Kategorien
Elternzeit 2017 Journal Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 6.8.2017 – Wochenende in Bildern #wib

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 05./06. August 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Fix und alle, FIX UND ALLE! Wir sind heute den Großteil des Tages durch die Stadt gelaufen. Und auch, wenn der Schrittzähler gar nicht mal so viele Schritte anzeigt (11781, das entspricht eigentlich einem ganz normalen Tag- an freien Tagen komm ich normalerweise auf irgendwas zwischen 15000 und 20000 Schritten), fühl ich mich trotzdem eben fix und alle. Vielleicht liegts ja daran, dass J heute 4:50 Uhr aufstehen wollte…

Sofort nach dem Mittagsbrei stiegen wir in die Straßenbahn und fuhren zum Berlin Design Market am S-Bahnhof Greifswalder Straße. Das ist ja von uns aus ’ne kleine Weltreise, vor allem wenn auf der S3 kein geregelter Verkehr besteht. Wir fuhren nämlich mit der Straßenbahn bis zum S-Bahnhof Adlershof und von dort mit S8 bis S-Bahnhof Greifswalder Straße, und das dauerte eben ewig. Das war aber zumindest für die Zwillinge gut, die fanden das Geschaukel und die monotonen Fahrtgeräusche sehr einschläfernd und mittagsschliefen so vor sich hin. Natürlich nicht gleichzeitig, nein. Erst G, und fünf Minuten bevor sie aufwachte schlief dann auch endlich J ein. Dem konnten wir zuvor eine geschlagene halbe Stunde zuschauen, wie seine Äuglein immer kleiner und kleiner wurden, er sie aber einfach nicht schließen konnte…

Auf dem Berlin Design Market war das spannendste für mich das Essen. Ich aß eine Rice Bowl mit Tofu, Edamame, schwarzen Bohnen, Sauerkraut und anderem Kram mit Mangosauce und das schmeckte ziemlich geil. Leider war die Portion etwas klein.
Jott und ihre Freundin C hatten, glaube ich, mehr zu gucken als ich- ich bin kein großer Freund von Krimskrams, mag er auch noch so durchgestyled und -designed sein.

Nachdem wir einmal komplett durchgeschlendert waren, liefen wir weiter zur Kulturbrauerei, gaben den Zwillingen dort eine Flasche, guckten uns den Sundays Street Food Market dort an und liefen einmal quer durch den Prenzlberg zum Alex. Dort merkten wir, dass auf der Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg der S-Bahn-Verkehr auf Grund von Bauarbeiten unterbrochen war, disponierten um und fuhren mit der U-Bahn und anschließend dem Bus nach Hause (51 Minuten, sagt Google…)

Zu Hause dann: Babys füttern (Jott), Babys bettfertig machen (Jott und ich), Babys ins Bett bringen (ich), nochmal ausgehen (Jott und C), Küche aufräumen und Nachtvorbereitungen treffen (ich), Blogbeitrag schreiben (ich), die Ruhe genießen (ich).

Halo I bims die G

‚Tschuldigung, ich bin müde.

Kuckuck! Mütze und Jacke waren leider notwendig- im Schatten wars recht frisch, und der Wind verstärkte das leider noch.
Meine Rice Bowl.
Ice Ice Ice Baby Baby

Auf diese Bildunterschrift bin ich sehr stolz.

G befolgt die Durchsagen und hält sich zu ihrer eigenen Sicherheit fest.
Fast Feierabend. Das Babyphone schlägt aus, weil die Zwillinge miteinander in ihren Betten verstecken spielen. Sie heben ihre Bettrollen/ Bettschlangen hoch und freuen sich, wenn sie sich sehen.
Kategorien
Elternzeit 2017 Journal WMDEDGT? Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 5.8.2017 – #WMDEDGT 8/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

Wie das so ist mit Vorsätzen: Eigentlich wollte ich ja mit dem Weckerklingeln um 5:04 Uhr aufstehen. Daraus wird aber nichts, weil ich den Wecker in der Nacht ausgestellt habe- J schläft schlecht/ gar nicht, wir wachen oft auf und darum möchte ich soviel Schlaf mitnehmen wie möglich.

