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Journal Dienstag, 2.5.2017

Nachtrag zum gestern empfohlenen ewig langen Interview mit Florian Leibert: Ein Aspekt stieß mir ungut auf. Er sagt nämlich „Man muss heute aber kontinuierlich lernen und wachsen.“. Klingt ja erstmal gut, aber was, wenn man das nicht möchte/ kann? Solche Fälle gibt es offenbar in seiner Welt nicht.

Ohrwurm, den ganzen Tag schon:

Diese vermaledeiten Recruiter werden auch immer dreister. Ich bekomme bei Xing viele, viele Anfragen von Recruitern- ich habe Glück, Menschen mit meinem beruflichen Profil müssen sich keine großen Sorgen um den nächsten Job machen-, die meistens nur Spam (Massenanschreiben, wechselnde Anreden im Anschreiben, Schreibfehler) sind. Der Herr aus diesem Beispiel ist einer davon:

Sinngemäß so „Ja hömma, mach doch mal meinen Job für lau für mich!“

Nach Feststellung von M.s KiTa-Tauglichkeit (kein Fieber, normaler Husten, nicht zu weinerlich) am Morgen innerliches Champagner-Flaschen-Öffnen. Also nicht zu Hause bleiben, sondern ab in die KiTa/ ins Büro.

Jott und ich haben unisono festgestellt, dass wir zwar die Kinder ganz gern haben, es uns aber einfach nicht erfüllen würde, sie den ganzen Tag zu betreuen, und dass wir insgesamt doch ganz gern arbeiten gehen und die Kinder dann in guten Händen wissen möchten.

In M.s KiTa-Gruppe geht seit der vergangenen Woche ein Magen-Darm-Infekt um, heute war nur die Hälfte der Kinder anwesend.

Hoffentlich erwischt es uns nicht

Dieser M.. Beim Treppauflaufen zur Wohnung stellte er sich „Paaapaaaaa“quengelnd vor mich.

Ich so: „M., was willste?“
Er so: „…“
Ich so: „M, wenn Du was möchtest, sollst Du es sagen und nicht quengeln.“
Er so: „…“
Ich so: „Möchtest Du getragen werden? Dann sag das bi-“
Er so, freudestrahlend, quietschig, enthusiastisch, mich unterbrechend: „Jaaaaaaaaaaaaaaaaa“

Und dann musste ich lachen und konnte ihm nicht sagen, dass er doch nicht quengeln, sondern einfach Bescheid sagen soll.

Wenn M. gern mehr von etwas hätte, sagt er „Nuch mehr?“. Putziges Kind.

Heute beim Abendessen, Szene 1. M. hat sein Käsebrot gegessen und stellt fest, dass Jott und ich uns angeregt unterhalten und ihn gerade nicht beachten. Was macht das gerissene Kind? Streckt heimlich seine Hand nach dem Camenbert aus, greift sich das Stück und steckt es sich betont unauffällig in den Mund…

Heute beim Abendessen, Szene 2. M. so, nachdem er beim Camenbert-Moppsen erwischt wurde und gern noch mehr Käse hätte:

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Auf das „Nein, Du hattest gerade ein großes Stück!“ folgte eine Oscar-verdächtige vorgeschobene Unterlippe und ein „Wie kannst Du mir das antun?“-Blick.

So ein manipulatives kleines Kerlchen <3

Die Zwillinge bekamen heute Abend erstmals Abendbrei. Eigentlich sollte es den erst ab ungefähr Mitte Mai geben, aber aus Gründen (sie haben wohl beide recht viel rumgequengelt, sagte Jott), durften sie heute Brei essen. Mal gucken, wie es ihnen bekommt.

Den gestrigen Ausflug haben die beiden wesentlich besser verkraftet als beim letzten Mal (da folgte auf den Tag im Brandenburgischen eine sehr, sehr, sehr unruhige Nacht). Diesmal schliefen sie ganz normal und machten uns weniger Trubel als M.., der im Schlaf seine Roundhouse Kick Skills zu verbessern suchte.

Jott bekam nach einer Vertragsverlängerung ihr neues Handy zugeschickt und überließ mir großzügig ihr altes. Sobald ich Zeit für die Konfiguration habe, bin ich also im Besitz eines goldenen Samsung Galaxy S6 mit Blümchen-Cover.

