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Journal Montag, 25.3.2019

Wie vorhergesagt: Viele Termine, dazwischen ein wenig „richtige“ Arbeit gequetscht. Aber: Ein Ende ist absehbar und die ganzen Termine bereiten ja auf weitere „richtige“ Arbeit vor. Ab Donnerstag, Freitag wird‘s spannend.

Ein bisschen gewundert über eine Mail, die mit einem „fyi“ an mich verschickt wurde und die dann aber nicht nur for my information war, sondern auch Handlungen nach sich zog. „fyi“ heißt in meiner Welt (und der meiner Kollegen, man muss sich ja immer mal wieder kalibrieren) so ungefähr „Hier, lies mal und behalt‘s im Hinterkopf“, aber eben nicht „Lies und mach, obwohl das gar nicht an Dich geht“.
Das muss ich mal ansprechen, das nimmt gerad zu und es ist suboptimal. Dann doch lieber ein direktes „Mach Du mal bitte“, gern auch verbunden mit „… bis dann und dann und so und so“. Das mag ich eh lieber.

Nur ein (großes) Kind in der KiTa abliefern geht ja mal sowas von geschmeidig. Rein, Garderobe, Toilette, Gruppenraum, raus. Zackbummfertigaus.
Sehr angenehm.

Die erste Hälfte des Tages gefroren. Das Wetter war heute sehr unerfreulich. Den Schneeregen hätt‘s nicht gebraucht. Aber lieber heute als am Wochenende.

Abends nochmal länger am Rechner gesessen. Im Büro komm ich nicht so recht zum Denken und Planen und Koordinieren, das geht am Abend– eventuell auch bedingt durch die Pause zwischen Büro-Ende und Abend-Arbeit– eindeutig besser. Nur das mein Kopf eben nicht aufhört zu denken, sondern nach links und rechts denkt und ich am Ende eben keine halbe Stunde, sondern anderthalb am Rechner sitze.

Wieder viel zu spät ins Bett. Lerne ich es nochmal?!

2 Antworten auf „Journal Montag, 25.3.2019“

Ein Gedankenanstoß:

In meiner bisherigen Laufbahn habe ich verschiedene Tekkies™ erlebt, die in die Projektleiterrolle gelangt sind. Ihnen allen war gemeinsam, dass sie das Projektmanagement nicht als „richtige“ Arbeit empfunden haben.

Die Termine sind die richtige Arbeit. Koordination, Wissen einsammeln, Wissen verteilen, Beziehungen zwischen Themen führen, Beziehungen zwischen Menschen führen, immer wieder zuhören und Dinge mantraartig wiederholen ist der Job.

Aus dem Identitätskonflikt „Ich bin dazu da, richtige Arbeit zu machen und nicht nur zu reden“ erwuchsen mit der Zeit Probleme – nämlich, dass die Kollegen Projekte nicht ausreichend aktiv steuerten, weil sie ihre Zeit mit „richtiger“ Arbeit füllen wollen; dass sie abends noch vor dem Rechner saßen, um die „richtige“ Arbeit zu machen; dass sie zu sehr auf der Detailebene waren, um die Übersicht zu behalten und das Projekt vor dem Hintergrund von Budget, Kundenbedürfnissen und der Gesamtkundenbeziehung mit Rundumblick zu betreuen.

Danke für den Kommentar! Der ist sehr wertvoll für mich. Eine sinngemäße Rückmeldung kam heute morgen über einen anderen Kanal auch rein, das ist ein netter Zufall. Dazu kommt: Ich bin allgemein gerad am Nachdenken, wie ich Funktion/ Rolle verknüpfe. Das Problem ist nämlich, dass es kein „Pflichtenheft“ gibt, d.h. ich kann mich akuell an keinen Vorgaben etc. orientieren, sondern muss das für mich selbst herausfinden. Das eine Lösung von der Detailarbeit erfolgen muss, hab ich mir als ersten Schritt für ein besseres Zeitmanagement mental aufgeschrieben, die Umsetzung ist nur schwierig weil darauf gebaut wird, das ich eben diese Detailarbeit übernehmen kann…
Generell bin ich durch den Kommentar sehr bestärkt worden, mit etwas mehr Nachdruck ein, zwei Gespräche voranzutreiben, die sich mit Erwartungen, Aufgaben, Funktionsbeschreibungen beschäftigen werden.

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