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Dienstag, 21.10.2025

Den größten Teil des Tages im Wildtierpark Güstrow verbracht. War total toll, wir sahen sehr viele Tiere aus nächster Nähe und konnten Wölfen, Luchsen und Bären bei der Fütterung zuschauen. Große Empfehlung :)


Was schön & gut war:

  • Wildtiere gucken
  • … anschließend gemeinsam Füße hochlegen und nichts tun
  • Catan am Abend spielen
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Montag, 20.10.2025

Überraschend gut geschlafen. Überraschend gut bedeutet in diesem Fall, von ca. Mitternacht bis halb Sieben unterbrechungsfrei (das ist selten), dann musste ich auf Klo, konnte aber danach nochmal fast bis 8 Uhr schlafen.


Das Ferienhaus scheint ein paar Tage/die letzten Wochen leer gestanden zu haben, es ist superkalt. Ich bin sehr froh, meine Hausschuhe mitgenommen zu haben.
Die Heizung kommt nicht so recht dagegen an, vermutlich brauchts noch ein paar Tage.


Nach dem Frühstück teilten wir uns auf. Die Jungs und ich gingen zum Indoor-Spielplatz (sie tobten, ich las), G mitsamt Jotts Mama und dem Freund von Jotts Schwester Pony-Reiten und Jott nebst Schwester fuhren einkaufen.
Gegen Mittag kamen wir allesamt wieder zusammen, aßen, ruhten uns ein wenig aus und dann trennten sich die Wege wieder: Ich schnappte mir die Kinder und ging ins Schwimmbad, der Rest der Familie spazierte/ruhte sich aus.
Im Schwimmbad waren die Kinder voll im Element, als ich sie nach guten zwei Stunden aus dem Wasser fischte hätten sie vermutlich nochmal zwei Stunden spielen können.


Abends eine ausgiebige Dehn- und Mobility-Einheit, der Kraft-Anteil war zu vernachlässigen. Erstmals die Dead Bug Übung eingebaut, die soll nämlich super für den Core sein. Koordinatorisch ein wenig herausfordernd, ich muss mich konzentrieren die jeweils richtigen Gliedmaßen zu strecken.


Premiere: Ich spielte erstmals „Die Siedler von Catan“. Das hatte ich mitgenommen, um mir mal die Regeln anzuschauen (ich habs ja noch nie gespielt) und ggf. auch allein ‚ne Runde zu spielen. Mit Jotts Mama, Jotts Schwester und ihrem Freund fanden sich dann aber genügend Mitspieler für eine richtige Runde. Das Grundprinzip kannte ich von Catan Junior, in der Erwachsenen-Version wars etwas fordernder. Jotts Schwester und ihr Freund waren alte Hasen und zogen Jotts Mama und mich ziemlich ab, erst gegen Ende des Spiels konnte ich ein wenig nachziehen.


Was anders als vor vier bzw. sechs Jahren ist: Mittlerweile sind wir dank 5g nicht mehr völlig aufgeschmissen. Es lebe die technische Weiterentwicklung :)


Die Todo-Liste meiner Wahl heißt Todoist. Ich mag die App, ich mag die via Newsletter eintrudelnden Impulse. Der Oktober-Newsletter erwischte mich kalt und brachte mich zum Nachdenken. Das Newsletter-Thema Output beschäftigt mich schon ein wenig länger, wenn es um mein Italienisch-Lernen geht.

There’s a sneaky mental trap we all fall into when we consume too much without creating: the illusion of competence. Saving stuff, binging videos, or scrolling articles can feel productive. Your brain gets a little dopamine hit that says, “I’m learning! I’m making progress!” But often, it’s surface‑level. Psychologists have shown that passive review creates familiarity, not mastery. It tricks us into believing we know something well, when in reality we haven’t tested our ability to recall, explain, or apply it.

