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Journal Samstag, 10.2.2018

Die Entzündungen im Hals gehen weiter zurück, die Zwillinge sind weiterhin furchtbar anstrengend, insofern: Läuft.

Die Zwillinge haben seit gestern keinen Durchfall mehr. Da die KiTa 48h Symptomfreiheit verlangt, können sie (klopft drei Mal auf Holz) da Montag wieder hingehen. Das heißt, ich habe (klopft wieder drei Mal auf Holz) eventuell, mit viel Glück, kinderfreie Tage vor mir. Sie ahnen gar nicht, wie sehr mich der Gedanke erfreut.

Unsere Vormieter haben, das ist nun schon laaaange her, wir wohnen ja immerhin seit 2011 hier, Schrauben in das Parkett gebohrt, vermutlich, um es am Knarren zu hindern. Das war eine ganze Weile kein Problem, inzwischen allerdings kommen die Köpfe der Schrauben hervor. Heute riss ich mir beim Herumrutschen auf dem Kinderzimmer-Boden ein Loch in eine meiner zwei Jeans (fck fck f*ck), und so beschlossen wir, dass es endlich mal Zeit ist, das Problem anzugehen. Nur… Leichter gesagt als getan. Die Schraubenköpfe waren nämlich total abgenudelt (ehemals Schlitz, jetzt… gar nichts mehr), die bekamen wir nicht mehr raus. Sämtliche Tricks halfen nicht, und so versuchten wir, wenigstens den herausstehenden Teil der Schraube abzukneifen. Ging auch nicht, mangels Werkzeug. Unseren Nachmittagsspaziergang unternahmen wir daher zum Baumarkt, um eine geeignete Zange zu kaufen. Dank fachkundiger Beratung taten wir das aber nicht, sondern erwarben stattdessen einen Linksausdreher (tolles Ding). Damit bekam Jott die Schraube tatsächlich raus. _Die_ reißt keine Hose mehr kaputt.

Morgen kommt M wieder nach Hause. Wir freuen uns.

Was schön war: Mit Jott Abends „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ gucken- ungestört durch die Kinder, ganz in Ruhe. Was für ein großartiger Film!

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Journal Freitag, 9.2.2018

Ich <3 Antibiotika. Nach ungefähr anderthalb Tagen der Einnahme sind die weißen Stellen (sind das eigentlich Bakterienmatten?) bereits ungefähr um die Hälfte zurückgegangen. Die Schmerzen sind auch besser, nur wenn ich einen trockenen Hals habe und dann schlucke erschreck ich mich noch.

Heute Nachmittag war ich mit den sehr anstrengenden Zwillingen (okay, eigentlich ist nur G, der spätestens übermorgen kleine Zickenbock-Hörnchen wachsen werden, anstrengend) draußen, um Jott ein mini-bisschen Ruhe zu gönnen und mir die Beine zu vertreten. Dabei war ich, das erstaunt mich immer wieder, nach fünf Minuten ganz schön schlapp und sehr froh, mich am Kinderwagen festhalten zu können. Meine Herren, das geht aber auch fix. Normalerweise lauf ich ja stundenlang durch die Gegend, aber das geht gerade nicht. Körper sagte nein.

Körper sagte heute auch „Schlafen“, und das konnte ich Jott sei Dank auch. Morgens bis halb Zehn, dann ein Mittagssschläfchen von etwas mehr als einer Stunde, das ist schon toll.

Ich bin jetzt seit acht Tagen mit zwei der drei Kindern zu Hause und freue mich auf den Tag- hoffentlich den kommende Montag- an dem alle wieder in den Kindergarten gehen. Ich mag meine Kinder (meistens), aber nicht rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Der Magen-Darm-Infekt der Zwillinge scheint am Abklingen zu sein. Die Stuhlkonsistenz wird fester und die unkontrollierten Durchfälle sind stark zurück gegangen, das ist ausgezeichnet. Jetzt müssen wir das nur noch ohne erneuten Rückfall stabilisieren und die beiden dazu bringen, wieder anständig zu essen, und dann haben wir es hoffentlich bald hinter uns (klopft drei Mal auf Holz).

