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Journal Samstag, 3.6.2017

Halb 5 von G. geweckt worden, die wach und munter und quietschfidel war. Natürlich an genau dem Tag, an dem ich Abends ausgehen werde. Danke auch, Kind.

Tagsüber viel viel viel mit den Zwillingen durch die Weltgeschichte gelaufen, dadurch weit über 25.000 Schritte gelaufen.

G. war heute sehr meckerig drauf, ab Mittag spitzte sich das immer mehr zu. Bis ich am späten Nachmittag die Notbremse zog, beide Kinder in den Kinderwagen packte und noch eine Runde laufen ging. Draußen sein entspannt uns alle, während des Spaziergangs und danach gings auch wieder.

Abends in die Stadt gefahren, Freunde im Zola (super Pizza!) getroffen, danach noch auf ein Eis nach Neukölln gelaufen und danach recht fix wieder nach Hause- ich war zu platt.
Auf der Heimfahrt die Menschenmengen in der U1 gewundert und mich gefreut, aus den trubeligen Szenebezirken ins ruhige Köpenick zu fahren.

Was schön war: Beim Spazieren gehen am Nachmittag das neue Kraftklub-Album hören.

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Journal Freitag, 2.6.2017

Wie ich dachte, „Das eine Mischbier wird mich nicht umhauen“, und ich jetzt im Stehen einschlafen könnte, weil ich vergaß das ich von Alkohol inzwischen nur noch müde werde.

Der Putzmann kam heute einfach nicht. Ohne Abmeldung, ohne alles. Das wäre im Normalfall nicht so problematisch gewesen, machte mir aber vor allem heute einen Strich durch die Rechnung. Ich arbeitete heute nämlich von zu Hause aus und wollte eigentlich nach seiner Ankunft die Wohnung verlassen…

Außerdem müssen wir jetzt putzen, das ist doppelt blöd.

An Home-Office-Tagen wirds dann doch schwierig mit den 10.000 Schritten pro Tag. Ich dümpel gerade bei 9.800 rum und bin da auch nur gelandet, weil das Fitnessarmband das Fläschchenschütteln zum Milch zubereiten für Schritte hält.

Im Kinderwagen nur auf dem Rücken liegen ist G. zu langweilig.

Heute hat Jott ihren freien Abend. Während ich mit den Zwillingen am Nachmittag spazieren war, machte sie sich noch hübscher als sie ohnehin schon ist, und dürfte jetzt irgendwo in Steglitz in einer Bar sitzen und sich mit Freundinnen amüsieren.

Beim Abendessen waren die Zwillinge zu müde (ich kam recht spät mit ihnen vom Spazieren gehen zurück, und eine halbe Stunde macht bei den beiden sehr viel aus) und eskalierten so vor sich hin. Irgendwann kurz bevor der Breiteller komplett leer war, verweigerten sie sich komplett. War mir recht, ich hatte auch keine Lust mehr mich anschreien zu lassen. Danach gings schnell ins Bett, wo sie innerhalb von zehn Minuten schliefen.

Was schön war: Die unglaubliche Ruhe, seitdem die Kinder schlafen. Es ist mucksmäuschenstill! Irre.

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Journal Donnerstag, 1.6.2017

Das gestrige und heutige Wetter darf gern noch eine Weile so bleiben. Sonnig, ein bisschen windig, tagsüber irgendwas zwischen 22 und 25 Grad, nachts recht frisch… So ists perfekt.

Die ersten Kirschen des Jahres gekauft. Noch aus Spanien, aber bald hoffentlich vom Obstbauern in der Nähe meiner Eltern.

M trauert dem Bratwursterlebnis hinterher. Letzte Woche befand sich auf Grund des Kirchentags vor der KiTa ein Bratwurststand, an dem wir uns- tadaa!- eine Bratwurst geholt haben. Seitdem hat er mehrmals vor der KiTa „Nochmal Bratwurst essen?!“ gesagt (sowohl morgens als auch abends, die Wurst hinterließ wohl Eindruck).

