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Journal Montag, 14.11.2016

Herr Schnuffke, die schlaue kleine Maus, war heute in der KiTa das einzige Kind der Gruppe, das sein Töpfchen benutzt hat. Das ständige rennen und hinterher sein, wenn er „Aa Aa“ sagt, zeigt offenbar Wirkung. Wir bemerken es bei uns auch, dass er verstärkt das Töpfchen fordert und offenbar auch allmählich versteht, was da vor sich geht.

Abends allein mit Herrn Schnuffke. Jott war mit Freundinnen verabredet. Es lief ganz gut, wir aßen in Ruhe Abendbrot (mal nebenbei: Herr Schnuffke frisst uns noch die Haare vom Kopf. Vier mittelgroße Scheiben Brot mit Belag, eine Mandarine, ein Viertel Apfel…), dann machte ich ihn bettfertig und ließ ihn noch sein derzeit bevorzugtes Einschlafbuch angucken. Das zog sich allerdings eine ganze Weile, und so war ich froh das nach ungefähr einer Stunde Einschlafbegleitung Jott wieder nach Hause kam und übernehmen konnte. Irgendwann machts dann doch keinen Spaß mehr.

Was schön war: Nach einer nicht so tollen Nacht das Kind wecken und erstmal angelacht werden.

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Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 13.11.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 12./13. November 2016 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Zähne putzen
Nachdem Herr Schnuffke und ich nachts wieder ins Wohnzimmer umgezogen sind, schlafen wir bis halb Neun. Das ist wunderbar, mir steckt die Erkältung der letzten Woche noch in den Knochen und ich nehme jede Minute Schlaf mit, die ich kriegen kann.

Nach dem Frühstück vertrödeln wir den Vormittag in der Wohnung.
Motorikschleife
Es wird gespielt, …

Maus
… Maus geguckt…
Domäne Dahlem
… und dann fahren wir mit unseren Nachbarn von oben nach dem Mittagessen zur Domäne Dahlem. Dort findet heute der 28. Berliner Textilhandwerksmarkt mit St-Martin-Laternenumgzug statt.

Wir schlendern erst über den kleinen Markt (ich sehe dort wunderschöne Keramiktassen und verpasse es leider, mir eine zu kaufen), …
Pferd
… und drehen dan eine Runde über die Felder und Äcker. Wir sehen Schweine, Schafe und ein einsames Pferdchen.

Frost
Seit ein paar Tagen ist es saukalt, so auch heute. Nach einiger Zeit bereue ich es, nicht doch die langen Unterhosen und dicken Wollsocken angezogen zu haben.

Trecker
Nach dem Spaziergangs fahren wir noch mit dem Trecker eine Runde. Herr Schnuffke ist Feuer und Flamme und jauchzt vor Freude. Es ist schön, ihn so lachen zu sehen.

Kaffee und Kuchen
Nachdem wir alle durchgefroren sind (außer den Kindern, die sind schön dick eingepackt), trinken wir Kaffee und Kuchen und vertreiben uns ein bisschen die Zeit. Den Laternenumzug um 17:30 Uhr wollen wir noch mitnehmen. Daraus wird allerdings nichts, zu müde und quengelig sind die Kinder (und irgendwann auch ich, Herr Schnuffkes miese Laune ist ansteckend).

Wir fahren also kurz vor Beginn des Umzuges zurück nach Hause. Die Entscheidung erweist sich als goldrichtig, dem Kind fallen auf der Heimfahrt fast die Augen zu. Beim Baden zu Hause vergisst Herr Schnuffke nochmal die schlechte Laune und die Müdigkeit, aber beim Abendessen ist sie wieder da. Ich bin daher sehr erleichtert, als er gegen 20:30 Uhr endlich schläft und gönne mir ein großes Stück Schokolade und einen Schnaps.

Was schön war: Die Treckerfahrt mit dem ausgelassenen Herrn Schnuffke. So fröhlich war er schon lange nicht mehr.

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12 von 12 Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 12.11.2016 – #12von12 im November

Heute war wieder ein #12von12-Tag. Informationen zu #12von12 gibts im Blog „Draußen nur Kännchen!„. Dort sind auch die anderen Teilnehmer des Novembers aufgelistet.

