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Journal Freitag, 3.11.2017

Spät, weil Film mit Jott (Wonder Woman).

M verbringt das Wochenende auf meinen Wunsch (ich hätte gern nach der Krankheitswoche ein ruhiges Wochenende, denn die nächsten Wochen werden etwas stressiger) wieder bei meinen Eltern, meine Mama holte ihn heute Abend ab. Während er sich den ganzen Tag drauf gefreut hatte, wollte er, als sie bei uns war, gar nicht mehr wegfahren, und weinte und schluchzte „Hier bleiben“. Das war herzzerreißend, und ich zweifelte sehr und fand meinen Wunsch furchtbar egoistisch. Jott und meine Mama konnten ihn beruhigen, und letzten Endes ist er mitgefahren, aber es ist total blöd, dass es anders noch nicht geht. Sobald die Zwillinge etwas pflegeleichter sind, werden wir M mal einen Tag oder sogar ein Wochenende allein bei uns behalten, und das auch wiederholen.

Vormittags viel Zeit mit M außer Haus verbracht (wie geschrieben: Die beste Möglichkeit für einen halbwegs entspannten Tag besteht in der Trennung der Kinder). Als wir wieder nach Hause kamen, hatte unsere ehrenamtliche Familienhelferin die Zwillinge gerade zum Spazieren gehen abgeholt, sodass wir in Ruhe Mittag essen konnten und dann noch Zeit für ein Mittagsschläfchen für mich war (Team #wachseitfuenf #undschweinemuede). Eigentlich hätte M auch gesollt, aber der wollte mal wieder nicht und guckte schlussendlich ein bisschen Kinderfernsehen mit Jott.

Nachmittags fuhren wir zum Eltern-Café in Ms Kindergartengruppe. Er ist seit anderthalb Tagen fieberfrei und auch recht fit (Antibiotikum sei Dank), da wollten wir das probieren. Es war ganz nett, mal die anderen Eltern zu sehen. Im normalen Alltag ergibt sich das so gut wie nie.
Die Zwillinge hatten wir mitgenommen, die nahmen genüsslich den Gruppenraum auseinander, spielten sehr frei und beachteten uns kaum. Ich werte das als gutes Zeichen für die bevorstehende Eingewöhnung.

J lässt sich nachts generell nur durch eine Flasche beruhigen. Eigentlich waren wir seit geraumer Zeit auf eine Flasche zwischen 2 Uhr und 4 Uhr runter, aber mittlerweile benötigt er wieder zwei Flaschen. Teilweise auch zu Zeiten, zu denen er eigentlich keinen Hunger/ Durst haben kann, weil das Abendbrot noch gar nicht lange zurück lag. Vermutlich steckt er wieder mitten in einem Entwicklungsschub, das würde auch sein allgemeines Verhalten (er ist wieder sehr anstrengend) erklären.

Zum Glück ist wenigstens G recht entspannt, die scheint von Entwicklungsschüben und Sprüngen sehr unbeeindruckt zu sein.

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