Abends mit Jott den zweiten Kingsman-Teil geschaut. Ein großer Spaß, aber teilweise echt zu überdreht.

„I kinda hate myself for loving these ads, but dammit they’re super clever. They used the energy of their opponents against them, like in ju-jitsu.“

Was für eine großartige Werbe-Idee.
(via)

Was schön war: Vormittags im Kinderzimmer, ich saß auf dem großen Sessel. Erst wollte J hoch, dann G. Das passte J nicht, also sang ich ihm ein bisschen was vor (was tut man nicht alles) und schuckelte ihn. Dabei schlief G (ja, G) ein, und kurz danach auch J. So saß ich da mit zwei schlafenden Kleinkindern auf dem Arm und das war sehr niedlich.

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Journal Donnerstag, 8.2.2018

Das weiße Zeug auf den entzündeten Stellen sind Bakterien- ich habe zusätzlich zum grippalen Infekt noch eine Streptokokken-Infektion. Für letztere gabs Penicillin. Außerdem, auf meine Bitte hin, ein recht starkes Schmerzmittel (ich kann nämlich wegen der Halsschmerzen nicht richtig schlafen).
Um die Kinder kümmerte sich heute zu 95% Jott, das tat mir sehr gut- das war der erste Tag, an dem ich mich zumindest teilweise entspannen konnte.

Beim Arzt den kapitalen Fehler gemacht, den wild im Treppenhaus herumstehenden, wartenden Haufen nicht zu fragen, ob es eine Warteschlange gibt. Beim Arzt selbst wird, so ungefähr, nach Dringlichkeit aufgerufen, nicht nach erscheinen- also nahm ich an, das regelt sich schon irgendwie.

Naja. Tat es nicht. Es entwickelte sich sowas wie ein kleiner Tumult, als sich einige schon länger Wartende um ihren Platz betrogen fühlten… Aber gut, mein Fehler.

Meine Krankschreibung wurde direkt um mindestens eine Woche verlängert. Scheinbar habe ich, arbeitstechnisch, kein Glück in den ersten beiden Monaten des Jahres- letztes Jahr die Grippe im Januar/ Februar, dieses Jahr der Viren-Streptokokken-Infekt.

Drücken Sie bitte die Daumen, dass ich mir nicht den Magen-Darm-Infekt der Kinder einfange- ich kann mir im Moment wenig schmerzhafteres vorstellen, als mich übergeben zu müssen.

Jott und ich vermissen M und sehen seiner Rückkehr am Wochenende mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Supergut, dass er wieder nach Hause kommt, aber vermutlich wird er sich auch wieder bei den Zwillingen anstecken… Na, vielleicht schaffen wir es noch, die ganze Wohnung zwei bis drei Mal mit Sterilium zu wischen.

Ich kann, infekt-bedingt, nichts essen, das auch nur entfernt Säure beinhaltet. Kein Obst, keinen Honig, nichts das rauer ist als Nudelsuppe. Weil: Ich weine ansonsten danach. Nichtmal Eis geht, weil- keine Ahnung, Eis macht auch Aua. Und das nehme ich den verdammten Viren und Bakterien wirklich, wirklich übel.

Dem Schmerz zum Trotz hab ich mich aber durch Jotts Genesungsbaklava gequält. DAS lasse ich mir nicht nehmen.

Nachmittags noch fix ein, zwei, drei E-Mails für die Arbeit geschrieben und eine Notfall(!)-Kontaktadresse bei wirklich dringenden Fragen hinterlassen. Jetzt hoff ich, dass „meine“ Projekte trotzdem laufen.

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Journal Mittwoch, 7.2.2018

Der Magen-Darm-Infekt spielt hier Ping Pong. G ist nicht mehr ganz so schlimm betroffen, aber dafür J wieder. Und mit schlimm meine ich „Windeln wechseln im 10-Minuten-Takt“-Schlimm. Das hat mich heute massiv überfordert, mir gings nämlich schlechter als die letzten Tage. Die Halsschmerzen steigern sich von Tag zu Tag und werden immer schmerzhafter. Außerdem bildet sich irgendwas weißes auf den entzündeten, wunden Stellen. Ich geh also morgen nochmal zum Arzt- nicht, dass sich da tatsächlich ein bakterieller Infekt draufsetzt.

