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Journal Donnerstag, 6.7.2017

M wurde heute wieder von meiner Mama abgeholt und wird ein verlängertes Wochenende im Brandenburgischen verbringen. Soll heißen: Wir müssen uns für die nächsten Tage nur um die Zwillinge (und uns, aber wir sind ja schon groß) kümmern. Das sollte einen Ticken einfacher sein als alle drei Kinder im Haus zu haben.
Passend dazu kommt morgen Abend Jotts Mama zu Besuch und bleibt über das Wochenende. Das kommt uns sehr gelegen: Ich nehme am Samstag an einem Erste-Hilfe-Kurs bei Kindernotfällen teil, und so ist Jott nicht allein.

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Im Büro von einer heimtückischen, unter der Treppe lauernden Taube erschreckt worden. Die flog auf, als ich die Treppe zur Dachterasse hinunter ging.

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Jott und ich haben unsere Wirtschaftskonto-Überweisungen umgestellt. Bislang zahlten wir jeder, abhängig vom Einkommen, eine bestimmte Summe auf das Konto ein. Dadurch behielten wir ungleiche Summen als „Restbestand“ übrig. Das haben wir zum Juli geändert: Wir behalten beide exakt die selbe Summe zur privaten Verfügung, der Rest wandert komplett auf das Wirtschaftskonto. So ists gerechter.

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Die Zwillinge wachsen und wachsen. Sie sind inzwischen bei Größe 80 angekommen, hoffentlich tragen sie die wie M etwas länger.

Parallel dazu tritt M in meine Fußstapfen: Er hat ziemlich große Füße und braucht inzwischen Schuhgröße 26…

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Nach der Arbeit traf ich mich auf ein Eis mit Jott in Friedrichshagen. Sie kam vom Kennenlern-Gespräch mit der Erzieherin, die die Eingewöhnung für M und die Zwillinge machen wird. Ich bin nach Jotts Erzählungen gespannt auf die Dame.

Trauriger Vorfall: Direkt beim ersten Anlecken fiel mein Eis aus der Waffel- es war nicht fest genug in die Waffel gedrückt worden. Meine Reaktion lag irgendwo zwischen „Ich betrauere laut schluchzend den Verlust“ und „Ich weine innerlich, lasse mir aber nichts anmerken“.

(Ich kaufte mir dann ein neues Eis, das ich sehr, sehr vorsichtig aß)

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Im Büro heute im Feedbackgespräch sehr viel positives Feedback bekommen.

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G hat offenbar Bauchschmerzen und dadurch massive Einschlaf-Probleme. Inzwischen schläft sie, aber nur in Bauchlage und nur mit Nucki im Mund. Sobald der rausfällt, weint sie. Ich bitte um gedrückte Daumen fürs Verschwinden der Bauchschmerzen und eine ruhige Nacht für uns alle.

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Deine Mudda. Ganz, ganz groß, und ganz, ganz schlimm. Bislang belächelte ich Artikel à la „Die Latte-Macchiato-Mütter aus’m Prenzl’berg“ ja- auch, weil ich sie ungefähr ein Mal im Jahr mitbekomme-, aber diese Sammlung an Bösartigkeiten macht mich sprachlos.

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Über Privilegien.

Privilege means that some of us have advantages over others for any number of reasons we don’t control — like who we are, where we come from, the color of our skin, or certain things that have happened in our lives.

Sollte man sich immer mal wieder ins Gedächtnis rufen. Gerade dann, wenn man urteilen möchte (ich versage da ziemlich oft drin).

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Twitter, die Tage. Meine Timeline ist ein Flausch-Orkan, aber einen Schritt weiter tobt der Mob.

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Feuerwehrmann Marc Pinkernell erzählt über seinen Job.

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Journal Dienstag, 4.7.2017

Js Verhalten weist derzeit parallelen zu den furchtbaren ersten drei Lebensmonaten der Zwillinge auf. Er schafft es nicht, selbstständig einzuschlafen, er jammert sehr viel, er schreit auch recht viel (aber das zum Glück wirklich weniger als früher) und wir haben teils Probleme, ihn zu beruhigen. Vermutlich steckt er tief, tief in einem Schub. Mal gucken was er nach Ende davon kann.

