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WMDEDGT?

Journal Mittwoch, 5.9.2018 – #WMDEDGT 9/18

[Mehr WMDEDGT?-Einträge bei Frau Brüllen.]

Lausig geschlafen. Jott war mit G im Wohnzimmer, ich mit M und Babyphone-J im Schlafzimmer. Babyphone-J quäkte ständig rum, erholsamer Schlaf sieht anders aus.
Halb Sechs aufgestanden, Kaffee aufgesetzt, duschen, frühstücken, dem weiterhin über Babyphone zugeschalteten und quäkenden J eine Mini-Flasche gemacht (wenn die Zwillinge wach werden, bevor wir mit frühstücken fertig sind, bekommen sie eine Flasche- alles andere würde zu massiven Verzögerungen im Betriebsablauf führen), weitergefrühstückt, mit Jott die Kinder fertig gemacht bzw. sie uns, allgemeiner Aufbruch kurz vor 7 Uhr. Nach Kinder-ins-Auto-setzen auf dem Weg zum Bahnhof festgestellt, dass meine Hose total dreckig ist, das war mir vorher nicht aufgefallen. Schnell nochmal hoch, andere Hose angezogen, wieder los zum Bahnhof.

Kurz darauf beim Bäckerauto am Bahnhof festgestellt, dass Brot schon wieder teurer geworden ist: Vor ’nem halben Jahr stieg der Preis für ein 750g Mischbrot von 2,20€ auf 2,40€ und jetzt auf 2,80€. Ob das ggf. eine Folge der Dürre ist? Und ob andere Bäcker nachziehen? 2,80€ find ich immer noch okay, das Bäckerauto ist damit weiterhin mindestens 50 Cent günstiger als alle anderen Bäcker im Umkreis (die selber backen).

Auf dem Weg ins Büro den Feedreader einigermaßen leer gelesen und die letzten Kilometer vom Alex zum Hausvogteiplatz in „alter“ Zeit geschafft (also ~17 Minuten). Yay.

Kurz nach Acht im Büro. Direkt rangesetzt an ein Angebot, das heute rausgehen sollte. War schwierig, ich stehe nur so teilweise hinter dem Angebot und halte ein anderes, auf Grund der Gegebenheiten allerdings nicht abzustimmendes Vorgehen (der Ansprechpartner auf Kundenseite ist auf Bali und kann nicht erreicht werden…) für zielführender für Kunden und uns. Aber wat willze machen, wie man anderswo so schön sagt?
Mich beim Schreiben außerdem ziemlich abgemüht, weil ich nur sehr spärliche Informationen bekam und mir jede Menge Kram aus den Fingern saugen musste.
Zwischendurch immer mal wieder Plausch mit eintrudelnden Kollegen (ich bin morgens im Normalfall der erste).

Gegen 10 Uhr Daily Standup. Seit einiger Zeit schalten wir Kollegen nicht nur per Telefon, sondern auch per Videochat dazu, das find ich super.
Nachdem jeder zu Wort gekommen war, schrieb ich weiter Angebot, stimmte mich dazu mit verschiedenen Kollegen ab und bekam schlechte Laune, weil weder mir angekündige Textbausteine noch Abgrenzungstexte vorlagen. Außerdem stellte sich beim Schreiben heraus, dass es noch ein, zwei Probleme bei der zu verkaufenden technischen Lösung gab, was in zusätzlichen Recherche- und Abstimmungsaufwand resultierte.

Halb Eins Mittagpause. Auf dem Markt auf dem Spittelmarkt holte ich mir ein veganes Gyros-Sandwich (geiler Scheiß) und ein Stück Käsekuchen als Nachtisch (leider ohne Rosinen, aber ebenfalls geiler Scheiß).

Nach der Mittagspause schrieb ich kurzzeitig noch allein am Angebot weiter, dann setzten eine Kollegin und ich uns in einen ruhigen Raum um den bisherigen Stand zu besprechen, ihn anzupassen und zu überlegen, was noch alles reinmuss. Mittendrin stimmte ich mit einem unserer Entwickler zwei technische Anpassungen ab, um den oben erwähnten Problemen bei der zu verkaufenden technischen Lösung entgegenzuwirken. Im Anschluss weiter Feinschliff des Angebots, bis zum Feierabend gegen Viertel Fünf.

Die Heimfahrt gestaltete sich unschön, auf Grund eines Notarzteinsatzes im westlichen Teil der Stadtbahn war der Zugverkehr unterbrochen und verspätet. Ich musste etwas warten, fuhr dann erstmal bis Ostbahnhof- von da können alle 20 Minuten ungeachtet der Geschehnisse im Westen Bahnen Richtung Köpenick fahren-, wartete auch da ein bisschen, stieg in einer Köpenick-Bahn und kam schlussendlich mit 20 Minuten Verspätung an.
Dort noch fix in eine Apotheke, Dentinox für G holen (die Alternative wäre ein pflanzliches Mittel gewesen, und da vertrau ich dann doch lieber auf Chemie) und ab nach Hause. Jott und die Kinder waren schon da und spielten im Kinderzimmer.

Abends dann wieder völlige Eskalation. J scheint Zähne zu bekommen, G hat weiterhin die Aphte, M wollte nicht schlafen. Totaler Kack.

Halb, Dreiviertel Neun wars dann einigermaßen geschafft. Dann: Beruflichen Telefontermin für morgen vorbereiten, ein Fehlerticket von einem Kunden prüfen und eine Rückmeldung schreiben, zwischendurch den brüllenden J beruhigen, wieder an den Rechner.

Noch später: Fertigstellung der Bringmeister-Bestellung, Blogpost schreiben, Flasche für J.

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