Was ist mein Output? Was mein Fortschritt?
Ich habe angefangen Italienisch zu lernen, weil ich weniger Zeit in Social Media verbringen wollte (und ich schon öfter den Gedanken hatte, just for fun eine Sprache zu lernen- ohne große Ansprüche und ohne den Anspruch, daraus unmittelbaren praktischen Nutzen zu ziehen). Die Idee war vorrangig, in der Sprach-App statt auf Insta zu hängen. Das hat schonmal gut geklappt, ich bin mittlerweile zu 95% social media frei (der Rest ist LinkedIn und bei Jott über die Schulter gucken). Nun hab ich das „Problem“, dass ich in punkto Sprache lernen gewisse Ansprüche entwickelt habe– es wäre cool, auch aktiv sprechen zu können, also einen verwertbaren Output zu haben.
Den habe ich aber de facto nicht, obwohl ich mich sehr regelmäßig in die App einklinke, neue Lektionen lerne, Vokabeln wiederhole und mich gem. unterschiedlicher Tests (die aber nur das Verstehen von Text/wenigen Audio-Dialogen erfassen) im Sprachniveau B1 befinden müsste. Um also meinen Ansprüchen gerecht zu werden, muss ich mich nun damit befassen wie ich weniger um des Lernen willens lerne, sondern konkreten Output erzeuge.

(Wird fortgesetzt, ich muss hierdrauf noch herumdenken)


dns0.eu hat seinen Service eingestellt (via). Ich hab das für unsere Endgeräte genutzt und muss jetzt eine Alternative einrichten. Mit DNS4EU gibts wohl eine europäische Lösung, ich denke das werd ich ausprobieren- falls es da Probleme gibt, wirds wohl nextDNS. Das läuft auf meinen iPhone stabil, ich merke nur das es läuft wenn die Amazon-App ab und an Fehlerseiten wirft weil ich auf sponsored-Artikel klicke.


Was schön & gut war:

  • So viele lachende, sich freuende Kinder im Schwimmbad (nicht nur unsere)
  • Catan kennen lernen und spielen
  • Sport
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Sonntag, 19.10.2025

Vormittags am „Parkplatztraining“ der örtlichen Kampfsportschule teilgenommen. Die bot auf dem Parkplatz bei unserem Penny ein Anti-Kidnap-Training an (und machte Werbung für ihre Kurse). Die Kinder– vor allem die Jungs- nahmen das ganze nicht sonderlich ernst und machten mehr Quatsch als sinnvoll mit. Hoffentlich bleibt zumindest ein kleines bisschen hängen.


Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Linstow (Aufenthalt 1, Aufenthalt 2) zum Familienurlaub. Vor Ort trafen wir auf Jotts Mama sowie ihre Schwester inklusive Freund.
Im Ferienhaus erstmal die Ernüchterung: Wir haben vergessen, dass es kein WLAN gibt. Kein Problem für uns Erwachsene mit Smarthone, aber die Kinder sind ein bisschen eingeschränkt und müssen sich von Hotspot zu Hotspot schnorren.
Außerdem hab ich das zum Mitnehmen gedachte Bananenbrot und die Reste des heutigen Chili con Carne zu Hause vergessen, ich bin sehr gespannt wie das bei Rückkehr aussieht. Wir sind zum Glück nicht ganz so lange weg, ansonsten könnte das sehr unangenehm werden.


Am Nachmittag checkten wir das Ressort ab, ließen die Kinder im Indoorspielplatz spielen und liefen eine Runde übers Gelände. Das reichte dann auch schon an Aktivität.


Was schön & gut war:

  • Dehnübungen für die Füße
  • Happy Little Dinosaurs mit Jotts Schwester und ihrem Freund spielen
  • Pizza-Abendbrot im Kreis der Familie
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Samstag, 18.10.2025

Ein bisschen angeschlagen aufgewacht, den Tag daher ruhig angehen lassen. Ich möchte im Urlaub (wir fahren morgen) gern fit sein, daher hieß es heute Füße hochlegen und so gut es eben geht zur Ruhe kommen.