Ganz großes Tool-Kopfschmerz-Fuckup im Büro. Etwas funktionierte nicht, beim Fehler suchen und beheben bekam ich ganz furchtbare Kopfschmerzen weil es so ein „Tool A hat Abhängigkeiten nach Programm B in Version C und läuft nur bei Vollmond“-Ding war.

Dieser ganze Computerkram kann schon ordentlich nerven. Wie meinte ein Kollege neulich auf meine Feststellung, dass etwas ganz bestimmt funktionieren wird weil wir es nur von A nach B kopieren und zum Laufen bringen? „Aber das ist IT, irgendwas funktioniert immer nicht“.

In Gedanken bei der Schlimmen Helena. Viel Kraft.

Was schön war: Die Zwillinge waren Dank Jotts Kinder-müde-Spiel-Fähigkeiten superfix eingeschlafen, und dann war auch kaum noch was zu erledigen in der Küche. Ich wiederhol mich, aber Jott ist definitiv toll.

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Journal Montag, 1.5.2017

In den Mai tanzte hier zum Glück niemand, zum Monatswechsel schliefen wir alle recht ruhig im Schlafzimmer und träumten von Sonne, blauen Himmel und Temperaturen über 15°C.

Wir verbrachten den Tag bei meinen Eltern im Brandenburgischen. Die vier zusätzlichen Hände, die bei Kindesbetreuung und Kochen anpackten, sorgten für eine entspannte Zeit.

Was, wenn es anfängt zu denken?:

Der Deutsche Florian Leibert entwickelt das Betriebssystem der nächsten industriellen Revolution. Wie gerät man aus einer Schweinfurter Informatik-AG ins Silicon Valley?

Irrer Lebenslauf. Krasser Typ. Und tatsächlich ein Werdegang, der eher nach Film als nach Realität klingt. Aber das ist in dem Bereich ja häufiger so.

Ganz andere Ecke: Das Herz des Kirmesboxens

Die Boxbude von Charly Schultz ist derzeit auf der Frankfurter Dippemess – die eigentliche Show ist der Betreiber.

Kenn ich nicht, fand ich spannend.

Was schön war: Am Ende des Tages nur so halb-k.o. zu sein.

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Journal Sonntag, 30.4.2017

Nachtrag zu gestern: Natürlich lassen wir die Zwillinge nach dem Rausgehen nicht allein. Sobald einer von beiden weint oder jammert, gehen wir wieder rein, beruhigen ihn/ sie und gehen wieder raus. Idealerweise, ohne ihn/ sie hochnehmen zu müssen, aber wenn es gar nicht anders geht auch mit Hochnehmen.

Im Endeffekt sollen die Zwillinge über kurz oder lang lernen, sich selbst mit ihren Kuscheltieren/ Nuckeln zu beruhigen und in der Gewissheit, dass die Eltern da sind wenn was ist, einschlafen.

Heute lief das Zubettbringen übrigens ziemlich schlecht. G. war noch sehr aufgeregt von ihrem ganzen Herumgerolle am Tag, wollte im Bett weiterrollen. Sie kam nicht zur Ruhe und hielt mit ihrem Gemecker J. vom Schlafen ab. Ich musste mehrmals rein, nach einer Weile übernahm zum Glück Jott.

Halb Acht an einem Sonntag Morgen sind die Straßen arg leer. Ich weiß das, weil ich mit den Zwillingen spazieren war.
J. hatte mich kurz nach 6 Uhr geweckt, und weil Jott und M. und G. noch friedlich schliefen, nahm ich den leise vor sich hin glucksenden J., ging Duschen, schlich zurück ins Schlafzimmer und nahm die vorbereiteten Flaschen und auch G. mit nach draußen. Nachdem ich G. wachgekuschelt hatte, fütterte ich die beiden- dank der Wippen geht das gleichzeitig-, zog ihnen die Schlafanzüge aus und die Tagesbekleidung an und spazierte mit ihnen erst zum Bäcker und dann durch das noch schlafende Köpenick.

Halb 9 rief dann Jott an, wir verabredeten uns zum Frühstück um 9 Uhr zu Hause.