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Wipp wipp hurra: Wie das so morgens in der Küche aussehen kann.

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M ist wieder zu Hause. Meine Eltern brachten ihn beide zum Abendbrot wieder zu uns. Das wird allerdings nur ’ne kurze Woche im gewohnten Umfeld- am Donnerstag holen sie ihn schon wieder ab für das nächste lange Wochenende im Brandenburgischen.

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Noch sechs Tage bis zur Elternzeit. Auch wenn die zwei Monate knüppelhart anstrengend werden, freu ich mich sehr drauf.

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Gleichzeitig rückt die KiTa-Schließzeit näher. Noch weiß M nicht, dass die KiTa über den Sommer schließt und das er danach eine andere KiTa besuchen wird. Ich muss morgen mal die Erzieherinnen fragen, wie wir ihm das erklären können.

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Der gestrige Ausbruch aus der Routine hat ganz schön geschlaucht- gestern Abend fiel ich absolut knülle ins Bett und schlief binnen weniger Sekunden ein.

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Ein ganz spannender Beitrag zu den Auswirkungen, die die Ehe für alle haben kann: #EHEFÜRALLE: ALLES/NICHTS VERÄNDERT SICH

Wenn plötzlich nicht mehr rund 10 % Bevölkerungsanteil homosexuell sind, sondern 20 oder 30, weil die aus dem gesellschaftlichen Stigma resultierende Dunkelziffer plötzlich gut ausgeleuchtet im Zentrum der Gesellschaft steht? Und welche Auswirkungen das wiederum auf Geburtenraten, Geschlechterverhältnis und Gesellschaftshierarchien hat? Entsprechende Gesellschaftsmodelle in anderen Ländern sind viel zu jung, um die langfristigen Auswirkungen, die sich ja in vielen Bereichen oft erst nach Jahrzehnten zeigen, sichtbar zu machen.

Das ist übrigens einer der Gründe, weshalb ich das Blog von Meike Lobo so gern lese: Der Erkenntnisgewinn für mich ist sehr hoch. Ich lese da oft von Dingen, an die ich gar nicht denken würde. Ganz konkret, um auf das verlinkte Thema zurückzukommen: Ich freue mich über die Ehe für Alle, habe aber keinen Deut daran gedacht was das eventuell für die Gesellschaft bedeuten könnte, wenn eine „Randgruppe“ plötzlich keine Randgruppe mehr sein muss.

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Warum man sich nicht selbst zerfleischen sollte, wenn man mal ausflippt: Heute schon ausgeflippt? Ein Rat an alle Mütter mit dünnen Nerven

Ich werde in der Öffentlichkeit immer als sehr ruhig und besonnen wahrgenommen. Bin ich aber nicht. Die Kinder bringen mich tagtäglich an meine Grenzen und auch mal darüber hinaus- und dann werde ich auch laut. Auch den Babys gegenüber. Im Normalfall fühle ich mich danach wie der schlechteste Vater der Welt und denke mir, dass die Kinder etwas besseres verdient haben.

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Mal wieder Lunarbaboon.

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Journal Montag, 3.7.2017

Heute keine Arbeit, sondern ein Erste-Hilfe-Kurs für Ersthelfer im Betrieb. Hab ich mich freiwillig für gemeldet, weil ich das wichtig finde.

Und weil ich da ja möglichst viel mitnehmen wollte, hab ich mich direkt für den Großteil der Übungen als Freiwilliger gemeldet. Meine Erfahrungen aus den bisherigen Erste-Hilfe-Kursen war nämlich, dass allein vom Zugucken nicht viel hängen bleibt.

