Nachdem J. nach so ziemlich genau zwei Stunden endlich, ENDLICH eingeschlafen ist (yay- in zwei Stunden wacht er wieder auf und hat Hunger…), der Tag in Kurzform.
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DIE HAUSHALTSHILFE WURDE GENEHMIGT.
Hipp Hipp Hurra! Nachdem Jotts Frauenärztin und die Sozialarbeiterin vom KJGD im Wechsel bei der Krankenkasse anriefen, ging dann mit einem Mal alles ganz schnell.
Morgen sollten wir die Info bekommen, wann es losgehen kann.
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Bezüglich der Schrei-Ambulanz machte uns die Krankenkasse Hoffnung: Wenn unserer Kinderärztin die verschreiben würde, könnten wir versuchen die Kosten über die Krankenkasse abrechnen zu lassen. Das werden wir genau so tun, morgen gehe ich zur Kinderärztin und spreche mit ihr.
Ansonsten werden wir die Schrei-Ambulanz privat finanzieren. Jott und mir scheint das eine gute Sache zu sein, so dass wir uns jetzt überlegen wie wir die veranschlagten notwendigen 8 bis 10 Sitzungen bezahlen können (sei es durch geplünderte Spar-Konten oder als vorzeitiges anteiliges Geburtstagsgeschenk durch die Familien).
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Weil ich in den letzten Tagen von vielen großartigen Menschen nach meiner Adresse/ Kontodaten gefragt wurde für Notfallpäckchen/ Geldspenden für die Schrei-Ambulanz:
Es ist unglaublich toll, dass Sie das tun möchten, und es rührt sowohl Jott als auch mich sehr. ABER: Bitte sehen Sie davon ab. Helfen Sie uns mit lieben Worten und guten Ratschlägen, das ist völlig ausreichend. Natürlich sind das alles heftige Ausgaben, aber wir können das stemmen und kriegen das hin.
Ich bin zutiefst dankbar für diese Angebote, kann sie aber nicht annehmen. Ansonsten müsste ich mir vorwerfen, die derzeitigen Probleme nur deshalb auszubreiten, um andere Leute auszunutzen (ich hoffe, das ist halbwegs verständlich geschrieben- es ist spät).
Wenn Sie Geld loswerden möchten, gibt es sicherlich diverse Einrichtungen für Familien in ähnlichen Notlagen, die sich über Zuwendungen jeder Art sehr freuen und diese auch nötiger haben als wir.
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Während ich das schreibe, ist J. wieder aufgewacht. Ganz speziell dieses Kind macht mich krank. Er ist hypernervös und kommt fast ausschließlich in der Trage zur Ruhe. Ich kann aber mit der Trage nicht schlafen… Ganz zu schweigen davon, dass ich irgendwann auch einfach nicht mehr mit dem Kind vor der Brust durch die Wohnung tappern will.
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Eine Kommentatorin beschrieb ihre Gedanken als Mutter eines Schreibabys mit „das ist nicht mein Kind und wenn doch, dann bin ich die falsche Mutter“. So geht es mir teils auch. Gerade, wenn, wie eben, alle Versuche scheitern, auch nur eines der Babys zum Einschlafen zu bringen, denke ich mir oft, dass ich das nicht kann, dass ich nicht stark genug bin um gleich für drei Kinder ein liebevoller Vater zu sein. Gerade bei den Zwillingen bleibt das liebevolle auf der Strecke, ich funktioniere nur und will eigentlich schreiend weglaufen.
Ich hoffe, dem kann in der Schrei-Ambulanz auch begegnet werden.
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Die letzte Nacht war semi-katastrophal. Während sich M. links von mir herumwälzte und J. rechts von mir schniefte, traute ich mich kaum mich umzudrehen, aus Sorge eines der Kinder könnte unter meiner Decke landen und ersticken/ ich könnte mich auf J. raufdrehen (bei M. ist das nicht mehr möglich, er ist zu groß).
Irgendwie schafften wir es aber trotzdem, bis ~2 Uhr zu schlafen. Leider fiel J. dann ein, dass er Hunger hat, und da nahm das Unglück seinen Lauf. Weil ich am Vorabend gepennt hatte (tatsächlich und geistig), standen weder Flaschen noch Wasser im Wohnzimmer bereit, und als ich mit J. aufstand, um sie von Jott aus dem Schlafzimmer zu holen, wachte M. auf und lief zielgerichtet „Mama, Mama“ rufend ins Schlafzimmer. Wo dann auch G. aufwachte.
Während ich J. fütterte, blieb M. bei Jott und schlief natürlich nicht ein. Nachdem J. abgefüttert war, musste ich ihn heraustragen, damit er zur Ruhe kommen und einschlafen konnte. Das funktionierte bei mir im Wohnzimmer ganz gut („So, M., hier ist Dein Hasi, hier ist Dein Becher, hier ist Dein Nuckel, jetzt hinlegen! und schlafen!„, allerdings waren sowohl J. als auch G. wieder bei Jott, was ich ja eigentlich vermeiden wollte.
Um M. nicht völlig übermüdet in den Tag starten zu lassen, schliefen wir als Ausgleich aus.
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Was schön war: Etwas zu zeitig am Bahnhof sein und fünf Minuten in der Sonne stehen. Die schien in den letzten Tagen und Wochen sehr selten, umso schöner war das Licht und die Helligkeit heute.