Tag 1 des Geburtstagswochenendes von M. Die Zwillinge fuhren nach dem Mittagessen zu Jotts Mama, kurz danach kamen Ms Freunde.
Unser Plan, im Seebad Friedrichshagen baden zu gehen, fiel buchstäblich ins Wasser. Tollkühn (auf Grund der angekündigten Schauer) und frohen Mutes („Wird schon nicht so schlimm werden“) brachen wir auf, angefeuchtet und enttäuscht kehrten wir nach einer Dreiviertelstunde zurück. Als wir in Friedrichshagen ankamen, goss es aus Strömen und regnete sich ein, diverse Regenradare zeigten entweder durchgängige oder hintereinanderfolgende Regenfronten. Folglich gings zurück nach Hause. Schade um die schon bezahlten Tickets, aber Baden war wirklich gar keine Option.
Wieder zurück folgte der Großteil der Kinder einer Bombenidee von Jott und spielte in Badehose und mit Wasserspritzen im Regen Fangen & Verstecken, während wir kurz durchschnauften.
Im Anschluss schauten die Kinder Avengers: Endgame, ich besorgte Eis, Popcorn, Chips und Limo und dann schlugen wir uns so durch den Nachmittag/Vorabend.
Zum Abendessen bestellten wir Pizza, davor und danach tobten die Kinder noch ein bisschen übers Grundstück.
Große Erleichterung bei Jott und mir, als sie alle aus dem Haus waren.
Der nächste Kindergeburtstag wird wieder so geplant, dass wir auswärts feiern.
Eines der Kinder benutzte beim Fangespielen das N-Wort. Ich hörte es zufällig und machte eine Ansage, beim Abendessen folgte eine weitere (allgemein gehaltene) vor versammelter Mannschaft. Jott fand es unnötig, mir war es wichtig– man muss bei solchen Dingen sofort und auch im Kleinen Haltung beziehen.
Weil die Zwillinge noch sehr hibbelig/überdreht waren, holte ich sie ab und fuhr mit ihnen noch eine Runde an der Wuhle Fahrrad bzw. ließ sie auf dem Spielplatz spielen. Unterwegs staunten wir über den Nebel– der Regen des Nachmittags stieg auf Grund der Wärme als ebensolcher auf, wir fühlten uns wie im Dschungel. Die Wetter-App sagte 98% Luftfeuchtigkeit bei 29°C an, das war nicht sehr angenehm.


21:30 Uhr waren alle Kinder geduscht und im Bett, ich ebenso geduscht und auf der Couch– nicht gewillt, nochmal aufzustehen oder auch nur irgendwas zu tun.
Es wurde dann Fußball– wir schauten das Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste und fieberten sehr mit.