Nach der 10-Uhr-Fütterung zog ich wieder mit den Zwillingen los. Jott und M. bereiteten in der Zwischenzeit das Mittagessen vor, und als ich kurz nach 12 Uhr wieder zu Hause war, gabs Chicken tikka Masala nach Jamie Oliver.
Bis dahin war der Tag recht entspannt (aus meiner Sicht zumindest, Jott habe ich noch nicht gefragt), aber ab da ging es bis zum Abend bergab. Im Endeffekt hatte es damit zu tun, dass ab dem Mittag alle drei Kinder wieder zusammen waren, der mittagschlaflose M. hundemüde und quengelig war, und wir keine richtige Ruhe in den Laden reinbekamen.
Kurzzeitig entspannt war die Lage nur, als die Zwillinge im Wagen schliefen und M. ein Schokoeis aß (wir fuhren Nachmittags alle 5 zu Da Dalt nach Friedrichshagen, um die Kinder nochmal an die frische Luft zu bringen). Danach war wieder Chaos.

Morgen fahren wir zu meinen Eltern ins Brandenburgische. Jott und ich brauchen etwas Entlastung. Die 5 Tage mit allen drei Kindern schlauchen ganz schön. Ein normales Wochenende stecken wir ja inzwischen ganz gut weg, aber das sind auch nur 2 Tage…

M. scheint wieder völlig genesen zu sein. Er war heute fieberfrei und aktiv wie eh und je. Der KiTa am Dienstag steht hoffentlich nichts im Wege.

Was schön war: Fliegende Zwillinge! Während G. ein langsames Auf und Ab bevorzugt (d.h. über meinen Kopf hoch und runter heben), steht J. total darauf, gerade durch die Luft zu gleiten.

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Journal Samstag, 29.4.2017

Nach einem Paracetamol-Zäpfchen schlief M. die Nacht über recht gut, die erste Hälfte sogar im eigenen Bett. Heute Morgen hatte er nur noch 38,5°C Fieber, und im Laufe des Vormittags blieb die Temperatur konstant und sank zum Abend hin. Dafür begrüßte uns die Ursache des Infekts: Ein winziges Stückchen Eckzahn lugte links oben hervor.
M. selbst war heute deutlich munterer als gestern und musste am Nachmittag bereits wieder rausgehen und rumlaufen, weil er ansonsten nicht ausgelastet gewesen wäre.

Um bei den Zwillingen nicht die selben Probleme beim Zubettbringen zu haben wie bei M., sorgen wir bei ihnen dafür, dass sie sich ans Einschlafen ohne Körperkontakt im eigenen Bett gewöhnen. Dazu legen wir sie jeder in sein Bett, ziehen eine Spieluhr auf, geben ihnen einen Nuckel und halten noch 10 bis 15 Minuten Händchen. Danach kriegt jeder einen Kuss und dann gehen wir aus dem Schlafzimmer.
Jott macht das bereits seit ein paar Tagen, ich habe es heute zum ersten Mal probiert. Es lief fantastisch- nach ungefähr 20 Minuten schliefen J. und G.. Ohne Schaukeln, ohne endloses Herumlaufen. Total großartig.

Jott buk heute eine Apfeltarte, die unglaublich gut war. Eigentlich sollte es ein Irischer Apfelkuchen werden, aber der Teig reichte hinten und vorne nicht, und so improvisierte Jott. Die Tarte war der Hammer: Die Äpfel waren leicht karamellisiert, und auf dem Teig war eine dünne Schicht von dickflüssigen, süßen Apfelsaft. Ich muss mich arg zusammenreißen, nicht darüber herzufallen.

Die Zwillinge wachten heute erst Nachts um halb Vier auf. Weil absehbar war, dass sie dadurch etwas länger als 5 Uhr/ 6 Uhr schlafen würden, stellte ich zur Feier des Tages den Wecker aus und konnte so bis Dreiviertel Sieben schlafen. Sehr erholsam.

Seit einiger Zeit hilft M. Jott und mir beim Zubereiten der Mahlzeiten. Heute schnitten wir zusammen Kartoffeln in Spalten und hantierten dazu mit einem scharfen Messer herum. M. war Feuer und Flamme, sehr vorsichtig und sehr glücklich, als alle Kartoffeln kleingeschnitten waren.
Beim anschließenden Essen wollte er dann seine Kartoffelspalten selbst in kleine, mundgerechte Stücke schneiden- ich durfte (erst) nicht helfen und musste zusehen. Erst, als er an der Kartoffelschale scheiterte, durfte ich mit anfassen.

M. kann jetzt hüpfen. Ein bisschen zumindest. Wir übten heute beim Nachmittagsspaziergang ein bisschen. Mir fiel dabei auf, dass ich seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gehüpft bin- dementsprechend ungelenk sah das vermutlich aus… Aber M. hatte großen Spaß, als wir so um die Wette hüpften.

