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Journal Mittwoch, 22.2.2017

Die Ohropax-Ohrstöpsel haben sich heute auch im Büro bewährt. Mir war die letzten Tage aufgefallen, dass ich mich leicht durch Geräusche ablenken lasse- eine im Großraumbüro sehr unpassende Eigenheit. Als Gegenmittel stöpselte ich mir daher heute Ohropax ein, stellte noisli auf weißes Rauschen und arbeitete tatsächlich konzentrierter als in den vergangenen Tagen.

Als zusätzliches Mittel zur Produktivitätssteigerung teste ich derzeit die Ivy-Lee-Methode. Ich bin ja furchtbar unorganisiert und verpeilt und glaube daher, dass das Definieren von sechs Aufgaben für den nächsten Tag sowie das Setzen von Prioritäten gut helfen kann. Für die Zeit der Bearbeitung nutze ich weiterhin die Pomodoro-Technik, die hat sich bewährt für mich.

M. hatte heute Nacht wohl einen Nachtschreck. Das war keine schöne halbe Stunde.

Meine Hosen-Bestellung vom Wochenende kam an. Offenbar habe ich tatsächlich inzwischen eine Hosengröße abgenommen- die Hosen sind alle zu weit.
Zum Glück sind Rückversand und Neu-Bestellung kostenlos, so kann ich mir die Hosen einfach ’ne Nummer kleiner bestellen, anprobieren und dann hoffentlich behalten.

J. ist ordentlich verrotzt und kriegt schwer Luft durch die Nase. Wir haben also ein hypernervöses Baby, das zusätzlich röchelt und schnarcht und noch leichter schläft. Meh.

Seit dieser Woche bringt Jott Abends M. zu Bett, ich übernehme in dieser Zeit die Zwillinge. Wenn ich Glück habe- so wie gestern- schlafen sie beide schnell ein und ich kann mich frei (d.h. ohne Trage) bewegen.
Heute hatte ich nicht ganz so viel Glück: G. schlief schnell ein und ließ sich gut ablegen, aber J. brauchte eine gute Dreiviertelstunde in der Trage, bevor er sich soweit beruhigt hatte, dass ich ihn ins Bett legen konnte.

Mir fällt es derzeit sehr schwer, in solchen Momenten ruhig zu bleiben. J. zappelte und schnaufte und zuckte ständig zusammen und kam einfach nicht zur Ruhe, und ich hatte nur vor Augen was noch alles erledigt werden musste und das ich mich ja auch ganz gern ’ne halbe Stunde hinsetzen würde, und sah das alles vor meinem inneren Auge zerplatzen.
Da muss ich noch Mittel und Wege finden, um gelassener zu werden und mich selbst zu beruhigen.

Was schön war: Beide Zwillinge lächeln uns inzwischen an, wenn wir mit ihnen reden oder sie streicheln. Das war heute morgen sehr schön, im Doppelpack angestrahlt zu werden.

2 Antworten auf „Journal Mittwoch, 22.2.2017“

Hallo Herr Paul,
mir hat es bei meiner Tochter manchmal geholfen auf einem Ohr Kopfhörer zu haben mit einer Entspannungscd so was wie autogenes Training zB. Ich habe das auch beim ins Bett bringen gemacht, es ging nur als sie klein war und es nicht mitbekommen hat aber so konnte ich die Gedanken Maschine „ich muss doch noch xyz erledigen – boar bin ich müde“ (manchmal) unterbrechen. Und mit Übung geht es heute auch ohne die Kopfhörer.

Ich glaube übrigens ich nehme auch mal Ohropax mit ins Büro :)

Hm, ich bin leider nicht der Typ, der auf sowas anspringt. Ich bin eher der „Ich möchte jetzt was kaputt machen“-Typ, und Entspannungsgeräusche etc. regen mich in solchen Momenten noch mehr auf.
Zum Glück übernimmt seit ein paar Tagen Jott das Zubettbringen vom Großen, die ist geduldiger :)

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