinkend und Pastel de Nata essend auf den Stufen des Deutschen Doms verbrachte. Als ich um Elf in die KiTa zurückkehrte, wurde ich eilig in die Teeküche gewunken- Herr Schnuffke sollte mich nicht sehen, sondern in Ruhe mit den anderen Kindern Mittag essen (Mittag- um Elf! Hoffentlich möchte er das nicht auch zu Hause). Halb Zwölf schließlich durfte ich ihn wieder mit nach Hause nehmen.

In der Stadtbahn schlief er völlig k.o. ein und wachte erst in Köpenick beim Kauf eines Zwei-Kilo-Erdbeer-Korbs wieder auf.

Den Großteil des Nachmittags verbrachten wir am Müggelsee.

Sandschweinchen

Großflächige Vodafone-Störung in unserer Gegend, nichts geht mehr. Kabel (TV, Internet) und mobiles Netz sind komplett tot. Während Jott aufgeschmissen war und daher irgendwann frustriert ins Bett ging (was haben die Menschen nur früher ohne Internet und TV gemacht?), freue ich mich dass mein neuer Mobilfunkanbieter das O2-Netz nutzt, und das mein Datenvolumen groß genug zum Tethern ist.

Herr Schnuffke war heute Abend kaputtgespielt, er schlief auf Jott in Rekordzeit ein. Ab halb Neun war also Freizeit angesagt, und die nutzte ich um endlich mal wieder ’ne Runde am Rechner zu zocken. Der Spiele-Laptop ist seit letzter Woche wieder auf dem neusten Stand, daher standen diesmal auch keine Updates dem Spielvergnügen im Wege. Merkwürdigerweise war das Spielen an sich dann aber gar nicht so toll wie vorgestellt- ich sah ständig auf die Uhr, nahm leicht schockiert zur Kenntnis wieviel Zeit schon vergangen war und dachte ständig an all den Kram, den ich erledigen sollte anstatt zu spielen.

Das muss ich wohl nochmal üben.

Nach einem Gespräch mit einem ebenfalls auf sein Kind wartenden Vater bin ich sehr froh, dass Herr Schnuffke kein Kind ist, das wenig Schlaf benötigt. Der Vater erzählte, dass sein Kind maximal bis 6 Uhr morgens schliefe, und das auch nur, wenn es nicht vor 21 Uhr ins Bett ginge.
Da würde ich nach zwei Wochen durchdrehen. Das frühe Aufstehen mag ja noch halbwegs angehen, da der Tag bei uns früh beginnt- aber am Abend so lange noch das Kind herumwuseln haben, nee. Ich mag Herrn Schnuffke ja ganz gern, aber ab 20:30 Uhr hätte ich dann doch gern für ein, zwei Stunden meine Ruhe.

Was schön war: Mit dem sanft schnarchenden Kind in der S-Bahn nach Hause fahren und lesen.

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