Nach den Mittagessen habe ich daher das einzig richtige getan und Jott gebeten, den Rest der Woche nicht arbeiten zu gehen, sondern die Kinder zu betreuen. Ich schaff das gerade nicht.

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Journal Dienstag, 6.2.2018

Reaktion der Ärztin nach dem Blick in meinen Hals: „Oh“. Tjo. Ich habe Halsschmerzen aus der Hölle und ein „stark ausgeprägtes Krankheitsgefühl“, wie die Ärztin so schön sagte (ich umschrieb es mit „wie vom Bus überfahren“). Sonst nichts. Kein Fieber, kein Husten, kein Schnupfen, keine sonstigen Schmerzen. Total merkwürdig. Naja. Ich bin jedenfalls erstmal den Rest der Woche krank geschrieben.

Die Zwillinge waren heute furchtbar anstrengend, vor allem G. Sie war total weinerlich und klebte förmlich an mir. Das finde ich schon gesund nicht wirklich prickelnd, und krank dann noch weniger. Und J hatte heute einen Krachmachertag, der hämmerte und bummerte mit allem, was er finden konnte. Höhepunkt war, als er einen Spielzeughammer von M nahm und damit auf dem Kindertisch hämmerte. Als Jott kurz nach 15 Uhr nach Hause kam, war ich unglaublich erleichtert.

Der Arztbesuch mit den Zwillingen lief okay. Wir mussten eine halbe Stunde warten, das finde ich verschmerzbar. G und J ließ ich während dieser Zeit im Wagen, ansonsten hätten sie die Praxis auseinander genommen. So guckten sie erst ein bisschen Fernsehen und dann mit mir ein Buch ein, eh wir aufgerufen wurden.

Auf dem Weg vom und zum Arzt tat die kalte Luft sehr gut. Wenn ich mich morgen also nur noch fühle wie vom Kleinbus überfahren, gehe ich mit den Zwillingen mal raus :)

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WMDEDGT?

Journal Montag, 5.2.2018 – #WMDEDGT 2/18

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

Gut geschlafen, aber von „gesund“ kann nicht die Rede sein.

Jott fuhr heute bereits kurz nach 6 Uhr ins Büro, damit sie entsprechend früh wieder zu Hause sein konnte. Sie kam super durch und brauchte nur 15 Minuten zur Arbeit, davon träume ich ja.

Die Zwillinge und ich schliefen bis kurz vor 7 Uhr. Nach dem Aufstehen aßen wir Frühstück (G verschmähte alles bis auf Marmeladen-Toast, so wird das nie was mit der Stuhl-Normalisierung), dann spielten die Zwillinge bis zum Mittagessen. Ich saß währenddessen in eine Decke eingekuschelt auf dem Sessel im Kinderzimmer und stand nur auf, wenn sich die Kinder gegenseitig weh taten (als J hinfiel und sich den Kopf stieß, kam G lachen angelaufen und machte „Eiiiii Eeiiiii“ bei ihm- etwas grob, aber der gute Wille zählt).

Mittags Nudeln, für die Zwillinge ohne alles, für mich mit Pesto. Als die beiden nach dem Mittagessen im Bett lagen, legte ich mich, ohne auch nur noch einen aufräumenden Handschlag zu tun, auch hin. Nach ungefähr zwei Stunden waren die beiden wieder wach, ich babyphonebedingt auch. Wir spielten wieder ein wenig, bis es Vesper gab. Jott hatte gestern noch Griesschnitten vorbereitet, die mochte J ganz gern, G leider nicht. Sie aß dafür eine Laugenbrezel.

Gegen 15:15 Uhr kam Jott nach Hause, schnappte sich die Kinder und ging mit ihnen einkaufen/ spazieren. Ich legte mich wieder hin und schlief recht fix ein.