Morgens das warme Bad genossen. Die Heizung im gesamten Objekt war seit Anfang Oktober auf Grund zweier Rohrbrüche ausgefallen, wir hatten auch eine halbe Woche kein warmes Wasser. Am 14.10. wurde die Heizungsanlage erstmals repariert, am 16.10. fiel sie wieder aus, am gestrigen 17.10. wurde sie wieder repariert. Hoffen wir mal, dass sie nun wieder zuverlässig läuft.


Zum Mittagessen gab es auf Kinderwunsch Tortellini al Forno, es schmeckte tatsächlich allen (kommt ja leider nicht so oft vor).


Am späten Nachmittag spielten die Kinder und ich eine Runde Dungeons & Dragons. Wir begannen mit einem kurzen Recap der vergangenen Sitzungen (zuletzt spielten wir Anfang August, das ist echt schon eine Weile her), dann setzte die heutige Handlung ein. Die Kinder entschieden, dass ihre Charaktere nicht nach Niewinter reisen, sondern sich auf die Suche nach den Kobolden machen möchten. Nach ein wenig Geplänkel im Dorf zogen sie Richtung Schwertberge, an deren Fuß sie während ihrer Rast von mehreren (großen) Spinnen überfallen wurden. Gerade, als sie dachten, sich aller Spinnen erwehrt zu haben, tauchte eine weitere gigantische Spinne auf, die sie einzuspinnen begann. Mit schwindenden Sinnen hörten sie gerade noch so das Geräusch mehrerer abgeschossener Pfeile… Mit diesem Cliffhanger hörten wir nach gut 90 Minuten auf.

J verabschiedete sich mitten in der Runde, aber M und G waren Feuer und Flamme und möchten gern weiterspielen. Ich auch, mir bereitete das meistern viel Freude. Ich werd mir in der Urlaubswoche überlegen, wie es weitergeht :)


Gute Ratschläge von jemandem, der gerade 40 geworden ist. Beides richtig und wichtig.


Was schön & gut war

  • D&D spielen
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Freitag, 17.10.2025

Große Freude bei den Kindern am Morgen: Weil in Gs Klasse am letzten Tag vor den Ferien ein Film geschaut wurde und sie Snacks mitbringen wollte, schnappte sich Jott alle drei und fuhr noch vor der Schule zu Edeka. Kurz nach Sieben war es also bereits leer und ruhig in der Wohnung.

Ich nutzte die gewonnene Zeit für ein bisschen Haushalt und bereitete die Wohnung für den Saugroboter vor (vor allem Boden freiräumen). Während der Roboter (aktueller Name: Saugi Saugson) losrollte, spazierte ich eine Runde an der Wuhle und hörte Podcast.


Saugi Saugson ist eine Neuerwerbung. Zu den letzten Prime Days Anfang Oktober war er reduziert, sodass ich ihn, nachdem Jott die Idee eingebracht hatte, kaufte. Meine anfängliche Skepsis (der saugt runde Ecken, er kommt nicht durch die Wohnung weil hier soviel rumliegt, wieviel Saugkraft kann der schon haben…) ist kompletter Begeisterung und Freude gewichen. Die Wohnung ist nach einem Sauggang sauber genug, um barfuß durch sie durchzulaufen– also genauso wie wenn ich sauge.
Heute ließ ich den Sauger zusätzlich wischen, das funktionierte auch einwandfrei. Jott ließ ich mit regelmäßigen Updates teilhaben.

Wenn wir aus dem Urlaub zurück sind, programmiere ich ihn auf tägliches saugen und alle zwei Tage wischen. So haben wir immer eine zu 95% saubere Wohnung :)
Nun fehlt nur noch eine Roboterlösung für die Bäder– Toiletten, Waschbecken und Armaturen.


