G ist krank. Sie stand Nachts im Zimmer, hatte Halsschmerzen und konnte nicht schlafen. Am Morgen war es nicht viel besser, sie blieb also zu Hause. Die Jungs gingen aber ganz normal in die Schule, der heutige morgen war wettertechnisch nicht anders als gestern– weder waren wir eingeschneit noch hatte es -20°C.
Positiv überrascht vom Orthopädie-Termin. Ich kam beim Arzt an und hatte kaum meine Vokabelbox ausgepackt, als ich auch schon reingebeten wurde. Nach 5 Minuten war ich mit einer Verordnung zum Fersenröntgen wieder draußen.
Den Termin dafür machte ich gleich im Anschluss via Doctolib. Auch hier wurde ich überrascht: Ich hätte direkt am nächsten Dienstag schon einen Termin bekommen können– das passte bei mir dann zeitlich nicht, so wurde es übernächste Woche Montag. Schön!
Als Verdacht steht ein Fersensporn im Raum (das war keine große Überraschung). Sollte sich keine Besserung einstellen, habe ich in sechs Monaten Anspruch auf Stoßwellentherapie als Kassenleistung, ansonsten könnte ich die vor Ablauf der sechs Monate wohl selbst bezahlen. Schauen wir mal.
Die Dehn- und Mobilitätsübungen sah der Arzt kritisch, dafür gäbe es wohl keine wissenschaftliche Evidenz (anders als Stoßwellentherapie). Ich müsse daher selbst wissen, ob ich damit weiter machen möchte.
G blieb während meines kurzen Ausflugs (ich war kaum 40 Minuten außer Haus) allein zu Hause, hörte Podcast und malte.
Nach dem Mittag kam Jott wohlbehalten wieder zu Hause an. Die Fahrt war offenbar ereignislos.
Den Nachmittag über immer mal wieder einen Blick nach draußen geworfen. Weder schneite noch stürmte es, da sind wir wohl gut davon gekommen (wenngleich ein Teil von mir sich auf einen Schneesturm gefreute hätte– aber gut, das ist natürlich drinnen im Warmen nochmal was anderes…)
Nach der Arbeit fuhren Jott und ich mit den Kindern zum Neujahrsschlittschuhlaufen des Schwimmvereins der Kinder. G fühlte sich einigermaßen fit, sie durfte also auch mitkommen. Während die Kinder ihre Runden auf dem Eis drehten/Fange spielten, bibberten Jott und ich uns einen ab und versuchten uns einigermaßen warm zu halten. Nach einer Stunde zogen wir aber auch die Reißleine, sammelten die protestierenden Kinder (bis auf G, die dann auch genug hatte) ein und fuhren wieder nach Hause.
Die Arbeitswoche, so wie es sein muss, mit Jott auf der Couch ausklingen lassen. Wir schauten Fallout weiter und gingen recht früh ins Bett– uns steckten die letzten Tage in den Knochen.





