Am späten Vormittag kam Jotts Mama an. Sie wird bis Sonntag bleiben und vor allem am Samstagnachmittag/Samstagabend, wenn wir auf dem Ärzte-Konzert sind, Babysitter sein.
Festgestellt: Es läuft hier auch ohne Jott recht fluffig. Die Kinder machen gut mit, ich wupp das schon. Bestimmte Sachen sind sogar einfacher (z.B. fällt viel weniger Wäsche an). Aber: Es ist vor allem ein Funktionieren, ohne große Begeisterung. Die schönen Momente fehlen. Ich vermiss sie.
Abends einen der seltenen Momente gehabt, wo alles erledigt war und nichts mehr gemacht werden musste. Sehr irritierend. Ich fing dann an, die erste Staffel von Kesslers Expedition auf Netflix zu schauen– davon hatte ich vor Urzeiten mal gelesen, das war auf meiner Watchlist. Jotts Mama gesellte sich zu mir, wir guckten dann beide leicht amüsiert zu wie Michael Kesslers Bootsfahrt von der Spreequelle im tiefsten Sachsen nach Berlin begann.

