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Samstag, 20.06.2026

Tag 1 des Geburtstagswochenendes von M. Die Zwillinge fuhren nach dem Mittagessen zu Jotts Mama, kurz danach kamen Ms Freunde.

Unser Plan, im Seebad Friedrichshagen baden zu gehen, fiel buchstäblich ins Wasser. Tollkühn (auf Grund der angekündigten Schauer) und frohen Mutes („Wird schon nicht so schlimm werden“) brachen wir auf, angefeuchtet und enttäuscht kehrten wir nach einer Dreiviertelstunde zurück. Als wir in Friedrichshagen ankamen, goss es aus Strömen und regnete sich ein, diverse Regenradare zeigten entweder durchgängige oder hintereinanderfolgende Regenfronten. Folglich gings zurück nach Hause. Schade um die schon bezahlten Tickets, aber Baden war wirklich gar keine Option.

Wieder zurück folgte der Großteil der Kinder einer Bombenidee von Jott und spielte in Badehose und mit Wasserspritzen im Regen Fangen & Verstecken, während wir kurz durchschnauften.

Im Anschluss schauten die Kinder Avengers: Endgame, ich besorgte Eis, Popcorn, Chips und Limo und dann schlugen wir uns so durch den Nachmittag/Vorabend.

Zum Abendessen bestellten wir Pizza, davor und danach tobten die Kinder noch ein bisschen übers Grundstück.


Große Erleichterung bei Jott und mir, als sie alle aus dem Haus waren.


Der nächste Kindergeburtstag wird wieder so geplant, dass wir auswärts feiern.


Eines der Kinder benutzte beim Fangespielen das N-Wort. Ich hörte es zufällig und machte eine Ansage, beim Abendessen folgte eine weitere (allgemein gehaltene) vor versammelter Mannschaft. Jott fand es unnötig, mir war es wichtig– man muss bei solchen Dingen sofort und auch im Kleinen Haltung beziehen.


Weil die Zwillinge noch sehr hibbelig/überdreht waren, holte ich sie ab und fuhr mit ihnen noch eine Runde an der Wuhle Fahrrad bzw. ließ sie auf dem Spielplatz spielen. Unterwegs staunten wir über den Nebel– der Regen des Nachmittags stieg auf Grund der Wärme als ebensolcher auf, wir fühlten uns wie im Dschungel. Die Wetter-App sagte 98% Luftfeuchtigkeit bei 29°C an, das war nicht sehr angenehm.


21:30 Uhr waren alle Kinder geduscht und im Bett, ich ebenso geduscht und auf der Couch– nicht gewillt, nochmal aufzustehen oder auch nur irgendwas zu tun.
Es wurde dann Fußball– wir schauten das Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste und fieberten sehr mit.

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Freitag, 19.06.2026

Reduzierter Arbeitstag, ich zehrte von meinem Stundenpuffer und arbeitete etwas weniger und über den Tag verteilt. Ich fühlte mich leidlich fit, die Halsschmerzen– immer erstes Anzeichen für einen Infekt– waren im Verlauf des gestrigen Tages abgeklungen.


Mittags eines der halbjährlichen Lernentwicklungsgespräche, den Anfang machte J (M und G folgen nächste Woche). Die Baustellen sind die selben wie beim letzten Gespräch, die Tendenz ist aber positiv.


Technikfreitag: Weil Idealo Tiefpreise meldete, schlug ich bei einer Smart Waage mit Handgriffen und einer externen Festplatte zu. Bei der Waage war ich skeptisch ob die Messgenauigkeit annähernd so gut wie beim Körperscan ist und hatte mich im Vorfeld im Gespräch mit mir selbst darauf verständigt, sie zurückzuschicken falls die Werte zu unterschiedlich sind. „Leider“ war dem nicht so– die Werte sind ziemlich ähnlich, also darf sie bleiben.

Die Festplatte richtete ich am Nachmittag ein, sie dient nun als Time Machine Backup. Meine Backup-Strategie ist nun ein wenig diversifiziert– es gibt die iCloud-Backups und die Time Machine Backups. Somit fehlt mir nun nur noch ein Apple-unabhängiges Backup, mindestens für die ganzen Fotos– wenn die weg wären, wäre ich sehr, sehr traurig.


Während die Festplatte rödelte, nochmal über What Cable gefreut.

„Das Kabel ist nicht das Problem“– super :)


Beim Lesen in der GEO Epoche zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage festgestellt, wie schwer es mir fällt komplexe und etwas anspruchsvollere Texte zu lesen, zu durchdringen und sie weiterzudenken. Ich las das Interview mit Samira El Ouassil (GEO Bezahllink :() aus der GEO Epoche über Mythen & Sagen und merkte mittendrin, dass ich zwar las und auch das Gefühl des Verstehens hatte, aber nicht zusammenfassen könnte was ich gerade gelesen habe. Das gelesene war nur flüchtig im Kopf, nicht länger– das fiel mir die Tage schon einmal auf und es stört mich sehr.
Bei Belletristik reichts mir aus, aber bei wissensvermittelnden Texten wäre es schön, das Gelesene auch länger als drei Sekunden parat zu haben bzw. im Kopf damit arbeiten zu können.


