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30.01.2021

Morgendlicher Blick aus dem Fenster:

Ich gebs zu: Mein erster Gedanke war, auf die Quarantäne zu pfeifen, die Kinder einzupacken und rodeln zu gehen. Liegen bleibender Schnee! Das gibts in Berlin nur alle zehn Jahre! Aber Jott hatte eine bessere Idee: Nach dem Frühstück ging ich mit einem Wäschekorb bewaffnet nach draußen, schaufelte den mit Schnee voll und reichte ihn zu Jott auf dem Balkon. Das wiederholten wir fünf, sechs Mal und dann hatten wir unser eigenes quarantänekonformes winter wonderland.

Die Kinder fandens großartig und spielten tatsächlich ziemlich lange draußen.

Sehr schlaue Jott.


Ansonsten viel drinnen gehangen, die Stimmung war so lala– es zehrt halt doch alles an den Nerven, auch wenn wir natürlich immer noch großes Glück haben. Wir sind alle gesund, haben vier Zimmer, diverse Ablenkungsmöglichkeiten, die Kinder haben sich und kletten nicht andauernd an uns, unsere Jobs laufen auch normal weiter…

Ich mach trotzdem drei Kreuze wenn wir wieder raus können.


Vormittags hängten wir den Boxsack im Kinderzimmer auf. O-Ton von G dazu: „Mama, das Trampolin ist das schönste Geschenk und der Boxsack das krasseste!“. Okay.

Die Kinder entdeckten dann auch recht schnell, dass sich das Ding nicht nur zum Draufhauen eignet…


Nachmittags/Abends Namoura selbst gemacht, nach diesem Rezept. Es ist unfassbar süß, schmeckt aber ganz gut. Wenn Sie das auch probieren möchten: Ich glaub, die Hälfte Zucker reicht.


Jetzt: Lupin. Hat das Internet empfohlen & wurde von uns für gut befunden.

2 Antworten auf „30.01.2021“

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