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Während ich da so mitten in Kreuzberg saß und mir erklären ließ, wie ich verunfallte Personen in die stabile Seitenlage bringe, Verbände anlege, und Menschen reanimiere, fiel mir ein, dass ich ja eigentlich mal gucken könnte wie weit Pasam Baklava von mir entfernt ist. Mit einem Besuch da liebäugel ich schon seit Ewigkeiten, seit ein Kollege in einem früheren Job anlässlich seines Geburtstags mal ’ne riesige Schachtel mit Süßkram mitgebracht hat. Aber ach, Schöneberg ist halt ewig von Köpenick entfernt und nach der Arbeit ist ja so ’ne Sache mit Kind und durchgetakteten Tagesablauf… Heute jedenfalls stellte ich fest, dass es nur 12 Minuten Wegzeit bis dorthin sind. Und als ich das feststellte, hatte ich einen Geistesblitz: Vor einiger Zeit las ich über die Konditorei Damaskus und fand das alles ganz interessant. Also direkt mal geschaut, wie lang der Fahrtweg dorthin ist, und, oh schön, 14 Minuten- und in Heimweg-Richtung. Das war noch viel besser als die 12 Minuten in Gegenrichtung.

Also fuhr ich nach dem Kurs in die Sonnenallee zur Konditorei Damaskus, bestellte ein kleines Probierpaket und ging mit ~400g Baklava und anderen Süßigkeiten wieder raus.

Zu Hause wurde gekostet, und was soll ich sagen: Ich bin jetzt ein sehr, sehr glücklicher Paul.

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Ich suche einen Rucksack. Er soll stabil sein, viel Stauraum bieten, nicht total hässlich aussehen, und, ganz wichtig: Einen sehr gut belüfteten Rücken haben. Ich brauche ihn für die Arbeit, für Ausflüge mit bis zu drei Kindern, für kleinere Einkäufe…

Bislang habe ich drei Modelle gefunden, die ganz gut zu sein scheinen:

Hat die geneigte Leserschaft Empfehlungen? Gern auch andere Rucksäcke, ich suche ja noch.

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Journal Freitag, 30.6.2017

Ich habe M heute dazu bekommen, bei uns Mittagsschlaf zu machen (hier Fanfarengeräusch denken)! Es war eigentlich ganz einfach: Nach dem Mittagessen haben wir uns beide ausgezogen und ins Elternbett gelegt. Als er aufstehen und Faxen machen wollte, kam die unmissverständliche Ansage, dass er sich jetzt gefälligst hinlegen, still liegen und die Augen zumachen soll (eventuell fiel nach wiederholten Gezappel die Wendung „Zum Donnerwetter nochmal!“). Das half: Innerhalb von nichtmal zehn Minuten schlief er.

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Nicht nur beim Mittagsschlaf heute merkte ich es: M braucht klare Ansagen, ansonsten tanzt er einerseits uns auf der Nase herum und schadet sich andererseits selbst. Gelegentlich müssen Jott und ich uns das zurück ins Gedächtnis rufen.

Wir haben die 3er-Regel: Drei Mal sagen wir etwas, mit steigender Wiederholungsanzahl nachdrücklicher. Wenn M nach dem dritten Mal nicht hört, gibt es Konsequenzen.

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Ein schöner Tag für die Gleichberechtigung war das heute. Ich freu mich. Aus Gründen.

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Weil Jott mit Freundinnen unterwegs ist, habe ich einen ruhigen Abend. Meine Mama kam nach der Arbeit vorbei und half bei der Kinderbetreuung. Die Zwillinge fütterte ich (ganz furchtbar, ein anderes Mal mehr dazu) und brachte sie ins Bett, meine Mama übernahm bei M die Einschlafbegleitung. Seit fast zwei Stunden schlafen alle Kinder, und es ist unglaublich ruhig in der Wohnung.

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Zum Glück war das Wetter heute besser als gestern.

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J bekommt wohl tatsächlich Zähne: Er knabbert auf allen möglichen und unmöglichen Gegenständen herum und ist extrem unleidlich. Hoffentlich brechen sie schnell durch, damit das ein Ende hat.

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Für M besorgten wir damals einen Babystuhl, in dem er halb liegen konnte. Er mochte es überhaupt nicht, immer nur liegen zu können und beim Essen nicht mit uns auf Augenhöhe sein zu können.
J ist offenbar genau so. Er ist enorm frustriert, weil er noch nicht allein sitzen kann, und lässt uns das regelmäßig wissen. Heute hatten wir davon genug (Zahn-Unleidlichkeit und normale Unleidlichkeit summierten sich zusammen und sorgten dafür, dass zumindest ich ihn gern zum Mond geschossen hätte) und setzen ihn in Ms ehemaligen Babystuhl. Das scheint ihm zu gefallen, er wirkte darin etwas entspannter und meckerte weniger.

