Arbeit: Doku, Monatsabschluss und weniger arbeiten damit mein Gleitzeitkonto nicht tiefroten Bereich ist.
Nachmittags/Abends mit den Kindern Süßigkeiten abstauben gegangen. Nach gut anderthalb Stunden, 30 vom Handy gezählten Stockwerken, sehr vielen Bonusschritten und ungefähr einem Kilo Süßigkeiten pro Kind kamen wir etwas ermattet zu Hause an und legten erstmal die Füße hoch.
Mittendrin ausgetauscht: Jott und ich findens beide merkwürdig, den Kindern dabei zuzuschauen wie sie „Süßes sonst gibts Saures“ rufen und dann Süßigkeiten abstauben. Fühlt sich ein bisschen fremd und unpassend an. Aber wenns den Kindern Spaß macht…
Mein Hoster Uberspace schreibt sehr transparent über seine Preispolitik & wieso es notwendig ist, den Mindestpreis um einen Euro herauszusetzen. Schlüssig und nachvollziehbar; sehr interessiert gelesen.
Weiterhin vor allem mit Doku beschäftigt gewesen. Ich schlage zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen erfahre ich viel über Prozesse die ich selbst noch nicht vollständig kenne und durchdringe sie so besser, und zum anderen halte ich so Wissen für Überprüfungen fest.
Nachmittags nach dem Regen eine Runde an der Wuhle spazieren gegangen und mich dabei gefreut, dass die DocMartens-Stiefel auch ohne Einlagen weich genug gepolstert sind um ohne Fersenschmerz mit ihnen zu laufen. Yay! (Fühle mich wie ein Invalide)
Weiter mit Pingo AI geübt und viel gesprochen. Ich teste die App die nächsten vier Wochen ausgiebig und dann entscheide ich, ob ich das Jahresabo abschließe.
Rückenschmerz: Besser als gestern, das Spazierengehen und meine Reha-Übungen halfen.
Heute kam das neue Gehalt, das war nice. Ich habe zu Oktober meine Stunden auf 35h/Woche erhöht, damit einher geht natürlich das ich mehr Geld bekomme. Die Arbeitszeiterhöhung hatte mehrere Gründe:
Es ist genügend Arbeit da
Ich hab mich sehr schwer getan, in Anbetracht von 1. pünktlich, also nach 6,5h, Feierabend zu machen- vor allem da ich Nachmittags eh im Flow war. Das führte dazu, dass ich de facto sowieso ständig mehr als 32h/Woche arbeitete.
Mieterhöhung, Klassenfahrten, Vorausplanung für kieferorthopädische Behandlungen… Es ist absehbar, dass die nächsten Monate/Jahre teurer werden. Da scheint es mir sinnvoll, vorhandene Kapazitäten etwas stärker auszuschöpfen und dafür mehr Geld anzusparen/zurückzulegen.
Im Alltag spüre ich den Effekt schon, auch wenn es nur eine halbe Stunde am Tag ist. Es macht tatsächlich einen mentalen Unterschied, ob ich freiwillig länger arbeite oder mich quasi gezwungen fühle, mehr als 6,5 Stunden zu arbeiten.
Re: Klassenfahrten. Wir legen hierfür 100 EUR/Monat gemäß der Berliner Obergrenzen für Klassenfahrten zurück: Jahrgangsstufen 1 bis 3: 335 Euro Jahrgangsstufen 4 bis 6: 415 Euro
Wir sind also Pi mal Daumen bei ~1000 EUR/Jahr für Klassenfahrten, wenn die Lehrer:innen das ausreizen.
Re: Vorausplanung für kieferorthopädische Behandlungen. Hier war die Lage etwas komplexer. Beim letzten Besuch unseres Kieferorthopäden wurde auf ausdrücklichen Wunsch meinerseits ausgeführt, dass bei einem der Kinder durchaus eine Behandlung notwendig sein könnte (also über die kosmetischen Gründe hinausgehend). Bei den anderen beiden Kindern sehen wir mindestens kosmetische Gründe (gerade, ebenmäßige Zähne sehen schöner aus, Jott und ich sind uns da beide einig). Sprich: Bei einem Kind müssten wir vermutlich die Behandlung vorstrecken und bekommen irgendwann Geld von der Kasse zurück, bei den anderen beiden Kindern müssen wir voraussichtlich alles aus eigener Tasche zahlen.
