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Journal Donnerstag, 1.9.2016

Im Büro einmal angestellt wie der erste Mensch.

Ich musste zur Bearbeitung eines Projekts eine bestimmte Software installieren. Die Installation sah vor, dass ich händisch in Konfigurationsdateien einen bestimmten Dateipfad eintrage. Voller Überzeugung trug ich also den Pfad ein, installierte die Software und wunderte mich, weshalb nichts funktionierte. Und wunderte mich. Und probierte. Und googlete. Und schickte schließlich die Fehlerausgabe an eine Kollegin und bekam als Antwort sinngemäß die Frage, ob ich ganz ganz ganz sicher sei, dass der besagte Pfad tatsächlich korrekt sei? Aber ja, war ich das. Da Vertrauen gut, aber Kontrolle besser ist, prüfte ich allerdings noch einmal den korrekten Pfadnamen- nur um sicher zu gehen und ihr zu zeigen, dass damit alles stimmte. Tat es aber nicht, der Pfad beinhaltete einen falschen, weil nicht existenten Ordnernamen.

Das war mir sehr unangenehm.

Probleme mit externen Tastaturen sind mir bei MacBook Pro und MacBook Air bereits bekannt. In den letzten Tagen kamen Fehler bei der Handhabung der Magic Mouse hinzu: Klicks werden stark verzögert durchgegeben, der Cursor verrutscht. Alles trotz voller Batterie und guter Bluetooth-Verbindung.
Ich bin ziemlich angenervt davon- Tastatur und Mouse sind meine Arbeitswerkzeuge, die gerade bei dem von Apple aufgerufenen Preis einwandfrei funktionieren müssen.
Als Ersatz für die Magic Mouse nutze ich nun eine billige Logitech-Mouse für 10 Euro, die zwar kabelgebunden ist, aber dafür einwandfrei funktioniert.

Herr Schnuffke war heute wieder erstaunlich gut drauf. Es scheint, dass er sich allmählich an unseren neuen Tagesrhythmus gewöhnt.
Morgens weint er zwar immer noch bei der Übergabe, inzwischen aber deutlich „sanfter“ und kürzer. Er klammert sich auch nicht mehr verbissen an mich, sondern streckt sich teilweise nach der Erzieherin aus.
Es wird, scheinbar.

Abends Friseur. Ich sagte noch „Aber bitte nicht so kurz, dass man die Kopfhaut durchschimmern sieht.“. Und was passiert? Die Friseurin- ich war öfter bei ihr, sie ist furchtbar nett, macht gute Arbeit, ist aber etwas verpeilt- setzt die Maschine an und ratsch, da waren noch 8mm vom vorigen Kunden eingestellt und meine Haare etwas kürzer als angedacht.
Sie hats noch retten können, das Ergebnis kann sich auch sehen lassen. Aber erschrocken waren wir beide erstmal.

Was schön war: Das frische, leichte Gefühl auf’m Kopf, als die Haare runter waren.

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