Zum Glück ist G, was das betrifft, total gelassen. Sie sitzt in ihrer Wippe, aggro-wippt vor sich hin (es würde mich nicht wundern, wenn sie demnächst abhebt) und erzählt sich selbst Geschichten.

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Wir haben seit heute Nachmittag wieder warmes Wasser. Ein Glück, das kalte Duschen ist nicht so meines… Heute nahm Jott mein Quietschen unter der kalten Dusche auf- ich muss mir noch etwas überlegen, um es ihr heimzuzahlen.

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Heute mal wirklich früher ins Bett. Das zu frühe Aufstehen der letzten Tage zeigt Wirkung, ich kann kaum noch die Augen offen halten.

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Journal Donnerstag, 29.6.2017

In aller Herrgottsfrühe krähten alle drei Kinder nahezu gleichzeitig. J und G hatten Hunger, M Schmerzen im Mund. Nach je einem Fläschchen für jeden Zwilling und Streicheleinheiten für M schliefen immerhin zwei von den Dreien wieder. Der dritte, J, seines Zeichens Frühaufsteher und morgens sehr vergnügt, durfte mit mir ins Wohnzimmer umziehen, wo wir es uns ein bisschen gemütlich machten (so gemütlich, wie es eben ~4:45 Uhr geht).

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Auch heute weiterhin kein warmes Wasser. Nach einigen Hin und Her mit dem Hausmeister kam heraus, dass durch den großen Stromausfall am Dienstag das Steuerungsteil der Heizung für Warmwasser beschädigt wurde. Soweit, so unschön. Noch viel unschöner ist allerdings, dass der Hausmeister für weitere Anfragen an die Hausverwaltung verwies, die bislang nicht unbedingt durch Schnelligkeit und Kompetenz hervorstach (es sei denn, sie können Kohle machen durch Mieterhöhungen). Besagte Hausverwaltung hat morgen keine Sprechstunde, die Vergangenheit zeigte, dass Anrufe am Freitag dort ins Leere gehen. Wir wandten uns heute Abend per E-Mail dorthin und hoffen darauf, dass zumindest die Mails morgen bearbeitet werden. Im schlimmsten Fall sind wir mindestens Freitag und das Wochenende weiterhin ohne warmes Wasser.

Heute morgen duschte ich kalt. Zum Glück schliefen, bis auf J- und der verrät nichts, weil er noch nicht sprechen kann- alle, so dass niemand mitbekam, wie ich unter der Dusche quietschte.
Danach war ich allerdings wach, und warm war mir auch.
Muss trotzdem nicht nochmal sein, wenn es sich vermeiden lässt.

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Am Vormittag stiefelte ich mit M auf den Schultern zur Kinderärztin. Die bestätigte, was wir im Endeffekt bereits wussten: Es ist tatsächlich Hand-Fuß-Mund-Infekt. Und zwar in einer Version, die Hände und Füße mehr oder weniger verschont, dafür aber im Mund arg wütet. M hatte heute große Probleme beim Essen, weinte immer mal wieder laut auf und litt hörbar.

Zum Abend gaben wir ihm einen großen Schluck Nurofen-Saft, damit er halbwegs schmerzbefreit schlafen konnte.

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Ich bin den Rest der Woche auf M krank geschrieben. Am Morgen, als Jott, M und G noch schliefen, stellte ich das Ticket, das ich gestern bearbeitet hatte, größtenteils fertig. Außerdem schrieb ich eine detaillierte Übergabe für das Team: Morgen werden zwei Software-Pakete, die ich betreue, ausgeliefert. Und obwohl natürlich noch viele andere Leute mit im Boot sind, kann es nicht schaden, die wichtigsten Details noch einmal zu erwähnen…

Kurz bevor ich fertig wurde, kamen Jott und G ins Wohnzimmer, während nahezu zeitgleich M vor sich hinerzählte. Timing!