Ich hab mich also schlau gemacht, was eine Behandlung (Standard-Brackets) kostet und bin bei folgender Rechnung gelandet:
Brackets für Kinder starten bei ca. 2.500 EUR/Kiefer
Je länger und komplexer die Behandlung, desto teurer
Endpreise können nicht seriös abgeschätzt werden, Durchschnittswerte liegen offenbar bei ~7.500 EUR (beide Kiefer) bzw. ~5.000 EUR (ein Kiefer)
Es ist übrigens sehr schwer, verlässliche Zahlen im Netz zu finden…
Bei Endkosten von 5.000 EUR/Kind bis sie 18 Jahre alt sind, lande ich also im Schnitt bei 50 EUR/Kind/Monat, die wir zurücklegen möchten.
Das ist natürlich eine Rechnung mit vielen Unbekannten, vermutlich winkt auch irgendwo ein Milchmädchen grüßend. Aber: Lieber haben wir das Geld eingeplant und auf einem Konto herumliegen, als zu Stichtag X zu überlegen wo wir das Geld herbekommen. … zudem ists auch nie falsch, Geld anzusparen. Wenn wir das nicht brauchen, können wir es in die Kinder-Depots packen, einen Urlaub von machen oder für andere Träume/Wünsche nutzen.
Weiterhin Rückenschmerzen, aber schon ein bisschen weniger schlimm. Den Tag über wurde es zum Glück besser.
Heute kam von der Bahn die Info über die Preisanpassung des Deutschlandtickets. 63 EUR ab 2026, na schönen Dank auch. Was ist nur aus dem 9-EUR-Ticket bzw. dem 29-EUR-Ticket geworden? Nach ein bisschen herumrechnen stellte ich aber fest, dass sich das dank Arbeitgeberzuschuss immer noch lohnt– insofern stimmte ich der Preiserhöhung zu und kündigte mein Abo nicht.
Mit unserem Nachbarn aus Italien abgemacht, dass er mir ab sofort nur noch auf italienisch schreibt. Next Level Immersion und so.
Thematisch passend: Ich stieß heute auf PingoAI, probierte erst die kostenlose Version (… das sind 5 Minuten Gespräch, danach muss man bezahlen) und abonnierte dann recht schnell für einen Monat. Der Dialogmodus ist wirklich gut, ich wurde wirklich zum Sprechen animiert und hatte, weil es ja „nur“ die KI ist, auch keine großen Hemmungen. Die App geht momentan davon aus, dass ich Englisch-Muttersprachler bin (andere Sprachen werden noch nicht unterstützt) und erkennt nur 99,5% meiner Wörter richtig, das reicht mir aber erstmal aus.
Bekannte von uns haben 25 Packungen Garden Gnocchi statt ihrer bestellten 5 bekommen, bekamen die bei sich nicht unter (kann ich gut verstehen) und boten an, dass ich mir welche abholen kann. Wer bin ich, dass ich zu Gratis-Essen nein sage? So fuhr ich jedenfalls am Vormittag kurz rüber (sie wohnen 10 Minuten mit dem Rad entfernt), holte einen Rucksack voller TK-Gerichte ab und hatte somit auch direkt was zum Mittagessen für heute. Mi piace molto!
Auch heute sehr über Staubsaugerroboter gefreut und sehr beeindruckt gewesen, wieviel Staub er auflas– obwohl er doch erst am Montag gesaugt und gewischt hatte. So ein tolles Stück Technik :)
Während des Arbeitstags viel Doku geschrieben und Wissen festgehalten. Am späten Nachmittag kam zusätzlich die Info, dass mein Projekt Anfang Dezember im Rahmen einer internen MaRisk-Untersuchung geprüft wird– ich werde also die nächsten Tage/Wochen noch viel mehr festhalten dürfen.
Was schön & gut war:
Nachlassende Rückenschmerzen
Gemeinsam mit den Kindern in der Dämmerung eine Runde an der frischen Luft spazieren gehen; außerdem spielten sie tatsächlich mal alle drei miteinander
Starke Rückenschmerzen den ganzen Tag über. Vielleicht sollte ich, statt MEHR Übungen durchzuführen, mal ein paar Tage nichts machen? Ich war unfassbar genervt davon, sehr unleidlich und daher auch froh, das ich den Tag über kaum Termine und meine Ruhe im Home Office hatte. Nachmittags war ich dann einfach mal nett und gütig zu mir– ich machte nämlich genau das, was ich anderen auch raten würde. Ab in die (sehr) heiße Wanne, Ibu & Kaffee und dann Entspannung und lesen bis das Wasser merklich kälter wurde. Im Anschluss rollerte ich auf der großen Faszienrolle herum, das tat ganz gut. Außerdem mal geschaut welche Orthopäden es im Umkreis gibt und wann die Sprechzeit (akut + regulär) haben. Wenns die Tage nicht besser wird, sollte ich vielleicht doch mal jemandem die Probleme schildern.