Zur Abendbrotzeit kam Jott wieder nach Hause. Ich half ihr, die Zwillinge in die Wohnung zu tragen, dann aßen wir zusammen Abendbrot. Jott brachte die Zwillinge ins Bett, ich räumte die Küche auf, und dann gings ins Wohnzimmer zum Tag ausklingen lassen.

Die Faschingskostüme für die Kinder sind da. G wird zum KiTa-Fasching als Bienchen gehen, M als Löwe und J als kleiner Tabaluga-Drache (oder er tauscht mit G, mal gucken was er toller findet).

Morgen hab ich einen Arzt-Termin. Das stand als einziger Punkt auf meiner ToDo-Liste für heute: Beim Arzt anrufen und abklären, wie ich einen Arztbesuch mit Zwillinge hinkriege. Normalerweise würde ich einfach in die Akutsprechstunde gehen. Die ist aber erst am späten Vormittag und da wartet man eine Weile im vollen, viren- und bakterienverseuchten Wartezimmer. Das wollte ich den Zwillingen ersparen, die gehen da kranker raus als sie reingehen und das muss ja nicht sein.
Zum Glück sah das die MFA am Telefon genauso und räumte mir noch einen Termin morgen, am frühen Vormittag, ein. So müssen wir im Idealfall nicht ewig im Wartezimmer warten und ich kann die Zwillinge in der hoffentlich kurzen Wartezeit davon abhalten, die Praxisräume auseinander zu nehmen.

G hat immer noch sehr flüssigen Durchfall. Das ist dann Tag 4, das dauert ganz schön. Wenn morgen keine Anzeichen von Besserung eintreten, werd ich wohl nochmal beim Kinderarzt anrufen und fragen, was man machen kann.

M kann noch ein paar Tage länger bei meinen Eltern bleiben. Das hilft enorm.

Ich will mir nicht vorstellen, wie es wäre, richtig krank zu Hause mit den Kindern zu sein. So ein grippaler Infekt haut zwar auch rein, aber das ist ja nichts ernstes und nach einer Woche wieder vorbei. Hoffentlich bleibt uns eine richtige Krankheit noch laaaaange erspart.

Jetzt wieder ins Bett, vielleicht klappt das Gesundschlafen ja heute Nacht besser.

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Journal Sonntag, 4.2.2018

Alles doof. Das leichte Zwicken im Hals von gestern Abend wuchs sich über Nacht zu ausgewachsenen Halsschmerzen aus, ich trug heute zusätzlich den Kopf unter’m Arm.

Morgen bin ich mit den Magen-Darm-Zwillingen zu Hause, mal gucken wie wir uns arrangieren. Eigentlich muss ich ja auch noch zum Arzt und mir eine Krankschreibung besorgen, denn so gehe ich nicht arbeiten.

Jetzt aber erstmal ins Bett und gesund schlafen.

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Journal Samstag, 3.2.2018

Den ganzen Tag über die Hoffnung gehabt, dass das schlimmste überstanden ist. Den Kindern ging es gut, niemand übergab sich heute. Beim Abendessen dann die Ernüchterung: G übergab sich erneut, kurz danach kam nochmal Durchfall aus der Hölle dazu. Schade.

Immerhin müssen wir uns so wohl vorerst keine Gedanken wegen der KiTa-Notbetreuung machen- die Zwillinge müssen zu Hause bleiben, und M (dem es zum Glück weiterhin gut geht) kann noch ein paar Tage bei meinen Eltern bleiben.

Jott und ich sind zum Glück weiterhin gesund. K.O. zwar, aber gesund.

Jetzt: Ins Bett. Wer weiß, was heute Nacht noch so passiert (nichts wäre sehr schön).