Es ist zum Mäuse melken, Haare raufen und aus der Haut fahren: Immer, wenn ich mich im Blog darüber freue wie gut Herr Schnuffke schläft, wird die darauf folgende Nacht ein Desaster. Die Nacht zum Samstag auch, Jott hat es ganz gut zusammengefasst: Herr Schnuffke verhielt sich so, als ob er wieder zurück in Jotts Bauch kriechen wollte. Mit anderen Worten: Er arbeitete mit Händen und Füßen darauf hin, auf über unter neben Jott zu liegen.
Nach dem Umzug ins Wohnzimmer beruhigte er sich etwas, traktierte mich aber immer mal wieder mit Händen und Füßen.

Die Zwölferbilder. Diesmal komplett, der Tag war ergiebig.

Ghettofaust
Das Kind ist bereit für die große weite Welt: Herr Schnuffke kann jetzt Ghettofaust. Allerdings nur die niedliche Version mit „Balalala“.

Minions

Gestern schrieb ich

Das passt supertoll, denn morgen kommen Jotts Papa und seine Frau zu Besuch, und weil alles schon fertig ist, müssen wir morgen Vormittag nicht hetzen.

Das war natürlich dumm. Wir hetzten heute Vormittag selbstverständlich doch, denn nach Ausschlafen und ausgiebigen Frühstück war mit einem Mal doch zu wenig Zeit übrig zum Wäsche aufhängen, Wohnung aufräumen und Duschen und Anziehen.

Damit wir parallel arbeiten konnten, durfte Herr Schnuffke sich einige Minion-Kurzfilme angucken und dann im Wechsel bei uns mithelfen.

Staubsaugen

Während ich nämlich staubsaugte, hängten Jott und Herr Schnuffke die Wäsche auf. 11:20 Uhr waren wir fertig mit allem und lüfteten noch fix die Bude durch, 11:35 Uhr kamen Jotts Papa und seine Frau. Punktlandung.

Laubspaziergang

Während die anderen mit der Straßenbahn zum Pane Vino in der Bölschestraße in Friedrichshagen fuhren, spazierten Herr Schnuffke und ich dort zu Fuß hin. Das Kind war nämlich hundemüde und sollte an der frischen Luft etwas schlafen, damit das Essen entspannter wäre.
Er schlief natürlich nicht, doch nichtsdestotrotz tat der kleine Ausflug uns beiden gut.

Mittagessen
Das Mittagessen (Ravioli mit Kürbis-Walnuss-Pesto in Walnuss-Butter-Sauce, danach Tiramisu und Espresso) war sehr gut, und da wir die einzigen Gäste im Restaurant waren, gestaltete sich das Essen sehr entspannt. Herr Schnuffke genoss die Aufmerksamkeit von vier Leuten und schlug sich den Bauch mit einer Riesenportion Pasta mit Gorgonzola-Brokkoli-Sauce voll. Danach mussten wir ihn mehr oder weniger aus dem Pane Vino rollen, so kugelrund war der Bauch.

Eins, zwei, hoppedei!

Nach dem Essen spazierten wir die Bölschestraße runter zum Spielplatz im Müggelpark am Spreetunnel. Herr Schnuffke ließ sich durch die Luft wirbeln, zeigte aber nach ein paar Metern und Schwüngen Ermüdungserscheinungen und musste getragen und schließlich in den Buggy verfrachtet werden.

Schwanenbuddy

Auf dem Spielplatz war mit einem Mal wieder Energie zum Hopsen, Balancieren und Wasservogelfüttern (Schwäne, Enten, Blässhühner, Möwen) da.

Salsiccia

Große Freude bei mir: Am Müggelpark am Spreetunnel liegt das Domaines, vor dem im Winter mehrere Sorten Bratwürste vom Grill, Crepes und heiße Getränke zum mitnehmen angeboten werden. Für den kleinen Hunger und aus Freude am Genuss gabs also eine Salsiccia im Brötchen. Tolle Wurst.

Edikt

Auf dem Rückweg zum Bahnhof Friedrichshagen entdeckten wir dieses königliche Edikt zur Bewässerung der Maulbeerbäume, die der alte Fritz in Friedrichshagen anpflanzen ließ.

EDIKT,
Daß Sommers
die
MAULBEER-BÄUME
zu gießen sind!
De Dato Berlin, den 15. Decembr. 1746.
, daß niemand sich unterstehen soll,
dies zu meiden!