Während G wie in den vergangenen Tagen auch noch schläft, ist J bereits früh wach. Er und ich gehen ins Wohnzimmer und vertreiben uns die Zeit bis zur Morgenflasche, zu der ich auch G dazu hole. So ein warmes, muscheliges Baby wachzukuscheln hat schon was. Danach spielen die Zwillinge und ich noch eine ganze Weile im Wohnzimmer, bis auch Jotts Freundin C wach ist und uns Gesellschaft leistet. Während C die Zwillinge übernimmt, mache ich Frühstück und wecke kurz vor dem Essen Jott.

Während wir frühstücken, schläft G wieder ein. Nach ihrem alltäglichen Schlaf-Wach-Rhythmus kann man tatsächlich die Uhr stellen: Zwei Stunde nach dem letzten Erwachen wird sie wieder müde und schläft dann in der Regel auch recht bald ein.

Nach dem kurz darauf folgenden Vormittagsbrei der Zwillinge cancele ich meinen Plan, mit ihnen auf den Wochenmarkt am Boxhagener Platz zu fahren. Auf der S3 besteht noch ein paar Tage mehrfacher Pendelverkehr zwischen Karlshorst und Ostkreuz, und auf den habe ich keine Lust. Wir spielen also zu Dritt mit den Zwillingen, erzählen noch ein bisschen und dann schlafen tatsächlich beide Zwillinge erneut ein (das ist ungewöhnlich).

Während ich Vorbereitungen für meinen geplanten Tierparkausflug am Nachmittag treffe, brechen Jott und ihre Freundin zu einem Wellness-Tag im Hamam auf. Kurz darauf werden die Zwillinge wach. Die Dreiviertelstunde bis zum Mittagsbrei vertreiben wir uns auf dem Boden des Wohnzimmers. Ich muss J ein bisschen gegen G „verteidigen“, die mopst ihm nämlich immer seinen Nuckel und sein Spielzeug. Sie robbt an ihn ran, und zack!, hat sie sich gekrallt was er hatte.

Auf den Mittagsbrei- heute gibt es Couscous-Gemüsepfanne- haben die Zwillinge keine große Lust. Nach einer Dreiviertelstunde breche ich meine Versuche, noch ein paar Löffelchen in die beiden hineinzubekommen, ab, setze sie in ihre Wippen und esse selbst einen Happen. Danach mache ich die Kinder tierparkfertig und breche mit ihnen auf.

Im Tierpark laufe ich ein bisschen rum, gucke mir diverse Viecher an und fahre kurz vor 15 Uhr ins Elefantenhaus. Da gab ich den Zwillingen auf einer Bank in einer ruhigen Ecke ihre Nachmittagsflasche, guckte mir danach die Ameisenbären an und lief anschließend noch ’ne Runde durch die Außenanlagen. Mittlerweile war das Wetter ziemlich ungemütlich (kalt, windig, nieselig), also fuhr ich nach Hause zurück, musste in Karlshorst ewig auf die S-Bahn warten (Pendelverkehr…) und kam kurz vor 17 Uhr wieder zu Hause an.

So ungefähr 17:30 Uhr begann ich mit der Abendfütterung der Babys und wurde beinahe irre dabei. Die beiden stellten sich furchtbar an, als ob sie zum ersten Mal Brei aßen: Ein furchtbares Rumgesaue, überall verschmierter Brei, beschmadderte Klamotten- beide steckten sich während der Fütterung ihre Füße in den Mund- und das schlimmste war, dass sie nichtmal richtig aßen und ich nach ungefähr 45 Minuten noch immer die Hälfte Brei in der Schale hatte. Bevor ich die Breischale gegen die Wand schmeißen konnte (mich regt das unglaublich auf, das ist eine der Sachen die ich partout nicht abkann), kamen zum Glück Jott und C wieder nach Hause und konnten übernehmen.

Der Rest des Abends bestand aus Aufräumen, Babys bettfertig machen, mit Jott und C erzählen und diesen Beitrag schreiben.

