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Journal Donnerstag, 28.1.2016

Offenbar gibt es zwei Optionen:

Option 1

Herr Schnuffke schläft am Nachmittag eine halbe Stunde, ist dadurch Abends aufgekratzt und geht nur mit viel Überredungskunst (Tragen, Wiegen, viel Stillen) ins Bett.

Option 2

Herr Schnuffke schläft am Nachmittag keine halbe Stunde, ist dadurch ab 17:30 Uhr todmüde und sehr schlecht gelaunt, schläft aber dafür schon beim Abendessen fast ein und liegt um 19:15 Uhr im Bett.

Option 1 bedeutet, dass die frei verfügbare Zeit ohne Kindsbespaßung am Abend schrumpft.
Option 2 bedeutet, dass die frühen Abendstunden etwas nervenaufreibend für alle Beteiligten sind, Jott und ich aber relativ früh Ruhe haben.

Eigentlich präferieren wir Option 2, denn am Abend ab ungefähr 20 Uhr frei zu haben ist ’ne super Sache. Andererseits ist es für Herrn Schnuffke vermutlich angenehmer, ein Nachmittagsschläfchen zu machen und am Abend etwas später als bisher schlafen zu gehen. Und für Jott und mich ist ein fröhliches Baby viel schöner als ein übermüdetes, gnatziges.

Immer diese Entscheidungen.

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Journal Mittwoch, 27.1.2016

Dieses ganze Arzt-Ding nervt mich. Nach dem Entschluss, heute meine Hausärztin aufzusuchen, war diese in ihrer Akutsprechstunde nicht in der Praxis anwesend (welchen Sinn hat diese Akutsprechstunde dann?!). Die Praxisbelegschaft verwies mich auf den morgigen Tag zwischen 14 und 18 Uhr. Und weil Donnerstag nur Terminpatienten behandelt werden, Termine aber so kurzfristig nicht mehr vergeben werden können, wird das vermutlich in ziemlich langes Warten ausufern.
Wie gesagt: Es nervt.

Nachmittags wieder draußen gewesen. Jott hatte sich mit der Nachbarin von oben verabredet, mitsamt den Kindern in ein Café zu gehen, ich begleitete die beiden. War schön, aber bereits das Laufen zur S-Bahn und die Fahrt bis zum Ostkreuz schlauchte.

Das nervt auch: Ich fühle mich derzeit wie 80, ständig ist irgendwas, ich pfeife aus dem letzten Loch und werde nicht gesund. Dabei ist es nur ein blöder Virus-Infekt, normalerweise sollte der nach ein paar Tagen verschwunden sein. Und jetzt sinds schon acht Tage und es geht mir zwar besser als noch vor zwei, drei Tagen, aber wieder fit bin ich nicht. Dabei will ich das, gerade nach den Erlebnissen im Dezember, schon gern sein bevor der normale Alltag wieder losgeht.
Gnaaaah.

Hm. Das war gerad ganz schön viel Gejammer.

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Journal Dienstag, 26.1.2016

Heute erstmals wieder ein längerer Spaziergang (nach Friedrichshagen, dauert so ungefähr ein Stündchen wenn man trödelt) mit Jott und Herrn Schnuffke. Unterwegs: Enten!
Gans
Beim Laufen war alles ok, aber wieder zu Hause war ich reichlich k.o.

Morgen ist der letzte Tag der Krankschreibung. Ich bin etwas unsicher, ob ich schon wieder fit für die Arbeit bin. Der Infekt geht in die Phase, in der die Stimme weg und die Nase im Wechsel verstopft ist oder läuft und ich alle drei Minuten huste und schniefe. Das ist beim vor mich hin arbeiten nicht weiter wild, aber sehr unpraktisch beim Telefonieren beziehungsweise bei der allgemeinen Kommunikation- und die Kollegen nervt es auch, ich kenne das ja von mir. Abgesehen davon kommen eben noch die zwei Stunden Arbeits- und Heimweg dazu, die ziemlich schlauchen- und ich hab ja die Tage gemerkt, wie fit der Kreislauf derzeit ist.
Mal ’ne Nacht drüber schlafen, vieleicht geht es mir morgen ja wesentlich besser und die Entscheidung fällt leichter.

Das Kind wurde heute Abend nur auf Grund seiner Niedlichkeit nicht zum Mond geschossen. Einerseits hundemüde, andererseits nicht schlafen wollen. Nach viel Trara stapfte ich mal wieder mit der Trage durch die Wohnung und musste das Kind so in den Schlaf schaukeln.
Dussliges Baby.