Herrn Schnuffke kümmerte das Edikt wenig bis gar nicht, er war auf dem Weg zum Bahnhof im Buggy eingeschlafen.

Igellaterne
Zurück zu Hause gab es Kaffee und Kuchen, wir erzählten noch ein wenig und als es dunkel wurde, verabschiedeten sich unsere Gäste.
Herr Schnuffke und ich gingen nochmal raus, wir wollten zu DM und Mini-Windeln für Neugeborene kaufen. Auf dem Weg dahin liefen wir einige Umwege, damit wir die tolle Igellaterne ausführen konnten.

Manuka-Honig
Wieder zurück gabs Abendbrot und für Herrn Schnuffke danach Manuka-Honig. Da schwört Jotts Mama drauf, wenn sie eine Erkältung hat, und daher bekommt Herr Schnuffke den auch von ihr gesponsert.

Nach dem Abendessen wurden Hände gewaschen, Zähne geputzt und das Kind ins Bett gebracht, danach räumte ich die Küche auf und…

Tagesausklang

… ließ den Abend vor dem Rechner ausklingen.

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

Was schön war: Dieser Samstag. Yay!

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Journal Freitag, 11.11.2016

Heute Abend recherchierte und stöberte ich eine Stunde lang rum, um winddichte, warme, touchscreenfähige Handschue zu finden. Und als ich dann welche gefunden hatte, schmiss ich sie kurz vor dem Kaufabschluss aus dem Warenkorb, weil mir 50 Euro zu teuer für ein Paar Handschuhe sind.

Meine Zeit effektiv nutzen kann ich.

Herr Schnuffke schläft seit drei Tagen mit einer Decke anstelle seines Schlafsacks und das scheint für ihn super zu sein. Nicht, dass er Abends kein Trara mehr macht, nein. Aber wir haben das Gefühl, dass er nachts etwas ruhiger schläft. Vermutlich, weil er unter der Decke mehr Spielraum hat- die Schlafpositionen der letzten Nächte wären mit Schlafsack nur schwerlich möglich gewesen.

Bei Denns gabs heute Kaktusfeigen im Angebot. Neugierig, wie ich bin- Kaktusfeigen hatte ich bislang nur ein einziges Mal gegessen, und so gut fand ich sie nicht, aber das ist schon wieder ein paar Jahre her und man kanns ja nochmal probieren-, nahm ich also ein paar der Kaktusfeigen in die Hand und… merkte sehr schnell, das der Name Programm ist. Ich hab mir nämlich prompt ein paar Stacheln in und unter die Haut gejagt. Die dann natürlich auch so bombenfest saßen, dass ich sie erst zu Hause mit einer Pinzette herausbekam.

Keine Kaktusfeigen mehr für Paul.

Mein heutiger Zahnarzt-Besuch schlägt alle Rekorde. Nach drei Minuten Zähne untersuchen teilte mir die Zahnärztin bedauernd mit, dass alles in Ordnung sei und ich nichtmal Zahnstein hätte.
So kann das ruhig bleiben.

Herr Schnuffke war heute quietschfidel, putzmunter und genoss den zusätzlichen freien Tag mit Jott und mir. Wir erledigten gemeinsam den Großteil unserer Wocheneinkäufe und haben dadurch morgen frei. Das passt supertoll, denn morgen kommen Jotts Papa und seine Frau zu Besuch, und weil alles schon fertig ist, müssen wir morgen Vormittag nicht hetzen.

Was schön war: Herr Schnuffkes Mittagschlaf. Den wollte er nicht machen, und so saßen wir irgendwann alle drei im Kinderzimmer, spielten, sangen Kinderlieder und schauten dazugehörige Clips auf YouTube an.

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Journal Donnerstag, 10.11.2016

Nach dem Verdacht auf Hand-Fuß-Mund der Erzieherinnen in der KiTa sind Herr Schnuffke und ich also heute morgen zur Kinderärztin getappert. Da war auf Grund von Krankheit in der Belegschaft Land unter, und so mussten wir ein wenig warten. Das war aber kein Problem, Herr Schnuffke schaute sich ein Musikbuch an und spielte mit dem Lichtschalter des Iso-Raums (für ansteckende Krankheiten wie Hand-Fuß-Mund gibt es einen separaten Eingang zu einem eigenen Zimmer).
Bei Arzt-Spielzeug bin ich ja immer etwas skeptisch, vermutlich tummeln sich da die Bazillen und Viren drauf, aber Herr Schnuffke hatte sich so schnell auf das Musikbuch gestürzt, dass ich keine Chance hatte unser Spielzeug auszupacken.