Im Rahmen der Erwerbsarbeit viel mit Regulatorik beschäftigt, eher zwangsweise. Ich erfuhr heute, dass tatsächlich ich für den Großteil der regulatorischen Themen sowohl im Vertragsverhältnis zwischen Firma und Kunde sowie auch inhaltlich in den erstellten Applikationen verantwortlich und auskunftspflichtig bin. Ich kann natürlich Fachabteilungen wie GRC, Legal und Informationssicherheit & Datenschutz heranziehen, muss aber trotzdem federführend identifizieren was und wie ich es machen muss. Während des Termins, in dem ich das erfuhr, war ich ziemlich sackig (weil: Fass ohne Boden, schwere Kost, Juristendeutsch, aus meiner Wahrnehmung heraus nicht mein Tanzbereich), mittlerweile hat sich das ein wenig verflüchtigt. Ich kann mich drüber ärgern und mit Widerstand rangehen, oder ich umarme diese Möglichkeit und sehe es als Chance, etwas zu lernen und mich in ein Thema zu vertiefen, was mir sowieso ständig begegnet. Im Moment des Schreibens tendiere ich zu letzteren.


M fuhr heute komplett allein zum Schwimmtraining. Ich hatte das in den letzten Wochen mit ihm geübt und ihn auch anderthalb Mal heimlich verfolgt; heute war dann der Tag an dem er tatsächlich allein war. Er rief zwar nicht an, so wie wir es abgesprochen hatten, aber das ist in Anbetracht der restlichen Leistung zu vernachlässigen.

… jetzt wüsste ich nur gern, wie lange es noch dauert bis ich mir keine Sorgen mache.


Warum funktionieren die Steckdosen im Zug nicht? – Interessiert gelesen, das Problem kenne ich.
Steckdosen im Zug funktionieren für moderne Eurostecker mit dünnen Kontaktstiften nicht gut, weil sie für runde Schuko-Stecker mit dickeren Kontaktstiften konzipiert sind. Die modernen Eurostecker finden nicht den benötigten Halt.
Lösung: Ein Schuko-Adapter für ~2 EUR.

Ich fahre vermutlich Ende November nach Stuttgart, mal schauen ob ich dran denke mir so einen Adapter zuzulegen.


Was schön & gut war:

  • Kröten auf Arbeit geschluckt, die sind jetzt aber weg und ich froh
  • Ausgiebiges Dehntraining für die Füße
  • Couching und Staffelfinale von „House of Guiness“ mit Jott.
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Donnerstag, 16.10.2025

Gemeinsamer Home-Office-Tag mit Jott. Wir sahen uns zum Mittagessen, ansonsten war jeder in seinen Terminen und mit seinem Kram beschäftigt.

Nachmittags (ich machte etwas früher Feierabend) eine ausgiebige Sporteinheit auf dem Wuhlespielplatz. Als ich gegen 18:15 Uhr nach Hause ging, dämmerte es bereits– lange werde ich dort also nicht mehr am späten Nachmittag Sport machen können (im Dunkeln möchte ich nicht, das find ich gruselig).


Anfang Oktober haben wir Gs Zimmer renoviert. Das Ergebnis ist toll, Jotts Raumkonzept und Ideen sind großartig. Darauf will ich aber gar nicht hinaus, sondern auf: Verschleiß.

Wir haben am 03.10. und 04.10. das Zimmer renoviert. Am 03.10. und am 05.10. habe ich gründliche Sporteinheiten durchgeführt.

Am 06.10. dachte ich, dass sich weitere Bandscheiben vorgewölbt haben– ich hatte Rückenschmerzen aus der Hölle, in der Intensität so wie Anfang/Mitte 2023. Offenbar hatte ich meinen Rücken gründlichst überfordert mit dieser Mehrfachbelastung. Nach mehreren Tagen auf Ibuprofen, Tragen der Rückenbandage sowie körperlicher Schonung (abgesehen von moderaten Dehnen) gehts mittlerweile zum Glück wieder. Für mich ist das trotzdem ein Anlass, mein Training zu überdenken und die Übungen zu variieren– mehr Reha als Pumpen, überspitzt gesagt. Ich habe mich, um ehrlich zu sein, auch stark von egoistischen Motiven leiten lassen (ein definierter Oberarm bzw. ausgeprägter Bizeps sieht gut aus, ich finds stark bestimmte Übungen zu können). Schon auch abgestimmt auf Bedarfe wie z.B. eine stabile Rumpfmuskulator, aber eben so gedreht das die o.g. egoistischen Gründe im Vordergrund stehen. Die letzten Wochen haben mir sehr nachdrücklich aufgezeigt, dass ich da gegensteuern und nachjustieren muss– also doch fitness- und schmerzorientierte Übungen priorisieren.
Mich nervt das aus einer Vielzahl an Gründen:

  • weil es mir vor Augen führt das ich in jüngeren Jahren argen Raubbau betrieben habe (exzessives Nichtstun) und nun die Quittung bekomme
  • es mir aufzeigt, dass ich die letzten Jahre nicht ganz ehrlich zu mir war und nicht vordergründig das gemacht habe, was richtig und wichtig ist
  • ich Sorge vor der Zukunft habe– 38 ist mE kein Alter in dem sich irgendwelche Zipperlein einschleichen sollten; nur wenn ich jetzt schon knacke und quietsche und Schmerzen habe, wie wird das in 10 Jahren sein?

Die letzten Sporteinheiten hab ich trotz angenervt sein also etwas angepasst– mehr dehnen, mehr empfohlene Rückenübungen, weniger Bizeps.

Meh.


Was schön & gut war:

  • Gemeinsame Zeit mit Jott
  • Sport
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Mittwoch, 15.10.2025

Hallo.


Es folgen einige mehr oder weniger sortierte Gedankengänge.

Ich bin sehr gut darin, mir einerseits Dinge vorzunehmen, Routinen festzulegen, Ziele aufzustellen und mich andererseits so damit unter Druck zu setzen, das ich blockiert bin. Das gilt insbesondere für Dinge, die mir eigentlich liegen, mir Spaß machen und mich weiterbringen.

Ich schreibe sehr gern. Ich krieg Ordnung in meine Gedanken rein, ich reflektiere mich, Situationen, Menschen– sogar wenn ich am Ende nicht alles veröffentliche. Und: Es macht Spaß.
Ich weiß, dass Routinen und Gewohnheiten helfen, Dinge geregelt zu kriegen. Ich weiß, dass ein Ziel motivierend wirken kann.

Das ist das eine.

Mich jeden Tag hinzusetzen und zu schreiben ist schwer einzubauen. Wenn ich mit Jott couche und netflixe, gehen wir danach schlafen– also keine halbe, Dreiviertel Stunde zum Schreiben. Und erst recht keine Stunde, die es manchmal auch braucht. Davor? Da ist Alltag, Sport, Arbeiten, von der Arbeit nach Hause kommen.

Im Durchschnitt schreibe ich pro Beitrag eine halbe Stunde.
Schreiben ist anstrengender als sich stumpf an den Rechner zu setzen und die verbleibenden anderthalb, zwei Stunden des Tages zu spielen und den Kopf nicht anzustrengen.
Schreiben konkurriert mit allen anderen Verpflichtungen & Tätigkeiten & Hobbies & Dingen die ich machen möchte. Eigentlich möchte ich Schreiben auch nicht als Verpflichtung, sondern als Hobby sehen das ich gern mache. Aber wenn ich dann Abends nach einem langen Tag– und jeder Tag ist lang– da sitze, fehlt oft die Motivation mich hinzusetzen, eine Viertelstunde „in the mood“ zu kommen und anschließend Kram runterzutippen. Oft, sehr oft, gewinnt die Bequemlichkeit.

Das ist das andere.

Ich weiß nicht wie ich das auflösen kann. Ich weiß auch nicht ob es überhaupt eine Lösung gibt, geben kann– das ist vielleicht der Preis dafür, viele Dinge machen zu wollen. Irgendwas kommt wohl (gefühlt?) immer zu kurz.


Weiterhin: Alltag. Das kann ich gut.


Es herbstet. Morgens grau und wolkenverhangen (hallo versteckter Fernsehturm), Nachmittags etwas angenehmer.


Die Zeit zwischen dem ersten und dem letzten Foto verbrachte ich im Büro, arbeitete vor mich hin, ärgerte mich ein wenig über Prozesse und Personen, die mich von Pontius zu Pilatus schickten (Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im Konzern, es ist wild) und begleitete einen erdnussallergischen Kollegen durch Angst und (leichte) Panik vor einem allergischen Schock bzw. einer damit zusammenhängenden Panikattacke (es ist kompliziert) weil in der Büroküche Erdnüsse standen.


