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Journal Samstag, 27.8.2016

Vor nicht allzu langer Zeit stellten Jott und ich fest, dass das Hinausblicken aus unseren Fenstern so langsam recht schwer wird- sie waren einfach viel zu dreckig. Was lag also näher, als am heißesten Tag des Jahres die Fenster zu putzen (zu unserer Verteidigung: Als wir dieses kindfreie Wochenende zum Fensterputzen einplanten, waren die hohen Temperatur noch nicht absehbar)?

Nichts, ganz genau. Dementsprechend verbrachten wir also weite Teile des heutigen Tages damit, die Fenster unserer Wohnung zu putzen. Zuletzt hatten wir das vor mehreren Jahren gemacht, der heutige Aufwand war dementsprechend groß. Vor allem auf den Fenstern zur Straße hielt sich der Dreck sehr hartnäckig und erforderte vollen Körper- und Schwammeinsatz.

Zwischendurch fuhren wir nach Wilmersdorf, guckten uns einen gebrauchten Bugaboo an, fuhren wieder nach Hause und aßen Erdbeertorte. Wir sind nämlich beides Menschen, die sich bei diesen Temperaturen weitaus schöneres vorstellen können als im Freien aktiv zu sein (für mich gilt das ab ~25°, ich bin nicht unbedingt der Sommertyp).

Kaum war die Torte aufgegessen, schlief Jott ein und überließ die restlichen Fenster mir. Kein Problem, immerhin sorgt sie unter der Woche für eine saubere Wohnung. Außerdem konnte ich so seit langem mal wieder ohne Kopfhörer Musik hören, das war ganz schön.

Irgendwann mittendrin, Jott war mittlerweile wieder wach, fuhr sie nach Steglitz zu einem Geburtstagsburgeressen. Ich putzte weiter Fenster, kämpfte mit dem Fliegengitter (nerviges elendes Mistzeug) und genoß den Abend allein zu Haus.

Was schön war: Beim Abendessen in aller Ruhe einige Artikel von meiner Leseliste weglesen.

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