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Freitag, 04.03.2022

Mit Jott drüber gesprochen wie die Welt an allen Ecken und Enden brennt (Kriege, Klimawandel, Naturkatastrophen, Corona) und wie merkwürdig es sich anfüllt trotz alledem einfach am normalen Alltag festzuhalten. Wie man doch eigentlich sofort beginnen sollte, die Welt zu retten– im eigenen Interesse und im Interesse der Kinder. Und stattdessen sitzen wir in unseren Home Offices und gehen unseren mal mehr, mal weniger sinnvollen Jobs nach.


… andererseits wüsste ich auch nicht, wie gerade wir die Welt retten sollen. Es ist ja nicht so, dass wir Kapazitäten für irgendwas haben oder Weltrettungs-Spezialisten sind.


Die Zwillinge waren heute zu Hause, die KiTa hatte aus Personalmangel darum gebeten wo immer es möglich war. Ich teilte also meinen für den Brückentag geplanten Urlaub auf zwei halbe Urlaubstage auf und war heute dementsprechend viel mit den Kindern beschäftigt. So ganz ein halber Arbeitstag war das heut auch nicht, aber es kommen ja noch ein paar Tage im März wo das wieder reinkommt.


J übernachtet erstmals außer Haus. Er wurde von einem seiner KiTa-Freunde eingeladen, heute war der von ihm heißersehnte Tag. Am frühen Abend lieferte ich ihn ab.

M verbrachte parallel dazu den Nachmittag und Abend bei einer Schulfreundin. Zwischen 17:45 und 20:45 Uhr hatten wir also nur ein Kind zu Hause, das zudem bereits 19:30 Uhr im Bett lag und schlief. Soviel Ruhe!


Nach der Ablieferung von J noch eine Runde an der Wuhle laufen gewesen. 18:30 Uhr war es immer noch nicht richtig dunkel, das ist so so so toll.

Bei Rückkehr rief mich Js Übernachtungsmama an; ich dachte schon er will wieder nach Hause– es war aber zum Glück nur die Frage aufgekommen ob J denn Milchprodukte essen könne, er habe sich da ein bisschen unklar ausgedrückt (ja, kann er).


Abends mit Jott Peaky Blinders angefangen. Verbrecherbanden in coolen Klamotten, was will man mehr.


M war nach Abholung noch unfassbar aufgeregt und hibbelig. So richtig schlief er erst gegen 22:30 Uhr– also kurz bevor wir auch ins Bett gingen. Kinoabend + Naschen bei Freunden war wohl ein bisschen viel für ihn.

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