Zum Abend Soulfood– gebratene Zwiebeln mit Sumach und Zaatar (und Käse drüber).
Was schön & gut war:
Die heiße Wanne
Abends mit der Familie eine Halloween-Folge „Is it Cake“ schauen und gemeinsam erraten, was der Kuchen ist
Ruhiger Arbeitstag. Während meines Urlaubs war, so wie geplant und abgestimmt, nichts passiert, sodass die Urlaubsrückübergabe sehr kurz ausfiel. Während einer Info-Session zu OKR machte ich nebenbei ein paar Rückenübungen, das war ganz nice.
Vormittags fuhr Saugi Saugson durch die Wohnung, saugte und wischte. Ich war hin und weg. Das ist das beste Stück Technik das wir im letzten Jahrzehnt erworben haben.
Die Kinder trudelten Nachmittags versetzt ein. Sie hatten sich unterwegs zerstritten, die die Jungs kamen zuerst und G gute zehn Minuten später. Unnötig zu sagen, dass ich mir in diesen zehn Minuten reichlich Sorgen machte.
In der Dämmerung mit G an der Wuhle spazieren gewesen um nochmal ein paar Schritte zu gehen und an die frische Luft zu kommen. Sie erzählte viel von ihrem Tag im Ferienhort, das war schön.
Abends sollte wieder die Remote-D&D-Session stattfinden, ich aß etwas früher als der Rest der Familie und unterhielt mich dabei sehr entspannt und ungestört mit Jott– die Kinder hingen nämlich noch vor ihren Endgeräten. Das sollten wir öfter machen, normalerweise können wir keinen Satz zu Ende sprechen ohne das ein Kind uns ins Wort fällt. Die anschließende D&D-Session war super, wir spielten unter kundiger Anleitung des Spielleiters unser Abenteuer weiter. Ich versuchte mich heute etwas mehr am Rollenspiel und ging das ganze eher aus dem (gedachten) Blickwinkel meines Zwerges an. Machte Spaß, war aber auch sehr ungewohnt; ich fühlte mich etwas unsicher :) In zwei Wochen ist die voraussichtlich letzte Session, ggf. gehts aber auch weiter– mal schauen was die Runde beschließt.
Zwar keine Stunde länger geschlafen, aber immerhin einigermaßen munter aufgewacht.
Weils ab Mittag regnen sollte, schleifte ich die Kinder Vormittags raus damit sie sich nochmal austoben konnten.
Während sie fange spielten und dann nach Hause gingen (die Jungs), turnte ich ein paar Übungen, flüchtete anschließend mit G vor dem einsetzenden Regen nach Hause und setzte meine Übungen anschließend ein einem leeren Kellerabteil fort.
Regen, Wind, Dämmerung ab 16:30 Uhr– der Nachmittag war Herbst pur. Jott und die Kinder machten das beste draus und buken Plätzchen, ich half beim Verkosten.
Abends mit Jott „A Thousand Blows“ begonnen zu schauen. Wir gucken uns jetzt quer durchs Werk von Steven Knight, weil uns Peaky Blinders und House of Guiness so gut gefallen haben.
Was schön & gut war:
Der sehr entspannte Vormittag, hier machte sich die Stunde mehr bemerkt
Freuden des Elterndaseins im digitalen Zeitalter: Eines der Kinder schreibt in einem Online-Spiel munter (und so wie es spricht– „schlümm“) mit anderen Spielern. Das kam heute nebenbei raus, als betreffendes Kind von einer Verabredung zum Spielen mit seinem „Freund“ sprach. Bei mir/uns gingen erstmal die Alarm-Glocken an. Die Kinder sind zum Glück mindestens ein bisschen sensibilisiert und wissen, dass sie keine persönlichen Informationen preisgeben sollen; sie wissen auch um unterschiedliche Gefahren von Online-Kontakten. Wir schauten uns also die verschiedenen Chats an, sprachen mit dem betreffenden Kind und erlaubten ihm dann, weiterzuspielen und zu schreiben– unter der Maßgabe, uns ab und an die Chats zu zeigen und mit dem abgenommenen Versprechen, keine Infos von sich, seinen Geschwistern und uns zu schreiben.
Nachmittags die Kinder rausgeschleift, damit sie wenigstens ein bisschen an die frische Luft kommen. Wir gingen zum Wuhlespielplatz. Nach einer Runde Tischtennis gegen M und J tobten und spielten sie noch eine Weile, dann gings nach Hause. Ich dehnte mich ein bisschen und ließ mich aushängen, das war sehr angenehm. Zu Hause spielten wir kurzzeitig zu 5. Karten; kurzzeitig daher weil eines der Kinder nach ungefähr fünf Minuten durch zwei „schlechte“ Karten entmutigt war und das Handtuch schmiss (und das Tablet vermutlich auch lockte).