Abends das Finale der zweiten Jack-Ryan-Staffel geschaut. Auch diese Staffel gefiel uns wirklich gut, wir freuen uns auf die Dritte.

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Donnerstag, 18.06.2026

Nochmal krank gemeldet und ausgeruht.


Das große Kind wurde heute elf Jahre alt. Elf! Das passte weder zu Jotts noch meinem Zeitempfinden.

Unser Geburtstagszug hat so große Zahlen gar nicht mehr.

Der Gabentisch war etwas leer, da das neue Kinderzimmer nicht auf den Küchentisch passte.


Nachmittags familiäres Geburtstagskaffee. Im Anschluss war das Geburtstagskind mit einer Mitschülerin zum Eisessen verabredet… Elf.

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Mittwoch, 17.06.2026

Morgens malad gefühlt & nach Blick auf Termine und Todoliste krank gemeldet. Den Rest des Tages piano gemacht, mehrere Schläfchen gehalten und mich bestmöglich ausgeruht.

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Dienstag, 16.06.2026

Büro, im Anschluss Bouldern im Berta Block mit ehemaligen Kollegen. Kurz überlegt abzusagen weil ich mich nicht wirklich auf der Höhe fühlte, aber da das ganze von mir ausging doch hingefahren und eine gute Zeit gehabt. Noch auf der Heimfahrt gemerkt, wie sehr Unterarme und Hände aktiviert wurden… Das ist auch ein Bombentraining. Morgen mach ich vermutlich kein Calisthenics.

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Montag, 15.06.2026

Kompletten Nonsens geträumt (es wurden Körperteile abgeschnitten, Blut floss), mehrfach nachts aufgewacht. Eine große Portion Edamame als Snack am Vorabend ist eventuell nicht die beste Idee.


Ziemlich lange über What Cable? gefreut. Das ist ein kleines Programm, dass Daten- und Stromdurchsatz von an den Rechner angeschlossenen Kabeln misst und auch anzeigt, wenn z.B. das Kabel oder angeschlossene Geräte sich gegenseitig ausbremsen.
(via)

… eventuell umgebe ich mich mit den falschen Menschen, denn niemand teilte meine Begeisterung.


Die Berliner Wasserbetriebe veröffentlichen wieder Spiel Spülanalysen.

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Sonntag, 14.06.2026

Ein Wetter wie im April. Regen, Sonne, Wind, 13°C… Fehlte nur noch eine Schneeflocke mittendrin.


Die nächsten Wochen angeschaut und ein bisschen verzagt. Die werden ganz schön stressig abwechslungsreich (Kindergeburtstag mit zwei Feiern, Wochenendverpflichtungen, Termine nach der Arbeit, Dienstreisen und Arbeitstermine bei Jott und mir)… Ich kann wohl froh sein, wenn ichs schaffe mein Calisthenics-Training unterzubringen, zusätzliches Radfahren könnte schwierig werden.


Nach dem Mittagessen in den Speckgürtel zur Bruderfamilie gefahren und die neue Wohnung angeschaut. Schön hell und für die dreieinhalb (Hund = halb) eine tolle Wohnung. Wir blieben trotzdem nicht so lange, zu Achteinhalb ists auf begrenzten Raum dann doch schwierig (und unsere Kinder drehen jedes Mal durch wenn sie den Hund sehen).


Kleine Quellen der Freude im Alltag: Marcel zeichnet seit Beginn des Jahres täglich ein Bild über seinen Tag. Das ganze gibts seit ein paar Wochen auch als Newsletter, in der Bezahlvariante auch mit ein paar Gedanken/erweiterten Notizen dazu. Macht Spaß, sieht schön aus.


Abends gemeinsam Fußball geschaut. Kopfkino beim 1:1, umso größer die Freude über die folgenden Tore.

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Samstag, 13.06.2026

Lange geschlafen (im nächsten Leben werd ich Murmeltier), gemeinsam gefrühstückt und dann zu einer kleinen Einkaufsrunde aufgebrochen. Neben notwendingen Dingen kaufte ich auch Taco Katze Käse Ziege Pizza, um das Nachmittags zu spielen, denn…


… ausnahmsweise kamen A, S und E heute statt Sonntag zu uns zum Essen und Quatschen.
Bei der Begrüßung fiel auf, dass M mittlerweile so groß wie A ist, für S fehlen noch 2cm. Er ist wirklich ein Riesenbaby (und A, S und E sind klein).
Bei der nachmittäglichen Runde Taco Katze Käse Ziege Pizza gewann ich (immer gut), bis auf A schienen auch alle anderen Spaß gehabt zu haben (sie verlor weil sie nicht schnell genug reagieren konnte). Im Anschluss eine Runde Hitster, diesmal tat ich mich schwer weil ich den Großteil der Lieder nicht kannte.