Zu Hause mussten zwei von drei Kindern Hausaufgaben machen. Es war einigermaßen unschön, wir hassen Hausaufgaben aus tiefsten Herzen. Leider haben besagte Kinder die Hausaufgaben und damit einhergehende Übung (bitter) nötig, als leidlich engagierte Eltern müssen wir da also durch. Ich schnappte mir nach Ankunft eines der beiden Kinder, zog mit dem Kind ins Kinderzimmer um und begleitete bei den Mathehausaufgaben (Jott: Englisch).
Ich bin selbst keine Leuchte in Mathe, war ich nie, werde ich nie sein, Zahlen sind mir ein Rätsel, und ja, im Gegensatz zu drei anderen Familienmitgliedern „sehe“ ich Ergebnisse nicht vor mir sondern muss auch bei 37 – 18 rechnen– aber „mein“ Hausaufgabenkind ließ mich kurzzeitig an seiner Intelligenz zweifeln. Ich verstehe nicht, wie man 75% der Aufgaben richtig rechnen, aber bei den anderen 25% bei einer Aufgabe vier verschiedene Ergebnisse rauskriegen kann (nicht übertrieben). Uff.

Das fraß jedenfalls die Zeit auf, die ich eigentlich früher nach Hause gekommen war um noch eine Runde Sport einzuschieben– als wir gegen 18:15 Uhr fertig waren, hatte ich keinen Nerv mehr dafür (und Hunger, den ich vorrangig stillen wollte).


Was schön & gut war:

  • Mit dem Erdnusskollegen über seinen Italienurlaub, Gott und die Welt quatschen
  • Jotts Bahnticketbuchung für unsere Bahnfahrt nach Italien (Berlin – München – Rovereto) nächstes Jahr
  • Perspektivisch etwas gegen schmerzende Füße tun (sprich: Dehn-Übungen)

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Sonntag, 07.09.2025

Nach dem Frühstück eine Runde durch die Wohnung gesaugt, dann meinen Charakter von gestern Abend von Level 1 auf Level 3 gelevelt und im Anschluss für eine ausgiebige Runde Sport auf den Wuhlespielplatz gegangen. Die Kinder nahm ich allesamt mit, wider Erwarten folgten die Jungs sogar ohne Murren und Knurren.


Zur zweiten Tageshälfte hatte sich Familienbesuch angekündigt, Jotts Mama sowie Schwester nebst Freund kamen zu Besuch. Wir spielten Arschmallows, aßen mitgebrachten Birnen-Apfel-Kuchen und gingen anschließend mit den Kindern auf den Spielplatz.


Abends die zweite Wednesday-Staffel zu Ende geschaut. Storytechnisch fand ich die erste besser, gute Unterhaltung wars trotzdem (vielleicht ein wenig zu gruselig).


Done-Liste:

  • Bad geputzt
  • Wohnung gesaugt
  • Essensplan KW 37/38

Was schön & gut war:

  • Sport am Vormittag. Sehr gründlich, im Verlauf des Tages merkte ich sehr deutlich was ich gemacht hatte
  • Klettball und Tischtennis spielen mit den Kindern
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Samstag, 06.09.2025

Vormittags Bibliothek mit den Kindern. Sehr genervt, weil M sich nur Mangas auslieh die er in vermutlich drei, vier Tagen alle gelesen haben wird. J muffelte rum, weil er sich keine Mangas ausleihen durfte, aus Trotz lieh er sich gar nichts aus.


Jott war heute im Großeinsatz, sie sortierte, beschriftete und ordnete Schulsachen für die Kinder und bestellte noch fehlendes Material– und einen neuen Schulrucksack für M. Er ist zu groß für den Ergobag, als er ihn versuchsweise nochmal aufsetzte mussten wir uns allesamt das Lachen verkneifen.
Kurz mit Jott überschlagen– auch dieses Jahr landen wir Pi mal Daumen bei ca. 300 EUR für den ganzen Schulkram. Gut, dass das genau die Summe ist die ich im Jahresbudget für den Schulstart veranschlagt habe.