Ich fuhr heute mit den Zwillingen vom Alex nach Köpenick, fütterte sie, machte sie bettfertig und brachte sie zu Bett- ganz allein. Jott traf sich mit einer Bekannten in Mitte und durfte dann einen kindfreien Nachmittag verbringen.

Lief alles super. Sogar das Füttern mit Brei klappte nahezu einwandfrei (wenn man vom Umstand absieht, dass J rumzappelt und deswegen ein bisschen daneben geht und G gern rummanscht).

Für Jott ist das natürlich pillepalle, aber ich fands schon toll- ich habs so im Endeffekt zum ersten Mal allein machen können.

M verbringt die nächsten Tage bei meinen Eltern im Brandenburgischen. Wir erholen uns ein bisschen- bei mir hat die Magen-Darm-Woche Spuren hinterlassen, und Jott ist immer noch böse erkältet- und dürfen jeder einen Abend ausgehen.

Am Morgen eskalierte M gleich mehrfach, als er seinen Willen nicht bekam/ gegen seinen Willen gehandelt wurde.
Zum Zähneputzen setze ich ihn normalerweise aufs Klo, um mich bequem vor ihn hinknien zu können. So auch heute morgen- zumindest versuchte ich es. Im Moment des Hochhebens fing er an zu schreien und sich zu wehren. Und das in einem ziemlich krassen Ausmaß- er war von 0 auf 100 in ungefähr einer Sekunde…

Immerhin konnte ich ihm so fix die Zähne putzen, als sein Mund beim Schreien weit offen war. Das hat ihn so irritiert, dass kurz danach wieder Ruhe war.

Im Büro bestellten wir heute für ein längeres Meeting bei 🔗 Kreuzburger. Das war das Highlight des Arbeitstages (und das meine Arbeit im Meeting gelobt wurde)!

Es gibt elektrische Doppelhalsukulelen. Und sie können offenbar genutzt werden, um aus 🎶 Greensleves eine Metal-Nummer zu machen. Coole Sache.

🔗 Wie Kängurubeutel sauber bleiben. Die Natur ist schon großartig. Auch ein bisschen eklig, aber vor allem großartig.

Was schön war: M wollte heute in der S-Bahn nicht neben mir sitzen. Also kletterte er auf den freien Sitz neben einem komplett fremden Mann (sah zum Glück sympathisch und gepflegt und normal aus), hielt dem sein geliebtes Sandmann-Buch hin und wollte das Buch angucken. Und der Mann, ich bin immer noch ganz begeistert, hat sich dann ’ne Viertelstunde mit M das Buch angeguckt, sich mit ihm unterhalten, und sowohl Ms Laune verbessert als auch meinen Stress-Pegel nach dem eher stressigen Morgen reduziert.
Das war echt sehr, sehr toll.

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Journal Mittwoch, 31.5.2017

Heute nur Links. Nüscht los.

Supertollen Witz gelesen (ganz am Ende des Beitrags, in kursiv).

Den verlinkten Beiträgen unter dem obigen Link können Sie ruhig allen nachgehen, das lohnt sich.

Wenn ich mal groß bin, möchte ich so entspannt und cool werden wie Frau Novemberregen (wird schwer, wird schwer). Und den Kindern genau wie sie Medienkonsum näher bringen.

Hier findet die Maus- und die Elefanten-App großen Zuspruch bei M, der findet die toll und freut sich wie Bolle, wenn er die Maus von rechts nach links laufen lassen kann, beim Tappen auf Bäume Vögel losfliegen und die Maus unter Wasser Fische aufblasen kann.

Bücher gehen auch super, er hat seine Lieblingsbücher und kann bei denen mitsprechen.

Fernsehen ist ein Problem, da sitzt er im Zombie-Modus davor und reagiert so gut wie gar nicht auf Ansprachen.

Supergutes Interview mit dem Kinderdoc im Tagesspiegel.