8:30 Uhr guckten Jott und ich heute das erste Mal auf die Uhr, seufzten, und murmelten sowas wie „Noch 11 Stunden…“
Wenn alle drei Kinder gleichzeitig unserer Aufmerksamkeit bedürfen, ist das verdammt anstrengend.

Es gibt ein Follow Up zum Notification-Artikel, den ich vor ein paar Tagen verlinkte: Living Better In The Age Of Notifications – How to be less distracted by your phones and pay more attention

Ich habe mir testweise eine App installiert, die meine Smartphone-Nutzung trackt. Ich bin einerseits sehr gespannt auf die Ergebnisse- und fürchte mich andererseits etwas davor.

Was schön war: Das High Five mit Jott, als alle Kinder 19:30 Uhr schliefen.

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Journal Freitag, 28.4.2017

Was ich gestern vergaß: G. kann sich ebenfalls auf den Bauch drehen. Und im Gegensatz zu J. reicht ihr das nicht, nein. Sie möchte direkt losrobben: Kaum auf dem Bauch gelandet, hebt sie den Po hoch und strampelt mit den Beinen. J. ist da entspannter, er guckt sich auf dem Bauch die Gegend an und freut sich.

Eine große Schwierigkeit bei drei so kleinen Kindern: Wenn eines krank wird, kann es mitunter schwer fallen, ihm die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die es braucht. M. geht es weiterhin dreckig (das Fieber sinkt nicht, wir müssen ihm regelmäßig Fiebersaft im Wechsel mit Zäpfchen geben), aber wir kommen kaum dazu ihm die Ruhe und Nähe zu geben die er braucht, weil ja auch noch die Zwillinge da sind… Ich werde die Zwillinge morgen sehr viel spazieren fahren, damit Jott und M. allein zu Hause sind und etwas Ruhe einkehren kann.

Wenn das Fieber morgen (das wäre Tag 3 mit nahezu 40°C Fieber) nicht sinkt, müssen wir eine Kinderarztpraxis finden, die am Wochenende geöffnet hat, oder aber direkt ins Krankenhaus fahren.

Gestern Abend sehr leichtsinnig etwas zu lange wach geblieben. Den Fehler mache ich heute nicht noch einmal…

Was schön war: J. und G. beim Herumpurzeln zuschauen.

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Journal Donnerstag, 27.4.2017

Heute erst mit allen drei Kindern zum Kinderarzt und danach (aus organisatorischen Gründen) mit M. zum Paul-Arzt. Ergebnis: Alle drei Kinder haben (vermutlich) den selben Infekt abbekommen. M. hat es am schlimmsten erwischt, der hustet und schnieft und hat sehr hohes Fieber. Im Laufe des Tages stieg es auf fast 40°C, sank allerdings nach Nurofen-Saft und dann nach einem sehr ausgiebigen Nachmittagsschlaf noch einmal.
Die Zwillinge haben zum Glück kein Fieber, husten und schniefen aber auch. Sehr schlimm klingt es bei J., der ist allerdings auch (bislang) das theatralischste der Kinder (wenn man das bei Säuglingen schon so sagen kann- er ist jedenfalls derjenige, der aus einer Mücke immer einen Elefanten macht).

Ich selbst bin für heute und morgen krank geschrieben und habe den Hinweis bekommen, mich zu erholen. Naja. Ich werde es wie bei der Grippe vor einem Vierteljahr handhaben: Fiebersenker/ Schmerzmittel und dann irgendwie durch den Tag kommen. Tatsächlich habe ich mich heute mehrmals ins Büro gewünscht, da ist es ruhiger und ohne die Pendelei wäre es auch erholsamer…

Beim Warten auf die Ärztin haben wir die Gunst der Stunde genutzt und M. gemessen. Er ist mit seinen 22 Monaten inzwischen 91cm groß… Unser Riesenbaby.

Jott bekam heute ein Paket mit einem Katzen-Stofftier, das sich M. direkt unter den Nagel riss. Weil Jott das Plüschtier aber erst waschen wollte, sagte sie das auch so. Und was passierte? M. kletterte vom Stuhl, nahm die Katze, lief ins Badezimmer, sagte zur Katze (oder zu sich, wer weiß das schon so genau) „Ärmel hoch!“, schob sich die Pullover-Ärmel hoch und wollte doch tatsächlich die Katze waschen. Das war das niedlichste, was er seit langem gemacht hat.