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Entweder brechen bei J die Zähne durch, oder er hat ebenfalls den Hand-Fuß-Mund-Infekt. Auch er war heute sehr wehleidig, sabberte mehr als sonst und fasste sich ständig an den Mund.
Immerhin schlief er schnell und ohne Medikamente ein.

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Laut Schufa-Auskunft liegen zu meiner Person ausschließlich positive Einträge vor. Hurra! Und was für eine Abzocke- 30 Euro durfte ich für diese Auskunft bezahlen.

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Jott und ich bewerben uns auf die neue Wohnung. Warum auch nicht- Absagen können wir zur Not immer noch. Das mit dem Geld kriegen wir schon irgendwie geregelt.

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Das Wetter in Berlin ist, Sie verfolgen das sicherlich genauso interessiert in den Nachrichten wie ich, nicht so schön (mit anderen Worten: Elendes Mistwetter). Seit heute Vormittag pladdert es nahezu ohne Unterlass. Rausgehen macht keinen Spaß: Die Zwillinge mögen es nicht so, unter dem Regenverdeck zu liegen, und der arme kranke M bleibt lieber drin und kuschelt viel.

Eine Regenpause am Nachmittag nutzte ich für einen Ausflug mit den Zwillingen- uns allen fiel die Decke auf den Kopf-, nahm aber vorsichtshalber meine Regenjacke mit. Das war eine gute Entscheidung, auf dem Heimweg begann es wieder zu gießen wie aus Kübeln.
Die Kinder im Wagen und mein Oberkörper blieben trocken, aber meine Hose und Schuhe sind klatschnass. Ohne Heizung habe ich erhebliche Probleme, die trocken zu kriegen.

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Das war ein heftiger Tag mit kranken, nölenden Kindern, dem Mistwetter und großer Müdigkeit. Hoffentlich wirds morgen besser.

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Das große ß (ẞ) gibt es nun offiziell. Als Mensch mit ß im Nachnamen freut mich das sehr- endlich kann ich ihn in Versalien korrekt schreiben, ohne den Umweg über das Doppel-S gehen zu müssen.

Nachtrag: In einer früheren Version dieses Artikels stand an dieser Stelle mein voller Name- ich wollte mal wissen, wie das aussieht. Leider habe ich zu früh auf den Veröffentlichen-Button gedrückt. Falls Sie’s gelesen haben- freuen Sie Sich und behalten Sie es bitte für sich :)

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Journal Mittwoch, 28.7.2017

Keine gute Nacht.

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Kein guter Morgen: Während gestern Abend noch warmes Wasser aus der Leitung kam, war es heute morgen eiskalt. Und das, wo doch ausgiebiges heißes Duschen zu meiner Menschwerdung am Morgen notwendig ist… Kalt duschen brachte ich nicht über mich, ein kalter, nasser Lappen musste reichen.

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Um zu Hause morgens etwas Stress rauszunehmen, ließen wir in den letzten Tagen Ms Mini-Frühstück ausfallen. Stattdessen kauften er und ich auf dem Weg zum Bahnhof je 100g Brotkonfekt (oder, für M aufbereitet: Minibrötchen), und snackten die in der Bahn. Das ist super praktisch: M kann länger schlafen, Jott und ich haben dadurch etwas mehr Luft weil nur zwei Kinder zeitgleich etwas von uns wollen. Und das Brotkonfekt isst M wirklich gern und verteilt die Reste- er isst nicht alles, sondern nur vier bis fünf kleine Brötchen- dann in der KiTa an die anderen Kinder.

Momentan ist das ganz angenehm so, wenngleich wir eigentlich lieber alle zusammen zu Hause frühstücken möchten.

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M war auf dem KiTa-Weg ungewohnt anschmiegsam. Ich schob das auf Müdigkeit.

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Im Büro seit einiger Zeit mal wieder bis zu den Ellenbogen in Code gesteckt. Einiges gelernt, viel geflucht. SVGs sind… speziell.

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Mittags erreichte mich ein Anruf der KiTa. Verdacht auf Hand-Fuß-Mund bei M, er solle doch bitte so zwischen 14 Uhr und 14:30 Uhr abgeholt werden.