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Journal Dienstag, 30.5.2017

Sollte mich jemand fragen, ob ich ein Lieblingskind habe, werde ich in Zukunft „Ja!“ sagen und dann jeweils das Kind nennen, das in der Nacht am wenigsten gestört (ja, gestört. Ich möchte Nachts gern in Ruhe schlafen- wenigstens sechs magere Stündchen…) hat.

Heute ist G. das Lieblingskind.

Dieser M. Auf dem Heimweg, wir waren gerade in die am Ostkreuz stehende S-Bahn eingestiegen, bat ich M, doch bitte bei mir zu bleiben, solange die Türen geöffnet waren. Er wollte aber nicht, sondern machte Anstalten, zur geöffneten Tür zu laufen. Ich hielt ihn also fest, und es kam, was kommen musste: Er machte ein Riesentheater, ließ sich auf den Boden sinken, schluchzte ein paar Mal und sah mich anschließend mit großen Bambi-Augen an. Ich hielt dem Blick stand und war drauf und dran, ihn unerbittlich niederzustarren, als er mit einem Mal die Unterlippe vorschob und dabei einfach ZU VERDAMMT NIEDLICH aussah. Und dann musste ich lachen, und er lachte auch, und wenn ich nicht lerne, diese unglaubliche Niedlichkeit zu ignorieren, wird er mir irgendwann NOCH MEHR auf der Nase herum tanzen.

Jott und ich haben übereinstimmend festgestellt, dass dieses Wetter nichts für uns ist. Die Wärme ist noch einigermaßen okay, aber die Schwüle… Diese drückende Feuchte ist nichts für uns. Hoffentlich regnet es heute Nacht noch ein wenig und kühlt ab.

Die nukleare Verseuchung in Hiroshima und Nagasaki, etwas eingeordnet. Keine Ahnung ob’s stimmt, aber es muss ja was dran sein- ansonsten würden da nicht wieder hunderttausende Menschen leben können.

Alleine Pipi gehen – der Kinderdoc über Sauberkeitsentwicklung. Wir sind mit den Ritualen, dem Vormachen (keine Detailfragen, bittedanke) und dem bequemen Sitzen auf einem guten Weg. Ich muss mir nur angewöhnen, M nicht zu fragen, sondern Aussagen zu treffen- im Sinne von „Wir gehen jetzt aufs Klo“ statt „Musst Du aufs Klo gehen?“.

Was schön war: Die Hof-Szene nach Ms und meiner Rückkehr: Jott, unsere Nachbarin von oben und eine Freundin von ihr saßen im Hof, diverse Kinder wuselten umher und spielten.

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Journal Montag, 29.5.2017

Eisessen: Die richtige Schokostreuseldosierung für Jott ist einfach. Immer wenn ich denke, dass kein Mensch der Welt so viele Streusel isst, verdoppel‘ ich die Menge, hol‘ mir einen Anpfiff ab, dass es zu wenige Streusel sind und kipp‘ noch ’ne halbe Packung drauf.

Zu warm für alles heute.

Jott hat ein schönes Foto von uns am Wochenende gemacht.

J. sieht aus, als ob er einen Iro hat- Mr. T. lässt grüßen.

M. kann inzwischen bereits fünf Farben benennen und zuordnen: Weiß (jajaja, keine Farbe, ich weiß), Rot, Blau, Grün und Gelb. So eine schlaue kleine Maus!

Wenn ich das richtig verstehe, wird es wohl bald einen neuen Film aus dem Potter-Universum geben: Voldemort: Origins of the Heir

Ich bin gespannt :)

„Die Chinesen“ wollen mit Big Data ihre Mitbürger erziehen: Genosse Big Brother – China bastelt mithilfe von Big Data an einem besseren Menschen.

Selbst wenn nur die Hälfte davon stimmt, ist es eine unglaublich gruselige Vorstellung, mit einem unsichtbaren Rating herumzulaufen, das von einem Algorithmus mit Informationen aus diversen Datenbanken berechnet wurde.

