Erster Strohwitwer-Tag. Halb Sieben aufgewacht und nicht mehr einschlafen können. Jeden Gedanken an Produktivität verworfen und erstmal im Bett gelegen und das Internet unsicher gemacht. Gegen Acht wars dann aber auch gut, außerdem hatte ich Hunger. Beim Frühstück erstellte ich eine Aufgabenliste fürs Wochenende, las dann noch ein bisschen weiter Internet und begann mit dem Abarbeiten der Aufgaben (Altglas weg, Wohnung aufräumen, Fahrrad reparieren)… Zum Mittag (gegen 15 Uhr…) gabs klassisch ’ne Tiefkühlpizza– ich hatte beschlossen, nur am Sonntag zu kochen–, dann arbeitete ich ein bisschen weiter die Todo-Liste ab, schaute ungefähr ’ne Stunde Reels auf Instagram und schwang mich am Nachmittag aufs Rad um mit dem ausgetauschten Schlauch und Mantel eine Testfahrt entlang der Wuhle ins Wuhletal zu unternehmen. War schön, die Sonne schien, der Weg war größtenteils frei, überall blühten Bäume/Blumen.


Wieder zurück verschnaufte ich, klickte mich wieder durchs Internet und bereitete anschließend Hummus (dieses Rezept, schmeckte sehr gut) zu, den es zum Abendessen gab. Dann setzte ich mich erstmals richtig an den Rechner und loggte mich nochmal in WoW ein– den Tag über hatte ich dazu kein rechtes Bedürftnis verspürt. Bisschen gespielt, den Charakter „aufgeräumt“ und dann einfach relativ ziellos durch die Welt geflogen. Schluss gegen 23:30 Uhr.

