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Journal Samstag, 1.9.2018

Schlecht geschlafen (die Zwillinge mal wieder, abwechselnd alle zwei Stunden, hurraachneedochnichtwannhörtdermistendlichauf), morgens vom „Papaaaa“ durch die Wohnung rufenden J geweckt worden. Er ist heute erstmalig morgens alleine aus seinem Bett geklettert, hat alleine die Kinderzimmertür geöffnet und sich alleine auf die Suche nach uns gemacht. Ab sofort schließ‘ ich nachts die Wohnungstür ab.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Apfelfest nach Wesendahl. Da sind meine Eltern mit uns früher zum Kirschenpflücken und Apfelkaufen immer hingefahren, Jott und ich machen zumindest letzteres alle Jubeljahre auch.
Laut Navi sollten wir eigentlich nur ~35 Minuten brauchen, es kam dann leider anders. Ein Unfall, eine Umleitung auf der Umfahrungsstrecke und die Tour de Tolerance sorgten für eine Wegzeit von etwas unter einer Stunde. Dementsprechend zusammengekürzt werden musste unser Programm da. Es reichte aber für Hüpfburg, Ponyreiten für die Kinder, Traktor gucken und Äpfel und Zwetschgen im Hofladen kaufen.
Zur Mittagszeit fuhren wir zu meinen Eltern weiter, aßen dort Mittag, ließen die Kinder Mittagsschlaf machen (heute nur J, G schlief auf der Fahrt nach Wesendahl und war Mittags noch zu munter, und M wollte lieber spielen), aßen Kuchen und dann konnten die Kinder auf einem großen Parkplatz Lauf- und Dreiräder ausfahren.


Die coolste Gang der Stadt.

Am Nachmittag ging es zurück nach Berlin, wir mussten auf Grund der für den Abend eingetakteten Bringmeister-Lieferung pünktlich zu Hause sein.

Nach Ankunft und beim Abendessen diesmal nicht ganz so viel Esskalation wie sonst, die Kinder waren wohl zu müde. Immerhin.
Jott und ich haben trotzdem drei Kreuze gemacht als sie im Bett lagen.

J kann sich jetzt allein seinen Schlafanzug aufknöpfen. Und seine Windel ausziehen. Und ohne Windel auf sein Kopfkissen pullern. Ersteres ist ganz gut, mittleres okay, letzteres dann eher nicht so toll.

Was schön war: Den Kindern beim Fahren zuschauen.

6 Antworten auf „Journal Samstag, 1.9.2018“

Entschuldigung, ich musste doch lachen wegen dem
Kopfkissen-Pullern. Ich hatte wegen diesem Windel-Öffnungs-Umstand mal ein komplett mit K… vollgeschmiertes Bett und hatte mich noch gewundert, warum der Zwerg oben keinen Mittagsschlaf machte. Von daher, auf eine gute Nacht!

Die Höhen und Tiefen des Elternseins, bei dreien ist leider schon rechnerisch die Chance recht groß, dass immer einer spinnt. Hier läuft auch der nächste Gehirnumbau samt nächtlicher Wanderungen… ommmm…

Hui, dieser Entwicklungsschritt mit dem Windelaufmachen und allem was dazu gehört, hatten wir jetzt erst mit gut zwei Jahren. Unsere Rettung war, die Schlafanzüge und Schlafsäcke verkehrtrum anzuziehen, also mit RV oder Knopfleiste hinten… alles Gute für das Ende der Woche, ich halte die Daumen für schönes Wetter!

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