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Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 28.5.2017 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 27./28. Mai 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Bei um die 30°C verbrachten die Zwillinge und ich heute den Großteil des Tages an der frischen Luft. Jott, ziemlich erkältet, durfte sich währenddessen entspannen und tat das wohl sogar teilweise (es muss ihr wirklich schlecht gehen).

Am Nachmittag war ich erstmals für längere Zeit mit den beiden allein unterwegs, inklusive Fütterung außer Haus. Flaschennahrung sei Dank war das aber alles kein Problem. Wir spazierten zum Park am Spreetunnel, setzten uns dort hin und guckten in die Gegend. Nach einer guten Stunde mussten wir uns aber bereits wieder auf den Heimweg machen, denn wir waren mit meinen Eltern verabredet, die M. zurückbrachten.

Abends dann die üblichen Vorbereitungen für den nächsten Morgen und Couching mit Jott.

Guten Morgen! Seit ein paar Tagen sind Füße unglaublich interessant.
Einer von beiden hat rausgefunden, wie die Wippe funktioniert. Der anderen ist es egal.
Beim gestrigen Kaffee trinken in der Milchhalle ließ sich J. seine Milch nochmal durch den Kopf gehen. 99% landeten auf meiner Hose.
Beim Vormittagsspaziergang.
Die Büffel machens richtig: Sie tummeln sich am Schlammloch und lassen es sich gut gehen.
Und während Papa Fotos von Büffeln macht, schlafen sowohl G….
… als auch J. einfach weiter. Is‘ ja auch warm, was soll man da sonst machen als Säugling?
Zum Mittagessen gibt es heute Zucchini-Nudeln. Wir müssen dem Hype nachgehen.
Auf dem Nachmittagsspaziergang. J. macht Sport im Wagen…
… und ich esse mein obligatorisches Eis bei Da Dalt.
Im Park am Spreetunnel schaut J. sich die Gegend an, während G. ihre Sophie-Giraffe zum Quietschen bringt.
Würden Sie diesem Mann ihre Zwillinge anvertrauen? Jott findet: Ja!
Leicht k.o. auf dem Nachhauseweg. Die Babys schlafen, ich strecke die Beine aus und verschnaufe 5 Minuten.
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Journal Samstag, 27.5.2017

Nachdem Jott und ich gerade fast auf der Couch eingeschlafen sind, haben wir beschlossen, einfach so um 21 Uhr ins Bett zu gehen.  Gute Nacht!

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Journal Freitag, 26.5.2017

Wir Doofnüsse haben vergessen, den Kindern Bescheid zu geben, dass heute ein Brückentag bei uns ist und sie länger schlafen können. Dementsprechend früh waren sie alle wach- G. 5:15 Uhr, J. 5:45 Uhr, M. 6:45 Uhr (ok, das geht). Heute habe ich den Zwillingen jedenfalls ins Ohr geflüstert, dass sie ausschlafen können.

M. und ich waren heute beim Friseur. M. war bis zu dem Punkt ruhig, an dem die ersten Haare auf seinem Arm landeten- danach war es vorbei mit der Ruhe, er wollte sich partout nicht die Haare schneiden lassen. Selbst „Maus gucken“ (Maus-App auf’m Smartphone) und Bestechungsgummitiere halfen kaum. Streckenweise musste ich ihn festhalten, damit die Haare zumindest gleichmäßig geschnitten werden konnten. Besonders schlimm: Ab einem gewissen Punkt schwitzte er vor Aufregung und Zappeln und Wehren, so dass die Haare im Gesicht kleben blieben- und das mochte er noch viel weniger als alles andere. Als die Friseurin fertig war, war ich vermutlich mindestens genauso nass geschwitzt wie er und ziemlich fertig mit den Nerven.

Aber: M. kann wieder aus den Augen gucken und wird ohne Zottelmähne nun hoffentlich eine Weile einen kühlen Kopf behalten.

