Zeitgleich mit den Kindern zum Wuhlespielplatz aufgebrochen & dort meine Sporteinheit geturnt. Abends war eine Elternversammlung in Js Klasse angesetzt, somit nutzte ich dann eben vor der Arbeit die Chance auf Fitness.
Lief okay–ish: Besser als gedacht wenn man bedenkt das ich morgens nicht wirklich auf Touren komme, aber auch nicht so energiegeladen und lustvoll wie Abends.
Was mich überraschte: Ich war nicht der einzige. Kurz nach mir kamen noch zwei weitere Sportler, gemeinsam absolvierte jeder für sich sein Programm.
Neun Uhr am Rechner gesessen und dem Teammeeting zugehört, parallel gefrühstückt. Anschließend ein munterer Wechsel zwischen Terminen und Wegarbeiten, wobei munter das sich tatsächlich auf den Wechsel und nicht auf mich bezog– ich fühlte mich den restlichen Tag „durchgesportelt“ weil mir das Training in den Knochen steckte. Wenn ich Abends Sport mache ist das egal, da bin ich nicht mehr groß aktiv und schlafe eh. Mein Respekt für die Kollegin, die jeden Morgen ab halb Sechs im Fitnessstudio steht, wuchs jedenfalls.
Am Vorabend gemeinsam mit Jott an der Elternversammlung von Js Klasse teilgenommen. Die Konrektorin informierte uns, dass die ehemalige Lehrerin von M die einzige Lehrerin ist, die der Schule derzeit als Klassenleitung zur Verfügung steht. Sie wird die Klasse ab Oktober mindestens 10h/Woche unterrichten. Anderes Personal steht nicht zur Verfügung. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion in der zumindest klar wurde, dass auch die Schulleitung mit dieser Lösung nicht zufrieden ist und nach Möglichkeiten sucht, diese im Sinne der Kinder zu verbessern. Wir besprachen zudem mögliche Schutz- und Eskalationsmöglichkeiten für die Kinder.
Generelles Unverständnis unter den Eltern, weshalb eine offensichtlich so ungeeignete Lehrerin weiter unterrichten darf.
Jott und ich besprachen uns am Abend dazu, wirkliche Lösungen haben wir nicht außer mit J im Gespräch zu bleiben und bei eventuellen Vorfällen die aufgezeigten Eskalationspfade zu beschreiten.
Kurz vor Ende der EV aufgebrochen und das gestern angeschaute Fahrrad abgeholt. Insgesamt ein guter Kauf, die Fahrt nach Hause machte Spaß– da wird das betreffende Kind hoffentlich lange was von haben.
Den Rest des Tages durchgehangen, ich war sehr, sehr k.o.
„Wir haben kaum Einfluss darauf, wie viele Kalorien wir verbrennen“
Interessiert gelesen, ich fands sehr spannend:
Grob gesagt bewegt sich ein Hadza an einem Tag so viel wie ein Amerikaner in einer Woche. Wir haben dann den Energieverbrauch mit der Doubly-Labeled-Water-Methode gemessen […]. Heraus kam, dass die Hadza pro Tag genauso viele Kalorien verbrauchen wie Menschen in den USA und Europa, wenn man berücksichtigt, dass sie etwas kleiner sind.
Offenbar steigert Bewegung nur bis zu einem bestimmten „Gewohnheitsgrad“ den Kalorienverbrauch.
Natürlich verbrennt man, während man Sport macht, erst einmal mehr Kalorien. Das Herz schlägt schneller, man atmet stärker, die Muskeln arbeiten. Entscheidend ist, was danach passiert, in den Tagen und Wochen, die folgen. Da passt sich der Körper an.
Im Artikel gehts dann weiter mit den positiven Effekten auf den Körper, die Sport hat. Die Quintessenz ist wohl aber: Die Ernährung bestimmt das Gewicht & Sport kann unterstützen, aber die Ernährung nicht ausgleichen.



2 Antworten auf „Montag, 14.09.2026“
Den Artikel kenne ich auch, fand ich sehr spannend! Das widerspricht ja völlig der gängigen Meinung, dass man durch Sport die Sahnetorte „ausgleichen“ kann.
Wobei ich den Eindruck habe, dass Menschen, die viel Sport oder gar Leistungssport betreiben meist sehr schlank sind. Aber vielleicht achten die auch einfach mehr auf ihre Ernährung.
Wobei das meinem Verständnis des Artikels nach trotzdem ansatzweise funktionieren kann. Ein Mensch mit einem nicht an Sport gewöhnten Körper sollte trotzdem einen höheren Kalorienverbrauch haben. „Schwierig“ wird es dann, wenn dieser Mensch seinen Körper an den Sport gewöhnt, weil der Körper dann die Kalorienverbrennung runterregelt.
Vielleicht tendieren schlanke Menschen (bzw. Menschen die von Natur aus eher für bestimmte Sportarten prädestiniert sind) auch eher zu (Leistungs-)Sport weil ihre Körper von vornherein besser dafür ausgelegt sind– wer weiß.