Etwas später wurde die Katze dann mit Weintrauben, Mango und Tomaten gefüttert.

M.s Spracherwerb ist unglaublich. Er plappert nicht mehr nur nach, sondern bildet richtige Sätze, drückt Beobachtungen aus, formuliert seinen Willen und nutzt seit ein paar Tagen sogar Personalpronomen. Zwar noch nicht richtig, aber „Du“ und „Ich“ auseinanderhalten ist ja auch schwer.

Es ist unglaublich beeindruckend, ihm beim Lernen und Verstehen zuzusehen.

Der geplante Regionalbahnhof in Köpenick braucht noch ein bisschen… Sehr schade.

Was schön war: Definitiv die Katzen-Aktion. So süß!

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Journal Mittwoch, 26.4.2017

Irgendeiner fieser KiTa-Keim hat M. und mich erwischt. M. bekam gestern Abend Fieber, das den heutigen Tag über anhielt und bis auf 39,5°C stieg. Ich wachte heute morgen mit Halsschmerzen, Fieber und Kreislauf auf. Also kein Büro, keine KiTa.

Erholungsversuche zu Hause waren, bis auf eine kleine Pause am Vormittag, zum Scheitern verurteilt. Da war Jott mit den Zwillingen außer Haus und M. schlief auf mir ein, was ich nutzen konnte um ebenfalls 20 Minuten zu schlafen.

Zum Glück hab ich für die Nacht noch Tropfen der Grippe im Januar/ Februar. M. hat einen Schuss Nurofen-Saft bekommen und schläft, immer mal wieder unterbrochen von Husten-Anfällen.

Morgen gehen wir alle zum Arzt. Auch J. und G., die beiden husten und schniefen nämlich ganz schön vor sich hin.
Einzig Jott hat nichts, ich hoffe das bleibt so.

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Journal Dienstag, 25.4.2017

Die Zwillinge haben ab Mitte November einen KiTa-Platz in der KiTa von M.! HURRA! PARTY!

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Diesmal wird Jott wird die Eingewöhnung übernehmen. Das wird so spannend!

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich mir nicht auch ein bisschen Sorgen machen würde: Zum Jahreswechsel sind die Zwillinge zwei Wochen aus der KiTa raus, zum neuen Jahr muss Jott wieder arbeiten… Da darf nichts unvorhergesehenes passieren.

Ach ja, ich rechne damit das wir Weihnachten 2017 alle krank sind weil die Zwillinge tödliche KiTa-Keime nach Hause bringen.

Im Büro gestern und heute ingesamt so um die acht Stunden eine Aufgabe bearbeitet und als Ergebnis ungefähr drei Zeilen Code gelöscht und zwei Zeilen hinzugefügt (keine Untertreibung). Manchmal ist der Weg besonders steinig und schwer und die einfachste Lösung dann doch nicht ganz so einfach umzusetzen.

Abends mit Money Money (kann ich sehr empfehlen) unser gemeinsames Wirtschaftskonto „verwaltet“. D.h. Ausgaben und Einnahmen kategorisiert, um endlich mal einen detaillierten Überblick vor allem über die Ausgaben zu bekommen. Wir wollen ja demnächst™ (wann auch immer das ist) in eine größere Wohnung umziehen und ein größeres Auto kaufen und da kann es so als ersten Schritt nicht schaden, möglichst detailliert über die Ausgaben Bescheid zu wissen- auch im Hinblick auf eventuelle Anpassungen am „Zahlungsmodell“ (also was Jott und ich pro Monat auf das Wirtschaftskonto überweisen).

Bester Vergleich zum Ablegen schlafender Babys und Kleinkinder.

Ein recht langer, aufschlussreicher Text über diverse Benachrichtigen (Apps, E-Mails, Chats- sie wissen schon). Weshalb es sie gibt, was sie mit unserem Gehirn machen: The Age of Notifications and Attention-Deficits

Ich stelle bei neuen Apps, Programmen und generell erst einmal alle Benachrichtigungen aus. Das führte dazu, dass Jott sich irgendwann über lange Reaktionszeiten bei WhatsApp beschwerte, weswegen ich sie gewissermaßen auf die Whitelist setzte. Aber ansonsten werden maximal die kleinen Badges mit der Anzahl der ungelesenen Benachrichtigungen angezeigt (und wenn ich die komplett ausschalten könnte, würde ich es tun)- mein Smartphone brummt und summt und bimmelt im Idealfall nicht. Weil es eben furchtbar ablenkt und gewissermaßen schreit „GUCK MICH AN“.

