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Montag, 19.01.2026

Mein Röntgentermin (rechte Ferse, Verdacht auf Fersensporn) war surreal schnell. Rübergegangen zur Radiologie-Praxis vor dem Haus, angemeldet, zum Röntgen rübergeschickt worden, sofort rangekommen und wieder raus. Ich war nach 12 Minuten wieder zu Hause. Der Wahnsinn.
Das krasseste: Fünf Minuten nach dem Termin konnte ich mir sowohl Befund als auch Röntgenbild auf dem Handy angucken.
Der anschließende Anruf beim Orthopäden zwecks Terminvereinbarung ließ mich auch beeindruckt zurück: Ich kann noch diese Woche vorbeikommen. Ich hätte mit mindestens zwei Wochen Wartezeit gerechnet.


Erstmals seit ‚ner Woche wieder allein zu Hause, zusätzlich heute nur wenige Termine und recht viel Zeit für Stillarbeit. Der Tag fühlte sich wie Urlaub an.


Ich schickte Jott heute eine sagenhaft lustige WhatsApp-Nachricht und bekam… nichts. Also teile ich sie hier, um mich in den kommenden Jahren daran zu erfreuen.
Background: Wir trinken seit einiger Zeit Toukan-Kaffee von Tchibo (heißt in echt „Latin Grande“, aber da ist ein Toukan drauf). Weil wir kürzlich Kaffee geschenkt bekamen, den geschenkten Kaffee probierten, er uns nicht schmeckte und wir beide dem Moment entgegensahen an dem es wieder den Toukan-Kaffee gibt, schrieb ich also

„Tou kan st Dich freuen, es gibt ab sofort wieder guten Kaffee

(„Tou kan st“ wie „Toukanst“ wie „Du kannst“)
Brüller. Ich lachte ungelogen 5 Minuten vor und nach Abschicken (jetzt auch wieder).


S und ich machen wieder Bernsteinurlaub :) Im März gehts an die Ostsee. Ich freu mich ^_^


Das große Kind brachte heute dieses Kunstwerk nach Hause. Auch hier unverhältnismäßig lange gelacht.


Abends eine blitzschnelle Sporteinheit eingelegt und in ~30 Minuten durch ein gestrafftes Programm geturnt. Danach sehr außer Atem gewesen, aber gut gefühlt.


Felix ist krank und postet Video-Empfehlungen. Beim Frühstück viel über Kamele gelernt (wie krass die Natur doch ist), die restlichen Videos landeten auf der Watchlist (entweder schaue ich sie die nächsten zwei Tage oder nie wieder mit guten Chancen auf nie wieder).

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Sonntag, 18.01.2026

Hausaufgaben-Drama am Vormittag. Sowohl Jott als auch ich rangen mit den Nerven; ich spielte zudem mit den Gedanken einfach nie wieder Hausaufgaben mit NIEMANDEM zu machen um diesen Abfuck nicht mehr erleben zu müssen.


Mittags A, S und E zum Schnitzeln. Gegessen, gequatscht, Imposter Who gespielt.


Im weiteren Verlauf das klassische Sonntagsprogramm (Kinder baden, Film gucken– irgendwann nur noch Jott und G– und anschließend mit Jott couchen).

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Samstag, 17.01.2026

Vormittags mit dem Bus (es war zu glatt fürs Fahrrad) in die Bibliothek gefahren und die Kinder neuen Lesestoff ausleihen lassen. Ich ließ die Kinder ausleihen was sie wollten weil ich keine Lust auf Diskussionen hatte. Vielleicht entdecken sie irgendwann von sich heraus richtige Bücher.
Im Anschluss zu Rewe und fehlende Lebensmittel eingekauft, danach Admin-Kram (Hortanmeldung Zwillinge, Abschlagshöhe neuer Stromanbieter, Haushaltsbuch-Update, irgendwelcher Kleinscheiß den ich schon wieder vergessen habe).


Nachmittags ‚ne Weile unproduktiv auf der Couch gesessen, dann nach einem Jetzt-oder-nie-Moment für eine Sporteinheit auf dem Hof rausgegangen. Heute mit Formcheck, d.h. Kameraaufnahme von bestimmten Übungen. Ein paar Optimierungsmöglichkeiten entdeckt, die ich angehen möchte– z.B. wackle ich bei den Push Ups noch ein bisschen mit Po & Hüfte, das will ich besser hinbekommen.