Fröhliche Babys (ja, sie sind fröhlich, auch wenn Js Gesicht das nicht so direkt ausdrückt) beim Spielen.
Kam heute nicht so gut an: Couscous-Gemüsepfanne. Im Teller die Reste nach mehr als einer halben Stunde Verfütterungsversuche. Ich schätze, dass die beiden so ungefähr 1/3 der beiden Gläschen gegessen haben.
Zwischen Eisbärgehege und Bilbos Hoppelhütte.
Dem Elefanten ist sein Portemonnaie in den Graben gefallen.
Gute Vorbereitung ist das A und O.
Kategorien
Elternzeit 2017 Journal

Journal Freitag, 4.8.2017

Wir haben’s dann heute doch noch geschafft, die dritte und finale Folge der vierten Sherlock-Staffel zu gucken. Man man man man man. Ich geb es gern zu- ich bin zu doof für diese Serie. Ich wäre NIE NIE NIE auf das Ende gekommen.

Wie wir die Zeit gefunden haben war auch ein eher glücklicher Zufall- die Zwillinge haben nämlich tatsächlich mal zeitgleich ungefähr eine halbe Stunde Mittagsschlaf gemacht. Jott und ich haben daraufhin alles stehen und liegen lassen, uns vor den Fernseher geschmissen und losgeguckt. Nach der besagten halben Stunde mussten wir zwar pausieren, aber die restliche Stunde konnten wir zwischen „Die Kinder schlafen endlich“ und „Jott muss zum Bahnhof fahren, um ihre Freundin abzuholen“ einschieben.

Wir werden die nächsten Tage Besuch haben. Eine langjährige Freundin von Jott wird das Wochenende bei uns verbringen. Morgen sind die beiden unterwegs, sodass die Zwillinge und ich viel Zeit miteinander verbringen werden. Vermutlich fahren wir nach dem Mittagessen in den Tierpark, da sind wir alle drei mit Tiere gucken beschäftigt.

M geht es bei meinen Eltern wunderbar- er kommt wohl vor lauter Spielen und Action gar nicht großartig dazu, uns zu vermissen.

Die letzten Tage lebten wir so ein bisschen in den Tag rein (von den Kindern wecken lassen, kein Tagesprogramm, nicht ganz so oft draußen wie normalerweise). Das führte recht häufig zu nörgeligen Kindern und einem gestressten Paul. Daher werd ich ab morgen wieder das „normale“ Programm durchlaufen lassen: Morgens den Wecker stellen, Vormittags und Nachmittags mit den Kindern raus (draußen sind sie zufriedener).

Auf Spreeblick (wow, das gibts ja auch noch!) macht sich Johnny Gedanken zu (E-)Autos, Mobilität und der deutschen Auto-Industrie.

Was schön war: Der ausgedehnte Spaziergang mit den Zwillingen am Nachmittag.

Kategorien
Elternzeit 2017 Journal

Journal Donnerstag, 3.8.2017

J geht es wieder gut, die Bauchschmerzen haben sich über Nacht gelegt. Heute morgen wrestelte er wie üblich mit seinem Bettzeug, um uns zu zeigen das er wach ist, und war nach der Herausnehmen aus dem Bett fröhlich und munter.

Jott empfing heute zwei Freundinnen zu Besuch und war ab Mittag außer Haus. Die Zwillinge und ich waren auf uns gestellt und verbrachten ein paar halbwegs entspannte Stunden miteinander.

An manchen Tagen sind wir erleichterter als an anderen Tagen, wenn die Kinder im Bett liegen. Heute war so ein Tag. Die Zwillinge waren etwas arg nörgelig, und so hallten hier zwei Stoßseufzer der Erleichterung durch die Wohnung, als sie Abends endlich im Bett lagen und schliefen.

Wir sind gerade extrem gehooked von Sherlock S04E02. Die endete mit dem größten Cliffhanger der Weltgeschichte… und wir haben voraussichtlich erst am Montag wieder Zeit, um die dritte Folge zu gucken. Warum? Weil wir so vernünftig sind und nicht bis nach Mitternacht gucken. Vernünftig sein ist doof.

Eine gute Übersicht an saisonalen regionalen Obst- und Gemüsesorten.

