Die Freuden des Bahnfahrens: Jott wollte mich anlässlich unseres Hochzeitstages überraschen und nahm einen ICE früher aus Stuttgart. Laut Plan wäre sie gegen 21 Uhr zu Hause gewesen.
Soweit die Theorie. In der Praxis kam ihr ICE mit Verspätung in Stuttgart an (Notarzteinsatz), musste nach Abfahrt unfreiwillig halten (Kinder auf den Gleisen), sammelte unterwegs weiter Verspätung an und fuhr schlussendlich nur bis Leipzig. Dort musste sie umsteigen und kam dann, immerhin, in einem Rutsch und im Rahmen des Möglichen pünktlich in Berlin an– zwei Stunden später als geplant und nahezu genau zu der Zeit, zu der ihr eigentlicher ICE angekommen wäre.
Ich war zur selben Zeit (natürlich überhaupt nicht) rein zufällig in der Nähe, durch eine glückliche Fügung (Blick in die Bahn-App) an Jotts Ankunfts-Gleis auf Höhe ihres Wagens, hatte ebenfalls (natürlich überhaupt nicht) rein zufällig ein Blümchen, einen frisch gerollten Wrap und ein Weg-Radler bei und konnte daher Jott abholen. Die größte Begeisterung löste der Wrap aus, die zweitgrößte ich und das Radler wollte sie nicht trinken (offenbar haben die Stuttgarter Sitten und Bräuche schon auf sie abgefärbt– was spricht schon gegen ein Weg-Radler um 23 Uhr in der S-Bahn).
Happy Hochzeitstag, Jott 🥰
Ansonsten halt Arbeit, Kinderbetreuung gemeinsam mit Jotts Mama und durch den Tag kommen.
Das heutige Ärzte-Konzert in Tempelhof wurde wetterbedingt abgesagt. Morgen soll das Wetter auch furchtbar werden. Ich schwanke zwischen „Hoffentlich sagen sies ab, ich hab keinen Bock auf Konzert bei Regen“ und „Dann werden wir halt nass, haben aber trotzdem Spaß“.