Jott ist toll.

Was schön war: Morgens ins Schlafzimmer kommen und die ganze Bande niedlich friedlich schlafend vorfindend.

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Journal Montag, 24.4.2017

J. hat sich heute erstmals allein auf den Bauch gedreht. 🎉🎊

Danach war er wohl etwas arg aufgeregt und musste von Jott beruhigt werden.

M. und ich waren heute morgen so leise, dass Jott und G. bis Dreiviertel Sieben schlafen konnten. J. hatte ich gegen halb Sieben rausgeholt, der guckte mit großen Augen ins Halbdunkel, gluckste gelegentlich und freute sich (komisches Kind).

Sollten also mal alle Stricke reißen, werden wir Ninjas.

Comic Panel: Instagram. So ungefähr läuft das hier teilweise mit den Bildern für 12von12 oder das Wochenende in Bildern ab- es sind eher schöne Momentaufnahmen.

Was schön war: M. und ich waren rechtzeitig zu Hause, um bei der Abendfütterung mitmachen zu können. Also ich. M. wuselte währenddessen durchs Wohnzimmer.

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Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 23.4.2017 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 22./23. April 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Ein noch entspannterer Tag als gestern. Heute schliefen die Zwillinge bei Jott bis 6 Uhr, ich hatte tatsächlich eine ganze Stunde nur für mich :) Das bedeutete, dass nach Duschen, Küche vorbereiten, Tee kochen etc. noch 20 Minuten Zeit zum Lesen waren- das gabs schon ’ne ganze Weile nicht mehr.

Nach der Vormittagsfütterung ging ich mit J. und G. spazieren. Wie gestern war das Wetter grottig und äußerst aprillig, von sturmböengepeitschten Regen über Hagel zu strahlenden Sonnenschein (teilweise tatsächlich im 5-Minuten-Takt) war alles dabei. Jott und M. kochten uns in der Zwischenzeit Mittagessen (Kichererbsencurry), Jott musste aufpassen das M. nicht schon vor dem Kochen alle Kichererbsen aufaß.

Die Zwillinge bekamen wieder Möhrenbrei zum Mittag. Heute fütterte ich J., der das Auflöffeln und Runterschlucken besser beherrscht als seine Schwester, heute aber keine große Breilust hatte und mit ein paar kleinen Tricks zum Essen gebracht werden musste.

Nachmittags kam eine Bekannte von Jott zu Besuch. Nach Kaffee und Kuchen lüftete ich die Zwillinge und mich nochmal aus. Diesmal regnete es nur, allerdings ausgiebiger. Und es waren gefühlt 10°C weniger als am Vormittag.
Wieder zu Hause wurden alle Kinder gebadet (Badewasserfarbe heute: Rot), die Zwillinge bekamen ihre Abendflasche, und waren danach so nett, uns andere in Ruhe Schnittchen essen zu lassen. Während Jott und M. sich dabei Zeit ließen, beeilte ich mich und brachte innerhalb von ungefähr 20 Minuten sowohl J. als auch G. zu Bett (Rekord!).
Der hundemüde M. wurde von Jott fertig gemacht & zu Bett gebracht, nach einer halben Stunde schlief auch er. 20:15 Uhr waren daher alle Kinder im Bett und der Haushalt erledigt. Das hatten wir auch lange nicht mehr.

Große Freude über Sophie la Girafe bei G.
Ob es ein Zufall ist, dass in M.s Puppenwagen zwei Puppen sitzen? Ein Junge (?) und ein Mädchen?
Santa’s little Helper: M. befüllt mit großer Freude Socken, Schuhe, Hosenbeine und Ärmel mit Kram.
Symbolbild Badetag.
G. hat die coolste Frisur von uns allen: Einen astreinen Iro.
Schnittchen vor Zwillingen. Ein Versuch, die Zubettgehzeit zu entzerren.

Was schön war: Zu merken, dass dieses Wochenende zum Großteil recht entspannt war. Klar, mit drei Kindern ist das Leben anstrengend, aber wir haben einerseits Strukturen geschaffen (und schaffen sie immer noch), in denen wir uns alle bewegen können, und die Zwillinge machen enorme Fortschritte in punkto Umgänglichkeit.