Als die Ärztin dann reinkam und Herrn Schnuffke untersucht hatte, konnte sie keine Anzeichen für Hand-Fuß-Mund finden. Die Bläschen am Po waren über Nacht deutlich zurückgegangen, Ausschlag an Händen/ Füßen/ Mund gab es nicht. Fieber gestern Abend/ heute Morgen und der immer noch sehr tiefe, rasselnde Husten veranlassten sie aber dazu, ihn nochmal abzuhorchen und wegen eines Atemweginfekts krank zu schreiben. Ich blieb heute also zu Hause und betreute Herrn Schnuffke. Morgen habe ich wegen eines KiTa-Schließ-Tages sowieso Urlaub, von daher musste ich nur einen der kostbaren Kind-Krank-Tage opfern.

Den Tag mit Kind-Bespaßung verbracht. Großartig rausgehen wollte ich mit Herrn Schnuffke nicht, es war saukalt, und er schien auch ganz froh zu sein über die Ruhe bei uns.

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Journal Mittwoch, 9.11.2016

Chaos-Tag. Mittags ein Anruf aus der KiTa, das ich bitte Herrn Schnuffke nach dem Mittagschlaf abholen soll wegen Verdacht auf Hand-Fuß-Mund. Meine Mama hatte am Dienstag schon die Info nach Hause gebracht, dass in der Gruppe ein Fall auftrat, gestern kamen noch zwei weitere Fälle hinzu und heute hat es dann wohl unseren kleinen Spatz erwischt.

Krank wirkt Herr Schnuffke nicht, ob es wirklich Hand-Fuß-Mund ist, werden wir morgen beim Kinderarzt erfahren. Wir haben zumindest, wie von den Erzieherinnen berichtet, die offenbar typischen Bläschen im Intimbereich gesehen.

Mal gucken, wie das jetzt mit den Kind-Krank-Tagen wird. Die durch mein frühes Verschwinden aus dem Büro fehlenden Stunden arbeitete ich Abends nach, das war ziemlich anstrengend weil müde und erkältet.
Hoffentlich bleiben wenigstens Jott und ich vom Hand-Fuß-Mund-Virus verschont.

Was schön war: Mit Herrn Schnuffke beim Laternenumzug der nahegelegenen Grundschule mitlaufen. Den hatten wir am späten Nachmittag vorbeiziehen gehört, und weil Herr Schnuffke nochmal raus sollte (das Kind muss ja irgendwie ausgelastet werden) und Laternenumzüge eh immer toll sind, schlossen wir uns der Menge an.

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Journal Dienstag, 8.11.2016

Kein Bürotag, ich war auf einer Weiterbildung zum Brandschutzhelfer.
Fettexplosion
War spannend, sowohl was den theoretischen Teil betrifft als auch den praktischen Teil. Ich habe zum allerersten Mal einen Feuerlöscher benutzt und einen Mini-Flächenbrand gelöscht.

Wie auch bei den bislang besuchten Erste-Hilfe-Kursen hoffe ich, dass ich nie in die Situation komme, das erlernte Wissen anwenden zu müssen. Falls doch, bin ich jetzt zumindest ein bisschen besser vorbereitet.

Weshalb der 8.11. der Wahltag für die US-Präsidentschaftswahl ist. Zusammengefasst:

Essentially, Congress set up a day that would most accommodate a bunch of (white, male) farmers’ working, traveling, and religious practices.

Superniedliches Tool: Calli Clever's kostenloser TippTrainer für Kinder.
Ich nutze zum Tippen ein Vierdreiviertel-Finger-System, langjährig erprobt durch lange Nächte in Chats, Spielen und eben beim Bloggen (seit zehn Jahren inzwischen, wow!). Ich bin relativ fix damit, aber es „System“ zu nennen ist arg euphemistisch- mal gehts schneller, mal langsamer und wenn ich aus dem Takt gerate muss ich auf die Tastatur gucken.

Bereits bei den ersten Übungen merke ich, wie ich meinen Kopf anstrengen muss um mit den richtigen Fingern die Tasten zu drücken. Das ist gar nicht so leicht (oder ich bin doof- wie Option besteht natürlich auch).