Mit den Zwillingen spazierte ich heute nicht nach Friedrichshagen, sondern den Wuhletal-Wanderweg die Wuhle hinab (oder hinauf? Ich vergess‘ immer, welche Richtung hinauf und welche Richtung hinab ist)- also nach Norden, in Richtung Wuhle-Mündung, bis zu den Schmetterlingswiesen. Der Weg war auch mit Zwillingskinderwagen gut zu befahren, aber je weiter wir nach Norden kamen, desto kläglicher wurde die Wuhle- ab dem Wuhle-Stausee war sie über weite Strecken nur noch ein kleines Rinnsal. Ich glaube nicht, dass ich da ohne Grund nochmal langlaufe- lieber fahre ich mal mit der S-Bahn nach Osten und gehe am Müggelsee spazieren, wenn ich keine Lust auf die übliche Runde habe.

M. wird das Wochenende bei meinen Eltern im Brandenburgischen verbringen. Meine Mama holte ihn am Nachmittag ab.

J. übergab sich am späten Abend in sein Bettchen. Hoffentlich lag es „nur“ am Husten, oder einem zu tiefen Rülpser- nicht, dass der Magen-Darm-Infekt zurück kommt.

Was schön war: Abends mit Jott zwei neue Folgen Gotham gucken.

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Journal Donnerstag, 25.5.2017

So krass müde- mir fällt nur kein Grund dafür ein?!

Die Kinder meinten es heute Nacht gut mit uns. Die erste Regung kam 4:30 Uhr von J., mit anderen Worten: Zwischen, glaub ich, 20 Uhr und 4:30 Uhr war Ruhe im Karton. Das ist doch mal total geil.
Und entgegen meiner inneren Unkenrufe- „Meh, halb 5, draußen ists hell, die Vögel machen Krach, das Kind ist bestimmt schon ausgeschlafen- hat sich J. von Jott wieder beruhigen lassen und schlief gegen Fünfe wieder ein. Kurz danach knuckerte G. auch rum, aber die braucht Nachts keine Flasche mehr und ließ sich durch Nuckel und Kuscheln beruhigen und schlief auch recht gut weiter. Ich war dann zwar wach, aber der Rest der Familie schlief noch, ich konnte mich also in Ruhe fertig machen & einen Kaffee trinken (das allein ist zu 50% Kriterium für einen guten Tag) und anschließend die Kaffeemühle reinigen, bis kurz Nach Sieben Jott und G. zu mir in die Küche kamen.

Beim G.-Füttern musste ich dann quasi nichts machen, sie hielt ihre Flasche fast durchgängig selbst. Gutes Mädchen.

Wir pusselten dann noch’n bisschen in der Wohnung rum, frühstückten, bekuschelten die Kinder und dann gingen wir runter in den Innenhof, wo unsere Nachbarn von Oben eine Grüffelo-Geburtstagsparty zum 3. Geburtstag ihres Sohnes schmissen.

M. wusste mit dem Theater nicht so recht was anzufangen, klatschte aber mit als alle Kinder klatschten und sah interessiert zur Bühne. Ich auch, die Figur des Grüffelo kannte ich zwar, aber die Geschichte noch nicht.

In einer Geburtstagspause fuhr M. auf dem Laufrad des Geburtstagskindes herum. Er stellte sich dabei echt gut an und hatte nach ein bisschen Üben auch das Lenken drauf. Wenn er raus hat, wie er damit schnell unterwegs sein kann, sind wir geliefert- dann müssen wir rennen.

Nach einem sehr späten Mittagessen- M. aß auf dem Geburtstag Grüffelogrütze, Fuchsspieß, Schlangenpüree und gezuckerte Eule, daher gabs erst gegen 15 Uhr Tomate/ Mozzarella/ Ciabatta und Bratwürste- lief ich mit den Zwillingen spazieren und sah erstmals in diesem Jahr die Wasserbüffel im Erpetal wieder. Offenbar überwintern die Viecher irgendwo und dürfen erst ab einer bestimmten Temperatur raus.

Abends dann nur ein minimales Abendessen (Ananas und Melone), Kinder ins Bett bringen, und dann die Füße hochlegen.

Was schön war: Der ganze Tag war wunderbar entspannt und locker, das fiel sowohl Jott als auch mir auf.