Wieder bis zum Frühstück ausschlafen dürfen. War auch gut, zw. 3 und 4 musste ich mehrfach zu J der erst richtig zugedeckt werden wollte, dann Durst hatte und dann nicht schlafen konnte…
Alle Schnelltests sind weiterhin negativ.
Die Zwillinge haben ihren Schnupfen überstanden, M schnieft und hustet nun verstärkt.
Jott gehts unverändert, ich bin weiterhin fit.
G ist hochinteressiert an unserem neuen Vollautomaten Giulia. Unter Aufsicht darf sie uns Kaffee machen. Beim Frühstück nutzte ich das und erzählte von Kindern, die ihren Eltern Kaffee ans Bett brächten… Aber das das wohl nur ein Märchen sei. Die Kinder nahmen den Faden auf und spannen Geschichten drumherum, wie sie das bei uns machen würden.

Warten wir mal ab– aber der Samen ist gesät, würde ich sagen.
Vormittags standen für M wieder Schreibübungen auf dem Plan. Er zeterte und meckerte erneut länger als die eigentliche Übung dauerte. Ich hoffe, das legt sich noch, es nervt.
Mit ein bisschen Überzeugungsarbeit und dem Hinweis, dass er ja noch Pokemon Schwert auf der Switch spielen wolle, er dafür aber erst seine Aufgaben erledigen müsse, gings dann. Nerven mussten wir trotzdem alle lassen.

M bekommt seit letzter Woche Taschengeld. Wir orientieren uns an der Taschengeldtabelle, er kriegt 2,50 EUR die Woche. Bei Unterhaltungen im Vorfeld hatte er sich noch gefreut und phantasiert, wie viele Packungen Pokemon-Karten er von seinem (wöchentlichen!) Taschengeld kaufen könne („Papa– was ist denn wenn ich pro Woche 36 Geld (!!) kriege– dann kann ich mir ja sechs Packs kaufen!“) und war dann etwas ernüchtert als ich ihm erklärte, dass der vorgeschlagene Betrag für Kinder seines Alters deutlich weniger als 36 EUR die Woche beträgt („Aber dann muss ich ja immer drei Wochen warten bis ich mir EIN EINZIGES Pack kaufen kann!“– Ach was, Kind, ach was– das ist ja der Sinn, dass Du mit Geld umgehen/sparen lernst…).
Mal gucken, wie das so ist. Die Zwillinge waren natürlich ganz Ohr; wir vertrösteten sie aber auf ihren Schulstart. Ab da können sie dann auch gern was kriegen (Memo an mich: Kinder-Taschengeld in die monatliche Fixkosten-Ausgabenliste eintragen…).
Zum Mittag kam eine Arbeitskollegin von Jott nebst Mann und Kindern vorbei. Die große Tochter ist so alt wie G und J, der kleine Sohn wird in ein paar Wochen Zwei und war sehr goldig.
Nach dem Mittag durften die Kinder wieder Fernseh gucken bzw Mittagsschlaf machen, wir Erwachsenen unterhielten uns im Wohnzimmer und spielten Memory (Rommé mag ich mehr, aber ich bin ja nicht festgefahren). Nach dem Vesper gingen wir in einer Regenpause eine Runde spazieren, das tat uns allen sehr gut. Auf dem Wuhlespielplatz gabs ’ne kleine Spielplause (Highlight: Das vollherzige Lachen des Einjährigens, als ich ihn auf der Kinderschaukel anschubste), als es dämmerte gingen wir wieder nach Hause, bestellten Essen fürs Abendbrot und bespaßten die Kinder/uns/erzählten.
Gegen 20 Uhr war dann Feierabend, unsere Gäste verabschiedeten sich.
So schön es war: Den Rest des Abends hing ich durch. Zu viele Geräusche, zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Das nächste Mal muss warten bis wir wieder mehr draußen sein können.

2 Antworten auf „Sonntag, 20.02.2022“
Das ist ja toll, dass weiterhin alle negativ sind trotz Symptomen und der Kontakte in der Kita und in Magdeburg. Man kann es ja kaum glauben. Aber es mag auch noch normale Erkältungen geben. Alles Gute weiterhin!
Jo, wir hatten wohl einfach Glück.