Ebenfalls ruhiger Arbeitstag mit Mittags-Unterbrechung für Psychotherapie. Mein Leid mit den furchtbaren Kindern geklagt und interessante Anregungen bekommen.
Nachmittags in der Gluthitze die Kinder abgeholt und danach nichts gemacht außer Eis essen, auf dem Sofa sitzen und abwechselnd mit den Kindern sprechen.
M ist irgendwie auf Musik gestoßen, die ich auch inhaltlich nicht gut finde. Die Kinder können von mir aus Techno-Schlager mit Reggae-Einflüßen hören (gern über Kopfhörer oder in ihrem Zimmer), aber wenns um Sexismus, Abwertung von Menschen etc geht möchte ich das nicht. Kann gut sein das ich das zu eng sehe und übertreibe, aber ich möchte zumindest ein Bewusstsein dafür schaffen was sie hören, (falsch) mitsingen und so verbreiten. Ich erklärte also meinen Standpunkt möglichst kindgerecht, weiß aber nicht wie gut ich das gemacht habe– wo fängt man an, wo hört man auf? Ich beließ es bei einer recht kurzen Erklärung und hoffe, dass ich mich verständlich machen konnte.
Dramen am Nachmittag: Das Nachbarsmädchen, dass eigentlich mit G spielen wollte, spielte schlussendlich vor allem mit M und J– wie auch schon in der Schule. Viel getröstet und bekuschelt und versucht zu erklären, aber wirklich geholfen hats nicht.
So viele Baustellen.