G war ab Mittag beim Kindergeburtstag von E, J nachmittags bei einem Klassenfreund der auch im Haus wohnt. M las, daher war es wirklich ruhig. Das war sehr, sehr schön.


Abends gemeinsames Spielen mit Jott im Wohnzimmer. Und mit „gemeinsam“ ist gemeint, dass jeder für sich sein Spiel spielte.

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Freitag, 16.01.2026

Heute nur bis Mittags Termine, der Nachmittag war terminfrei– endlich konnte ich mal ein paar Sachen tatsächlich abarbeiten :)


In die Mittagspause hatte ich das Lernentwicklungsgespräch zwischen J, seiner Klassenlehrerin und mir gelegt. Während er den Schulstoff größtenteils gut & sehr gut bewältigt, gibts beim Befolgen der Klassenregeln noch Potential. Nach dem letzten Gespräch war es eine zeitlang besser, mittlerweile schleichen sich wieder alte Muster ein. Da er viel von seinem Umfeld annimmt, müssen wir uns etwas überlegen damit er in sich gestärkt wird und auch mal Nein sagt, wenn das Umfeld Blödsinn macht.


Nachmittags M vom Schwimmen abgeholt. In Anbetracht der völlig vereisten Wege im FEZ wünschte ich mir kurzzeitig, Schlittschuhe oder Spikes zu haben.


Auf Grund eines schon etwas länger anhaltenden Sandwich-Jiepers hatte ich Anfang der Woche einen Sandwich Maker bestellt. Der kam heute an und wurde zur großen Begeisterung meinerseits sowie der Kinder eingeweiht.


Abendprogramm: Jay Kelly auf Netflix. Mal was anderes als die üblichen Kopfaus-Serien. Es fällt mir schwer, ein Urteil zu fällen– der Film hatte ein recht langsames Erzähltempo, war stellenweise auch beinahe langweilig, entfaltete aber im letzten Drittel sein Drama und lud zum Nachdenken ein. Lebenswege, die Handel die man eingeht, die Dinge denen man nachstrebt die man dafür zurücklässt und insgesamt der Preis, den man zahlt/zahlen muss.

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Donnerstag, 15.01.2026

Home Office. Nach den beiden intensiven letzten Tagen vor Ort hochwillkommen.


Jott gings etwas besser, sodass sie die Kinder in die Schule brachte und im Anschluss noch Erledigungen machte. Ich nutzte die Zeit für gründliches Durchsaugen der Wohnung (irre, was bei diesem Tauwetter an Dreck reinkommt) und einen kurzen Spaziergang an der Wuhle um mich wenigstens ein bisschen am Morgen zu bewegen.
Die eisfreien Stellen waren von Vögeln überlaufen. Ich sah erstmals Silberreiher und Kormorane; an einem Wasserloch waren sage und schreibe insgesamt 5 Reiher sichtbar.


Auch heute steckte ich wieder durchgängig von 9 Uhr bis 16 Uhr in Terminen (Mittags hatte ich immerhin ein bisschen Pause). Während ich das gestern noch wegatmen konnte, war ich heute zu Endes Tages sehr stinkig: Ich sammel Aufgaben ein und weiß nicht wann ich sie erledigen soll. Das ist kein Zustand. Perspektivisch wird es nicht besser, ich muss mal mit meinem fachlichen Lead sprechen wie wir das auflösen können. Ich brauche außerdem einen Hinweis, wie ich meine Projekte gegenseitig priorisieren soll– das kann ich nicht entscheiden, sondern muss von jemandem kommen der mit einem strategischen Auge drauf schaut.


Im Privaten dann weiter gemacht wie im Büro: Organisieren und Eintakten von privaten Terminen und Aufgaben. Die Aufgabenliste fürs Wochenende ist schon unschön lang.


Weil M einen Freund mitgebracht hatte, fiel die Medienzeit-Regelung etwas großzügiger aus, was sich dann auch auf die Zwillinge ausweitete. Meh.


Abends eine kurze, knackige Sporteinheit auf dem Hof, ich brauchte das. Ich hatte kurz überlegt Überstunden einzuschieben um mehr zu schaffen, aber das ist der falsche Weg.