Nachmittags war M zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, die Zwillinge und ich gingen auf den Wuhlespielplatz. Dort spielten die beiden überraschend viel und lange miteinander und mit anderen Kindern. Ich lernte erst ein bisschen italienisch, dehnte mich dann ausgiebig und als die beiden immer noch keine Anstalten machten nach Hause zu wollen schob ich noch Übungseinheiten für Klimmzüge, Dips und Liegestütze ein.


Es ist schon beinahe lustig: Da suche ich wirklich monatelang nach zeitlich passenden Dungeons & Dragons Runden und jetzt häufen sie sich. Auf einem meiner Discord-Server wurde eine Einsteigerrunde für den Abend veranstaltet, an der ich teilnehmen konnte. Zum Einsatz kam ein anderes Virtual Tabletop System, wir spielten inklusive Spielleiter zu 7 das erste Kapitel aus „Lost Mines of Phandelver“ als Oneshot. Wirklich neu waren nur ich und eine andere Spielerin, der Rest bestand aus alten Hasen die dann auch wirklich sehr cool ihre Rollen verkörperten– ich kam mir wirklich sehr, sehr neu und unbeholfen vor. Aber genau daraus lernt man ja :)
Im Gegensatz zur letzten Runde spielte ich keinen Zwergenkrieger, sondern einen menschlichen Waldläufer, der ein bisschen komplexer in der Handhabung war. Leider waren mir die Würfel den Großteil des Abendeuers nicht hold, mein Anteil am Abenteuer bestand aus dem Nicht-Aufspüren von Spuren und dem Nicht-Treffen von Gegnern.

Gegen 22:30 Uhr war Schluss, das war ’ne gute Zeit. Mein Charakter stieg zwei Level auf, das muss ich dann morgen alles mal ausrechnen und planen.


Was schön war:

  • Wie die Zwillinge miteinander spielten
  • Sport außerhalb der Reihe
  • D&D spielen
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Freitag, 05.09.2025

Teil 2 des Onboarding-Workshops, zum Glück nur bis Mittags– es war gestern doch sehr intensiv.
Weil ich (außer nach dem Aufstehen) keine schmerzenden Füße hatte, lief ich wieder ab Jannowitzbrücke, wurde heute aber ziemlich nass dabei– ungefähr auf der Hälfte des Weges begann es wie aus Eimern zu schütten. Die Laufschuhe (das sind aktuell die einzigen, in die die Einlagen reinpassen) und Socken waren binnen Minuten durchgeweicht, mangels Wechselschuhen stopfte ich sie im Büro mit Papierhandtüchern aus und saß dann nur in Socken im Workshop.


Den Rest des Tages nahm ich mir frei, wir gingen nämlich mit den Kindern nachmittags anlässlich des letzten Ferientages ins Kino. Wir schauten „Das Kanu des Manitu“. Wider Erwarten fand ich den Film im Gegensatz zum Vorgänger an vielen Stellen lustig, bei Jott war es genau andersrum. Ist halt völlig überzogener Quatsch und setzt immer noch mal ’ne Schippe drauf, ich saß auch des Öfteren facepalmend da– aber insgesamt hatte ich mehr Spaß als gedacht (vielleicht bin ich jetzt der Typ für Boomerhumor).


Nach dem Film fuhren wir nach Hause und verschnauften. Sowohl Jott als auch ich waren zu nicht mehr viel zu gebrauchen, das Kino am Nachmittag hatte unser Zeitgefühl ordentlich durcheinander gebracht. Trotzdem noch kurz zu Rewe für ein paar Erledigungen, dann Abendbrot, auf die Couch kriechen und Wednesday weiter schauen.


Was schön & gut war:

  • Durch die Stadt laufen (trotz Wasser von oben)
  • Kinderfreude übers Kino
  • Couchen mit Jott