When Will Climate Change Make the Earth Too Hot For Humans? Wir sind ganz, ganz arg am Arsch. So wie es aussieht, werden die direkten Folgen des Klimawandels noch zu meinen Lebzeiten und denen meiner Kinder sich sehr drastisch zeigen.

Was schön war: Nach getaner „Arbeit“ (Kinder ins Bett bringen, Haushalt erledigen) mit Jott auf der Couch die neue Sherlock-Staffel anfangen.

Kategorien
Journal

Journal Mittwoch, 2.8.2017

G ging es heute besser. Sie hatte kein Fieber mehr und war munter wie eh und je.

Am Vormittag fuhren Jott, die Zwillinge und ich zu einer Krabbelgruppe in der Altstadt von Köpenick. Auf Grund der Urlaubszeit war nicht viel los (soll heißen: Bis auf eine Bekannte von Jott und deren Partner und einer anderen Mama war niemand da), aber die Zwillinge genossen die andere Umgebung sichtlich. Highlight waren viele bunte Tücher, mit denen sowohl J als auch G emsig spielten.

Nächste Woche wollen wir wieder hin. Vielleicht sogar zu fünft, M nehmen wir auch mit. Der ist zwar ein bisschen zu groß für eine Krabbelgruppe, aber wenn wir ihm sagen das er den Babys zeigen soll wie man krabbelt (macht er zu Hause, es ist SO UNGLAUBLICH NIEDLICH!) funktioniert das bestimmt.

Nach dem Mittagsbrei (Zeug mit Lachs) quälte sich J sehr. Er hatte ganz offenkundig starke Bauchschmerzen und Blähungen und fühlte sich nur auf dem Arm/ in der Trage einigermaßen wohl. Bis in die Abendstunden ging es ihm schlecht, er trank und aß auch wenig.
Da dies nun zum zweiten Mal nach dem Essen von Fisch vorkommt (das erste Mal war im Urlaub in Magdeburg, allerdings nicht so schlimm), werden wir das beim nächsten Kinderarztbesuch ansprechen und dann wohl einen Allergietest machen lassen (in meiner Familie gab es Fischallergien im Säuglingsalter, wir sind da also vorbelastet).

Am Nachmittag empfingen wir K mit Tochter M zu Besuch, ließen die Kinder miteinander spielen (zumindest G, J gings nicht gut), erzählten über Kinder (naheliegend…), Gott und die Welt, aßen Kuchen und tranken Kaffee. Schön wars.

J, der bislang Nachts noch eine Flasche bekam, schlief die letzten Nächte über recht gut und trank nur wenig. Wenn es ihm wieder besser geht, wollen wir das Milch-Fläschchen streichen und ihm stattdessen nur noch Tee anbieten, falls er wach werden sollte.

Überlebensstrategien für Eltern von einer Vierfachmama (ich verneige mich ehrfürchtig- vier! Das ist ja noch eins mehr als drei! Alter Falter). Da könn’wa noch ein bisschen was lernen (den eigenen Perfektionismus zurückschrauben, besser vorbereitet sein, öfter mal Fünfe gerade sein lassen was Haushalt etc. betrifft).

Was schön war: Ausschlafen bis halb Sieben- erst dann steckte G den Kopf nach oben und erzählte uns von ihren Träumen.

Kategorien
Elternzeit 2017 Journal

Journal Dienstag, 1.8.2017

Tschüss Juli, hallo August!

Ausnahmsweise habe ich mal nicht vergessen, einen kleinen Monatsausblick zu erstellen.

Im August werde ich…

  • … den ganzen Monat über in Elternzeit sein und viel Zeit mit der Familie verbringen.
  • … mal wieder zum Friseur gehen- ich sehe schon wieder aus wie ein Alpaka!
  • … mit Jott und den Mausketieren professionell fotografiert werden.
  • … (vielleicht, die Terminfindung ist schwierig…) einen Familien-Foto-Gutschein für meine Eltern einlösen.
  • … den Geburtstag einer Freundin feiern.
  • …  M in seine neue KiTa-Gruppe eingewöhnen.
  • … mit Jott unseren sechsten Hochzeitstag feiern.
  • … Jott den Rücken freihalten, damit sie ein paar Mal mit Freundinnen unterwegs sein kann.
  • … es alles in allem ruhig angehen lassen.