Neuen Kaffee fürs Büro bestellt, ich freu mich drauf den zu kosten– die Beschreibungen klingen schon toll ^_^
Mein Plan ist es, dank Uhrzeitumstellung exakt eine Stunde mehr zu schlafen und morgen früh frisch wie der junge Frühling und beschwingt aufzustehen :)
Was schön & gut war:
Ungestörte Zeit mit Jott beim Einkaufen– wir gingen allein raus, die Kinder blieben zu Hause
Ich habe uns Tickets für Moritz Neumeier und Tutty Tran für 2026 gekauft
Rückfahrt aus Linstow. Nach dem Frühstück fuhren wir los und waren zwei recht entspannte Stunden später wieder zu Hause. Mein erster Gang führte mich in die Küche, wo das vergessene Bananenbrot und das Chili con Carne vom Sonntag in ihren Dosen/Büchsen standen. So schlimm wars dann gar nicht: Das Bananenbrot roch normal und sah normal aus, auf der Oberfläche des Chilis hatten sich ein paar Schimmelflecken ausgebreitet. Beides fix entsorgt und dann wars das auch.
Mittagessen mit freundlicher Unterstützung des City Grills in der Bahnhofstraße. Die dortige Pizza ist ziemlich gut und so groß, dass sogar M satt wird. Ich aß Halloumi mit Granatapfelsirup, Sumach und Zaatar und machte mir so den Dönermann zum Freund.
Nachmittags eine ausgiebige Dehn- und Mobility-Einheit mit vereinzelten Kraftelementen (hier weinenden Emoji einfügen) auf dem Wuhlespielplatz. G begleitete mich und turnte an Ringen und Bändern. Das Wetter war toll– es hatte um die 10°C, es windete, ab und kam ein Sonnenstrahl durch die Wolken… Perfekt für Draußensport.
Im Anschluss von der freundlichen KI von Nebenan ausgeben lassen, was bei Schilderung meiner Symptome als Verknüpfung ausgegeben wird und welche Übungen (Entspannung, Dehnung, Kräftigung) im Datenspeicher verknüpft sind. Klang schlüssig, ich werd einigen davon eine Chance geben. Nachdem die Rückenschmerzen seit Überbelastung Anfang Oktober durch Ruhe und Übungen zwar besser/leichter wurden, stagnieren sie seit gut einer Woche. Das würd ich gern noch wegkriegen, die latenten Schmerzen nerven.
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Die Kinder schlafen seit Wochen schlecht ein und tappern zu später Stunde in wechselnder Konstellation aufgelöst durch die Wohnung, weil sie nicht schlafen können. Keine Absicht, aber doch sehr nervig wenn man davon ausgeht, endlich frei zu haben
Abends Action-Splatter (From the World of John Wick: Ballerina).
Wetterbedingter Indoor-Tag. Vormittags gingen wir ins Schwimmbad, den Rest des Tages verbrachten wir im Ferienhaus mit Karak, Mario Party, MarioKart, Minecraft und Catan.
Tagesausflug nach Warnemünde. Am Meer spaziert, auf dem Leuchtturm gewesen, Schiffe geguckt, Fischbrötchen & Pommes gegessen, von einer Möwe angeschissen worden, Labubus für die Zwillinge gekauft und die Füße wund gelaufen (nur halb metaphorisch).
Re: Italienisch lernen & Output: Ich verzichte darauf, mir große neue Ziele zu setzen und z.B. zusätzliche Verpflichtungen einzugehen (looking at you, preply). Stattdessen werde ich Shadowing einsetzen (soll ja Wunder wirken), laut vorlesen, ganz klassisch mit Stift und Papier aus dem Lehrbuch (habe ich noch aus der Bildungsurlaubswoche letztes Jahr) Aufgaben lösen und verstärkt selbst formulieren. Nicht alles gleichzeitig, aber im Wechsel und mit den bekannten Hör-Übungen und Lektionen aus Babbel angereichert.
Und mir immer mal wieder in Erinnerung rufen, dass ein Streak in Babbel nichts über Lernerfolg/Lernqualität aussagt.
Was schön & gut war:
Die Labubu-Freude der Zwillinge
Gute Musik auf der (nicht ganz freiwilligen) Landpartie auf der Rückfahrt von Warnemünde (wir verpassten unsere Ausfahrt)