Weiterhin vor allem mit Doku beschäftigt gewesen. Ich schlage zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen erfahre ich viel über Prozesse die ich selbst noch nicht vollständig kenne und durchdringe sie so besser, und zum anderen halte ich so Wissen für Überprüfungen fest.
Nachmittags nach dem Regen eine Runde an der Wuhle spazieren gegangen und mich dabei gefreut, dass die DocMartens-Stiefel auch ohne Einlagen weich genug gepolstert sind um ohne Fersenschmerz mit ihnen zu laufen. Yay!
(Fühle mich wie ein Invalide)


Weiter mit Pingo AI geübt und viel gesprochen. Ich teste die App die nächsten vier Wochen ausgiebig und dann entscheide ich, ob ich das Jahresabo abschließe.
Rückenschmerz: Besser als gestern, das Spazierengehen und meine Reha-Übungen halfen.
Heute kam das neue Gehalt, das war nice. Ich habe zu Oktober meine Stunden auf 35h/Woche erhöht, damit einher geht natürlich das ich mehr Geld bekomme.
Die Arbeitszeiterhöhung hatte mehrere Gründe:
- Es ist genügend Arbeit da
- Ich hab mich sehr schwer getan, in Anbetracht von 1. pünktlich, also nach 6,5h, Feierabend zu machen- vor allem da ich Nachmittags eh im Flow war. Das führte dazu, dass ich de facto sowieso ständig mehr als 32h/Woche arbeitete.
- Mieterhöhung, Klassenfahrten, Vorausplanung für kieferorthopädische Behandlungen… Es ist absehbar, dass die nächsten Monate/Jahre teurer werden. Da scheint es mir sinnvoll, vorhandene Kapazitäten etwas stärker auszuschöpfen und dafür mehr Geld anzusparen/zurückzulegen.
Im Alltag spüre ich den Effekt schon, auch wenn es nur eine halbe Stunde am Tag ist. Es macht tatsächlich einen mentalen Unterschied, ob ich freiwillig länger arbeite oder mich quasi gezwungen fühle, mehr als 6,5 Stunden zu arbeiten.
Re: Klassenfahrten. Wir legen hierfür 100 EUR/Monat gemäß der Berliner Obergrenzen für Klassenfahrten zurück:
Jahrgangsstufen 1 bis 3: 335 Euro
Jahrgangsstufen 4 bis 6: 415 Euro
Wir sind also Pi mal Daumen bei ~1000 EUR/Jahr für Klassenfahrten, wenn die Lehrer:innen das ausreizen.
Re: Vorausplanung für kieferorthopädische Behandlungen. Hier war die Lage etwas komplexer. Beim letzten Besuch unseres Kieferorthopäden wurde auf ausdrücklichen Wunsch meinerseits ausgeführt, dass bei einem der Kinder durchaus eine Behandlung notwendig sein könnte (also über die kosmetischen Gründe hinausgehend). Bei den anderen beiden Kindern sehen wir mindestens kosmetische Gründe (gerade, ebenmäßige Zähne sehen schöner aus, Jott und ich sind uns da beide einig). Sprich: Bei einem Kind müssten wir vermutlich die Behandlung vorstrecken und bekommen irgendwann Geld von der Kasse zurück, bei den anderen beiden Kindern müssen wir voraussichtlich alles aus eigener Tasche zahlen.
Ich hab mich also schlau gemacht, was eine Behandlung (Standard-Brackets) kostet und bin bei folgender Rechnung gelandet:
- Brackets für Kinder starten bei ca. 2.500 EUR/Kiefer
- Je länger und komplexer die Behandlung, desto teurer
- Endpreise können nicht seriös abgeschätzt werden, Durchschnittswerte liegen offenbar bei ~7.500 EUR (beide Kiefer) bzw. ~5.000 EUR (ein Kiefer)
Es ist übrigens sehr schwer, verlässliche Zahlen im Netz zu finden…
Bei Endkosten von 5.000 EUR/Kind bis sie 18 Jahre alt sind, lande ich also im Schnitt bei 50 EUR/Kind/Monat, die wir zurücklegen möchten.
Das ist natürlich eine Rechnung mit vielen Unbekannten, vermutlich winkt auch irgendwo ein Milchmädchen grüßend. Aber: Lieber haben wir das Geld eingeplant und auf einem Konto herumliegen, als zu Stichtag X zu überlegen wo wir das Geld herbekommen.
… zudem ists auch nie falsch, Geld anzusparen. Wenn wir das nicht brauchen, können wir es in die Kinder-Depots packen, einen Urlaub von machen oder für andere Träume/Wünsche nutzen.
Quellen:
- Was kostet eine Zahnspange – für Kinder und für Erwachsene?
- Kieferorthopädie Kosten: Marktpreise für Zahnspangen & Co.
- Was kostet eine Zahnspange beim Kieferorthopäden?
- Kosten einer Zahnspange: Wer kommt für die Behandlung auf?
Was schön & gut war:
- Nachlassender Schmerz
- Üben mit Pingo AI
- Spazieren gehen und dabei mit meinem Papa telefonieren



Eine Antwort auf „Donnerstag, 30.10.2025“
Hallo,
bei dem was die Kasse zahlt, muss man nicht die ganzen Kosten vorstrecken, sondern nur einen Eigenanteil (damals waren´s 20 Euro, kann aber mittlerweile mehr sein), und den bekommt man nach Abschluss der Behandlung zurück.
Soll halt dafür sorgen, dass man dran bleibt
Man muss bei den KFO aber immer aufpassen, die versuchen sehr gerne Extras zu verkaufen die nicht unbedingt nötig sind (durchsichtige Brackets sind sowas…man sieht den Draht trotzdem, die Brackets bleiben nicht durchsichtig, weil sie sich verfärben, etc). Manches macht Sinnweil es besser/schneller wirkt, man muss sich das immer genau erklären lassen und idealerweise im Freundeskreis (der Kids) umhören, wer wo in Behandlung ist und welche Erfahrungen gemacht wurden.
Aber Geld zurücklegen ist natürlich nie falsch und wenns dann für den Führerschein hilftg