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Mittwoch, 14.01.2026

Die Kinder in die Schule gebracht und noch ein paar Worte mit Gs Lehrer gesprochen. Sie wurde näher an den Lehrertisch gesetzt, weil sie wiederholt im Unterricht quatschte. Der neue Tisch war aber zu klein für sie, was uns dann auf den Plan rief. Sanktion wegen Regelverstoß` ist ja okay, aber nicht auf Kosten der Sitz- und Schreibhaltung (was zudem auch einen Unruhefaktor beinhaltet). Die Lösung war dann einfach: Weil der neue Tisch nicht höhenverstellbar war bzw. klemmte, vertauschten wir in einer Hauruck-Aktion die Tische. Nun kann sie in angemessener Tischhöhe besser vom Lehrertisch aus im Auge behalten werden.


Im Anschluss zur Arbeit, Terminbedingt fuhr ich bis Friedrichstraße und dann mit der U-Bahn weiter und verzichtete auf den Spaziergang ab Jannowitzbrücke.
Im Büro durchgängig Termine von 9 bis 16 Uhr, immerhin mit Mittagspause. Nach 16 Uhr hatte ich ein bisschen Zeit um zumindest ansatzweise die aus den Terminen herauskommenden Aufgaben anzugehen. Immerhin… Aber es ist schon sehr nervig, vor allem weil ich im neuen Projekt– so wie meine Projektpartnerin ebenfalls– auch stark operativ eingebunden bin (Umsetzung, d.h. vor allem Content-nahe Aufgaben) und somit zwangsläufig terminfreie Zeiten brauche. Das muss ich noch auflösen.


Abends mit der Büro-Pen&Paper-Runde DSA gespielt.

Unsere Helden verdingen sich nun als Abenteurer und sind auf der Suche nach Artefakten. Wir bekamen es diesmal mit sehr unkooperativen NPCs zu tun, die wir überzeugen mussten uns zu helfen. Als Zwergenkrieger war das letzte Mittel der Wahl eine stahlbehandschuhte Faust und eine große Axt, der Erfolg war trotzdem nur mäßig.
Recht spät nach Hause, Jott wartete zum Glück noch :)

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Dienstag, 13.01.2026

Etwas früher als sonst aufgestanden. M hatte heute zur 0. Stunde Unterricht, wir gingen 6:45 Uhr los. 7:10 Uhr war ich wieder zurück zu Hause, gute 15 Minuten später gings dann mit den Zwillingen in die Schule. Noch vor 8 Uhr 8.000 Schritte gelaufen, das schaff ich sonst nicht :)
Es war spiegelglatt, trotz Pinguingang hätte ich mich mehrfach fast hingelegt. Die Kinder fanden es toll, zumindest bis sie selbst ausrutschten.


Nach der Rückkehr nach Hause ein kurzes Frühstück, im Anschluss ein Arbeitstermin und dann gings ins Büro.

Den Vormittag über bereitete ich meinen Kunden-Workshop (Jahreskickoff) vor, zur Mittagszeit gings dann zum Kunden vor Ort. Zum Glück waren es nur 10 Minuten vom Büro entfernt :) Das Kundenbüro liegt am Gendarmenmarkt, die Aussicht hat was. Wir bekamen sehr guten Kaffee aus einer sehr großen, sehr glänzenden Bar-Kaffeemaschine und dann gings los mit einem kurzen Recap von 2025 und anschließend der Jahresplanung. Meine Arbeit/ich wurde über den grünen Klee gelobt, drei von fünf Mitarbeitenden des Kunden nannten als Highlight des vergangenen Jahres, dass ich das Projekt übernommen habe. Ich wurde beinahe rot :)
Am späten Nachmittag war dann Schluss. Viel Input, viele Ideen wie wir besser zusammenarbeiten können. Ich werd die nächsten Tage intern mit ein paar Leuten sprechen, Dinge anstoßen und meinen Tanzbereich erweitern und formen.


Abends wieder länger gesessen und versucht, das Tagesgeschäft nachzuholen und die vielen losen Enden zusammenzufügen/nachzuhalten (das Bild ist schief, ich kriegs nicht besser formuliert).