Nachdem G im Laufe des Tages wärmer und wärmer wurde, fuhr ich nach dem Mittagsschlaf mit ihr zum Arzt. Ist ja doch etwas merkwürdig, wenn das Fieber erst recht hoch ist, es dann einen Tag Pause macht, und dann wieder ansteigt.
Nach einer kurzen Untersuchung wurde eine Sommergrippe diagnostiziert. Hab ich sie wohl doch angesteckt… G trug es mit Fassung und plapperte vor sich hin (die letzten beiden Tage erzählte und erzählte und erzählte sie wie ein kleiner Wasserfall).

Bei den Temperaturen ist Tragen erst recht Liebe. Ich war nach unserer Rückkehr klatschnass von allen Seiten.

Abends bekam Jott Besuch von einer ehemaligen Kommilitonin, die zum Jahreswechsel das erste Kind erwartet (hurra!). Wir sind jetzt jede Menge Babykram los, der hier noch rumstand (nochmal hurra!).

Wir bekamen heute Besuch von unserem Finanzberater und sind einen Schritt weiter auf dem Weg zur optimalen Absicherung für uns und die Kinder. Letztes großes Thema ist die Risikolebensversicherung, die wir noch abschließen müssen.
Und dann müssen wir noch über so unsexy Sachen wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sprechen.

Immer noch kein Elterngeld.

Man kann sich ein eigenes kleines Solarkraftwerk basteln. Spannend! Die Kosten holt man zwar eher nicht wieder rein, aber als Bastelprojekt ist das ’ne coole Sache.

Jotts Mütterpflegerin Anna, die uns während der ersten Lebensmonate der Zwillinge unglaublich geholfen hat (danke, Anna!), hat über die Arbeit als Mütterpflegerin sowie die Ausbildung zur Mütterpflegerin geschrieben.

Anna wird ab dem Herbst in Leipzip als Mütterpflegerin tätig sein- falls Sie (werdende) Mütter in der Region dort kennen, sagen Sie doch Bescheid, Jott und ich vermitteln Sie gern weiter ^_^

Was schön war: Mittagsschlaf mit G. Als ich sie nach dem Mittagessen ins Bett legte, dachte ich mir „Ach, warum eigentlich nicht, es liegt ja nichts an“, und schlief auch ein bisschen. Sollte ich öfter tun.

Kategorien
Elternzeit 2017

Journal Montag, 31.7.2017

Gs Fieber stieg zum gestrigen Abend nicht mehr ganz so hoch, sodass wir auf Fiebersaft/ Zäpfchen verzichteten. Heute morgen hatte sie kein Fieber mehr, dafür aber einen kleinen Hubbel an der Stelle, wo sich der untere linke Schneidezahn eines wohl nicht mehr ganz so fernen Tages befinden wird (glauben Jott und ich erfühlt zu haben).

Beide Zwillinge schliefen heute Nacht übrigens durch 🎉

Jotts Unterbewusstsein kam damit nicht so recht klar- irgendwann in tiefster Nacht bereitete sie halb schlafend ein Fläschchen für ein ganz schlafendes Kind vor…

Den Vormittag verbrachte ich mit Reparaturversuchen von Jotts Laptop. Das gute Stück- mittlerweile sechs Jahre alt und somit ein Laptop-Methusalem- bluescreente (ich erhebe hiermit Urheberschaft für dieses Wort) seit einiger Zeit immer mal wieder, außerdem stieg die Datenträgerauslastung immer wieder auf 100%. Wirklich benutzbar war der Laptop somit nicht mehr.

Nachdem diverse Treiber- und Software-Updates durchliefen, alle möglichen Windows-10-Tools entweder fehlerfrei durchliefen oder vorhandene Probleme beseitigten, und CCleaner einmal allen unnötigen Ballast entfernt hatte, schnurrte das gute Stück wieder wie ein Kätzchen.

Zumindest, bis Jott den Laptop heute Abend erstmals wieder benutzte. Da gab es innerhalb von fünf Minuten mehr Bluescreens und Einfrieren als während meiner drei, vier Stunden vor dem Laptop.