Na super.

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Nachdem ich mich in der KiTa etwas verarscht gefühlt hatte, weil mir eine Erzieherin drei (kein Scheiß, es waren wirklich drei) kleine rote Punkte auf seinen beiden Händen zeigte, wich dieses Gefühl zu Hause der Ernüchterung: An den Fußsohlen sind deutlich mehr rote Punkte zu sehen. Außerdem scheint die Mund-Region betroffen zu sein, M fasst sich öfter etwas weinerlich an den Mund und sabbert auch mehr als sonst.

Morgen Kinderarzt.

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Am Nachmittag besichtigten wir eine Wohnung in Friedrichshagen. Top Lage (Nähe Bölschestraße/ Marktplatz, ein kurzer KiTa-Weg, ein kurzer Weg zu Da Dalt und zum Müggelsee), und eine phänomenale Wohnung. 4,5 Zimmer auf 160qm (allein das Wohnzimmer ist mehr als halb so groß wie unsere derzeitige Wohnung). Altbau, hohe Decken, Parkett, eine sehr große Küche, gute Zimmeraufteilung, recht bald bezugsfertig… Bei der Nachbesprechung stellten Jott und ich bereits fest, dass das eine ausgezeichnete Wohnung ist, in der wir längere Zeit wohnen wollen würden, und die ein guter Lebensmittelpunkt sein wäre.

Momentan stoßen uns nur zwei, drei Dinge unangenehm auf:

  • Das eine (wir hätten gern zwei…) Bad ist recht klein und ungünstig geschnitten, es passen weder Waschmaschine noch Trockner, geschweige denn beides zusammen, hinein
  • Die Wohnung hat einen Wintergarten, der das halbe Zimmer ist. Und dieser Wintergarten ist nicht zeitgemäß gedämmt- mit anderen Worten, da wirds vermutlich schweinekalt drin sein, sobald der Herbst kommt.
  • Der Preis. Die Miete beträgt das doppelte unserer jetzigen Miete: 1500 Euro warm müssten wir hinlegen. Das ist eine ganze Stange Geld.

Dazu kommt: Wir bräuchten ein Umzugsunternehmen, das den Umzug stemmt, und müssten eine Einbauküche kaufen.

Da müssen wir mal ’ne Nacht drüber schlafen.

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Mit dem Tag versöhnt hat mich eine Kaffee-Lieferung: Drei neue Sorten, die erste wird in ein paar Tagen ausprobiert (dann ist der Limu aus dem Kaffee-Abo vorzeitig aufgebraucht).

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Gay marriage and the six rules behind Angela Merkel’s political longevity fand ich interessant. Ich vermute allerdings, dass ein 7. Grund in der Schwäche ihrer Gegner liegt.

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Meine Beiden

Else Buschheuer nahm ein schwules Paar aus dem Nahen Osten auf. Und fand sich in der Mutterrolle wieder: ein Berg von Verantwortung, fruchtlose Ermahnungen – und die Unmöglichkeit des Loslassens.

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Journal Dienstag, 27.6.2017

Der M mal wieder… Beim Abendessen, das Kind wollte eine Stulle mit Bärchenwurst essen, lutscht aber nur die Butter vom Brot und zupft langsam und vorsichtig die Wurst ab- betont unauffällig, denn er weiß ja, dass wir das nicht unbedingt gutheißen. Weil es natürlich doch auffällt, frage ich also vorwurfsvoll und in Erwartung, dass das Kind beschämt reagiert und damit aufhört: „M, lutschst Du etwa gerade den Belag vom Brot?“
M, freudig und wie aus der Pistole geschossen: „Ja!“
… und macht weiter, als wäre nichts gewesen.

Hat man da noch Worte? Dieses Kind.

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Jott hat M das Grüffelo-Buch geschenkt, heute morgen lasen er und ich es in der Bahn. So ganz geheuer war es ihm nicht- als wir an die Stelle kamen, wo der Grüffelo auftaucht, rief er „Oh nein oh nein“, drehte den Kopf weg und brauchte etwas Zuspruch, bis wir weiterlesen konnten.

