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Journal Dienstag, 21.2.2017

Mit drei Kindern lernt man jeden Tag dazu. Beispiel heute: Die Nacht endete halb Fünf, als G. Bauchschmerzen hatte. Um Jott ein bisschen Ruhe zu gönnen, schnappte ich mir das Kind, packte sie in die Trage, stapfte durch die Wohnung und konnte G. nach einer halben Stunde wieder ablegen. Dann machte ich den entscheidenden Fehler: Anstatt mich einfach schon in aller Ruhe fertig zu machen- bis zu meiner normalen Aufstehzeit waren es nur noch 20 Minuten- legte ich mich nochmal auf die Couch und drusselte ein bisschen vor mich hin. Das führte dann dazu, dass kurz nach Sechs viele Sachen gleichzeitig gemacht werden mussten und das ein bisschen stressig war.
Beim nächsten Mal bin ich schlauer.

Ein Learning aus dem Wochenende ist auch: Weniger vornehmen/ die eigenen Ansprüche senken. Mit allen drei Kindern rauszugehen war zu viel. Als M. schlief, hätte ich in aller Ruhe allein mit den Zwillingen spazieren gehen sollen.

Eigentlich wollte ich den heutigen Beitrag in feinstem märkisch/ berlinerisch schreiben- immerhin ist heute Tag der Muttersprache/ des Dialekts. Ich schaff’s aber nicht tatsächlich so zu schreiben wie ich spreche. Es ist kein Hochdeutsch, aber auch kein Berlinerisch- es ist ein wilder Mix, der mal mehr, mal weniger in die eine oder andere Richtung schwappt. Und immer, wenn ich es aufschreibe, sieht es falsch aus und klingt beim lauten Vorlesen sehr unauthentisch. Also lass ichs lieber.

Eingtlich wollt ich den heutjn Beitrag in feinstn märkisch/ berlinerisch schrei’m- immahin ist heut Tach der Muttasprache/ des Dialekts. Ich schaffs aba nich tatsächlich so zu schrei’m wie ich spreche. Es is kein Hochdeutsch, aba auch kein Berlinerisch- es is ein wilder Mix, der mal mehr, mal wenjer in die ein oda andre Richtung schwappt. Und imma, wenn ichs aufschreibe, siehts falsch aus und klingt beim lauten Vorlesen sehr unauthentisch. Als lassichs lieber.

Nee, klappt nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass ich beim Schreiben anders formuliere als beim Sprechen und alle Versuche deswegen unecht klingen.

M. trug am Wochenende erstmals Boxershorts ohne Windeln. Und natürlich funktionierte das Bescheid geben vor dem Pullern genau an diesem Wochenende schlecht bis gar nicht. Die Boxershorts waren jedenfalls im Nu nass (und Omas Jeans auch…).
Wir probieren das an den Wochenenden weiter. Mal gucken, wann der Groschen bei M. fällt.

In der KiTa kann auf Grund von Personalmangel gerade nicht darauf eingegangen werden, wenn die Kinder angeben aufs Klo zu müssen. Sehr ärgerlich…

M. gibt uns seit ein paar Tagen einen schönen Ausblick auf die Trotzphase: Sobald etwas nicht nach seinem Willen geschieht, krakeelt er los. Teilweise greint er mehr rum, als das er erzählt, und das will was heißen.
Es ist etwas anstrengend.

Was schön war: ALLE Kinder schliefen ab ~20:15 Uhr. Ich konnte in aller Ruhe M.s Brotbüchse und mein Müsli vorbereiten, Chicorée-Salat zubereiten und die Küche aufräumen.

2 Antworten auf „Journal Dienstag, 21.2.2017“

Hallo herrpaul!
Ich bin über Wochenende in Bildern auf den Blog gestoßen. Kann eure Situation ganz gut nachvollziehen, wir haben auch Zwillinge und davor noch zwei Jungs. (5/2011, 4/2014, 6/2015). Die erste Zeit ist sehr anstrengend, aber es wird immer besser mit der Zeit. Und M. ist ja auch noch sehr klein. Was hat euch dazu bewogen, jetzt schon die Windel wegzulassen? 1 1/2 ist ja noch echt früh dafür. Ich glaub, die Baustelle würde ich mir jetzt sparen, auch in Anbetracht der Kita-Situation. Aus meiner Erfahrung klappt das nur wenn da alle an einem Strang ziehen.
Viele Grüße aus Siegburg!
Anke

Hallo & herzlich willkommen Anke :) Alter Falter, 2 + 2 ist auch ’ne Leistung, Respekt. Das es besser wird, merken wir inzwischen, die Zwillinge sind seit ein paar Tagen etwas pflegeleichter :)
Die Windel wegzulassen war ein Versuch, weil M. ja inzwischen schon recht zuverlässig sagt, dass er aufs Klo muss. Ob 1 1/2 wirklich so früh ist, weiß ich gar nicht- wir bekommen von der Familie häufig zu hören, dass die Kinder früher mit einem Jahr bereits ohne Windel zurecht kamen. Es scheint also auch noch früher zu gehen :) Und wir sind ja noch weit entfernt vom windelfreien Dasein.
Grüße zurück aus Berlin ^_^

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