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Montag, 12.01.2026

Die Kinder waren heute morgen sehr rücksichtsvoll, Jott konnte liegen bleiben bis ich von der Schule wiederkam.


Skyporn am Morgen.


Viel Arbeit, größtenteils Termine. Nachmittags hatten die Kinder einen Termin zur HPV-Impfung, M zusätzlich noch für die U11. Jotts Mama half aus, nachdem die Zwillinge geimpft waren ging sie mit beiden nach Hause.

Bei Rückkehr dichter Schneefall. Schade, dass es die nächsten Tage tauen wird.


Damit Jott im Wohnzimmer Ruhe hat, arbeitete ich im Schlafzimmer– mit Wollsocken, Decke über den Beinen, Überjacke und Fingerhandschuhen. Es hatte Vormittags nur so 16°C, Abends waren dann die 20°C erreicht.


Nach dem Kinderarzt und auch Abends weiter gearbeitet. Morgen habe ich einen Kundenworkshop, der musste vorbereitet werden.

Es ist sehr viel gerade, ich fühl mich direkt zu Jahresbeginn schon erschöpft.

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Sonntag, 11.01.2026

Jott hats erwischt. Gestern Abend hustete sie vor sich hin und wunderte sich, wo das herkommt und heute lag sie dann mit Fieber darnieder. Armes Tuktuk.


Die Bildschirmzeit der Kinder war in den vergangenen Wochen jenseits von gut und böse. Teilweise wussten wir das, teilweise wurden wir auch überrascht. Da müssen wir ein bisschen gegensteuern, damit sie sich auch analog beschäftigen. Erste Maßnahme waren neue Zeitlimits für bestimmte Apps, damit sie dort nicht versumpfen (bzw. uns austricksen– die Sperre von YouTube kann z.B. über Google-Suchen im Safari umgangen werden, somit bekommt nun auch Safari ein Limit).
Dazu passend den Artikel Game over – Bildschirme statt Kaufmannsläden, Bausteinen oder Puppen: Verlernen unsere Kinder, wie man spielt? Was Hirnforscher, Pädagogen und Spielzeugexperten Eltern raten gelesen.
Key Takeaway: Digitale Inhalte sind nicht ausschließlich schlecht, es kommt halt drauf an was die Kinder machen. Spiele mit fest umrissenen Aufgaben, die zum stumpfen Abarbeiten einladen, sind eher zu begrenzen als kreativitätsfördernde Spiele wie z.B. Minecraft. Weniger Konsum, mehr aktive Nutzung.
… die Kinder fanden das natürlich blöd. Vielleicht verstehen sie irgendwann den Nutzen.


Ansonsten das übliche Sonntagsprogramm bestehend aus Haushalt und wohldosierten Nichtstun.
Am Nachmittag waren die Kinder und ich draußen. Während ich mein Sportprogramm durchturnte, bauten die Kinder ein Iglu aus Eisschollen und herumstehenden Schneemännern.

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Samstag, 10.01.2026

10 Stunden geschlafen. War wohl nötig.


G möchte nun auch Stricken lernen. Am Vormittag ließ sie sich von Jott erklären, wie es funktioniert und probierte es im Anschluss zum ersten Mal aus. Mal schauen ob sie dran bleibt :)


Weg mit den kleinen Ärgernissen: Den zu starren Duschschlauch, der immer dafür sorgt das der Duschkopf partout nicht in die gewünschte Richtung zeigt, ersetzte ich heute durch ein wesentlich flexibleres Exemplar. Endlich nicht mehr die Dusche festhalten!


Wir sind wieder im Alltag: Vormittags standen Mappenkontrolle, Hausaufgabenheft-Vorschreiben und Federtaschencheck an, dazu mussten die Kinder ihre Übungen machen. Jott bereitete mit M außerdem einen Vortrag über Destillation vor. Die Vortragsnote wird die Zeugnisnote entweder auf 1 oder 2 festlegen.


Nach ausgiebiger Mittagsruhe scheuchte ich die Kinder (und mich) nochmal raus. G und J gingen auf dem Hof rutschen und schlittern, während M und ich an der Wuhle spazieren gingen.


Abends am Rechner gespielt und beizeiten ausgemacht, um noch The Witcher weiter zu lesen.