Wieder neun Stunden geschlafen, hurra! Im Gegensatz zu Jott, die wachte gegne 6 Uhr auf und war dann… wach, die Arme.
Vormittags ’ne sehr kurze Lunte gehabt was die Kinder anbetrifft. Sie waren wieder eklig zueinander, beharkten sich, waren zu laut, zu vulgär… Ich halts gerad nur schwer aus.
Es ist eine schwer definierbare Gemengelage bestehend aus mehreren, negativen Gefühlen. Freude kommt im Alltag mit ihnen gerad zu kurz.
Mittags Besuch von A, S und E. Es gab auf Wunsch des Geburtstagskindes A Schnitzel, zusätzlich hatte Jott noch einen genialen Aperolkuchen (den hier, glaub ich?) gebacken. Wir aßen, tranken, erzählten und verbrachten so den Nachmittag.
Vorabends das übliche Programm: Kinder durch die Wanne ziehen, dann Abendbrot & Kinoabend. Ich flüchtete ins ruhige Schlafzimmer, mir wars zu viel, zu laut, zu warm, zu hektisch, zu alles.
Vorherrschendes Gefühl am Sonntagabend: Leichte Verzweiflung, weil die Dinge die mir wichtig sind (vermeintlich?) zu kurz kommen.
Ich habe…
- 2x Sport gemacht
- gut gegessen (Dandan-Nudeln, Pizza, Schmackofatz-Wochenend-Essen von Jott)
- DSA gespielt
- The Witcher gespielt
- Italienisch gelernt– Vokabeln wiederholt, Hörübungen gemacht
- Alle Blogbeiträge geschrieben (… vielleicht nicht tagtäglich, aber das Gesamtergebnis zählt)
- Zeit mit Jott verbracht
- Ziemlich viel gelesen (The Witcher)
- Den Haushalt in Zaum gehalten (inkl. ungeplanter Geschirrspüler-Grundreinigung, die mal eben so 45 Minuten dauerte)
- Ergotherapie-Termin mit einem der Kinder reingequetscht
- … trotzdem noch mehr gearbeitet als der Arbeitsvertrag vorsieht
Das ist doch ’ne ganze Menge.
… wieso fühlt sich das trotzdem so unbefriedigend an?
Konkrete Kritikpunkte:
- Italienisch insgesamt vllt. 2h und eher passiv als aktiv
- Nur 2 Mal statt 3 Mal Sport, außerdem stagniert meine Leistung, also mach ich offenbar was falsch
- Zu wenig aktive, „wertvolle“ Zeit mit den Kindern verbracht (Schulwegbegleitung, gemeinsam Abendessen, Spazieren und zum Einkaufen mitnehmen zählen offenbar nicht für mich?)
- Couchabend mit Jott wenig aktiv und wenig „gestaltet“, eher nebenbei versackt weil wir beide so k.o. sind
- Zu wenig The Witcher gespielt (das ist nüchtern betrachtet ziemlich dämlich, ich hatte ja wohl ’ne Menge anderer schöner Freizeitaktivitäten)
… Memo für mich: Da mal reingehen, wenn Zeit ist.
Als die Kinder im Bett waren Netflix und Couch.

