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Journal

07.12.2020

Nicht viel neues zu berichten. Der Alltag alltagt, das Jahr beschleunigt auf den letzen Metern.

Unter der Woche arbeiten Jott und ich zuviel und zu lange, am Wochenende zwinge ich die Kinder an die frische Luft während Jott dafür sorgt das die nach Rückkehr ausgehungerten Kinder (und ich) etwas zu essen haben und eine ordentliche Wohnung.


Wir haben die geplanten Weihnachtsbesuche abgesagt und werden, hübsch eingeigelt, bei uns zu Hause feiern. Nur wir fünf, ein Tannenbaum, viel Essen und tonnenweise Süßkram. So müssen wir nicht mit Covid 19 als Damokleschwert über uns hängend durch die Weltgeschichte gondeln, machen uns unabhängig von einer hin und her irrlichternden Politik, stecken keine Verwandten mit unseren Bazillen und Viren an (unabhängig von Covid bringen wir ja doch die Keime von zwei KiTa-Gruppen mit) an und gewinnen Planungssicherheit.

Wir lassen das Jahr also hübsch gesittet ausklingen, ohne große Kraftanstrengungen– seien sie mental oder körperlich.


Weil M seit einer Weile bei J schläft, wurden die Kinderzimmer am Wochenende umgeräumt. Wir haben nun eine thematische Aufteilung: Ein Zimmer mit Lego, Duplo, Schleichtieren, Autos und ein Zimmer mit der Küche, einem Puppenbett, Puppen, Gesellschaftsspielen. Abmachung mit den Kindern ist, dass jedes Kind in jedem Zimmer spielen darf, aber in den eigenen Betten geschlafen wird.


M beginnt, erste Wörter zu lesen und nach Gehör zu buchstabieren. Addition, Subtraktion und Multiplikation funktionieren in einem gewissen Zahlenraum je nach Lust ganz gut, er strengt sich gern an und denkt gern nach. Zudem fragt er uns Löcher in den Bauch, merkt sich das gesagte und adaptiert es.

Die Schule kann kommen.


Nichtsdestotrotz verlangen uns die Kinder einiges ab. Jedes Kind buhlt besonders um unsere Aufmerksamkeit und treibt uns an unsere Grenzen. Tag für Tag. Vielleicht sollte der Dezember nächstes Jahr einfach ausfallen, dann entfällt vielleicht auch der geballte Irrsinn zum Jahresende.


Nach Mangos und Mandarinen teste ich nun den Apfelsinenversand über Crowdfarming. Zudem liebäugele ich damit, einen Orangenbaum zu adoptieren. Laut meinen Berechnungen würde ich da bei irgendwas um 1€/kg Apfelsinen landen– Ökobio und hoffentlich schmackhaft. Mal gucken wie die bestellten Apfelsinen schmecken, dann denk ich da konkreter drüber nach.


Nach Js Ohrenschmerzen in der Nacht zum vergangenen Mittwoch diagnostizierte der Kinderarzt eine abklingende (!) Ohrenentzündung. Minimale Rötung in den Ohren, minimale Rötung im Rachen. Nach zwei Tagen KiTa-frei war J dann letzten Freitag wieder fit genug für die KiTa.

Mittlerweile schniefen und schnaufen die Jungs allerdings schon wieder, allerdings in einem Ausmaß das noch gerade so erträglich für die KiTa-Betreuer scheint. Hoffentlich wirds direkt wieder besser.


Seit Wochen nicht laufen gewesen, keine Podcasts gehört. Das schlaucht. Mittwoch hab ich 1/2 Tag Urlaub, da möchte ich _unbedingt_ wieder anfangen. Und dann Freitag, da hab ich nämlichb auch Urlaub (wir müssen unseren Resturlaub aufbrauchen).

5 Antworten auf „07.12.2020“

Wir haben das bei den Erziehern, dem Kinderarzt und bei der Schuleingangsuntersuchung angesprochen. M ist teilweise ein bisschen fixer als andere Kinder, aber nicht hochbegabt. Die Schuleingangsuntersuchungsärztin meinte sinngemäß, dass er es ein bisschen leichter haben wird– aber nicht hochbegabt sei.

Ich musste schmunzeln beim evtl. zu adoptierenden Orangenbaum
Alles Gute und soviel Rumhängen oder Sporteln wie nur geht am Jahresende!

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