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Journal Freitag, 2.2.2018

Offenbar haben wir wieder den (einen?) Magen-Darm-Infekt im Haus. G übergab sich heute morgen beim Anziehen, gegen Mittag kam Durchfall und nochmaliges Erbrechen dazu. Seit dem Mittagsschlaf ist wieder alles im Lot, sie ist munter und fröhlich und hält an beiden Enden dicht. J hat am Nachmittag minimal gespuckt, das kann aber tatsächlich vom Rumtoben sein- man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben… M scheint auch in Ordnung zu sein, die KiTa rief nicht an und auch meine Eltern, die ihn heute abholten, meldeten sich nicht diesbezüglich.

Gucken wir mal.

Voller Hoffnung dachten wir heute morgen noch, dass sich G eventuell nur übergeben hat, weil sie verschleimt ist. Das kommt bei allen dreien gelegentlich vor und wäre nicht ungewöhnlich gewesen- und einmal ist keinmal. Nichtsdestotrotz erwähnte ich beim für heute eingeplanten Impf-Termin der Zwillinge (angedacht war die zweite MMR) das Übergeben und entschied mich, in Absprache mit der Ärztin, für eine andere Impfung, die mit einem eventuellen Magen-Darm-Infekt (am Vormittag war ja noch alles in Ordnung, bis auf das einmalige Übergeben). Daher bekamen die Zwillinge heute ihre erste Windpocken-Impfung und dann in vier Wochen hoffentlich die nächste MMR-Impfung.

Die KiTa kann nächste Woche nur eine Notbetreuung zwischen 8 Uhr und 15:30 Uhr anbieten. Uns da drumherum zu organisieren wird sportlich, aber wir haben uns recht detailliert miteinander abgestimmt. Am Montag spricht jeder mit seinem Arbeitgeber und dann sehen wir, das wir das hinkriegen.
Notiz am Rande: Auf 74 Kinder kommen 5 Erzieher- daher appelierte die KiTa an die Eltern, die Kinder nicht in die KiTa zu schicken oder aber sich untereinander zu organisieren…

Beim Mittagessen kam dann alles aus G raus, was den Vormittag drin geblieben war. Statt also nach dem Mittagessen die Füße hochzulegen, säuberte ich Gs Klamotten, baute den Hochstuhl ab und wusch ihn und wischte die Küche.

Die Zwillinge hielten ohne Zwischenfall sehr lange Mittagsschlaf. Danach waren sie munter und spielten miteinander und mit mir bis zum Abendessen. Zwischenzeitlich war ich ein wenig nervös weil G Schluckauf hatte und ich bei jedem Hickser damit rechnete, dass sie kotzte, aber das blieb zum Glück aus.

Was schön war: Nachmittags mit den Kindern spielen. Beide hatten gute Laune und wuselten durch den Flur, ich mit ihnen.

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Journal Donnerstag, 1.2.2018

Die Zwillinge haben durchgeschlafen, yay! Das dürfen sie heute gern wieder machen.

Nachts trotzdem mehrmals aufgewacht, Ms wegen. Der schiebt sich nämlich immer an mich ran und liegt dann halb unter/ neben mir. Heute Nacht hatte er den Kopf unter mein Kopfkissen geschoben, wiederholt, und immer wenn ich das- irgendwie!- mitbekam, schreckte ich hoch und vergewisserte mich, dass er noch atmete. Doofes Kind. Kuscheln ist ja okay, aber doch nicht unter dem Kopfkissen!

Im Büro einen minikleinen Hautfitzel am Finger abgerupft- war ja nur klein, nix wildes, ging auch ganz leicht. Daraufhin lief das Blut. Und lief. Und lief. Und tropfte richtig- wegen eines, wie gesagt, minikleinen Hautfitzelchens. Verrückt. Ich musste um ein Pflaster bitten, weil es einfach nicht aufhörte.

Wenn Jott die Kinder in die KiTa bringt oder abholt, musste sie sich inzwischen öfter Kommentare anhören, wie lange die Kinder doch da sind. Ich noch nie. Schon irgendwie merkwürdig.

Auf dem Arbeitsweg den Mond bestaunt. So groß und voll war er lange nicht mehr.

Was schön war: Eine supergute Zimtschnecke von der Kollegin geschenkt bekommen.