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Journal Mittwoch, 30.10.2019

(Alles in Ordnung hier, ich war einfach nur beschäftigt mit Arbeit, erkälteten Kindern, Nachwehen unseres Familienberatungstermins, Arbeit… Und ich hatte auch keine große Lust auf „Heute nichts, weil spät“-Beiträge)

Montag: Zu Hause mit G. Die war schon fast wieder fit und entsprechend fordernd. Sie spielt nämlich nicht allein, sondern klebt an uns. So auch am Montag. Die beste Strategie ist, sie einfach bei allem mitmachen zu lassen– im Gegensatz zu ihren Brüdern hilft sie total gern und will alles anfassen und mitmachen.
Dienstag: Langer Arbeitstag. Zwei Fehltage nachholen.


Fernsehturm ohne Spitze. Foto von Dienstag morgen.

In der KiTa.
M: „Papa, was ist Glatze?“
Papa: erklärt
M: „Papa, das ist sowas wie bei Dir vorne! zeigt auf Geheimratsecken
Papa (traurig): „Ja, Kind“

:(

Büro: Ein nettes Telefonat mit einem Kunden gehabt, in dem er mir erklärte, dass das von einer abwesenden Kollegin erstellte Angebot leider gar nicht zu seinen Anforderungen passt. Okay… In Unkenntnis der genauen Umstände der Angebotserstellung und mit dem Ziel des Kunden vor Augen also die nächsten Schritte abgestimmt und innerlich nur gedacht „Ich hab doch keine Zeit für sowas!“. Aber gut, was willste machen.
Danach verzweifelt, weil für benötigte interne Abstimmungen niemand bereit steht weil alle mehrfach ausgebucht sind.

Wir haben ja alle unsere Marotten. Ich zum Beispiel sage öfter sowas wie „Miau miau miau“ oder „Nak nak nak“, wenn ich im Büro mit einer Konzentration-fordernden Aufgabe fertig bin. Nun ist das alles kein Thema mehr bei uns im Team, weil mich ja alle kennen und sich nicht mehr wundern. Aber: Seit Montag sind die beiden Berliner Standorte meiner Firma zusammengelegt. In alle Räume kamen neue Kollegen, so auch in unseren. Das ist schon in Ordnung so, wir hatten ja genug Platz. Aber: Das sind eben Menschen, die mich noch nicht kennen… Und so ernte ich zum ersten Mal seit laaaanger Zeit wieder erstaunte Blicke, wenn ich– wie heute nach konzeptionellen Arbeiten– vor mich hin nake.

Nachmittags mit den Kindern Quarkkeulchen holen gewesen. M durfte für uns alle bestellen, das fand er wieder toll.
Leider aßen die Kinder alle Quarkkeulchen restlos auf und ich ging leer aus. Verfressene Brut.

Was Jott so macht, wenn sie mit M knetet.

Nach G hat es nun M erwischt. Nach KiTa-Abholung beschwichtigte er noch, dass es ihm gut ginge– „Papa, wenn es nur ein Meter kalt ist [sic!] dann bin ich gar nicht krank“–, aber über den Abend wurde er immer blasser und kleiner und klagte kurz vor Zubettgehen über Halsschmerzen. Weil er nach Einschlafen immer mal wieder leise jammerte, wird er gleich umziehen und darf die Nacht bei uns verbringen, vielleicht hilft ihm das.

Jotts Mama kam heute Abend und wird die nächsten Tage bei uns verbringen. Die Kinder freuen sich, wir auch.

Kleine Erfolgserlebnisse: Seitdem ich regelmäßig vor meinem Zubettgehen J aufs Klo setze und ihn pullern lasse (er schläft dabei weiter), bleibt das Zwillingsbettzeug trocken. Weniger Stress, weniger Wäsche.

Ein beänstigender Thread über die Wahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Die Argumentation ist nicht von der Hand zu weisen.
via: https://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2019/10/journal-montag-28-oktober-2019-erster-spaghettikuerbis.htm

3 Antworten auf „Journal Mittwoch, 30.10.2019“

Die Jott ist wahrlich eine Künstlerin. Schön, dass es Ihnen allen gut geht und einfach nur zuviel Leben im Leben ist.

Herzliche Grüße

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