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Wandernde Bäume. Keine Ents, sondern die „Reaktion“ von Bäumen auf den Klimawandel.

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Eine Banane. Schwer zu lesen, wenn man Kinder hat, und doch wunderbar.

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Journal Montag, 26.6.2017

Ganz furchtbarer Tag im Büro. Eigentlich war er gut, weil nicht viel los war, aber ich war hundemüde (trotz recht ruhiger Nacht) und unmotiviert und musste mich zu allem ZWINGEN.

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G hat seit ein paar Tagen nachts immer mal wieder Alpträume. Sie fängt dann mir nichts, dir nichts, an zu schreien und lässt sich nur durch hochnehmen und herumschaukeln beruhigen. Wenn sie sich beruhigt hat, schluchzt sie noch eine ganze Weile. Armes Mäuschen.

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Ich peelte mich heute morgen mit einem eigens bestellten Peeling-Handschuhe. Das ist nur mäßig spannend, aber: MEINE HAUT IST SO ZART! Gerade nach Sonnenallergie und Sonnenbrand durch die ersten wirklich warmen Tage hatte ich mit trockener und rauer Haut zu kämpfen, aber das ist jetzt dank Handschuh vorbei. Und, wie ich las, soll das sogar helfen, einwachsenden Haaren vorzubeugen. Großartigst!

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Gerade, als M und ich heute morgen in den Bahnhof Friedrichstraße einfuhren, begann es wie aus Kübeln zu schütten. Binnen weniger Minuten spritze das Regenwasser beim Laufen von unten hoch, das haben wir auch nicht so oft. Ich nahm also M, der heute nur Turnschuhe trug, auf den Arm, damit er nicht so nass wird, hielt den Regenschirm über ihn drüber und hoffte, dass meine Regenjacke dichthält und die Kapuze nicht verrutschte- der Schirm war nämlich nicht groß genug für uns beide. Funktionierte ganz gut, bis auf den Umstand das mir nach Ankunft in der KiTa der Tragearm bis zum Boden hing…

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Ich brauche neue Schuhe. Am Wochenende entsorgte ich zwei Paar mit Löchern und besitze nun nur noch ein paar Turnschuhe (uralt und abgelatscht, eigentlich gehen die auch nicht mehr), ein paar Herbstschuhe (siehe Anmerkung zu den Turnschuhen), ein Paar Winterschuhe (die sind noch okay, die trag ich auch seltener) und meine Sandalen. Das ist ein bisschen wenig, ich hätte gern noch ein bis drei Paar für etwas kühlere Sommertage/ wärmere Herbsttage. Nur: Ich habe gerade absolut keine Lust, Schuhe kaufen zu gehen. Zum einen finde ich nur schwer Schuhe in meiner Größe, zum anderen bin ich mir unsicher, was für Schuhe ich gern haben würde. Turnschuhe, Sneaker, Lederschuhe… Eher etwas lockeres, eher etwas schickeres… Es ist schwierig. Mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als in meiner Elternzeit mal zu gucken was ich so tragen kann.

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Kann man eigentlich seine schlafenden Kinder angucken und NICHT verzückt lächeln?

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Journal Samstag, 24.6.2017

Entspanntester Morgen seit… ach, ich weiß nicht. Langem. Die Kinder wachten versetzt und nach mir auf, das ist super hilfreich. Ich konnte also in Ruhe duschen, und als ich fertig war, brachte Jott die mopsfidele G zu mir ins Wohnzimmer und ging wieder schlafen. G und ich alberten ein wenig herum, dann bereite ich die Morgenflasche vor, schlich ins Schlafzimmer und sammelte den gerade nur noch so im Halbschlaf befindlichen J zum Füttern ein. Während Jott und M ausschliefen, spielten die Zwillinge und ich im Wohnzimmer. Und die Krönung des Ganzen: Als Jott dann wach war und wir frühstücken wollten, wollte ich dazu M wecken und ging also ins Kinderzimmer. Und dort, ungelogen, stand dann M an seinem Spieltisch vor seinem Duplo-Haus und spielte. Einfach so. Ganz allein und still. Das war ziemlich irre. Er musste auch schon eine Weile wach gewesen sein, denn die Windel war voll und er sah schon ganz normal wach aus.