An manchen Tagen gehe ich abends eben ins Bett und bin gescheitert. War ungeduldig, habe Dinge vergessen, war zu erschöpft, um aufmerksam zu sein, hab mich falsch verhalten.

Aber dann kommt eben ein neuer Tag und ich kann es wieder versuchen – nur eben nicht auf dem völlig überzogenen, nie zu erreichenden Ideal-Niveau – sondern mit der Erlaubnis zu scheitern und somit auch weichherzig für das Scheitern der anderen zu werden.

Wenn ich, wie gestern, weißglühend vor Zorn aus dem Kinderzimmer stürme, ist da eine Viertelstunde später das Gefühl, versagt zu haben. Als Paul, der seine große Schwäche (die Ungeduld) nicht richtig im Griff hat. Und als Vater, der sein Kind anmault und nicht immer 100%ig liebevoll ist, sich unsouverän verhält und seinen eigenen Stress auf das Kind spiegelt- obwohl das Kind ja nichts dafür kann, weil es noch gar nicht versteht wo das Problem ist und mit Sicherheit auch nicht freiwillig so ein Theater macht.

Drum habe ich den obigen Beitrag und auch das verlinkte Interview gern gelesen. Nicht, weil es mir als Entschuldigung dienen soll für gelegentliches Fehlverhalten (im Sinne von „Ich bin halt so“). Sondern als Bekräftigung, das Scheitern eben menschlich ist. Und das ich am nächsten Tag versuche, die Situation zu verbessern.

Was schön war: Nachmittagsschlaf! Dank Lehrgang war ich etwas früher als sonst zu Hause; Herrn Schnuffke musste ich heute auch nicht abholen. Also nutzte ich die Zeit und holte Schlaf nach.

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In eigener Sache

In eigener Sache: Kommentieren wieder möglich

Das Kommentieren dieses Blogs ist ab sofort wieder möglich.

Wie mich Frau Novemberregen heute darauf hinwies, funktionierte das Abschicken von Kommentaren in diesem Blog nicht. Nach Absenden des Kommentars erschien die Fehlermeldung „ungültiger Sicherheitstoken“, der Kommentar verschwand im digitalen Nirvana.

Ursache des Fehlers war das Zusammenspiel zwischen zwei WordPress-Plugins, die hier im Einsatz sind bzw. waren: JetPack und AntiSpamBee.

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Journal Montag, 7.11.2016

Doofheits- („Ach, es reicht wenn ich halb Zwölf ins Bett gehe“) und kindbedingt (Husten, wach) nur dreieinhalb Stunden Schlaf letzte Nacht. Kaffee half, aber das Brennen in den Augen bekam er auch nicht weg. Zum Glück war es im Büro heute entspannt.

Das Kind macht mich derzeit wahnsinnig, ich würde ihn am liebsten zum Mond schießen. Das Weinerliche, das Nölige, es nervt. Bei jeder Kleinigkeit gibt es falsche Tränen und Geschrei, er testet derzeit sehr stark seine und unsere Grenzen aus. Vor allem während der zwei Stunden Bahnfahrt am Tag zermürbt es mich.

Zusätzlich gibt es seit einiger Zeit wieder Probleme mit dem Einschlafen. Eigentlich haben wir ein gutes Einschlafritual entwickelt: Nach dem Abendessen gehen Herr Schnuffke und ich gemeinsam Händewaschen und Zähneputzen, dann laufen wir beide ins Kinderzimmer und ziehen zusammen Schlafanzug und Schlafsack an. Danach wird Jott gute Nacht gesagt und noch ein bisschen ein Buch angeguckt, gesungen und erzählt. Und irgendwann packt Herr Schnuffke das Buch weg und legt sich hin.

Soweit die Theorie. Bis zum Hinlegen klappt das alles wunderbar, aber wenn er erstmal liegt beginnt das Theater. Er patscht auf mir herum, zieht mir an den Haaren, kneift, versucht stundenlang seine Hände unter mich zu legen und gleichzeitig mit meinen Händen zu spielen, fuchtelt herum, springt mit einem Mal auf und hüpft im Bett… Ich werd irre dabei und weiß nicht, was ich machen soll. Manchmal funktioniert gut zureden und festhalten, so das er keinen großen Spielraum zum Fuchteln mehr hat, aber meistens bin ich nach 40 bis 60 Minuten so wütend das ich nur noch schreien will und Jott bitten muss, das Kind weiter ins Bett zu bringen. Meist schläft er dann innerhalb einer Viertelstunde, was die Wut nicht gerade schneller verfliegen lässt.