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Journal Montag, 25.1.2016

Montagsfrühstück
Nach einer viel zu kurzen Nacht- Herr Schnuffke wacht derzeit nachts wieder mehrmals auf und möchte gestillt werden; scheinbar hat ihm niemand gesagt dass Babys in seinem Alter das eigentlich nicht mehr nötig haben- stand heute ein Frühstück mit Bekannten auf dem Plan. Jott hatte eingeladen, ich setze mich mit meinem Tee dazu und versuchte, mir die K.O-igkeit nicht anmerken zu lassen (das misslang, extreme Blässe und erschöpftes Aussehen fielen auch den Gästen auf- ich sollte wohl bei solchen Gelegenheiten Make-Up nutzen).
Nach dem Frühstück legte ich mich für einen kurzen Mittagschlaf hin, Jott verfütterte den Mittagsbrei an Herrn Schnuffke und ging anschließend spazieren. Als sie drei Stunden später wiederkam, wachte ich gerade auf- soviel zum kurzen Mittagschlaf. Das war allerdings ganz gut, nach dem Schlaf gings mir deutlich besser.
Den Rest des Tages spielten wir abwechselnd mit Herrn Schnuffke und probierten am Abend erstmals aus, das Kind nicht durch Jott und Stillen, sondern mich und sanftes Wiegen in den Schlaf zu begleiten. Das misslang, morgen (und übermorgen und überübermorgen und so weiter) setzen wir die Versuchsreihe fort.

Nach dem kleinen fetten Shetlandpony Herbert hätte ich nun gern einen Raben (nein, zwei, ganz einfallslos würden sie Hugin und Munin heißen) als Haustier. Die Kaltmamsell verlinkte den Twitter-Account Ravenmaster, und beim Sichten der Bilder und Videos wurde ich wieder daran erinnert was für unglaublich tolle Tiere Raben sind (so schlau und sozial und anmutig und gelehrig und schön!).

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Journal Sonntag, 24.1.2016

Großes Geschrei am Vormittag: Herr Schnuffke erkannte Jott mit Gesichtsmaske nicht, erschreckte sich zutiefst und ließ sich auch durch gutes zureden nicht seine Angst nehmen.

Der heutige Spaziergang führte uns noch einmal ins Forum. Wir hatten gestern gesehen, dass ein Foodtruck mit Pulled Pork Burgern rumstand, und die wollte ich probieren. In letzter Zeit wurde Pulled Pork/ Chicken/ wasauchimmer in meiner filter bubble stark gehypted, so das ich da seeeehr neugierig drauf war.
Nach dem Burger versteh ich den Hype. Das Fleisch war butterweich und unglaublich aromatisch und schön barbecueig. Und die Jalapenos auf dem Burger haben für ’ne freie Nase gesorgt, das war ein sehr angenehmer Nebeneffekt.

Kamerababy
Nach Wiederkehr robbte Herr Schnuffke weiterhin durchs Wohnzimmer, verteilte sein Spielzeug und suchte es wieder zusammen. Ich nutzte die Gunst der Stunde, um mit der Kamera Babyfotos zu machen. Ich vergess das nämlich viel zu oft und hab oft nur matschige Smartphone-Kamera-Bilder.

Abends die dritte Episode von Schulz und Böhmermann gesehen und nicht unbedingt vom Hocker gerissen worden.

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Journal Samstag, 23.1.2016

Das war heute ein sehr schöner Tag, trotz Erkältung. Herr Schnuffke hatte ganztägig gute Laune und robbte kreuz und quer durchs Wohnzimmer, unsere Lebensmittel für die kommende Woche wurden geliefert, wir waren vor dem Regen drei Schritte spazieren, Jott hat fantastisches Abendessen gekocht und dann war noch viel Zeit für Couch und Co..
Sehr entspannend.

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Essensplan

Essensplan KW 3/4 2016

Tag Gericht
Samstag Paprikaragout mit gebratenem Tofu
Sonntag Bohneneintopf
Montag Karotten-Nuss-Puffer mit Mangochutney
Dienstag Bami Goreng
Mittwoch Bratkartoffelpfanne mit Spitzkohl
Donnerstag
Freitag Brokkoli-Kokos-Curry
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Journal Freitag, 22.1.2016

Nach einer durchschwitzten Nacht ist das Fieber als erstes aus der Party ausgestiegen. Es bleiben und feiern weiter: Halsschmerzen, tränende Augen, Heiß-Kalt-Zustände und allgemeine Matschigkeit.

In diesem Haushalt gibt es außer mir niemanden, der einen Kranken so richtig bemitleidet. Es ist skandalös.

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Journal Donnerstag, 21.1.2016

Heute gelernt: Aspirin Plus C unterdrücken die Krankheitssymptome sehr gut. Eklig wird es nur, wenn die Wirkung nachlässt.

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Journal Mittwoch, 20.1.2016

Den ganzen Tag mit Fieber im Bett verbracht.