Sie war dann auch schlauer als ich und kam beim Abgleich der von uns genutzten Programme darauf, dass nahezu alle Probleme bei der Nutzung von Firefox auftraten. Seitdem sie einen anderen Browser nutzt, funktioniert der Laptop wieder einwandfrei.

Fürs Archiv und die Suchfunktion: Damit ich bei künftigen Windows-Reparaturrunden weiß, was man so mit Bordmitteln machen kann, hier eine Sammlung von Stichworten:

Windows 10 Diagnose Tools Fehlerbehebung Troubleshooting

  • Tool dism
  • Tool sfc
  • Tool chkdsk
  • Funktion „Probleme mit Windows Update beheben“
  • Funktion „Troubleshooting“
  • Shortcut Win + x für Menü mit Verknüpfungen zu Gerätemanager, Eingabeaufforderung als Administrator, etc.
  • Shortcut Win + r für Ausführen-Dialog

Die Zwillinge fahren seit heute mit dem Sportaufsatz für den Bugaboo durch die Gegend. Die erste Spazierfahrt mit Jott lief gut, G hatte wohl lediglich ein paar Probleme beim Einschlafen.

Da sowohl G als auch J inzwischen recht mobil sind (während G robbt, dreht und windet sich J umher und schiebt sich ab und an mal nach hinten), steht ebenfalls seit heute wieder ein großes Laufgitter im Wohnzimmer. Das war auch notwendig, vor allem G hat eine große Affinität zu Kabeln und blinkenden Lämpchen…

G hatte heute Mittag eine schlechte Viertelstunde. Erst fiel ihr eine der Wippen entgegen (sie war hingekrabbelt und hatte schneller an der ans Regal angelehnten Wippe gezogen als ich sie wegziehen konnte), dann trat J ihr beim Strampeln ins Gesicht und dann wedelte sie, als Jott ins Zimmer kam, so ungünstig mit Arm und Hand, das Jott beim Laufen ihre Finger striff.
Das waren sehr tränenreiche 15 Minuten. Zum Glück war der Schreck immer größer als alles andere.

Was schön war: In völliger Ruhe- ich verzichtete sogar auf Musik- in der Wohnung herumpusseln, während Jott mit den Zwillingen spazieren war.

Kategorien
Elternzeit 2017 Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 30.7.2017 – Wochenende in Bildern #wib

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 29./30. Juli 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Wir verbrachten den heutigen superheißen Sonntag (muss das denn immer so schnell gehen mit dem Temperaturwechsel?) im Brandenburgischen bei meinen Eltern im Garten und entkamen so der großen Mittagshitze und dem Zwang, die Kinder allein zu beschäftigen- somit ein weiterer Tag, an dem wir es ruhig angehen ließen.

Getrübt wurde die Landpartie nur von Gs Erkrankung. Die bekam über Nacht hohes Fieber und war schlapp und quengelig. Dank wechselnder Verabreichung von Nurofensaft und Paracetamolzäpfchen- 39,5°C ist dann doch ein bisschen hoch für fiebern lassen- konnten wir aber die Beschwerden lindern: Sobald das Ibuprofen/ Paracetamol wirkte, konnte sie sichtlich entspannen, schlief besser, und war in den Wach-Phasen fröhlich und einigermaßen aktiv (wenn auch bei weitem nicht so stark wie sonst, aber das war gut so; ansonsten hätten wir sie bremsen müssen). Morgen schauen wir uns das ganze noch an, und wenns nicht besser wird fahren wir Dienstag zum Arzt.

M blieb bei meinen Eltern, der wird einen längeren Urlaub auf dem „Land“ (es ist zwar merklich grüner, aber eigentlich „nur“ der Speckgürtel von Berlin) machen. Jott und ich stellten auf der Rückfahrt fest, wie merkwürdig es ist, ihn aktiv zu verlassen. Bislang wurde er ja immer von uns abgeholt, und nun waren wir diejenigen, die ihn bei meinen Eltern zurückließen.
Angestrebt ist, dass M eine gute Woche bei seinen Großeltern verbringt. Ich bin gespannt, ob das klappt- so lange waren wir noch nie getrennt (vermutlich werden wir den kleinen Flausenkopf eher vermissen als er uns).