Heute als Vorbild versagt: Nachdem er mir zum fünften Mal am Bart gezogen und zum fünften Mal meine Worte ignorierte, habe ich ihn auch an den Haaren gezogen- es reichte eben. Großer Schreck beim Kind und dicke Krokodilstränen, danach hat er mich zumindest nicht mehr am Bart gezogen.

Ich wüsste gern, was ich machen kann um zu ihm durchzukommen. „Du machst Papa Aua“ ist für’n Arsch, das hilft überhaupt nicht. „Mach Ei“ hilft manchmal, aber dann haut/ kneift/ ziept er drei Minuten später wieder.

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Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 6.11.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 05./06. November 2016 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Kuchenbacken
Der Tag beginnt mit einer Jott-&-Paul-Gemeinschaftsproduktion: Dem Backen eines Marmorkuchens. Für den Nachmittag habe ich Freunde und Bekannte zu einer Babyparty eingeladen, wer weiß wann man sich wieder sieht wenn die Zwillinge erst da sind.

Babybauchattacke
Der Zwillingsbabybauch erreicht inzwischen eine beachtliche Größe und sorgt bei Jott und mir für Staunen. Während der gesamten Schwangerschaft mit Herrn Schnuffke war der Bauch gefühlt nicht so groß wie jetzt schon- und es sind noch ungefähr acht Wochen bis zum Geburtstermin…

Nur echt mit Pantoffel
Und noch ein Kuchenbild. Kurz danach wird er in den Ofen geschoben, und während Jott für ein paar Minuten die Füße hochlegt…

Dekosterne
… lackiere ich Fimo-Sterne von Jott. Die werden später als Deko an kleinen Weihnachts-Give-Aways angebracht.

Kuchen
Mittlerweile ist der Kuchen fertig und kann aus der Form gestürzt werden. Sieht großartig aus, aber Appetit darauf habe ich nach dem Auslecken der Teigschüssel nicht mehr. Aber vielleicht kommt der ja wieder.

Tisch
Kurz bevor die Gäste kommen, decke ich den Tisch ein und ärgere mich über zwei kurzfristige Absagen. Aber gut, kann man nichts machen.

Gegen 15:30 Uhr sind alle Gäste da, wir essen Kuchen, trinken Kaffee und bewundern die zwei Monate alte Tochter unserer Gäste.
Am frühen Abend bringen meine Eltern Herrn Schnuffke vorbei, der die fremden Leute in seinem Wohnzimmer erst einmal skeptisch und aus der Sicherheit von Jotts Schoß beäugt. Wie immer braucht er etwas zum Auftauen, ist nach einer Weile aber fröhlich und vergnügt.

Knuspermüsli
Nachdem die Gäste weg sind, essen wir Abendbrot, und während Jott Herrn Schnuffke ins Bett bringt, bereite ich eine neue Fuhre Granola zu. Als das gerade fertig geworden ist, löse ich Jott ab und schaffe es nach Windelwechsel und halbstündigen auf das Kind einwirken, ihn zum Einschlafen zu bringen.

Beim Lesen von Frau Rabes gestrigen WmDedgT?-Eintrag sehr über ein Verhalten geschmunzelt, dass wir bei Herrn Schnuffke derzeit auch beobachten:

Wir frühstücken gemütlich, dabei lutscht sie ungefähr drölfzig mal die Marmelade vom selben Brötchenstück und reicht es mir dann zunehmend durchgelüllert wieder an, damit ich neue Marmelade drauf mache. Erst als ich das Brötchen in mikroskopisch kleine Häppchen schneide, die ich ihr dann mit Marmelade bestrichen komplett in den Mund schiebe, isst sie auch das Brötchen. Schlaues Kind.

Läuft hier genauso beim Abendbrotessen ab. Wir schmieren Stullen, Herr Schnuffke isst sie, lässt den Rand übrig und isst den dann nur, wenn wir ihn klein schneiden und die Fitzelchen nochmal mit irgendwas belegen/ beschmieren. Ja, schlaue Kinder.

Was schön war: Gemeinsam mit Jott auf der Couch sitzen/ liegen und erzählen.