Nach dem Vormittagsbrei- den gibt es jetzt an Stelle der Vormittagsflasche- spazierten die Zwillinge und ich durch die Gegend, brachten Pakete zur Paketstation, kauften Tonic Water und tranken Fassbrause mit Koffein (okay, die letzten beiden Dinge machte nur ich).

Nach dem Mittagessen fuhren wir zu Fünft mit der Bahn zum Ostkreuz, trafen dort K mit ihrer kleinen Babytochter M und liefen zusammen zum Wochenmarkt auf dem Boxhagener Platz. Nach ’ner Runde über den Markt (Ausbeute: Zwei Frischkäse-Gemüse-Cremes, Zucchini-Puffer, Simit, Most-Slushis) setzen wir uns auf den großen Spielplatz und erzählten. Zumindest die beiden Frauen, ich war damit beschäftigt auf M aufzupassen, der den Wasserspielplatz und das Klettergerüst unsicher machte und den ich im Gewusel nicht aus den Augen verlieren wollte.

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M benutzt seit ein paar Tagen verstärkt „Ich“ in Sätzen. „Ich hab schon eine Gabel“, „Ich ich“- offenbar versteht er nun, das „ich“ er selbst ist, wenn er von sich spricht. Bislang hieß „ich auch“ in M-Sprache ja „Du auch“, weil er uns das eben nur nachsprach und kein Verständnis für die Personen hatte.

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Die Zwillinge, von Brei nicht ganz so begeistert, mampfen mit Wonne Kekse. Sie kauen die richtig, so wie wir, wenn wir kauen, und kriegen die hervorragend unter. Vielleicht sollten wir ihnen einfach eine Käsestulle geben und sie machen lassen.

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G versteckt sich unter dem Couchtisch, J schiebt sich hinter die Wohnzimmertür. Abgelegt hatte ich beide Babys auf der Decke vorne im Bild, mit dem Kopf hin zum rechten Rand… Nach zehn Minuten lagen sie dann so, wie sie abfotografiert sind.
M, wie er ganz vertieft mit seinem Duplo-Haus spielt. Er fährt da voll drauf ab und lässt fürs Spielen sogar das Abendessen ausfallen.
Das obligatorische Zwillings-Kinderwagen-Foto. J ist aufgeregt, G knabbert an ihrer Sophie.
Ms neue Familie. Die hatten Sandspielzeug, wir nicht. So einfach kann man die Gunst seines Kindes verlieren. Er saß dann ungefähr eine Viertelstunde dazwischen, spielte mit den Förmchen, erzählte und freute sich.
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Journal Freitag, 23.6.2017

Auf dem Heimweg müde und k.o. gewesen und den auch müden und k.o.en, rumstänkernden M mit Erdbeeren bestochen, doch endlich seine blöden Gummistiefel wieder anzuziehen- ich hatte schlichtweg keine Lust mehr, mir den Mund fusslig zu reden und oder mich aufzuregen.

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Der Putzmann, der hier so großartige Dienste geleistet hat, kommt einfach nicht mehr. Ohne jegliche Kommunikation dazu. Er taucht nicht auf und reagiert nicht auf SMS/ Anrufe.

Totaler Mist.

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Vor zehn Jahren lernte ich zu ungefähr dieser Zeit des Jahres eine liebreizende junge Dame (naja) kennen. Raten Sie mal, wer das war.

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M hatte gestern und heute Unfall-Tage. Gestern bremste er mehrmals mit dem Gesicht (zum Glück außer ein paar roten Flecken nichts passiert), heute waren die Knie dran.

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Die letzten Tage war viel zu tun im Büro. Viel Nerv-Kram, gefühlt jedes noch so kleine Popel-Ticket zog einen Rattenschwanz nach sich und entpuppte sich als doch nicht so klein, erforderte Rückfragen bei Ansprechpartnern und Kopfzerbrechen. Einfaches Runterarbeiten war nicht drin, leider. Das sollte sich aber in der kommenden Woche legen, denn die betreffenden Tickets lieferten wir heute in zwei Software-Paketen aus.