Sport am Vorabend. Ordentlich nassgregnet worden mittendrin und das Training zu Hause beendet.

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Freitag, 12.06.2026

Ganz schön gerädert (chr chr) gewesen. Ich weiß nicht obs an den 36km Fahrradfahren lag oder weil ich mich über den gestrigen Nachmittag/Abend unwissentlich dehydriert hatte, aber die erste Tageshälfte fühlte ich mich wie verkatert– obwohl es beim Spieleabend keinen Alkohol gab.
Der Vormittag war jedenfalls eine Herausforderung für mich– die Kinder waren allesamt zu Hause weil sie auf Grund der Teilnahme von M und G bei 6k united! erst viel später in die Schule mussten, ein Freund von M kam vorbei, die Rewe-Lieferung kam und musste verräumt werden und dann war da ja auch noch die normale Erwerbsarbeit… Als gegen 12:30 Uhr alle Kinder aus dem Haus waren, atmete ich erstmal tief durch und legte mich dann für ein halbes Stündchen hin weil ich sackmüde war.


Nachmittags holten J, Jotts Mama und ich Jott aus dem Büro ab. Dabei wurde ein Kindertraum wahr, denn J durfte sich in den Porsche von Jotts Kollegen setzen. Das Kind war happy, und als dann noch der Motor eingeschaltet wurde und das Auto losdröhnte, strahlte er bis über beide Ohren (wo er das her hat…).
Im Anschluss fuhren wir zur Uber Arena, aßen einen Happen, warteten auf den Konzertbeginn…


… und versuchten, inmitten von 6.000 Kindern G und M zu finden. Irgendwann bekamen wir mit, in welchem Block sie saßen und konnten zumindest M identifizieren.
Die Show selbst war bombe. Die Atmosphäre war großartig, die Kinder sangen toll und machten eine gute Choreo, die begleitende Band machte Stimmung und mindestens 99% der besuchenden Eltern/Familienangehörigen waren hin und weg.
Ganz große Klasse, sowohl Jott als auch ich waren direkt beim ersten Lied emotional angefasst, das wurde (zumindest bei mir) den restlichen Abend nicht besser.

Als wir nach dem Konzert M und G wieder einsammelten, waren sie zwar müde und k.o., aber auch stolz wie Bolle und sehr happy. Scheint eine tolle Erfahrung für sie gewesen zu sein.


Im Anschluss nach Hause und direkt ins Bett, wir waren alle durch mit dem Tag.

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Donnerstag, 11.06.2026

Im starken Kontrast zu den gestrigen Gedanken zur Fahrt ins Büro mit dem Rad heute nach Check des Wetters einfach losgefahren und die ganze Strecke geradelt (widersprüchlich kann ich). Eine Stunde Radfahren, eine Viertelstunde anschließende Logistik (Atmen, Rad verstauen, Umziehen, Verschnaufen)– insgesamt brauche ich also fast eine halbe Stunde länger als beim Weg mit der Bahn, verbrenne dabei aber auch vermutlich zehn Mal so viele Kalorien.
Für die erste Fahrradfahrt ins Büro seit minimal mehr als drei Jahren (meine Güte) lief das ganz gut. Ich werd beim nächsten Mal die Strecke anpassen (heute fuhr ich über die Minna-Todenhagen-Brücke und dann südwestlich der Spree lang) und die besseren Radwege an der Wuhlheide/am Ostkreuz mitnehmen. ~18km Fahrradfahren ist ja auch eigentlich keine Leistung.


Im Büro überwiegend das Mail-Backlog der letzten Tage/Wochen aufgearbeitet. Viele Bugmeldungen in Jira-Tickets für die Entwicklung umgewandelt, dabei immer fuchsiger geworden. Gefühlt besteht das CMS nur aus Zahnstochern, Bindfäden und Kaugummi, es ist schlimm.


Abends 50 Meter weiter zum Spieleabend der alten Firma geradelt, ehemalige Kolleg:innen getroffen, Pizza gegessen und gespielt. Highlight war „Taco Katze Käse Ziege Pizza“, wir kringelten uns allesamt vor Lachen weil es uns öfter als uns lieb war vor motorische Herausforderungen stellte.
Im Anschluss nach Hause gefahren, 22:15 Uhr kam ich an und war fix und alle.