Der Abend war daher recht entspannt, es waren ja „nur“ zwei Kinder zu versorgen. Dementsprechend frühzeitig waren wir auch fertig mit allem und hatten daher sogar noch Zeit, gemeinsam auf der Couch zwei neue Folgen Gotham zu gucken.

Wir probieren, ob wir schon die Kinderstühle einsetzen können. Die Zwillinge sitzen ganz gut darin und finden die unglaubliche Höhe auch sehr faszinierend. Zum Füttern nutze ich allerdings lieber weiterhin die Wippen bzw. Js anderen Hochstuhl- das ist für mich einfacher.
M bekam von seinem Onkel einen Plüschpanda geschenkt und war im 7. Himmel. Der Panda musste heute überall dabei sein und wurde gehegt und gepflegt (schlafen gelegt, geweckt, gefüttert, Befindlichkeiten wurden erfragt…).
Alle drei Kinder im Garten.
Eine Pflanze im Schlafzimmer hat offenbar Pilzsporen in der Erde gehabt. Die Pilze wuchsen in den letzten 24 Stunden, und so lange ich nicht weiß was das für Pilze sind und ob sie giftig sind oder nicht, darf sich die Pflanze außerdem des Schlafzimmers aufhalten.
Symbolbild Abendbeschäftigung: Wir schauten Detective Jim Gordon beim Aufräumen in Gotham zu.
Kategorien
Elternzeit 2017 Journal Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 29.7.2017

Wir ließen’s heute alle zusammen ruhig angehen. Die Zwillinge frönten wieder ihren Frühaufsteher-Hobby, waren dann aber sehr pflegeleicht und fröhlich und bewahrten sich das eigentlich über den gesamten Tag. M zog auch mit, soweit das als Zweijähriger mit mal mehr, mal weniger bestimmten Vorstellungen vom Tagesablauf möglich ist. Und so herrschte hier heute größtenteils gute Laune. Das war sehr entspannend und lockerte den Tag ungemein auf.

M scheint allmählich in das Alter zu kommen, in dem er Angst empfindet und das kommunizieren kann. Besonders zu schaffen macht ihm der Grüffelo (da haben wir das Buch ja wirklich komplett zum falschen Zeitpunkt eingeführt…). Heute Abend mussten wir das Kinderzimmer mit einem speziell von Jott entwickelten Spray (Wasser in einer grün-transparenten Sprayflasche) „ent-Grüffelo-en“: M zeigte auf dunkle Ecken, sagte das dort ein Grüffelo sei, und wir vertrieben den Grüffelo mit dem Spray und einem Zauberspruch („Nein nein Grüffelo, da wird nichts draus, marsch marsch mit dir ins Grüffelo-Haus!“ – dem Kasperle-Spiel entwendet). Bislang scheint es zu helfen, er schläft gut :)

G entwickelte den Abend über Temperatur und schreckte immer mal wieder weinend hoch. Mal gucken, wie die Lage morgen früh ist. Ich hoffe, ich habe sie nicht angesteckt.

Wann ist die perfekte Zeit für eine Partie Ball? 5:30 Uhr, ganz klar.
Müde gespielte Babys. In vertrauter Umgebung schlafen die beiden mit einem Mal wieder während des Spiels ein, ohne es dazu besonderer Hilfe braucht.
Nachmittags auf ein Eis bei Da Dalt in Friedrichshagen.
Tagesausklang: Mit Jott auf der Couch und Verstehen Sie die Béliers? im Fernsehen.
Kategorien
Elternzeit 2017 Journal

Journal Mittwoch, 26.7.2017, bis Freitag, 28.7.2017

Return of the Sommergrippe. Mittwoch Abend Fieber und Kopfschmerzen des Todes, Donnerstag- Heimreisetag!- nur mit Müh und Not auf den Beinen gehalten, heute sehr wackelig gewesen und alles langsam angehen gelassen.

Ein Reisebericht über Sanaa. Der Autor betreibt übrigens einen netten, gar nicht mal mehr so kleinen Bookmarking Service.